Hamburg - Auf der Vertreterversammlung der Thüringer Linken in Friedrichroda geht es in diesen Stunden hoch her: Die Mitglieder haben die vom Landesvorstand vorgeschlagene Vizepräsidentin des Landtags, Birgit Klaubert, als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl durchfallen lassen.
Klaubert erhielt nur 59 von 120 abgegebenen Stimmen und verzichtete darauf, erneut anzutreten. Nach Angaben eines Parteisprechers wurde das Verfahren zur Wahl der Landesliste neu eröffnet. Der Vorschlag des Landesvorstands ist damit hinfällig. Eiligst zogen sich dessen Mitglieder und andere zur Beratung zurück. Anschließend wurde verkündet, dass es in der kommenden Woche eine Sondersitzung des Landesvorstands geben werde.
Die Linke war bei der Bundestagswahl im Jahr 2009 zweitstärkste Partei nach der CDU in Thüringen geworden.
jjc
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