Pegida-Gründer Lutz Bachmann auf Teneriffa zur "unerwünschten Person" erklärt

Pegida-Gründer Lutz Bachmann ist vor zwei Monaten nach Teneriffa gezogen - doch da will man ihn nicht. Das Parlament erklärte ihn zur "unerwünschten Person".

Lutz Bachmann
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So lange lebt Lutz Bachmann noch gar nicht auf Teneriffa, doch schon ist er vom Inselparlament zur Persona non grata, also zur unerwünschten Person erklärt worden, berichtet die Sächsische Zeitung unter Berufung auf die spanische Nachrichtenagentur Efe.

Seit September dieses Jahres lebt der Gründer von Pegida auf Teneriffa - sehr zum Unbehagen der linken spanischen Partei Podemos. Deren Sprecher Fernando Sabaté sagte am Freitag, die Erklärung solle wie eine "Impfung" wirken, da Bachmann wie ein "Virus" sei, den das Parlament nicht ignorieren könne. "Nie wieder Rassismus und Faschismus", fügte er hinzu.

Bachmann und seine Frau haben laut "Sächsischer Zeitung" bereits im Mai den Wohnsitz in Kesselsdorf bei Dresden aufgegeben. In einem Facebook-Video vom September nannte Bachmann verschiedene Gründe für den Schritt, Dresden zu verlassen. Seine Frau sei dem Druck nicht mehr gewachsen gewesen, sie seien verfolgt worden und es habe Einbruchsversuche gegeben.

Auf Teneriffa ist er aber offensichtlich auch "nicht willkommen", wie der stellvertretende Cabildo-Präsident Efraín Medina von der Kanarischen Koalition betonte.

fbö

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