Seehofer-Nachfolge Manfred Weber will nicht für CSU-Vorsitz kandidieren

Der EU-Politiker und CSU-Vize Manfred Weber zeigt kein Interesse an Horst Seehofers Posten. Er werde sich auf die Europawahl konzentrieren und stehe "im Moment nicht als Parteivorsitzender zur Verfügung".

Manfred Weber
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Der CSU-Vizevorsitzende Manfred Weber will nicht als Nachfolger von Horst Seehofer Parteichef werden. Weber begründete dies mit seiner Spitzenkandidatur für das konservative Parteienbündnis EVP bei der Europawahl im kommenden Jahr: "Darauf werde ich meine ganze Kraft konzentrieren und stehe deshalb im Moment nicht als Parteivorsitzender zur Verfügung", sagte er der "Bild am Sonntag".

"Wenn ein CSU-Politiker die gesamte EVP in die Europawahlen führt und EU-Kommissionspräsident werden kann, ist das für meine Partei eine große Chance", sagte der Europapolitiker. "Dies eröffnet völlig neue Perspektiven für die CSU."

Parteichef Seehofer will sein Amt bei einem Sonderparteitag am 19. Januar zur Verfügung stellen. Offizielle Kandidaten für seine Nachfolge an der CSU-Spitze gibt es bislang nicht. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass der Posten an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder geht.

Video zum Europawahlkampf: Weber gegen Stubb

cop(AFP



insgesamt 1 Beitrag
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Seite 1
birdie 17.11.2018
1. Herr Weber scheint ein kluger Mann zu sein.
Dass er darauf verzichtet, in den verseuchten Seehofer-Augiasstall einzuziehen weist darauf hin, dass er strategisch denkt.
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