Bereich Digitalisierung Ex-Piratin Weisband arbeitet für Grüne

"Eine Koryphäe auf diesem Gebiet": Die ehemalige Piraten-Politikerin Marina Weisband soll nach Informationen des SPIEGEL die Grünen im Bereich Digitalisierung nach vorne bringen.

Marina Weisband
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Marina Weisband


Marina Weisband, ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, wird künftig die Grünen bei der Erarbeitung ihres Grundsatzprogramms unterstützen. Die Ex-Piratin soll nach SPIEGEL-Informationen im Bereich Digitalisierung und Automatisierung mitarbeiten. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Die grüne Parteispitze hat sechs sogenannte Impulsgruppen zu Themen wie Digitalisierung, Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie zu neuen Fragen der Wissenschaftsgesellschaft und Bioethik gegründet.

Im noch geltenden Programm kommt das Stichwort "digital" nur dreimal vor - es stammt aus dem Jahr 2002. "Genau da wollen wir auf die Höhe der Zeit - und noch weiter vorausdenken", sagt der politische Geschäftsführer der Grünen, Michael Kellner. Eine gute Digitalpolitik sei eine Zukunftsaufgabe, so Kellner. "Marina Weisband ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet."

Das grüne Grundsatzprogramm soll im Frühjahr 2020 beschlossen werden. Der Grundsatzprozess sieht vor, bis in den Herbst nur zu diskutieren - Streit inklusive. Erst im Winter 2019 will man in einen Schreibprozess übergehen.

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL-Magazin - am Kiosk erhältlich ab Samstagmorgen und immer freitags bei SPIEGEL+ sowie in der digitalen Heft-Ausgabe.

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insgesamt 47 Beiträge
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Seite 1
Sachsenimker 19.05.2018
1. Find ich super!
Endlich mal eine Frau, die die verschlafenen, Ich-bezogenen, pseudointellektuellen Oberlehrer der Nation auf Vordermann bringen wird. Hoffentlich wird sie nicht durch die gerontologischen Altkader wie Roth, Ozi, Büti und KGE zu Fall gebracht. Es wäre schade. Ich sehe da Gemeinsamkeiten mit den Alt-SED-Kadern Honni, Mielke, Ulbricht und Co.
augu1941 19.05.2018
2.
vernünftige Entscheidung: so kann sie ihr Wissen und Erfahrung so einbringen, dass Wahrscheinlichkeit besteht, dass es politisch gestalterisch wirkt (was bei den Piraten schon lange nicht mehr möglich war).
Besser_Meyer 19.05.2018
3. Oh Gott Frau Weisband
Warum soll Frau Weisband digitale Kompetenz haben? Weil sie bei den Piraten war? Bei digitaler Kompetenz fällt mir eher Constanze Kurz ein. Aber in der Politik geht es ja nie wirklich um Kompetenz.
dirk.resuehr 19.05.2018
4. Koryphäen
bei den Grünen sind schwer zu finden.Das sieht man sogar an den Nebenverdiensten der Bundestagsmitglieder. Da ist kein Grüner zu finden, deren Expertisen reichen nur zum Bundestagsmitglied. Nun kommt eine Diplompsychologin als Expertin für IT. Das ist wahrhaft grün! Mag ja sein, daß das in deren Partei zum Expertentum reicht, da gibts genügend Beispiele, die grüne Konstanz in Sachen Sach-und-Fachkenntni s ist beeindruckend, eine Koryphäe ist, wer dazu bestimmt wird. Man merkt es!
kenterziege 19.05.2018
5. Ich bezweifele ein profundes Future-Know-How in Sachen
.. Digitalisierung von Frau Weissband. Da hätte sie schon an verantwortlicher Stelle bei einer der Großen im Silicon Valley oder in Israel ARBEITEN müssen. Mir ist Frau Weissband nur bekannt aus den Talk-Shows, als sie ihre Sicht der Dinge über den Aufstand der jungen Massen am Maydan-Platz in Kiew darstellte. Ihr Erfolg war, dass ihre Sicht der Dinge fälschlicherweise hier übernommen wurde. Für mich ist sie auf dem Romantik-Niveau der Ueckemanns und Kühnerts. Wenn sie denn von Digitalisierung so viel weiß, weshalb geht sie nicht zu Google und Co?? Für die Politik reichst immer!
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