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26. Juli 2015, 07:38 Uhr

Vorfall in Bayreuth

Nicht Merkel ist kollabiert, sondern nur ihr Stuhl

Entwarnung des Kanzleramts: Zwar hat es bei Angela Merkels Besuch in Bayreuth einen Zwischenfall gegeben. Die Politikerin ist entgegen ersten Meldungen aber nicht zusammengebrochen. Probleme machte lediglich ein Sitzmöbel.

Ein Vorfall mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Bayreuther Festspielen hat kurzzeitig Wirbel ausgelöst. Die "Bild"-Zeitung hatte zunächst berichtet, Merkel sei während einer Kaffeepause in Ohnmacht gefallen und von ihrem Stuhl gerutscht. Andere Medien - auch SPIEGEL ONLINE - hatten den Bericht aufgegriffen.

Der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter widersprach in der Nacht zum Sonntag auf Anfrage dieser Darstellung. Nähere Angaben machte er nicht. Auf dem Empfang nach der Premiere hieß es, Grund für den Zwischenfall könnte ein kaputter Stuhl gewesen sein.

Dies berichtete auch die "Bild"-Zeitung in einer aktualisierten Fassung. Demnach wurde nach der Panne ein neuer Stuhl bereitgestellt und die Kanzlerin konnte die Pause fortsetzen.

Zunächst war von einem Kollaps der Politikerin während der ersten Pause der Oper "Tristan und Isolde" die Rede gewesen. Angeblich hätten mehrere Personen am Tisch der Kanzlerin sofort Hilfe geleistet, darunter Bundestagsspräsident Norbert Lammert und Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Nach der Neuinszenierung des Richard-Wagner-Werks hatte Merkel in einem Statement am Samstagabend gesagt: "Es hat mir gut gefallen."

Die Bundeskanzlerin besuchte die Eröffnung der 104. Wagner-Festspiele mit ihrem Mann Joachim Sauer.

jok/dpa/AFP

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