Newsblog zu den Midterms Pelosi will Verantwortung übernehmen

Nancy Pelosi, Fraktionschefin der Demokraten, will wieder Sprecherin des Repräsentantenhaus werden. In dieser Rolle will sie politische Gemeinsamkeiten mit Präsident Trump suchen.

Nancy Pelosi bei ihrer Pressekonferenz
AFP

Nancy Pelosi bei ihrer Pressekonferenz


Der Morgen live 7.11.2018 Felix Bayer In ein paar Distrikten werden noch die Stimmen fürs Repräsentantenhaus ausgezählt, drei Senatsduelle sind noch offen (Arizona, Florida und Missouri), auch bei der Gouverneurswahl in Georgia hat die wohl Unterlegene ihre Niederlage noch nicht verkündet. Doch die Mehrheitsverhältnisse, unter denen in den nächsten beiden Jahren in den USA Politik gemacht werden wird, sind klar: Mit einer Senatsmehrheit für die Republikaner und einer Mehrheit im Haus für die Demokraten. Und es geht schon los damit, die ersten Positionierungen waren zu hören, die ersten Entscheidungen sind schon getroffen - Jeff Sessions ist weg. Damit ist es ein guter Zeitpunkt, den Newsblog zu den Midterms-Wahlen zu schließen. Vielen Dank für Ihr Interesse. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 8:53 PM Felix Bayer Chuck Schumer, der Anführer der Demokraten im US-Senat, hat den nach Jeff Sessions' Rücktritt nun als Justizminister amtierenden Matthew G. Whitaker aufgefordert, wegen Befangenheit die Aufsicht über die Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller abzulehnen . Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 8:46 PM Felix Bayer Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:28 PM Felix Bayer Im Senatsduell in Arizona bleibt es weiterhin extrem eng - so eng, dass die TV-Sender ABC und CBS ankündigen, dass erst im Laufe der Woche (oder sogar erst in der kommenden Woche) verkündet werden könne, ob die Siegerin Martha McSally von den Republikanern oder die Demokratin Kyrsten Sinema sein wird. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:23 PM Felix Bayer Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:23 PM Felix Bayer In der Zwischenzeit wurde auch der Sieger des knappen Rennens um den Senatssitz für Montana verkündet: Der Demokrat Jon Tester konnte seinen Platz im Kongress verteidigen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:12 PM Felix Bayer Zu den Drohungen Donald Trumps, er werde sich bei weiteren Untersuchungen der überparteilichen Zusammenarbeit verweigern, sagt Pelosi, die Demokraten würden " nicht den Kampf suchen ". Aber sie würden die Verantwortung übernehmen, stets ein wachsames Auge auf die Regierung zu werfen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:05 PM Felix Bayer AFP Nancy Pelosi bei ihrer Pressekonferenz Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:56 PM Felix Bayer Pelosi nimmt Bezug auf Donald Trumps Tweet, demzufolge sie es "verdient" habe, wieder Sprecherin des Repräsentantenhauses zu werden. " Niemand verdient irgendwas ", sagt sie. Es gehe nicht um das, was man getan hat, sondern was man in Zukunft tun kann. Sie sei gut darin, zu vereinen und zu verhandeln - und daher " die beste Person " für das Amt. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:46 PM Felix Bayer Zur Ankündigung Donald Trumps, die überparteiliche Zusammenarbeit mit den Demokraten zu suchen, sagt Pelosi, man habe eine Verantwortung, Gemeinsamkeiten zu suchen . Neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze sieht sie auch Chancen, gemeinsam an einer Senkung der Preise für verschreibungspflichtige Medikamente zu arbeiten. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:41 PM Felix Bayer Nun spricht in Washington auch Nancy Pelosi vor der Presse, die Fraktionsführerin der Demokraten im Repräsentantenhaus. Sie betont den Erfolg der Strategie, Politik "für die Menschen" zu machen. Der wichtigste Punkt dabei sei das Gesundheitswesen. "Wenn es um Gesundheit geht, ist Politik persönlich", sagt sie. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:25 PM Felix Bayer Donald Trump hat die Pressekonferenz beendet. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:20 PM Felix Bayer Im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi und zur Frage nach Saudi-Arabiens Verantwortung dafür kündigt Trump an, er werde sich in der kommenden Woche "eine starke Meinung" bilden. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:16 PM Felix Bayer Donald Trump hat unterlegenen Republikanern bei den Kongresswahlen vorgeworfen, sie hätten seine Politik nicht ausreichend unterstützt und deswegen verloren. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte der Präsident, Kandidaten wie Mike Coffman oder Mia Love hätten ihre Rennen verloren, weil sie seine Politik nicht mitgetragen hätten . «Mia Love hat mir keine Liebe gegeben und sie hat verloren», erklärte er. «Tut mir leid, Mia.» Coffman hatte seinen Sitz im Repräsentantenhaus an einen demokratischen Herausforderer verloren. In Loves Rennen wurde noch kein Sieger erklärt, es sieht aber schlecht aus für die Republikanerin. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:09 PM Felix Bayer Eine Frage nach dem Zusammenhang zwischen Nationalismus und weißer Überlegenheit bezeichnet Trump als "rassistisch". Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:04 PM Felix Bayer Auf eine Frage zu antisemitischen Übergriffen und der wachsenden Zahl von Hassverbrechen in den USA berichtet Trump weitschweifig darüber, wie ihn Präsident Netanjahu für seinen Einsatz für Israel gelobt habe. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:55 PM Felix Bayer Trump schwärmt von der "boomenden USA" und beschwert sich darüber, dass in den großen Sendern viel zu wenig darüber berichtet werde. Er würde allzu gerne einen freundlicheren Ton anschlagen, doch wenn man falsch dargestellt werde, müsse man sich verteidigen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:50 PM Felix Bayer Zu einer möglichen Kabinettsumbildung sagt Trump nichts Konkretes. Aber: "Wir sind eine heiße Regierung. Viele Leute wollen für uns arbeiten." Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:39 PM Felix Bayer Nach einer Diskussion mit Jim Acosta über die Bezeichnung der Migranten aus Lateinamerika, die sich auf dem Weg in die USA sind, bezeichnete Donald Trump den Journalisten als "ungehobelten, schrecklichen Menschen". CNN sollte sich schämen, dass er für den Sender arbeitete. "So feindselige Medien ", schimpfte er nach der Wortmeldung einer anderen Journalistin. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:34 PM Felix Bayer Jim Watson / AFP Donald Trump bei seiner Pressekonferenz im Weißen Haus Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:30 PM Felix Bayer Trump beschimpft den CNN-Reporter Jim Acosta als grob und unhöflich und entzieht ihm das Wort. Als ein NBC-Kollege ihm zur Seite springt, sagt er "Sie mag ich auch nicht besonders." Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:26 PM Felix Bayer "Ich bin ein offenes Buch", so Trump auf eine Nachfrage zu seinen Steuerbescheiden. Die Leute würden so komplexe Steuerunterlagen nicht verstehen. Sie würden derzeit von einer großen Rechtsanwaltskanzlei geprüft. Während der Buchprüfung werde er sie nicht öffentlich machen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:25 PM Felix Bayer Als weitere mögliche Felder der Zusammenarbeit mit den Demokraten neben dem Umweltschutz nannte er die Gesundheitspolitik und die Modernisierung der Infrastruktur. Der Präsident betonte, dass er die Überwindung von Parteigrenzen und "Einheit" in Washington sehen wolle. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:22 PM Felix Bayer Trump wirbt bei den Demokraten um Zusammenarbeit in der Umweltpolitik. "Die Umwelt ist sehr wichtig für mich." Trump warnt die Demokraten aber auch vor möglichen Ermittlungen gegen ihn: "Sie können dieses Spiel spielen, aber wir können es besser." Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:21 PM Felix Bayer Donald Trump betont, dass er weiterhin für die Mauer an der Grenze zu Mexiko kämpfen werde. Auch viele Demokraten würden einsehen, dass sie gebraucht werde. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:19 PM Felix Bayer Ausdrücklich lobt Trump die demokratische Fraktionschefin Nancy Pelosi, sie arbeite schon lange sehr hart. "Ich hoffe, dass wir zusammenarbeiten können, um dem amerikanischen Volk etwas abliefern zu können", so Trump. Er verwendet Deal-Phrasen wie "Kommt, lasst uns sehen, was ihr habt". Er fordert die Demokraten zu parteiübergreifendem Handeln auf und warnt sie zugleich davor, weitere Untersuchungen zu unterstützen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:10 PM Felix Bayer Für die Niederlagen einiger demokratischer Senatoren macht Trump deren Verhalten im Berufungsverfahren des Bundesrichters Kavanaugh verantwortlich. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:08 PM Felix Bayer Florida, Iowa, Ohio und Georgia sieht Trump für die entscheidenden Staaten für die Präsidentschaftswahl 2020 an. In Georgia sei die Gouverneurswahl an die Republikaner gegangen, obwohl zum Beispiel Oprah Winfrey, "die ich sehr mag - ich weiß nicht, ob sie mich noch mag", für die Demokarten gekämpft habe. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:01 PM Felix Bayer Im Weißen Haus spricht nun Präsident Donald Trump vor der Presse über den Ausgang der Midterm-Wahlen zum US-Kongress. Er spricht von einem "unglaublichen Tag", an dem die Republikaner " der Geschichte getrotzt " hätten und alle Erwartungen übertroffen habe. Ohne seine Wahlkampfhilfe hätte es durchaus eine "blaue Welle" zugunsten der Demokraten geben können, so Trump. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 4:28 PM Felix Bayer In groben Zügen ist der Ausgang der Wahlen zum Repräsentantenhaus und zum Senat natürlich längst klar. Doch bis das endgültige Ergebnis feststeht , wird es noch eine Weile dauern. Frühestens Ende November wird definitiv sein, wer die 100 Mitglieder des Senats sein werden. Im Bundesstaat Mississippi kommt es am 27. November zu einer Stichwahl , weil am Dienstag keiner der Kandidaten eine Mehrheit erreicht hatte. Die Republikaner rechnen fest damit, dass sie diesen Sitz weiter behalten. In Florida hat der demokratische Senator Bill Nelson eine Neuauszählung der Stimmen gefordert. Dies ist laut Wahlgesetz möglich, wenn der Unterschied zwischen den beiden Kandidaten 0,5 Prozent und weniger beträgt. Derzeit liegt Nelsons republikanischer Herausforderer Rick Scott mit 50,2 zu 49,8 Prozent in Führung. Trumps Republikaner haben ihre Mehrheit im Senat behauptet. Sie haben wie bislang 51 der 100 Sitze sicher. Es könnten noch mehr werden, weil außer in Florida und Mississippi auch die Rennen in Arizona und Montana offen sind. In Arizona liegt die Republikanerin Martha McSally mit 49,3 Prozent vor der Demokratin Kyrsten Sinema mit 48,4 Prozent - 99 Prozent der Stimmen sind ausgezählt. In Montana hat der Republikaner Matt Rosendale (48,9 Prozent) einen Vorsprung von rund 3000 Stimmen vor dem Demokraten Jon Tester (48,2 Prozent). Hier sind nach Angaben des auf Wahlanalysen spezialisierten Portals RealClearPolitics.com erst 86 Prozent der Stimmen ausgezählt. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:48 PM Felix Bayer Der Kreml nennt den Ausgang der US-Zwischenwahlen "vorhersehbar". Wladimir Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobert hätten, passe ins traditionelle Muster , nach dem die Partei des Präsidenten bei den Midterms Verluste hinnehmen müsse. Der Nachrichtenagentur AP zufolge merkte Uschakow an, dass sowohl die Demokraten als auch Präsident Trump die Ergebnisse als ihren Sieg bezeichneten. Welche Auswirkungen die Wahl auf die russisch-amerikanische Beziehungen habe, sei noch nicht absehbar, sagte er. Sonderermittler Robert Mueller untersucht derzeit die mutmaßlichen Einmischungen Moskaus in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 und mögliche diesbezügliche Absprachen mit dem Trump-Team. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:08 PM Felix Bayer Zu den Wahlgewinnern zählen die Bürger Floridas, die wegen einer Straftat verurteilt wurden. Sie erhalten künftig nach Verbüßen ihrer Strafe ihr Wahlrecht zurück . Bei den Zwischenwahlen erhielt ein entsprechendes Referendum in Florida die notwendige Mehrheit. Ausgenommen sind verurteilte Mörder und Sexualstraftäter - sie dürfen auch künftig selbst dann nicht wählen, wenn sie ihre Strafe verbüßt haben. Nach der bisher in der Verfassung von Florida verankerten Regelung waren Straftäter in Florida dauerhaft von der Stimmabgabe ausgeschlossen. Nur auf Antrag konnte ihnen eine Behörde das Wahlrecht wieder zusprechen. Ein solcher Antrag konnte frühestens fünf Jahre nach Verbüßen der Strafe gestellt werden. Wegen der Regelung waren in Florida nach Angaben des «Miami Herald» rund 1,2 Millionen verurteilte Straftäter von Wahlen ausgeschlossen , die nun ihr Wahlrecht automatisch zurückbekommen. Unter den Betroffenen sind überproportional viele Schwarze , eine wichtige Wählergruppe der auf Bundesebene oppositionellen Demokraten. Florida ist einer der "Swing States", bei denen die Wahlausgänge zwischen den beiden Parteien oft eng sind. Für die Verfassungsreform war eine Mehrheit von 60 Prozent erforderlich. Nach Behördenangaben stimmten rund 65 Prozent für die Änderung ( Amendment No. 4 ). Florida ist bislang einer von vier US-Bundesstaaten gewesen, wo Straftäter ihr Wahlrecht nach Verbüßen der Strafe nicht zurückerhielten. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:18 PM Felix Bayer Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:17 PM Felix Bayer Eine der Siegerinnen der Wahlnacht ist Nancy Pelosi : Die Demokratin war von 2007 an die Sprecherin des Repräsentantenhauses . Nach der Niederlage bei den Kongresswahlen 2010 blieb sie als Fraktionsvorsitzende im Amt. Nun, da die Demokraten die Mehrheit zurück haben, könnte sie auch wieder das nach dem Präsidenten und dem Vizepräsidentin dritthöchste Verfassungsamt des „Speakers“ übernehmen. Doch es gibt innerparteiliche Gegner , die die 78-Jährige nicht mehr als das Gesicht der Demokraten im Repräsentantenhaus sehen wollen. Über 40 demokratische Kandidaten hatten vor der Wahl angekündigt, nicht für Pelosi stimmen zu wollen . Unterstützung bekommt Nancy Pelosi nun ausgerechnet von dem Mann, dessen Gegenspielerin sie in den nächsten Jahren werden soll: Donald Trump . In einem Tweet schrieb der Präsident, Pelosi habe es „verdient“, zur Sprecherin gewählt zu werden. Und wenn die Demokraten es ihr schwer machen würden, „fügen wir vielleicht noch ein paar Stimmen von den Republikanern hinzu.“ Pelosi hatte in einem Interview mit dem Sender PBS angekündigt , dass die Demokraten im Repräsentantenhaus unter ihrer Führung kein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump anstreben würden - zumindest nicht ohne Unterstützung von republikanischer Seite. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:51 PM Rachelle Pouplier Es ist auch ein Erfolg für die Demokratie: Eine weit höhere Wahlbeteiligung als noch vor vier Jahren hat es bei diesen Midterms gegeben. Allein 38,9 Millionen Menschen gaben schon vor dem Wahltag ihre Stimme ab. 2014 seien dies nur 20,5 Millionen Menschen gewesen, teilte das Umfrageinstitut ElectProject auf seiner Webseite mit. Die Wahlaufrufe Obamas und anderer Prominenter hatten offenbar Wirkung gezeigt. Insgesamt war die Wahlbeteiligung sogar so hoch wie seit 1970 nicht mehr. Offizielle Zahlen sind in der Regel ungenau, aber laut ersten Prognosen liegt sie bei mehr als 47 Prozent . Das sind fast elf Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Midterm-Wahl im Jahr 2014. Die Wahltrends bestätigen sich: Die Republikaner sind die Partei der weißen Männer. Bei den weißen Frauen gewinnen die Demokraten dazu. Bei Schwarzen und Latinos schneiden die Demokraten laut CNN-Befragung deutlich besser ab. Mehr Details zur Wahlbeteiligung lesen Sie hier . Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:38 PM Maria Stöhr Welche Konsequenzen haben die Midterms für die Handelspolitik? Das Bundeswirtschaftsministerium hat sich zurückhaltend dazu geäußert. Man sei mit Vertretern der US-Regierung und des Kongresses im Gespräch, sagte ein Sprecher. "Insofern müssen wir abwarten, was da später passiert. In die Glaskugel kann ich jetzt leider noch nicht gucken." Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:36 PM Maria Stöhr Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:20 PM Rachelle Pouplier Trumps Sprecherin hat angekündigt, dass der US-Präsident im Weißen Haus in wenigen Stunden vor die Presse treten wird. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:19 PM Rachelle Pouplier Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 11:55 AM Maria Stöhr Unsere Kollegen haben die Daten der Midterms ausgewertet. Ein Trend bestätigt sich: Die Republikaner sind die Partei der weißen Männer . Es handelt sich bei ihnen um die einzige Wählergruppe, in der die Partei von Präsident Donald Trump eine deutliche Mehrheit erzielt. Laut einer Nachwahlbefragung des US-Senders CNN stimmten bei der Wahl zum Repräsentantenhaus 60 Prozent aller weißen Männer für republikanische Kandidaten. Welche Wählergruppen gaben welchen Parteien ihre Stimme? Und wie viele Amerikaner gingen überhaupt zur Wahl? Hier geht es zur ausführlichen Analyse . Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 11:30 AM Rachelle Pouplier So viele Glückwünsche von ausländischen Nationen (in Klammern: "Freunden") habe Trump zum "großen Wahlsieg" der Republikaner erhalten, wie er soeben twitterte. Nun möchte er aber auch bitte wieder zum regulären Tagesgeschäft übergehen... Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 11:25 AM Rachelle Pouplier Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 11:02 AM Rachelle Pouplier Gute Nachrichten für ArbeiterInnen gab es in Arkansas und Missouri. In den dortigen Volksabstimmungen unterstützen WählerInnen einen höheren Mindestlohn . Besonders Geringverdienern wird die Änderung zugutekommen. Beide Staaten sind republikanisch und unterstützen Donald Trump. Arkansas gilt als einer der ärmsten Bundesstaaten in den USA. Hier wird nun der Mindestlohn von 8,50 Dollar (7,40 Euro) pro Stunde auf 9,25 Dollar (8,05 Euro) pro Stunde hochgesetzt. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 10:53 AM Maria Stöhr Schöne Geschichte bei Twitter von "The Atlantic"-Journalist McKay Coppins. Leseempfehlung! Am besten den Tweet anklicken und Reaktionen mitlesen. :) Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 10:52 AM Maria Stöhr Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 10:41 AM Rachelle Pouplier Derweil gibt es weitere Ergebnisse zu den verschiedenen Volksabstimmung en, die neben den Kongresswahlen in vielen Bundesstaaten stattgefunden haben: - WählerInnen in Massachusetts haben für ein bundesstaatliches Gesetz gestimmt, das die Rechte von Transmenschen stützt. - In Nevada wurde dafür gestimmt, Hygieneprodukte für Frauen von der Mehrwertsteuer zu befreien. - BürgerInnen in San Francisco haben für eine stärkere Besteuerung großer Firmen gestimmt. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 10:01 AM Rachelle Pouplier Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 10:00 AM Rachelle Pouplier Nun hat sich auch Bundesaußenminister Heiko Maas zu den Kongresswahlen in den USA geäußert. Auf Twitter kommentierte er: "Es wäre ein Irrglaube, nun auf Kurskorrekturen von Donald Trump zu setzen." Dennoch blieben die USA wichtigster Partner außerhalb Europas. Um zwölf Uhr wird Maas sich bei einer Pressekonferenz in Berlin zu den Ergebnissen äußern. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 9:43 AM Maria Stöhr Ab Januar sitzen die neu gewählten Abgeordneten im Repräsentantenhaus . Ab dann wird Präsident Trump auf Widerstand stoßen: Die Demokraten haben die Mehrheit in der Kammer erlangt. Was bedeutet das? Wo werden die Demokraten Trump gefährlich? Die Antworten finden Sie hier . Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 9:36 AM Maria Stöhr Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 9:36 AM Maria Stöhr Lauren Underwood hat in einem Wahlkreis gewonnen, der eigentlich den Republikanern zu gehören schien: im Bundesstaat Illinois . Die Frau ist 32 Jahre alt, schwarz, Krankenschwester - und hat Gesundheitspolitik zu ihrem Wahlkampfthema gemacht. Die Taktik verfing: Sie setzte sich gegen Randy Hultgren durch, einen Republikaner, der vier Amtszeiten lang Illinois im US-Kongress vertrat. Bei Twitter bedankt sich Underwood bei ihren Wählern: "Dieser Sieg gehört euch." Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 9:05 AM Maria Stöhr Ein paar Reaktionen aus Deutschland: Grünen-Chefin Annalena Baerbock spricht von einem "guten Tag für die Demokratie in Amerika" . Das Wahlergebnis zeige, "dass diskriminierende Rhetorik und ausgrenzende Politik nicht mehrheitlich überzeugen", erklärte Baerbock. Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), dämpfte im ZDF die Hoffnungen auf eine grundlegende Änderung von Trumps Außenpolitik, er sagte: "Ich glaube, wir sollten nicht zu viele Erwartungen in dieses Ergebnis setzen in den Auswirkungen auf uns." EVP-Fraktionschef und CSU-Vize Manfred Weber bezeichnet den Ausgang der Kongresswahl in den USA als "gemischtes Signal". Die Gesetzgebung für US-Präsident Trump werde "schwieriger und damit auch balancierter in den USA", sagt er dem Bayerischen Rundfunk. "Die beiden Lager müssen sich einen, sie müssen zusammenfinden. Das ist vielleicht die gute Botschaft des Tages." Noch mehr Reaktionen finden Sie hier . Imago/ photothek Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 9:04 AM Rachelle Pouplier Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 9:04 AM Rachelle Pouplier Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 9:04 AM Rachelle Pouplier "In Minnesota heißen wir Migranten nicht nur willkommen, wir schicken sie nach Washington." Auf Twitter und Facebook werden die Wahlerfolge der beiden ersten muslimischen Repräsentantinnen im US-Kongress, Ilhan Omar und Rashida Tlaib , ausgiebig gefeiert. Die indischstämmige US-Politikerin Pramila Jayapal gratulierte: "Rashida Tlaib, Ayanna Pressley und Ilhan Omar werden mit mir im Kongress zusammenarbeiten - und zwar in der Mehrheit. Das ist das erste Mal, das je eine von uns in der Mehrheit war!" Reuters Ilhan Omar feiert ihren Wahlerfolg in Minneapolis, Minnesota Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 8:39 AM Maria Stöhr Nevada war einer der Staaten, die Trump im Wahlkampf-Endspurt noch besuchte - kein Zufall, denn hier war das Rennen bis zuletzt eher offen. Der republikanische Amtsinhaber Dean Heller verlor trotz Trumps Unterstützung seinen Senatssitz. Die demokratische Kandidatin Jacky Rosen setzte sich durch. Heller erklärte seine Niederlage so: "Wir waren nicht erfolgreich und ich übernehme die Verantwortung dafür." Rosen erklärte sich vor jubelnden Anhängern zur Siegerin. AP Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 8:14 AM Rachelle Pouplier Erfolg und Niederlagen: Was bedeutet der Wahlausgang für die Demokraten? Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 8:10 AM Maria Stöhr Gescheitere Hoffnungsträger, eine ehemalige Kampfsportlerin, die ersten muslimischen Politikerinnen im Kongress: Hier können Sie sich durch die Gewinner und Verlierer der Midterms klicken: Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 8:01 AM Rachelle Pouplier Die wichtigsten Entscheidungen sind ausgerufen, doch einige Einzelrennen bleiben noch offen: Die demokratische Gouverneurskandidatin Stacey Abrams hofft in Georgia , dass ihr die verbleibenden Stimmen noch helfen, Gegner Brian Kemp unter 50 Prozent zu drücken. Dann müsste es eine Stichwahl geben. Momentan liegt Kemp noch mit wenigen Punkten vorne, aber Abrams äußerte sich in einer Rede an ihre Unterstützer optimistisch: "Wir haben die Chance auf einen Neuanfang." Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 8:01 AM Maria Stöhr Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:59 AM Maria Stöhr Beto O'Rourke hat als Kandidat der Demokraten in Texas gegen den Republikaner Ted Cruz verloren. Einige US-Promis sehen in ihm trotzdem schon einen möglichen Herausforderer für Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl 2020. Schauspieler Javier Muñoz twitterte: "Beto soll Präsident werden!" Kollegin Olivia Wilde twitterte: "Beto 2020. Lasst es uns tun." Für Wirbel sorgte O'Rourke in der Wahlnacht mit seiner Rede. In der räumte seine Niederlage ein und benutzte das "F-Wort". "Ich bin so verdammt stolz auf euch!" ("I'm so fucking proud of you guys!"). Seine Rede wurde unter anderem vom Sender MSNBC live übertragen und nicht zensiert. Eigentlich dürfen im US-Fernsehen keine Schimpfworte gesendet werden. Von seinen Anhängern wurde der 46-Jährige im Netz für seine authentische Sprache gefeiert. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:59 AM Maria Stöhr Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 7:47 AM Maria Stöhr Ein Tänzchen zu "Simply The Best": So feiern die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus . Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:59 AM Maria Stöhr "Diesem Typen wächst die Magie zu den Ohren raus": Präsident Trump hat getwittert . Über die Republikaner die "unfassbar glücklich" seien, "ihn zu haben". Über Trump, "the Magic Man". Über die "Trump-Magie". Trump sagt das - natürlich - nicht von sich selbst. Er zitiert Ben Stein, einen konservativen Publizisten , der auf den Zugewinn der Republikaner im Senat eingeht. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:59 AM Maria Stöhr Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:59 AM Maria Stöhr Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:39 AM Rachelle Pouplier Neben den Kongresswahlen gab es in vielen Staaten auch Volksabstimmungen zu verschiedenen Themen: - Legalisierung von Marihuana : Vermutlich wird es in Michigan legalisiert und in Missouri mit einer Sondersteuer erlaubt. In North Dakota und Missouri wurde die Legalisierung jedoch abgelehnt. - Abtreibungen : West Virginia und Alabama werden Abtreibungen erschweren - Mindestlöhne : Arkansas und Missouri erhöhen die Mindestlöhne - Krankenversicherung : In Nebraska, Idaho und Utah sieht es so aus, als werde die staatliche Krankenversicherung Medicaid ausgeweitet. Eine der wichtigsten Änderungen ist aber die Wiedereinführung des Wahlrechts für Verurteilte und ehemalige Häftlinge in Florida. Laut Schätzungen dürfen rund 1,5 Millionen Menschen wieder wählen gehen, darunter jeder sechste Schwarze im wahlberechtigten Alter. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:29 AM Maria Stöhr In Kalifornien , dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat, sicherte sich der Demokrat Gavin Newsom das Gouverneursamt. Er wird Nachfolger von Jerry Brown, ebenfalls Demokrat. Brown hatte 2011 als ältester Gouverneur Kaliforniens den Republikaner Arnold Schwarzenegger abgelöst. Newsom ist kein Unbekannter: Als Bürgermeister von San Francisco hatte er 2004 in einer spektakulären Entscheidung Lesben und Schwulen grünes Licht zum Heiraten gegeben. Ein Richter gebot den Homo-Ehen später Einhalt. 2015 legalisierte dann der Oberste Gerichtshof in den USA die gleichgeschlechtliche Ehe in allen Bundesstaaten. AFP Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:21 AM Rachelle Pouplier Der Dollar ist nach ersten Ergebnissen der US-Kongresswahlen gesunken. Gemessen zum Euro fiel die US-Währung auf den tiefsten Stand seit rund zwei Wochen. Im Gegenzug zog der Euro auf 1,1470 Dollar an und kostete damit rund einen halben Cent mehr als noch am Dienstagabend. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:16 AM Maria Stöhr Statistiken der Politikseite FiveThirtyEight: In vorläufigen Ergebnissen zeigt sich, dass vor allem weiße Wähler Ü45 Jahre konservativ gewählt haben. Der größere Anteil davon waren Männer. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:06 AM Rachelle Pouplier Donald Trump muss die Macht künftig mit den Demokraten teilen. Ein Glück - kommentiert unser Washington-Korrespondent Roland Nelles. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 6:05 AM Maria Stöhr In Deutschland klingeln die Wecker - guten Morgen! -, in den USA endet ein langer Wahltag : Wegen der vielen Zeitzonen hatten sich die Midterms über 18 Stunden erstreckt. Die letzten Wahllokale schlossen um sechs Uhr mitteleuropäischer Zeit im Bundesstaat Alaska. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:55 AM Rachelle Pouplier Diese Midterms sind auch ein Erfolg für viele Frauen . Während die restlichen Stimmen noch weiter ausgezählt werden, ist jetzt schon klar, dass eine Rekordzahl von mindestens 99 weiblichen Abgeordneten im Repräsentantenhaus das Land vertreten wird. Einer Umfrage der Agentur Reuters zufolge waren Frauen auch der entscheidende Faktor für den Erfolg der Demokraten im Repräsentantenhaus. Demnach stimmten 55 Prozent der befragten Frauen für die Demokraten. Bei den Kongresswahlen vor vier Jahren waren es 49 Prozent. Die frauenfeindlichen Äußerungen des US-Präsidenten hatten in den USA Frauenbewegungen, wie den Women's March bis zur #MeToo-Debatte angestoßen. Über 230 Frauen hatten sich zur Wahl gestellt, viele von ihnen kandidierten zum ersten Mal. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:48 AM Maria Stöhr Viele US-Wählerinnen haben sich "I Voted"-Sticker ans Revers gepinnt, "Ich habe gewählt" - manche Frauen jedoch dekorierten damit nicht ihre Shirts, sondern ein Grab. Und zwar das von Susan B. Anthony in Rochester, New York. Anthony war eine Vorkämpferin für das US-Frauenwahlrecht. Eine US-Amerikanerin postete das Bild vom Grabstein auf Instagram: Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:15 AM Rachelle Pouplier In Florida wird der Republikaner Ron DeSantis der nächste Gouverneur. Er setzte sich gegen den Demokraten Andrew Gillum durch, der gehofft hatte Floridas erster schwarzer Gouverneur zu werden. DeSantis war kurz nach seiner Nominierung wegen einer grenzwertig rassistischen Äußerung in die Kritik geraten: Floridianer "shouldn't monkey this up", indem sie Gillum wählen - übersetzt: Floridianer sollten keinen Affen-Fehler machen, indem sie Gillum wählen. Donald Trump war in den vergangenen Tagen mehrfach nach Florida gereist, um DeSantis zu unterstützen und den republikanischen Wahlkampf dort anzutreiben. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:13 AM Maria Stöhr Der Demokrat Jared Polis rückt in Colorado auf den Gouverneursposten auf - und ist damit der erste bekennend schwule Gouverneur der US-Geschichte. Der 43-Jährige gründete in der Vergangenheit mehrere Firmen, darunter einen Handel für Online-Grußkarten. 2009 zog er ins US-Repräsentantenhaus ein. REUTERS Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 5:03 AM Maria Stöhr Die Demokratin Debbie Stabenow aus Michigan hat sich eine vierte Amtszeit im Senat gesichert. Die 68-Jährige setzte sich gegen den Republikaner John James durch, einen schwarzen Kriegsveteranen, den Trump im Vorfeld als "Star"-Kandidaten bezeichnet hatte. REUTERS Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 4:50 AM Rachelle Pouplier Die frühere demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi hat sich in einer Rede euphorisch über den Wahlerfolg ihrer Partei geäußert. Es sei ein Sieg vor allem für das US-amerikanische Gesundheitssystem und die ethnischen Minderheiten des Landes. "Wir haben alle genug von der Spaltung in diesem Land", rief sie. "Morgen wird ein neuer Tag anbrechen." Allgemein wird erwartet dass die 78-jährige Pelosi sich als Führerin der Mehrheitsfraktion noch einmal zur Vorsitzenden der Kammer wählen lassen will. Reuters Nancy Pelosi Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 4:25 AM Ayla Mayer Man hat sich gefragt, wann und wie er sich wohl meldet, um 5:14 Uhr deutscher Zeit war es dann soweit: Donald Trump twitterte. Und da Trump nur eine Richtung kennt, konnte der Tweet unabhängig vom Ergebnis nur eine Stoßrichtung haben: Nach oben. "Phänomenaler Erfolg heute Abend. Danke an alle!" Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 4:21 AM Ayla Mayer Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:47 AM Charlene Optensteinen Bei den US-Kongresswahlen haben die oppositionellen Demokraten nach Hochrechnungen die Mehrheit im Repräsentantenhaus erringen können. Dies melden die Sender Fox News und NBC News. Hingegen konnte die Republikanische Partei von Präsident Donald Trump nach den Hochrechnungen von NBC und ABC ihre Mehrheit im Senat verteidigen. Der Sender NBC erwartet eine Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus von 229 Sitzen zu 206 bei den Republikanern. Diese dürften im Senat demnach mindestens 50 Sitze halten - die Hälfte - und die Demokraten 39. Bei elf sei weiter noch keine Aussage möglich. Schon allein mit der Mehrheit im Repräsentantenhaus werden die Demokraten dem Präsidenten seine zweite Amtshalbzeit erheblich erschweren können. Sie haben es damit in der Hand, republikanische Gesetzesprojekte und damit wesentliche Vorhaben Trumps zu blockieren. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:20 AM Charlene Optensteinen Der Republikaner Ted Cruz hat das Senatsrennen in Texas gewonnen. Der 47-jährige Amtsinhaber konnte seinen Sitz gegen den demokratischen Herausforderer Beto O'Rourke verteidigen. Texas ist eigentlich eine Hochburg der Konservativen, O'Rourke setzte Cruz im Wahlkampf aber mächtig zu. Er sammelte Rekordsummen an Spenden und zog große Aufmerksamkeit auf sich. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:19 AM Charlene Optensteinen Den US-Sendern NBC und ABC zufolge werden die Republikaner bei der Kongresswahl in den USA ihre Mehrheit im Senat verteidigen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:13 AM Charlene Optensteinen Der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat die Senatswahl im US-Bundesstaat Utah gewonnen. Der 71-Jährige setzte sich am Dienstagabend (Ortszeit) erwartungsgemäß gegen seine demokratische Gegenkandidatin Jenny Wilson durch, berichten die Sender CNN und Fox News. Spannend wird, ob Romney im Senat ganz auf die Linie Trumps einschwenkt oder ob er sich in bestimmten Bereichen von ihm absetzt. Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 hatte er Trump scharf kritisiert. Im Mai erklärte Romney, er halte den Präsidenten nicht für ein Vorbild für seine Enkelkinder. Romney hatte 2012 die Präsidentschaftswahl gegen Barack Obama verloren. Danach zog er sich weitgehend aus der Politik zurück. Er folgt nun auf den Republikaner Orrin Hatch, der sich nach mehr als 40 Jahren aus dem Senat zurückzieht. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:08 AM Charlene Optensteinen Das Weiße Haus hat die Demokraten dazu aufgerufen, bei einem Sieg im US-Repräsentantenhaus keine Untersuchungen gegen Präsident Donald Trump voranzutreiben. "Wenn die Demokraten das Repräsentantenhaus holen, sollten sie keine Zeit mit Ermittlungen verschwenden. Sie sollten sich auf das konzentrieren, wofür die Leute sie gewählt haben", sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders in einem Interview des Senders Fox News. Sanders zeigte sich optimistisch, was den Trend bei den Kongresswahlen angeht. Es sei noch sehr früh, aber man sei bislang zufrieden, sagte die Sprecherin. Der Präsident habe eine "unglaubliche" Nacht. Sanders verwies dabei unter anderem auf das Senatsrennen in Indiana, wo die Republikaner den Demokraten einen Sitz abgenommen hatten. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:03 AM Charlene Optensteinen Die hispanische Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez zieht dem TV-Sender CNN zufolge ins Repräsentantenhaus ein. Mit 29 Jahren wird die selbsternannte demokratische Sozialistin die jüngste Frau, die jemals in den Kongress gewählt wurde. (Lesen sie hier einen Artikel über den Demokraten-Jungstar.) Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 3:01 AM Ayla Mayer Mit den Demokratinnen Rashida Tlaib (Michigan) und Ilhan Omar (Minnesota) sind erstmals zwei Musliminnen in den Kongress eingezogen . Tlaib, die palästinensische Wurzeln hat, will im Repräsentantenhaus eine starke Stimme gegen Präsident Donald Trump sein, der Ressentiments gegen Muslime und Einwanderer schürt. Ilhan Omar aus dem Bundesstaat Minnesota schaffte kurz nach Tlaib den Einzug ins Repräsentantenhaus. Omar kam einst als somalisches Flüchtlingskind ins Land. CRAIG LASSIG/EPA-EFE/REX/SHUTTERSTOCK Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:55 AM Charlene Optensteinen Die Republikanerin Marsha Blackburn hat bei den Kongresswahlen den vakanten Senatssitz im US-Bundesstaat Tennessee gewonnen. Den Sitz hatte der scheidende Senator und Außenpolitik-Experte Bob Corker freigemacht. Tennessee ist einer der Staaten, in denen den Demokraten Chancen eingeräumt worden waren, im Kampf um eine Mehrheit im Senat zu punkten. Nach der Niederlage in Tennessee und dem Verlust des Senatsitzes in Indiana wird es für die Opposition sehr schwer, die republikanische Senatsmehrheit zu kippen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:47 AM Charlene Optensteinen New Yorks Senatorin Kirsten Gillibrand hat bei den US-Kongresswahlen ihren Sitz im US-Senat halten können. Die 51-Jährige gilt als mögliche Bewerberin der Demokraten für die Präsidentschaftswahl 2020 und damit als Kontrahentin für Präsident Donald Trump. Auch der Amtsinhaber in New Jersey, Bob Mendendez, konnte seinen Sitz halten, berichten mehrere US-Sender. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:41 AM Charlene Optensteinen Laut dem US-Sender Fox News werden die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernehmen. Der Sender gilt als Trump-nah. Er berichtet generell überaus freundlich über den Präsidenten und wird von Trump auch immer wieder gelobt. Auch der Sender NBC berichtet von einer Mehrheit im Repräsentantenhaus für die Demokraten. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:35 AM Charlene Optensteinen Aus den Nachwahlbefragungen sind weitere Zahlen über junge Wähler veröffentlicht worden. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegen demnach die Demokraten mit 37 Prozentpunkten Vorsprung vor den Republikanern, eine Steigerung im Vergleich zu den 22 Prozentpunkten Vorsprung, die Hillary Clinton 2016 einfahren konnte. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:33 AM Charlene Optensteinen In Indiana übernimmt der Republikaner Greg Pence den Repräsentantenhaus-Sitz seines Bruders, Vizepräsident Mike Pence. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:32 AM Charlene Optensteinen Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:24 AM Charlene Optensteinen Die Demokratin Amy McGrath hat bei den Wahlen zum US-Abgeordnetenhaus einen Überraschungssieg knapp verpasst. Die ehemalige Kampfpilotin unterlag in ihrem Wahlbezirk in Kentucky dem Kandidaten der Republikaner, Andy Barr . Der Bezirk stand unter besonderer Beobachtung, weil Donald Trump dort vor zwei Jahren mit einem Vorsprung von 16 Punkten gewonnen hatte. Zwischenzeitlich hatte sich ein möglicher Sieg für McGrath abgezeichnet. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:09 AM Charlene Optensteinen In vielen Wahlkreisen liegen zwischen den Kandidaten der beiden großen Parteien nur wenige Prozentpunkte. Größere Überraschungssiege haben die US-Medien noch auf keiner Seite bestätigt. Bei den Republikanern sind aber bereits mehrere Sitze im Abgeordnetenhaus als sicher ausgerufen worden, die zuletzt in Umfragen nur als tendenziell republikanisch galten. In anderen Teilen des Landes sieht es hingegen besser für die Demokraten aus. Im Repräsentantenhaus haben mehrere Medien die Übernahme von zwei ersten Sitzen der Demokraten von den Republikanern gemeldet, außerdem lagen sie laut CNN in 21 bisher republikanischen Wahlkreisen vorne. Vier republikanische Kandidaten führen wiederum in bisherigen Demokraten-Bezirken. Insgesamt müssen die oppositionellen Demokraten 23 Sitze hinzugewinnen , um sich die Mehrheit der 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses zu sichern. In vielen US-Staaten hat die Auszählung der Stimmen aber noch nicht begonnen. Im Senat bräuchten die Demokraten zwei zusätzliche Siege , wenn es ihnen gleichzeitig gelingt, alle 26 eigenen Posten zu verteidigen. In Indiana deutete sich aber an, dass die Republikaner einen Senatorensitz von den Demokraten übernehmen. Eine Senatsmehrheit für die Demokraten zeichnete sich nach den ersten Ergebnissen am Dienstagabend (Ortszeit) nicht ab. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:08 AM Charlene Optensteinen Weitere Ergebnisse zu den Gouverneurswahlen , die parallel zu den Wahlen des US-Kongresses laufen: In Massachusetts konnte der Republikaner Charlie Baker seinen Posten als Gouverneur verteidigen. Er setzte sich gegen den Demokraten Jay Gonzalez durch. In Rhode Island konnte sich eine Demokratin als Gouverneurin durchsetzen und wurde für eine zweite Amtszeit gewählt: Gina Raimondo . Der Republikaner Allan Fung unterlag. Auch in Arkansas gab es keine Veränderung beim Gouverneursamt: Die Republikanerin Asa Hutchinson wurde erneut gewählt. Der Demokrat Jared Henderson konnte sich nicht durchsetzen. Der Gouverneur von Tennessee wird ebenfalls ein Republikaner : Der Geschäftsmann Bill Lee gewann. Der ehemalige Bürgermeister von Nashville, Karl Dean, verlor. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 2:05 AM Charlene Optensteinen Bei den Kongresswahlen in den USA haben die Republikaner in Indiana einen zusätzlichen Senatssitz geholt. Für die Demokraten ist das ein Rückschlag in ihrem Bemühen, eine Mehrheit in der Kammer des US-Parlaments zu erobern. Der Republikaner Mike Braun - ein Geschäftsmann ohne viel politische Erfahrung - setzte sich bei der Wahl gegen den bisherigen demokratischen Senator Joe Donnelly durch und verdrängte diesen damit aus der Kammer. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 1:36 AM Charlene Optensteinen Bei der Statistik-Internetseite FiveThirtyEight liegen inzwischen die Republikaner bei der Chance auf einen Sieg im Repräsentantenhaus in Führung: Die Wahrscheinlichkeit liegt nun bei etwas mehr als 60 Prozent. Im Senat liegt die Wahrscheinlichkeit inzwischen über 95 Prozent. Damit würde die Partei von Präsident Trump die Mehrheit in beiden Kammern verteidigen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 1:30 AM Charlene Optensteinen Parallel zum US-Kongress wird in vielen Bundesstaaten auch der Gouverneur gewählt. Hierbei zeichnet sich ein Nord-Süd-Gefälle ab: die meisten Staaten im Norden wählen blau – so gewinnen die Demokraten nach aktuellem Stand in Michigan, Illinois, Ohio, Pennsylvania, Maryland und weiteren Staaten. Die Republikaner holen hingegen den Deep South : Tennessee, Alabama, Georgia, South Carolina, Florida und Texas. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 1:24 AM Charlene Optensteinen Äußerst knapp ist das Rennen in Florida. Hier liegen der republikanische Senatskandidat Rick Scott (50,1 Prozent) und der Demokrat Bill Nelson (49,9 Prozent) laut „New York Times“ extrem nah beieinander. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 1:23 AM Charlene Optensteinen Der Dollar ist gegenüber dem Euro und dem japanischen Yen am Mittwoch gefallen. Die Händler warten offenbar die Zwischenergebnisse der US-Wahlen ab, um ihre politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen besser absehen zu können. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 1:19 AM Charlene Optensteinen Bei der Wahl zum Senat gibt es eine Überraschung: Texas geht nach derzeitigem Auszählungsstand an die Demokraten. Der von der Sängerin Beyoncé unterstützte Beto O’Rourke liegt mit 55 Prozent vor dem Republikaner Ted Cruz mit 45 Prozent . (Lesen Sie hier einen Artikel auf SPIEGEL+ über Beto O'Rourke) Auch in West Virginia und Florida deuten sich Siege der Demokraten an. Sicher haben sie bereits Senatssitze in Massachusetts, Connecticut, Maryland, Delaware, Virginia und Ohio gewonnen. Die Republikaner dürfen dagegen mit Senatssitzen in Indiana und Tennessee rechnen. Der kleine Bundesstaat Vermont im Nordosten der USA geht wie in den Jahren zuvor an den unabhängigen Kandidaten Bernie Sanders . Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 1:00 AM Charlene Optensteinen Der konservative US-Fernsehsender Fox News hat seinen Starmoderator Sean Hannity dafür gerügt, dass er an der Seite von Präsident Donald Trump Wahlkampf gemacht hat. Der Sender billige nicht, dass seine "Talente" bei Wahlkampfveranstaltungen auftreten, teilte Fox News mit. Hannity hatte am Vortag als Redner an einem Trump-Auftritt im Bundesstaat Missouri teilgenommen und den Präsidenten dabei euphorisch gepriesen. Fox News bezeichnete den Auftritt Hannitys nun als "unglücklich". Fox News berichtet generell überaus freundlich über den Präsidenten und wird von Trump auch immer wieder gelobt. Hannity hat ihn wiederholt interviewt. Dem 56-jährigen Moderator wird auch nachgesagt, dass er zum externen Beraterkreis des Präsidenten gehört. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 1:00 AM Charlene Optensteinen Die Statistik-Website FiveThirtyEight sieht inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von fast 92 Prozent, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern. Die Republikaner haben demnach ihrerseits eine Chance von fast 87 Prozent, die Kontrolle im Senat zu behalten. Das würde die Erwartungen vor der Wahl bestätigen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:58 AM Charlene Optensteinen Nach angaben des Weißen Hauses hat der Präsident im Wahlkampf 50 Kundgebungen abgehalten, davon 30 allein in den vergangenen zwei Wochen. Das sagte seine Sprecherin Sarah Sanders am Dienstagabend (Ortszeit) in Washington. Unter Trumps Führung hätten die Republikaner eine Viertelmilliarde Dollar an Spenden eingesammelt. «Heute Abend können wir den Weg des amerikanischen Wohlstands weiter beschreiten, oder wir können zurückgehen», sagte Sanders. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:46 AM Charlene Optensteinen Die Demokraten haben US-Medien und dem Datendienst DDHQ zufolge in Virginia einen Sitz im Repräsentantenhaus von den Republikanern erobert. Die Demokratin Jennifer Wexton setzte sich gegen die republikanische Kandidatin Barbara Comstock durch. Um die Mehrheit in der Kongresskammer zu gewinnen, müssen die Demokraten in dieser mindestens 23 Sitze dazugewinnen. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:45 AM Charlene Optensteinen Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:30 AM Charlene Optensteinen Im Bundesstaat Indiana sind über 250.000 Stimmen ausgezählt. Demnach liegt weiterhin der Republikaner Mike Braun vorn. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:23 AM Charlene Optensteinen Wie Bernie Sanders hat auch der Demokrat Tim Kaine seinen Senatssitz verteidigt. Die US-Sender CNN und Fox News sahen ihn in Virginia unmittelbar nach Schließung der Wahllokale uneinholbar vorn. Kaine hatte sich an der Seite von Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl 2016 um das Amt des Vizepräsidenten beworben. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:22 AM Charlene Optensteinen In Florida ist das Bild gemischt: Hier halten sich „blaue“ (also demokratische) und „rote“ (republikanische) Wahlkreise in etwa die Waage. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:20 AM Charlene Optensteinen Mittlerweile gibt es auch erste Ergebnisse von der Ostküste – und hier liegen die Demokraten vorn. So deutet sich im Wahlkreis 2 in New Hampshire ein deutlicher Sieg der demokratischen Kandidatin an. In Virginia im Wahlkreis 4 ist die Sache sogar schon sicher: Der Abgeordnetensitz geht an den Demokraten Robert C. Scott . Er hatte allerdings auch keinen Gegenkandidaten. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:10 AM Charlene Optensteinen Im besonders umkämpften Wahlkreis 6 in Kentucky zeichnet sich eine Überraschung ab. Laut „New York Times“ liegt die Demokratin Amy McGrath , eine ehemalige Kampfpilotin, knapp vor dem Republikaner Andy Barr – und das in einer strukturell konservativen Gegend. Aber auch hier gilt: Sicher ist noch nichts. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:08 AM Charlene Optensteinen Der ehemalige demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat seinen Sitz im Senat im Bundesstaat Vermont verteidigt. Der 77-Jährige ist dort als unabhängiger Senator registriert. Er hatte bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 im parteiinternen Rennen der Demokraten um die Kandidatur gegen Clinton verloren. Der 77-Jährige könnte zur Präsidentschaftswahl 2020 erneut antreten. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:07 AM Charlene Optensteinen AP Bernie Sanders Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:01 AM Ayla Mayer Ein Hashtag, der aktuell bei Twitter trendet, ist #StayInLine . Damit sollen Menschen motiviert werden, nicht die Wahllokale zu verlassen, ohne ihre Stimme abgegeben zu haben. Unterstützung gibt es unter anderem von Hillary Clinton: Sie informiert, dass man auch nach Schließung der Urnen das Recht auf Stimmabgabe hat - wenn man bereits vorher in der Schlange stand. Der Morgen live 7.11.2018 11/7/18 12:01 AM Ayla Mayer Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:53 PM Charlene Optensteinen US-Präsident Donald Trump erwartet die Ergebnisse der Kongresswahlen gemeinsam mit seiner Familie und Freunden. Aus dem Weißen Haus hieß es, der Präsident und First Lady Melania Trump hätten für den Dienstagabend (Ortszeit) Familienmitglieder und Freunde zu sich eingeladen, um gemeinsam den Ausgang der Zwischenwahlen zu verfolgen. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:41 PM Charlene Optensteinen Laut „New York Times“ steht nun auch der erste sicher gewählte Abgeordnete im Repräsentantenhaus fest: Es ist der Republikaner Harold Rogers, der den Wahlkreis 5 im Bundesstaat Kentucky mit 79,9 Prozent klar gewann. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:37 PM Charlene Optensteinen Auch die bisher ausgezählten Wahlkreise bei der Wahl zum Repräsentantenhaus gehen in Indiana – ebenso wie in Kentucky – zum Teil deutlich an die Republikaner . Dies gilt nach derzeitigem Auszählungsstand auch für sogenannte Key Races, also Wahlkreise, die besonders umkämpft waren und in denen die Demokraten gehofft hatten, den Abgeordnetensitz zu gewinnen. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:36 PM Ayla Mayer Lange Schlangen vor den Wahllokalen, zum Teil technische Probleme an den Wahlmaschinen - die normalerweise eher weniger beachteten Midterms verlangen den Wählerinnen und Wählern einiges ab. Damit niemand auf die Idee kommt, die Schlange vor seiner Stimmabgabe zu verlassen, hat die Non-Profit Organisation " Pizza to the Polls" im Vorfeld Spenden gesammelt - und liefert nun gratis Pizza an die Wartenden. Knapp 7000 Pizzen in 41 Staaten wurden bereits ausgeliefert - und laut Website hat die Organisation mit knapp 157.000 US-Dollar noch einiges für einen langen Abend in petto. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:35 PM Ayla Mayer Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:28 PM Charlene Optensteinen Bei der Wahl eines neuen Senators im konservativen Bundesstaat Indiana liegt der Republikaner Mike Braun bisher deutlich vor dem Demokraten Joe Donnelly – mit 63 zu 33 Prozent. Allerdings sind erst 0,8 Prozent der Stimmen ausgezählt. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:18 PM Dominik Peters Im US-Territorium Guam übernimmt Medien zufolge erstmals eine Frau das Gouverneursamt. Das berichtet die Online-Politikzeitung "The Hill". Der Sieg der Demokratin Lou Leon Guerrero steht beispielhaft für die höhere Zahl von Frauen, die bei dieser Wahl angetreten sind. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 11:15 PM Charlene Optensteinen Die ersten Wahllokale haben in Teilen von Indiana und Kentucky geschlossen. Da sich die USA über mehrere Zeitzonen erstrecken, zieht sich die Wahl insgesamt sehr lange hin: Die letzten Wahllokale auf Hawaii schließen um 6.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) am Mittwoch. Mit aussagekräftigen Ergebnissen wird daher erst am frühen Mittwochmorgen mitteleuropäischer Zeit gerechnet. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:52 PM Charlene Optensteinen Die Midterms in den USA haben auch Auswirkungen auf die Aktienkurse von Waffenproduzenten - denn sollten die Demokraten mehr Macht bekommen, dann könnten strengere Waffengesetze folgen. So haben die Kurse der American Outdoor Brands (AOBC) und Sturm Ruger am Wahltag deutlich zugelegt - um 4,7 und 3,7 Prozent. Auch in der Vergangenheit haben sich Investoren mit derartigen Titeln eingedeckt, wenn sie strengere Gesetze erwarten. Seit der Wahl von Präsident Donald Trump im November 2016 ist ABOC um mehr als 50 Prozent gefallen, Sturm Ruger um fast neun Prozent. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:24 PM Charlene Optensteinen 55 Prozent der US-Bürger lehnen die Politik von Präsident Trump ab - das ergab eine Wählerbefragung des TV-Senders CNN. 44 Prozent beurteilten die Politik des US-Präsidenten positiv. Zwei Drittel aller Befragten gaben an, ihr Votum bei den Kongresswahlen sei auch eines über Trump selbst. Viele Wähler wollen laut CNN ihren Ärger über Donald Trump ausdrücken. 39 Prozent der Befragten teilten mit, ihre Stimme abgegeben zu haben, um ihre Ablehnung des Präsidenten deutlich zu machen. Nur 26 Prozent sagten, sie wollten Trump mit ihrer Stimme unterstützen. Zwei Drittel der Befragten sagten zudem, ihre Entscheidung bereits vor mehr als einem Monat getroffen zu haben. Nur 15 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sich nach eigenen Angaben erst in der Woche vor der Wahl entschieden. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:10 PM Charlene Optensteinen Die Sängerin Beyoncé hat sich kurz vor Schließung der Wahllokale bei den Kongresswahlen in den USA für den demokratischen Senats-Kandidaten in Texas, Beto O'Rourke, stark gemacht. «Wir können nicht unsere Frustration äußern und uns darüber beschweren, was falsch läuft, ohne zu wählen und unsere Macht auszuüben, um es richtig zu machen», schrieb die aus Texas stammende 37-Jährige an ihre 119 Millionen Fans auf Instagram. Dazu zeigte Beyoncé Bilder von sich, auf denen sie ein Cap mit der Aufschrift «Beto for Senate» trägt. O'Rourke lag in Umfragen hinter dem republikanischen Amtsinhaber Ted Cruz. «Wir brauchen euch. Wir alle brauchen uns gegenseitig, denn wenn wir wahrhaft vereint sind, sind wir unaufhaltbar», schrieb Beyoncé weiter. Die Sängerin, die mit Rapper Jay Z verheiratet ist, wurde in Houston im US-Bundesstaat Texas geboren. Sie gilt als eine der einflussreichsten Musikerinnen ihrer Generation. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:07 PM Charlene Optensteinen Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:06 PM Charlene Optensteinen Eine Gruppe von Demonstranten steht vor dem Weißen Haus und hält ein Schild mit leuchtenden Buchstaben: "Vote Them Out" AP Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:04 PM Charlene Optensteinen Vor der Präsidentschaftswahl 2016 gab es diesen Witz: Donald Trump ist der Einzige, der gegen Hillary Clinton verlieren kann. Leider ist Hillary Clinton auch die Einzige, die gegen Donald Trump verlieren kann. Jetzt hat sich die Ex-Präsidentschaftskandidatin in mehreren Tweets zu Wort gemeldet - mit leidenschaftlichen Appellen, zur Wahl zu gehen. "Heute sagen wir, es reicht", twitterte Clinton. Der US-Präsident untergrabe demokratische Institutionen und Werte. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:04 PM Charlene Optensteinen Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:03 PM Charlene Optensteinen Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 10:00 PM Charlene Optensteinen Die US-Börsen haben am Tag der wichtigen US-Kongresswahlen zugelegt. Allerdings blieben die Umsätze gering, da sich die Anleger angesichts des unklaren Wahlausgangs nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollten. Alle drei großen US-Indizes legten je rund 0,6 Prozent zu. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss damit bei 25.635 Punkten, der breiter gefasste S&P-500 bei 2755 und der Index der Technologiebörse Nasdaq bei 7375 Stellen. An den US-Börsen wechselten 6,85 Milliarden Aktien den Besitzer, verglichen mit 8,7 Milliarden, die es im Schnitt der vergangenen 20 Handelstage waren. Der Morgen live 7.11.2018 11/6/18 9:55 PM Charlene Optensteinen Bundesaußenminister Heiko Maas erwartet keine Kurskorrekturen von US-Präsident Donald Trump nach den Kongresswahlen und sieht die Zeit für ein neues Verhältnis zwischen Europa und den USA gekommen. "Die USA bleiben unser wichtigster Partner außerhalb Europas", sagte der SPD-Politiker der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochausgabe). "Aber: Wir müssen unser Verhältnis mit den Vereinigten Staaten neu vermessen und ausrichten." Trumps Politik des "America first" habe dazu geführt, dass sich Washington aus internationalen Verträgen zurückzieht. "Die einzig richtige Antwort darauf sei "Europe united". Show more Tickaroo Liveblog Software


insgesamt 17 Beiträge
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Kezman9 07.11.2018
1. Bye Trump...
...so jetzt kann man ihn absetzen oder es mindestens versuchen. Impeach Trump now! Verpasst somit den Neuen Rechten auch in Europa ein Denkzettel, daß die braune Welle gestoppt wird.
philosophus 07.11.2018
2. Stein vom Herzen...
Endlich eine gute Nachricht. Ich atme plötzlich besser - jetzt weiss ich was es war: es war der Stein der das Herz beschwert hat. Ein hoffnungsvoller Tag heute für Amerika und die Welt... danke Amerika !...
collapsar 07.11.2018
3. Bloß kein Amtsenthebungsversuch
Mangels qualifizierter Mehrheit im Senat stünden die Chancen von Vornherein sehr schlecht. In der polarisierten politischen Stimmung - die sich im Gegensatz zu den versöhnlichen Stimmen der Demokraten eher noch verschärfen wird - auf republikanische Abweichler zu setzen wäre eine fatale Pberschätzung der eigenen Möglichkeiten. Verhinderungspolitik seitens der Demokraten wird vom Wähler auch nicht goutiert, wie die Ernennung von Kavanaugh zeigt (ergibt etwa Muellers Untersuchung etwas, mag sich daran etwas ändern, das ist aber im Moment reine Fiktion). Lieber sollten sich die Demokraten auf Sachpolitik konzentrieren und die progressive Agenda in den Bundesstaaten voranbringen, in denen sie die gesetzgeberischen Möglichkeiten dazu haben, zb. in New York. So lange dauert es gar nicht bis zum nächsten Wahltermin für Senat und Präsident, dann sollten die Demokraten echte Leistungen vorzuweisen haben als Antithese zu einem Präsidenten, von dem man angesichts seiner bisherigen im In- und Ausland gezeigten Kompromißwilligkeit ziemlich sicher weitere Ausraster in Form und Inhalt erwarten kann. MfG, Carsten
collapsar 07.11.2018
4. Einerseits ja ...
Zitat von philosophusEndlich eine gute Nachricht. Ich atme plötzlich besser - jetzt weiss ich was es war: es war der Stein der das Herz beschwert hat. Ein hoffnungsvoller Tag heute für Amerika und die Welt... danke Amerika !...
... andererseits schwer faßbar, daß angesichts der bisherigen präsidialen Bemühungen, an alles die Axt anzulegen, was ein ziviles freiheitliches und respektvolles Miteinander in den USA und auf der Erde ausmacht, die Republikaner noch ein derartig respektables Ergebnis einfahren konnten. Man kann den Demokraten nur viel Weisheit in der Regierungs- und Gesetzgebungsarbeit wünschen, die wirklich schwere Aufgabe wartet in 2 Jahren auf sie, wenn sie nicht nur Trump im Wahlkampf sondern auch seine Big Buddies von den 'Fake News' - Schleudern besiegen müssen ( gemeint sind hier mal die wirklichen Schleudern ... also Fox & Co., deren Kommentatoren/Moderatoren Pirro und vor allem Hannity mit dem Wahlkampfauftritt bzw. der Umarmung Trumps vorgestern ihre Vorstellung von unabhängigem Journalismus demonstriert haben ). MfG, Carsten
ad2 07.11.2018
5. Wenn selbst Trump seine Niederlage als "Erfolg" begreift
dann bin ich mit ihm einer Meinung. Das ist wirklich ein großer Erfolg gegen ihn und seine Politik der Zerstörung und für das vernünftige Amerika! (Bezugnehmend auf sein Twitter "Will be discussing our success in the Midterms!")
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