Millionenaufwand SPD gönnt sich größtes Wahlkampf-Budget

Die Sozialdemokraten lassen sich den Bundestagswahlkampf 2013 einiges kosten: Rund 23 Millionen Euro gibt die Partei aus, mehr als jeder Konkurrent. Die Grünen erhöhen ihr Budget, mit vergleichweise wenig Geld müssen die Piraten auskommen.

SPD-Spitzenkandidat Steinbrück: Größtes Budget der großen Parteien
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SPD-Spitzenkandidat Steinbrück: Größtes Budget der großen Parteien


Berlin - Die SPD will im September zurück auf die Regierungsbank. Dafür geht die Partei mit dem größten Etat in die letzten Monate vor der Wahl. Karsten Göbel von der beauftragten Agentur Super J+K bezifferte ihn am Mittwoch in Berlin auf 23 Millionen Euro. Das reicht zwar für die Spitzenposition, liegt aber deutlich unter dem Wahlkampf-Budget von 2009. Damals gab die Partei sogar rund 29 Millionen Euro aus. Rechnet man allerdings die voraussichtlichen Budgets der Unionsparteien CDU und CSU zusammen, liegen sie gemeinsam deutlich vor der SPD.

In Berlin stellten auch die für die anderen Parteien zuständigen Agenturen die Finanzrahmen vor:

  • Für die CDU beläuft sich dieser nach Angaben von Lutz Meyer (Blumberry) auf maximal 20 Millionen Euro. Damit liegt sie etwa auf dem Niveau von 2009.
  • Die Grünen haben laut einem Sprecher 5,5 Millionen Euro für die Wahlen zum Bundestag und zum Europaparlament 2014 zur Verfügung.
  • Bei der FDP stehen für die Wahlen am 22. September vier Millionen Euro zur Verfügung, sagte Armin Reins (reinsclassen).
  • Die Linke verfügt nach Angaben von Volker Ludwig (DiG/Plus) über etwa 4,5 Millionen Euro.
  • Für die Piraten bezifferte Salomon Reyes den Etat auf etwa 400.000 Euro, ein Großteil komme aus Spenden.
  • Die CSU war nicht vertreten. Es wird jedoch erwartet, dass das Budget der Partei erneut bei rund 9,5 Millionen Euro liegen dürfte.

Die Agenturvertreter äußerten sich am Mittwoch in Berlin im Rahmen einer Konferenz zu Wahlkampfstrategien 2013 bei einem Panel zum "Kampagnendesign der Parteien". Plakate oder fertige Slogans wurden noch nicht gezeigt.

jok/dpa



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insgesamt 69 Beiträge
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guentherprien, 12.06.2013
1. Rausgeschmissenes Geld, lieber den FLUTOPFERN schenken!
Ach, geht ja nicht, die Genossen waren ja nicht dabei (ausser der DEICHGRAF, natuerlich!) . Steinbrueck hat wohl seine Gummistiefel in Bochum stehen gelassen...
women_1900 12.06.2013
2. wie wärs mit Spenden?
das aber übelässt man lieber dem geschröpften Fußvolk.
Fin_ 12.06.2013
3. optional
Es ist doch absolute Augenwischerei, der SPD die höchsten Ausgaben anzukreiden, wenn CDU + CSU insgesamt mehr ausgeben... Ich schätze, die bayerische SPD ist in jenen 23 Millionen nämlich enthalten.
eulenspiegel1979 12.06.2013
4. Wayne?
Und wenn diese Heuchler 150 Millionen in Ihre Scheinheiligkeit investieren, ich werde Sie trotzdem nicht wählen. Mal ernsthaft, wer Rot-Grün wählt, sich ernsthaft zu diesen Witzfiguren wie Gabriel und Steinbrück bekennt, der hat doch den Schuss nicht gehört. Gilt übrigens auch für Muttchen Merkel, Schrapnellgesicht Westerwelle und Sandkasten Rößler. Was immer man wählt, es ist und bleibt ein Übel. So ein hohes Maß an Alternativlosigkeit habe ich seit ich wahlberechtigt bin, noch nie wahrgenommen außer vielleicht zu Zeiten eines Erich Honecker, wo Alternativen verboten waren.
hubie 12.06.2013
5. Wenn wir schon gegen die Wand fahren...
... dann richtig und wir lassens dabei knallen.
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