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Bundestagswahl 2013: Grüne küren Spitzenkandidaten per Urwahl

Die Grünen werden als erste Partei ihre Spitzenkandidaten für die kommende Bundestagswahl durch eine Befragung ihrer 60.000 Mitglieder bestimmen. Ein kleiner Parteitag hat mit großer Mehrheit die Einleitung des Urwahlverfahrens beschlossen. Es gab nur eine Gegenstimme und eine Enthaltung.

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DPA

Kleiner Parteitag der Grünen: Mitglieder bestimmen Spitzen-Duo

Berlin - Die Grünen führen so etwas wie "Primaries", also Vorwahlen wie im US-Präsidentschaftswahlkampf ein: Die 60.000 Parteimitglieder werden die Kandidaten, die die Grünen in die kommende Bundestagswahl führen sollen, bestimmen. Ein kleiner Parteitag in Berlin hat die Einleitung einer Urwahl am Sonntag beschlossen - bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung.

Die 60.000 Parteimitglieder haben jetzt bis zum 30. Oktober Zeit, ihre Stimme abzugeben und damit zu entscheiden, welche beiden Spitzenkandidaten die Grünen in die Bundestagswahl 2013 führen werden - das Ergebnis dieser Urwahl soll im November vorliegen. Damit werden in Deutschland zum ersten Mal die Spitzenkandidaten für eine Bundestagswahl direkt von der Parteibasis bestimmt. Das Ergebnis der Urwahl ist bindend und kann nicht mehr von einem Parteitag verändert werden. Im kommenden Jahr wollen die Grünen zudem die zehn wichtigsten Punkte des Wahlprogramms per Mitgliederentscheid beschließen.

Sechs Kandidaten für zwei Posten

Die Parteiführung hatte den rund 80 Delegierten des Länderrats die Urwahl vorgeschlagen, weil es mehr als zwei Bewerber gibt und eine Einigung im Vorfeld nicht möglich war. Mindestens eine der Positionen in dem Spitzen-Duo muss mit einer Frau besetzt sein - bisher bewerben sich sechs Kandidaten für den Posten.

Neben zwei eher unbekannten Kommunalpolitikern sind es die Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin und Renate Künast, sowie Parteichefin Claudia Roth und die stellvertretende Präsidentin des Bundestags, Katrin Göring-Eckardt, um die Spitzenkandidatur. Während Trittin als gesetzt gilt, ist unklar, welche der Kandidatinnen die größten Chancen hat.

Bis zum 16. September können weitere Interessenten für die Spitzenkandidatur in der Parteizentrale ihre Bewerbung abgeben. Die Briefe für die Urabstimmung werden am 8. Oktober an die Mitglieder versandt. Spätestens am 9. November soll das Ergebnis bekanntgegeben werden. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid büßten die Grünen in der abgelaufenen Woche einen Prozentpunkt ein und liegen derzeit bei 13 Prozent. Die SPD kommt in der Erhebung für "Bild am Sonntag" auf 28 Prozent. Damit hat Rot-Grün bislang keine Regierungsmehrheit.

nck/AFP/dapd/Reuters

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1. Danke liebe Piraten
suane 02.09.2012
Und wieder ein guter Schritt in Richtung Demokratie, den wir den mit Medienschelten überhäuften Piraten zu verdanken haben. :D
2.
gnaaaarf 02.09.2012
Zitat von sysopDie Grünen werden als erste Partei ihre Spitzenkandidaten für die kommende Bundestagswahl durch eine Befragung ihrer 60.000 Mitglieder bestimmen. Ein kleiner Parteitag hat mit großer Mehrheit die Einleitung des Urwahlverfahrens beschlossen. Es gab nur eine Gegenstimme und eine Enthaltung. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,853467,00.html
ich würde den grünen empfehlen künast und roth NICHT zu wählen.alle anderen sind zwar auch nicht so der knaller,aber um einiges besser als die beiden.
3. Die Macker-Typen sollen eine Auszeit nehmen.
ruthteibold-wagner 02.09.2012
Roth und Künast wären das ideale Duett: - Sie sind einfach die symphathischsten Kandidatinnen, die die meisten Chancen, vor allem bei den weiblichen Wählerinnen, haben. - Frau Roth ist wunderbar ehrlich und emotional. Künast wäre das intellektuelle Korrektiv der emotionalen Roth - Eine wunderbare Komplementarität. - Es wird Zeit, dass Frauen das dominierende Sagen in der Politik bekommen. Die Macker-Typen sollen eine Auszeit nehmen, um sich zu besinnen.
4.
neu_ab 02.09.2012
Zitat von ruthteibold-wagnerRoth und Künast wären das ideale Duett: - Sie sind einfach die symphathischsten Kandidatinnen, die die meisten Chancen, vor allem bei den weiblichen Wählerinnen, haben. - Frau Roth ist wunderbar ehrlich und emotional. Künast wäre das intellektuelle Korrektiv der emotionalen Roth - Eine wunderbare Komplementarität. - Es wird Zeit, dass Frauen das dominierende Sagen in der Politik bekommen. Die Macker-Typen sollen eine Auszeit nehmen, um sich zu besinnen.
Nicht, daß ich diese Einschätzung auch nur im entferntesten teilen würde, aber in der Politik geht es nicht um Sympathie. Denken Sie daran, sogar Gerd Schröder machte teilweise einen sympathsischen Eindruck! Das war wohl das gefährliche an dem. Gute Eigenschaften wür die Anwartschaft in einem Häkelverein. Äh, ging es jetzt um Politik, oder um Dominas?
5.
gnaaaarf 02.09.2012
Zitat von ruthteibold-wagnerRoth und Künast wären das ideale Duett: - Sie sind einfach die symphathischsten Kandidatinnen, die die meisten Chancen, vor allem bei den weiblichen Wählerinnen, haben. - Frau Roth ist wunderbar ehrlich und emotional. Künast wäre das intellektuelle Korrektiv der emotionalen Roth - Eine wunderbare Komplementarität. - Es wird Zeit, dass Frauen das dominierende Sagen in der Politik bekommen. Die Macker-Typen sollen eine Auszeit nehmen, um sich zu besinnen.
der beitrag war ironie,oder? ;)
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