Tag der Deutschen Einheit Tausende demonstrieren in München gegen rechts

In München sind Tausende Demonstranten auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen rechte Hetze zu setzen. Mit ihren Plakaten kritisierten sie eineinhalb Wochen vor der Bayern-Wahl auch CSU-Politiker.

Protest in München
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Protest in München


Tausende haben am Tag der Deutschen Einheit in München gegen Rechts demonstriert. Die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt sprach zunächst von mindestens 21.000 Teilnehmern. Die Veranstalter gingen von 40.000 Teilnehmern aus.

Bei der Veranstaltung unter dem Motto "Jetzt gilt's! - Gemeinsam gegen die Politik der Angst" trugen viele Demonstranten Plakate, auf denen sie direkt die CSU-Politiker Horst Seehofer und Markus Söder attackierten: "Ausgsödert is" und "ausgseehofert is" lauteten einige der Sprüche.

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Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Bayern wollen die Organisatoren nach eigenen Worten eine Botschaft senden, dass weder die Verschärfung des Polizeirechts noch andere Formen eines Rechtsrucks in Bayern hingenommen würden. Die Polizei sprach am Mittag von einem friedlichen Verlauf der Demonstration. Auch Familien mit Kindern nahmen teil.

Aufgerufen zu der Demo hatten das Bündnis gegen das bayerische Polizeiaufgabengesetz (noPAG) sowie die Organisatoren der #ausgehetzt-Demonstration Ende Juli. Damals hatten mehrere Zehntausend Menschen gegen rechte Hetze, Gewalt und Hass demonstriert.

lie/dpa

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saumhuhn 03.10.2018
1. Gegen "Rechts"?
Nee, oder? Glaub ich nicht. "Polizeistaat", "CSU"... Steilvorlagen der AfD! Die Leutchen kämpfen für die AfD. Ist ja auch klar. Es gibt ja (derzeit!!!) keine Alternative. Macht weiter so! Haut dem Polizeistaat die Konfettischlange auf den Kopf! Am 14. Oktober sackt der CSU-Polizeistaat in sich zusammen, freut Euch drauf!
Europa! 03.10.2018
2. Und immer lockt die Feldherrnhalle
München ist und bleibt die "Hauptstadt der Bewegung". Gestern "Beer Hall Putsch" und heute Aufmarsch "Gegen Rechts". Dazwischen 95 Jahre, in denen die Feldherrnhalle nichts von ihrer magischen Anziehungskraft auf die verführbaren Massen verloren hat.
kenterziege 03.10.2018
3. Wenn ich mir das Bild betrachte ....
....demonstrieren da junge symphatische Leute. Da sieht so gar nicht nach Antifa sondern nach Studenten aus, die von der Uni nicht voll gefordert werden. Wer gegen CSU und AFD zugleich demonstriert, dürfte in der Minderheit sein! Aber jeder hat das Recht auf eine jugendliche Meinung. Ich hatte die auch mal! Nur mein Ingenierstudium in den 6oer Jahren war hart und ließ mir kaum Zeit.
burlei 03.10.2018
4. @saumhuhn, #1
Zitat von saumhuhnNee, oder? Glaub ich nicht. "Polizeistaat", "CSU"... Steilvorlagen der AfD! Die Leutchen kämpfen für die AfD. Ist ja auch klar. Es gibt ja (derzeit!!!) keine Alternative. Macht weiter so! Haut dem Polizeistaat die Konfettischlange auf den Kopf! Am 14. Oktober sackt der CSU-Polizeistaat in sich zusammen, freut Euch drauf!
Natürlich gegen rechts. Und wieso soll das eine Steilvorlage für die AfD sein? Die lauert doch darauf, mit der CSU eine Koalition zu bilden. Dann haben wir doch alle zusammen. Den Polizeistaat, die CSU, die AfD, die ganze Rechtsaußen-Mischpoke. Alternativen, besonders demokratische Alternativen zu den Rechten gibt es zuhauf. Selbst in Bayern. Grüne, SPD, Die Linke, sogar FDP, Freie Wähler.... Nein, man muss weder den CSU-Polizeistaat noch so etwas wie die "Ar******er für Deutschland" wählen.
cum infamia 03.10.2018
5. Die ANTIFA
Jetzt marschier also die ANTIFA gegen den Polizeistaat. Kommt dann bald der Putsch ? In Chemnitz haben sich 7 NAZIS schon mit Luftgewehr und Pfefferspray bewaffnet . Konnten aber verhaftet werden...
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