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SPD-Politiker: Müntefering soll Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes werden

Müntefering (Archivbild): Früherer Bundesarbeitsminister zieht sich aus Politik zurück Zur Großansicht
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Müntefering (Archivbild): Früherer Bundesarbeitsminister zieht sich aus Politik zurück

Früherer Parteivorsitzender, Arbeitsminister, Vizekanzler: Franz Müntefering gehörte lange zur Spitze der SPD. Jetzt zieht er sich aus der Politik zurück - und übernimmt ein neues Amt: Der 73-Jährige soll zum Präsidenten des Arbeiter-Samariter-Bundes ernannt werden.

Hamburg/Köln - Zur Bundestagswahl im Herbst tritt Franz Müntefering nicht mehr an. Nun soll der frühere SPD-Vorsitzende neuer Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) werden. Die Wahl des 73-Jährigen sei für Samstag auf einer Sitzung des ASB-Bundesausschusses in Hamburg vorgesehen, teilte die Organisation am Dienstag in Köln mit.

Müntefering habe bereits signalisiert, dass er bereit sei, den Posten zu übernehmen, bestätigte ASB-Sprecherin Alexandra Valentino SPIEGEL ONLINE. Die Wahl am 27. April sei lediglich eine Formalie.

Der ehemalige Bundesarbeitsminister scheidet zum Ende der Wahlperiode im Herbst aus dem Bundestag aus. Damit zieht sich der langjährige SPD-Spitzenpolitiker endgültig aus der Politik zurück.

Die Präsidentschaft beim ASB war länger unbesetzt. Zuletzt stand Annemarie Renger, die frühere Bundestagspräsidentin, von 1985 bis zu ihrem Tod 2008 an der Spitze des ASB. Der Wohlfahrtsverband feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum.

bos/dpa

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insgesamt 84 Beiträge
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1. Wann schreit endlich mal jemand NEIN!?
gog-magog 23.04.2013
Zitat von sysopDPAFrüherer Parteivorsitzender, Arbeitsminister, Vizekanzler: Franz Müntefering gehörte lange zu den wichtigsten SPD-Spitzen. Jetzt zieht er sich aus der Politik zurück - und übernimmt ein neues Amt: Der 73-Jährige soll zum Präsidenten des Arbeiter-Samariter-Bundes ernannt werden. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/muentefering-soll-praesident-des-arbeiter-samariter-bundes-werden-a-896036.html
Es ist unerträglich, dass man die überflüssigen Politrentner immer noch über Jahrzehnte irgendwie weiter überversorgen muss. Für die Präsidentschaft des ASB gibt es in diesem Land weitaus kompetentere Leute, als einen Mitsiebziger, der im Leben nichts anderes gemacht hat, als vollversorgter Berufspolitiker zu sein.
2. Präsident? Ist das nicht zu dick aufgetragen?
neu_ab 23.04.2013
Vorschlag: er sollte sich mit Kelle in der Hand in einer der zahlreichen Essenstafeln betätigen, die er & seine SPD-Genossen mit ihrer Politik erforderlich gemacht haben. Das wäre ein gutes Stück weit samaritärer als im Chefsessel den Präsidenten zu mimen.
3. Nur noch peinlich...
Ex-Kölner 23.04.2013
...diese Leute, die nicht abtreten können. Die Pension sollte Herr Müntefering doch sicher haben. Als Arbeiter-Samariter-Bund würde ich mir ebenfalls Sorgen machen: Herr Müntefering trat 2006 wie nicht gescheit (und aparterweise in seltener Einigkeit mit der Mutti und dem Müllermeister) dafür ein, daß die DB das Schienennetz behalten dürfen solle - und so ihre Konkurrenz ausbremsen kann. Und vom insgesamt nicht segesnreichen Wirken der Sozen (Münte immer dabei) in NRW gibt diese WDR-Produktion Kunde: Größenwahn und Selbstbedienung - Der Krimi um die Millionen der West-LB (http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2012/1015/westlb.jsp).
4. Echt gute Idee ...
juergw. 23.04.2013
Zitat von neu_abVorschlag: er sollte sich mit Kelle in der Hand in einer der zahlreichen Essenstafeln betätigen, die er & seine SPD-Genossen mit ihrer Politik erforderlich gemacht haben. Das wäre ein gutes Stück weit samaritärer als im Chefsessel den Präsidenten zu mimen.
blaue Schürze um und bei der Tafel Lebensmittel verteilen-das wärs. War nicht Münte der jenige,der sagte:Man sollte Wahlaussagen nicht ernst nehmen,nach der Wahl will sich niemand mehr daran erinnern !
5. #2
Kurt2.1 23.04.2013
Zitat von neu_abVorschlag: er sollte sich mit Kelle in der Hand in einer der zahlreichen Essenstafeln betätigen, die er & seine SPD-Genossen mit ihrer Politik erforderlich gemacht haben. Das wäre ein gutes Stück weit samaritärer als im Chefsessel den Präsidenten zu mimen.
Die Tafeln gibt es nicht, weil sonst irgendjemand hungern müsste, sondern weil wir im Überfluss leben und sonst zu viele Lebensmittel wegwerfen würden. Die Tafeln sind also eine durchaus nützliche, aber keineswegs eine notwendige Einrichtung. Sie erlaubt es Bedürftigen, zusätzliches Geld für andere Dinge zur Verfügung zu haben.
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