Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 7.11.2016

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Katharina Blaß
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Katharina Blaß beim Start in den Tag - hier finden Sie die Autorin bei Twitter.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Wie denken Sie über die US-Wahlkampfberichterstattung?

"Mein Leben für Allah - Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?" - das war das Thema der Talkshow "Anne Will" am gestrigen Abend. Damit knüpfte die Sendung gleich an den Tatort an, der von einer deutschen Schülerin erzählte, die sich dem radikalen Islamismus angeschlossen hatte. Als "nichts anderes als Propaganda für eine Teilnahme am Krieg der Terrormiliz 'Islamischer Staat' (IS) in Syrien" bezeichnet im Nachgang die "Welt" das Auftreten von Nora Illi. Die Frauenbeauftrage des "Islamischen Zentralsrats Schweiz" polarisierte mit ihren Ansichten über die Rolle der Frau und den Islam.

Zuschauer kritisierten vor allem, dass Anne Will Illi und dem radikalen Islam mit dem Auftritt eine Bühne zur fast besten Sendezeit geboten habe. CDU-Politiker mit Mitdiskutant der Sendung Wolfgang Bosbach empörte sich über Wills lässigen Umgang mit der umstrittenen Frauenbeauftragten.  "Das gehört zu unserem Werteverständnis, dass wir uns mit anderen Meinungen auseinander setzen“, sagte Will zu ihrer Verteidigung.

Die Reaktionen auf Twitter über die "Anne Will"-Sendung waren eindeutig.
 
 
 
So, liebe Leser, mit dem Oxymoron der verschleierten Frauenbeauftragten überlasse ich Sie nun den Kollegen von Spiegel Online. Die halten Sie heute auf dem Laufenden. Morgen berichtet Micky Kröger an dieser Stelle.
Am Mittwoch ist dann mein Kollege Armin Himmelrath am Start, ich stoße ab 12 Uhr zum Spiegel Online Live-Ticker zur US-Wahl hinzu. Würde mich freuen, wenn Sie mal vorbeischauen!

Aus gegebenem Anlass und mit Blick auf diese historische Woche verabschiede ich mich heute mit den Worten des US-Präsidenten im Film Armageddon von Ihnen:
 
"Mögen wir alle ein glückliches Ende in dieser Mission erleben. Gott sei mit euch und wir wünschen euch viel Glück!"
So ist unsere - auf keinen Fall repräsentative - Umfrage ausgegangen:
 
Rund 49 Prozent sind froh, wenn der Wahlkampf vorbei ist.
Rund 31 Prozent interessieren sich jedoch sehr für den Wahlkampf.
 
Eins kann ich versprechen:
Alle kommen in dieser Woche auf ihre Kosten.

Vor dem Amtsgericht Hannover muss sich ein Mann verantworten, der im Mai 2015 während einer Prügelei einen Streitschlichter getötet haben soll. Der Passant, der schlichten wollte, litt an einem Aneurysma im Gehirn, das bei der Verletzung durch den Angeklagten zu einer nicht aufzuhaltenden Gehirnblutung führte.

Heute in der Service-Rubrik "Besser isses": Grünkohl

Winterzeit ist Grünkohlzeit. Kaum ein Gemüse enthält so viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in einer ausgewogenen Zusammensetzung. Unter anderem stecken in Grünkohl viel Provitamin A, B-Vitamine, Folsäure sowie Vitamin C und E. Der Gehalt an Vitamin C ist so hoch, dass sich der Tagesbedarf schon mit einer Portion decken lässt.
Wer den vitaminreichen Kohl auftischen will, kauft ihn am besten frisch - ob das der Fall ist, erkennen Kunden an einer einheitlich grünen Färbung. Darauf weist der Bauernverband Landvolk Niedersachsen hin. Gibt es Partien mit Verfärbungen oder vertrocknete Schnittstellen, ist der Grünkohl nicht frisch, und Verbraucher lassen besser die Finger davon.

In der Dresdner Frauenkirche hat die Polizei am heutigen Morgen einen mutmaßlichen Einbrecher gestellt. Der Mann war bis auf die Aussichtsplattform geflüchtet, wie eine Sprecherin sagte. In der Kirche wurden mehrere Opferstöcke aufgebrochen. Ein Zeuge hatte die Polizei alarmiert. Er hatte beobachtet, dass jemand in das Gebäude eingedrungen war. Die Polizei durchsuchte die Kirche daraufhin mit Hunden. Zuerst hatte Radio Dresden über den Einsatz berichtet.
  • Unter der Schirmherrschaft der Uno werden heute in der Schweiz die Friedensgespräche zu der geteilten Insel Zypern fortgesetzt. Bei den mehrtägigen Gesprächen dürften strittige Themen wie Territorialfragen, Eigentumsrechte und die Präsenz türkischer Truppen auf der Agenda stehen.
  • Angesichts scharfer Kritik am Vorgehen Ankaras gegen Opposition und Medien empfängt der türkische Europaminister Celik die Vertreter aller EU-Staaten in Ankara zu einem außerplanmäßigen Treffen. Der Minister werde dabei über die "jüngsten Entwicklungen im Land" berichten, teilte sein Büro mit.
  • Im marokkanischen Marrakesch beginnt die UN-Klimakonferenz. Bei den Gesprächen, die bis zum 18. November dauern, beraten die mehr als 190 Teilnehmerstaaten über die Umsetzung des globalen Klimaschutzabkommens, das bei der Vorgängerkonferenz in Paris beschlossen worden war.
Schauen wir auf den heutigen Tag. Unter anderem steht Folgendes an:
 
Vor dem Landgericht Köln beginnt ein Prozess gegen zwei mutmaßliche Schleuser, die Mitschuld am Tod von mindestens acht Flüchtlingen im Mittelmeer tragen sollen. Laut Anklage gehörten die Syrer im Alter von 18 und 20 Jahren einer kurdischen Schleusergruppe an. Die Schleuser sollen irakischen Flüchtlingen zugesagt haben, sie für 2.500 Dollar (gut 2200 Euro) pro Person mit einer Jacht von der Türkei nach Griechenland zu bringen. Vor der Abreise vor einem Jahr stellten die Schleuser den Flüchtlingen aber demnach nur ein Schlauchboot zur Verfügung. Das seeuntüchtige Boot soll dann vor der griechischen Insel Kos gekentert sein, wobei mindestens acht Menschen ertrunken sein sollen.
Jetzt ist es acht Uhr, die Zwischenbilanz unserer Umfrage fällt recht eindeutig aus: Fast die Hälfte von Ihnen ist genervt vom US-Wahlkampf.
 
Als Wiedergutmachung biete ich Ihnen einen Klassiker an: 
Kalkofes Mattscheibe über den Tasty Duschschaum. Garantiert wahlkampffrei!
 
Als Superheld "Dr. Strange" hat der britische Schauspieler Benedict Cumberbatch ( Top 10 die beliebstesten Emojis , Anmerkung der Autorin) die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts erobert. Der Actionfilm spielte am Wochenende bei seinem Debüt an den Kinokassen in den USA und Kanada rund 85 Millionen Dollar ein und setzte sich damit an die Spitze, berichtet der "Hollywood Reporter". Auch auf den Plätzen zwei und drei folgten Neueinsteiger: der Zeichentrickfilm "Trolls" und Mel Gibsons Kriegsdrama "Hecksaw Ridge".
 
Nicht schön, was uns das Wetter heute anzubieten hat. Es wird vielfach nasskalt mit Tageshöchstwerten zwischen 3 und 7 Grad. In der Mitte fallen schauerartige Niederschläge Im Norden regnet es bei wechselnder bis starker Bewölkung. Oberhalb von etwa 500 Metern fällt Schnee. Sonst bleibt es in der Südhälfte wolkig mit Auflockerungen und überwiegend trocken.
Mehr Informationen zum Wetter erhalten Sie hier.
 
Vor neuen Ressortverhandlungen über den deutschen Klimaschutzplan fordern knapp 40 Unternehmen von der Bundesregierung ein Einhalten gegebener Klimazusagen. "Für Unternehmen und Investoren ist von hoher Bedeutung, dass der Klimaschutzplan eindeutige Signale gibt, dass die in Paris gemachten Zusagen umgesetzt werden", heißt es in einem Aufruf, über den die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Für die einzelnen Wirtschaftsbereiche wie Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und Bau seien jeweils klare Klimaziele mit Vorgaben über den zulässigen Kohlendioxidausstoß bis 2030 nötig.
SPD-Vize Ralf Stegner glaubt nicht mehr daran, dass Kanzlerin Angela Merkel mit einem eigenen Vorschlag Außenminister Frank-Walter Steinmeier als möglichen Bundespräsidenten verhindern kann. "Die Schwierigkeit von Angela Merkel ist, dass es ihr kaum gelingen wird, einen besseren oder auch nur vergleichbaren Alternativvorschlag unterbreiten zu können", sagte der schleswig-holsteinische SPD-Landeschef Stegner der dpa. gestern hatten die drei Parteichefs Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel ihre Gespräche auf das kommenden Wochenende vertagt.
Nein, es war diesmal nicht Christian Kohlund vom Traumschiff. Es war das niederländische Königspaar Willem-Alexander und Máxima. Im Regen hatten die Ureinwohner die beiden zuvor schon mit einem Hongi begrüßt: Nacheinander rieben Willem-Alexander und Máxima Stirn und Nase mit ihren Gastgebern. Auch das ist eine Tradition der Maori zur Begrüßung von Gästen. Die Nachrichtenagenturen kolportieren folgende News: Der Wind blies so heftig, dass Máxima im eleganten schwarzen Cape über einem Leopardenprint-Kleid auf dem Weg ins Parlament ihren Hut festhalten musste. Aha. Fotos: AFP
 
Ein leicht bekleideter Maori-Krieger bei seiner Begrüßungszeremonie. Wen könnte der Mann wohl begrüßen? Bei welcher Gelegenheit werden gerne mal Ureinwohner mit ihren Traditionen an die Öffentlichkeit gezerrt...?
 
Im islamisch geprägten Süden der Philippinen ist nach Militärangaben ein Deutscher entführt worden. Seine Begleiterin sei ermordet worden, sagte ein Militärsprecher. Ihre Nationalität ist bislang nicht klar. Die islamische Extremistenorganisation Abu Sayyaf habe bestätigt, dass sie den 70-Jährigen in ihrer Gewalt habe, sagte der Militärsprecher. Die beiden seien am Samstag auf einer Jacht vor der Küste der südlichen Provinz Tawi-Tawi überfallen worden. Soldaten hätten das verlassene Boot mit der Leiche der Frau am Sonntag vor der nahe gelegenen Provinz Sulu entdeckt.
Donald Trumps Berater lassen ihn einem Medienbericht zufolge kurz vor der US-Wahl nicht mehr twittern - und Präsident Barack Obama hat sich prompt darüber lustig gemacht. "Sie hatten so wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie gesagt haben: Wir nehmen dir jetzt einfach Twitter weg", sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt zur Unterstützung seiner demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton in Florida.

Die Zeitung "New York Times" hatte berichtet, Berater hätten dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner die Kontrolle über sein Konto bei dem Kurznachrichtendienst "entrissen", damit er seine Chancen bei der Wahl am Dienstag nicht mit ungefilterten Anfeindungen schmälert.

"Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen", fügte Obama vor seinem lachenden Publikum hinzu. Trump ist dafür bekannt, Gegner und Kritiker über Twitter in scharfen Tönen anzugreifen - manchmal mitten in der Nacht.
Aus der Reihe "Dann eben mit Gewalt":
 
In Australien hat sich ein Mann mit Pfeil und Bogen gegen einen mutmaßlichen Einbrecher zur Wehr gesetzt. Wie die BBC berichtet, hatte der 68 Jahre alte Hausbewohner einen Eindringling auf frischer Tat ertappt. Als dieser mit Bargeld, Wertsachen und Autoschlüsseln das Haus verlassen wollte, schoss ihm der Mann in den Hintern. Wie schwer die Verletzungen des mutmaßlichen Einbrechers sind, ist bislang unklar. Trotz des Treffers konnte der Mann entkommen. Pfeil und Bogen wurden als Beweismittel von der Polizei beschlagnahmt.
Auf Helgoland werden die Kaminöfen weiter knistern. Die Bewohner der Nordseeinsel dürfen auch künftig Öfen verwenden. In einem Bürgerentscheid sprachen sich 54,25 Prozent dafür aus. 45,75 Prozent stimmten dagegen mit Nein. Der Ausgang des Bürgerentscheids galt als offen. An der Abstimmung beteiligten sich 51,3 Prozent. Die Gemeindevertretung hatte die Nutzung von Kaminen 2014 verboten - den Betreibern allerdings eine Übergangszeit bis Juli 2016 eingeräumt. Die Ofennutzer setzten sich mit einem Bürgerbegehren zur Wehr. Hier ist der Bericht der Kollegen von NDR.de
Bei einem Tornado an der Küste nördlich von Rom sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher des italienischen Zivilschutzes der Deutschen Presse-Agentur sagte, starb ein Opfer in Ladispoli. Einen zweiten Toten gab es in Cesano di Roma. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wurden mehrere Menschen verletzt. Einige Dächer wurden von den Häusern gefegt, Autos beschädigt. In Florenz herrschte Sorge, der Fluss Arno könnte über die Ufer treten. Die Zivilschutzbehörde rechnet morgen mit weiteren Stürmen. Foto: dpa
 
Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Polizeiwagen ist in Hannover eine 18-jährige Pizzalieferantin ums Leben gekommen. Die beiden Beamten in dem Auto überholten am Abend einen langsam fahrenden Linienbus und kollidierten aus bislang unbekannter Ursache mit der auf einem Roller entgegenkommenden jungen Frau, wie die Polizei mitteilte. Sie fuhren ohne Blaulicht und Sirene. Die 18-Jährige erlitt schwere Verletzungen und starb im Krankenhaus. Die beiden Polizisten erlitten einen Schock.
 
Krawalle in NRW:

Mit Baseballschlägern und Eisenstangen sind etwa 30 Männer bei einem Fußballspiel in Jülich auf Spieler und Zuschauer losgegangen. Dabei wurden gestern Nachmittag neun Menschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Beim Eintreffen der Beamten waren die Angreifer bereits weg. Von den Verletzten mussten drei Personen im Krankenhaus bleiben. Die genauen Hintergründe sind unklar, auch die Angreifer sind unbekannt.
Was war da los? Beyoncé kriegt nix?
 
Kanadas Superstar Justin Bieber ist bei der MTV-Verleihung erneut der große Gewinner. Der 22-jährige Sänger erhielt drei EMAs und ist nun mit insgesamt 22 Trophäen erfolgreichster Künstler der MTV EMAs. Für andere Favoriten war die Gala dagegen eine Enttäuschung. Top-Favoritin Beyoncé ging leer aus. Auch der britische Superstar Adele erhielt bei der Gala in Rotterdam keinen Preis. Überraschende Sieger waren Shawn Mendes, das US-Duo Twenty One Pilots und der niederländische DJ Martin Garrix mit je zwei Auszeichnungen.
Das geschah seit gestern Abend:
  • In der E-Mail-Affäre hat die US-Bundespolizei auch in kürzlich neu entdeckter Korrespondenz keine Hinweise auf möglicherweise strafbare Handlungen der demokratischen Präsidentschaftskandidatin gefunden. Hier geht es zum Text.
  • Bei der ersten Runde der Präsidentenwahl in Bulgarien hat ersten Prognosen zufolge überraschend der Oppositionskandidat Radew gewonnen. Der für die Sozialisten ins Rennen gegangene frühere Luftwaffenkommandeur habe die konservative Kandidatin Zatschewa hinter sich gelassen, hieß es in den am Abend veröffentlichten Prognosen.
  • Nach dem Vormarsch auf die nordirakische Großstadt Mossul hat nun auch eine Offensive zur Rückeroberung der syrischen IS-Hochburg Rakka begonnen. "Die große Schlacht zur Befreiung von Rakka und seiner Umgebung hat begonnen", verkündete gestern eine Sprecherin der Demokratischen Syrischen Kräfte (SDF), einer von den USA unterstützten kurdisch-arabischen Rebellenallianz. Die Türkei soll nicht an der Offensive beteiligt werden.
  • Die Menschenrechtsgruppierung Amnesty International hat sich besorgt über die offenbar gezielte Vertreibung arabischer Familien aus der von Kurden kontrollierten Stadt Kirkuk im Irak gezeigt. Die Behörden hätten im vergangenen Monat die Häuser hunderter arabischer Familien zerstört - offenbar als Vergeltung für den Angriff der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) auf die Stadt, kritisierte Amnesty in einem heute veröffentlichten Bericht.
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende und bleiben heute vorerst von Schnee und Eis verschont. Starten wir doch gleich in diese neue Woche. Zwei Highlight stehen uns bevor: Die US-Wahl Dienstagnacht und Mittwoch und der Beginn der Karnevalsaison 2016/17 am Freitag (möglicherweise Themenwoche raderdoll, wie mir gerade auffällt).
 
Wie immer erreichen Sie mich über Twitter: @lablass und per E-Mail an katharina.blass@spiegel.de


insgesamt 93 Beiträge
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Seite 1
i.dietz 07.11.2016
1. Vermummung ?
Muss das sein ? Nein, dass muss nicht sein ! Anne Will sollte zukünftig nur Gäste einladen, denen man ins Gesicht schauen kann ! Alles andere ist indiskutabel !
Premiumbernd 07.11.2016
2. Vielen Dank Anne,
mir wird immer mehr bewusst, das die AfD wirklich die einzige Alternative ist. Da mögen die hier im Forum ruhig schäumen.
werner-brösel 07.11.2016
3. Wer etwas zu sagen hat,...
möge dies auch zum Ausdruck bringen. Sonst hat er/sie sein/ihr Gesicht verloren. Mit Vollverschleierung wandelt sich nicht nur das Fernsehen zum Radio.
Premiumbernd 07.11.2016
4. Nicht nur Illi!
Da war auch noch Mohamed Taha Sabri, dessen Moschee vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Da dort immer wieder Hassprediger ihre Botschaft verbreiten. Das solche Leute eine Plattform im öffentlich, rechtlichen Rundfunk bekommen, sagt einiges über über diesen Rundfunk aus. Zumindest kann man denen grenzenlose Naivität vorwerfen. Und allein deswegen darf man die nicht mehr ernst nehmen. Der einzige Lichtblick war Ahmad Mansour. Wenn alle so wären, hätte ich mit dem Islam kein Problem. Aber die Realität, auch die eigene Erfahrung ist eine andere.
real-pessimist 07.11.2016
5. Das war schon arg grenzwertig,
was diese Frau alles zu sagen hatte. Da wurde der Krieg in Syrien als eine langanhaltende Prüfung bezeichnet für Leute, die aus Deutschland und der Schweiz nach Syrien gehen. Prüfungen sind so etwas, das man machen muss um weiter zu kommen und mit der Definition konfrontiert hat sie sich gewunden wie ein Aal um nur ja nicht konkret zu sagen: Leute, bleibt da weg. Überhaupt, da werden Leute aus der Schweiz mit deutschen Rundfunkgebühren eingeladen und hier dann einem Vater von einem Kind, das sich nach Syrien aufgemacht hat, vor die Nase gesetzt. der arme Mann war deutlich entsetzt und sprachlos und Frau Will fand das alles ganz harmlos. Ich bin kein Freund von Zensur, aber ich finde, es muss alles einen Rahmen einhalten und den hat man da erheblich überschritten. Und wenn das eine Moderatorin nicht einsieht, dann muss man mal drüber nachdenken, ob dafür weiter öffentliche Gelder ausgegeben werden dürfen. Quote rechtfertigt nur im Privatfernsehen alles. sind die Öffentlichen da angelangt, dann sollte man die GEZ einstellen und das Ganze sich selber finanzieren lassen.
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