Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 18.5.2017

Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.

Mit


Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Foto: AP
 
 
Der US-italienische-Autobauer Fiat Chrysler hat auf die Nachfragen der Behörden lange mit hinhaltendem Widerstand reagiert. nun scheint die Geduld des US-Justizministeriums am Ende zu zu sein. Sollten in Gesprächen die Streitpunkte rund um mutmaßliche Verstöße gegen Abgasgesetze nicht ausgeräumt werden können, könnte noch diese Woche eine Klage eingereicht werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend unter Berufung auf zwei eingeweihte Personen. Verhandlungen liefen noch und die Parteien könnten auch noch zu einer Vereinbarung kommen, die einen langwierigen Rechtsstreit verhindere, hieß es weiter.
 
Die Fiat-Chrysler-Aktie rutschte im nachbörslichen Handel um 7,5 Prozent ab. Zu genau konnten die Anleger am Beispiel von Volkswagen beobachten, was passiert, wenn die US-Ermittler ernsthaft sauer werden. Die ausgehandelten Vergleiche haben die Wolfsburger bislang beinahe 23 Milliarden Euro gekostet.
Und damit endet der "Morgen" auch schon wieder. Meine Kollegen von SPIEGEL ONLINE werden Sie aber weiterhin über das Tagesgeschehen informieren. Zu den wichtigsten Themen werden heute die bevorstehende Nahost-Reise von US-Präsident Donald Trump gehören - ebenso wie die Reaktionen auf die Einsetzung des Sonderermittlers Robert Mueller. Der Bundestag debattiert über einen möglichen Abzug aus Incirlik. Und in Griechenland kämpft Ministerpräsident Alexis Tsipras im Parlament für sein Sparpaket
 
Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen noch einen erfolgreichen Arbeitstag. Morgen wird Sie an dieser Stelle wieder mein Kollege Armin Himmelrath begrüßen.
Foto. dpa
 
 
Kurz vor Schluss noch ein Blick auf das Wetter: Die Zweiteilung setzt sich fort - nur dass sie jetzt zwischen Ost- und West verläuft und nicht wie zu Beginn der Woche, zwischen Nord und Süd. Ansonsten scheint erst einmal oft die Sonne. Später entwickeln sich in einem Streifen von Schleswig-Holstein über Niedersachsen, Ost-Westfalen, Osthessen bis nach Baden-Württemberg und Bayern teils kräftige Gewitter.
 
Im Osten und Nordosten werden 25 bis 30 Grad erwartet, weiter nach Westen sowie an der See 19 bis 24 Grad. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Wenn sie mehr zum Wetter in Ihrer Region wissen wollen, klicken Sie bitte hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link
Zocker beiderseits des Atlantiks überlegen derzeit, wie lange Donald Trump noch US-Präsident ist. Einzelne Online-Wettanbieter verzeichneten in den vergangen zwei Tagen einen spürbaren Zuwachs von Einsätzen. In den USA ging es ganz konkret um ein mögliches Impeachment-Verfahren, in Großbritannien eher allgemein um die Frage, wann Trump wohl sein Amt aufgibt. Die Zahl derer, die auf ein vorzeitiges Ende setzen, hat sich fast verfünffacht. Der britische Broker Ladbrokes senkte die Sieg-Prämie für die Impeachment-Wette um die Hälfte
 
 
Interessanterweise existiert ein Zusammenhang zwischen Landes- und Bundespolitik nur dann, wenn der Wahlgewinner dazu befragt wird. Ein Beispiel für diese selektive Wahrnehmung lieferte am Wochenende - in umgekehrter Richtung - wieder die SPD. Für deren Spitzenfunktionäre bleiben die Niederlagen bei den jüngsten Landtagswahlen reine Ländersache. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley sieht denn keinen Grund zur Selbstkritik. "Konkrete Vorwürfe habe ich gar keine gehört. Ich wüsste auch nicht, welche das sein sollten", sagte Barley dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Ich verantworte den Bundestagswahlkampf - und der geht jetzt erst los."

Nach dem überraschenden Machtverlust der SPD in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen war intern deutliche Kritik an der Kampagnenführung von Kanzlerkandidat Martin Schulz lautgeworden. Dabei hatte es auch Kritik an der Arbeit der Generalsekretärin gegeben. 
 
Auf die Proteste und die Kritik aus aller Welt hat Venezuelas Präsident Nicolas Maduro mit einem nicht nur geschmacklosen, sondern auch ziemlich abwegigen Vergleich reagiert. "Wir sind die neuen Juden des 21. Jahrhunderts", sagte Maduro in einer Diskussion. "Wir tragen keinen gelben Stern, sondern haben ein rotes Herz", sagte Maduro unter lautem Beifall. Er rief zur energischen Verteidigung der sozialistischen Revolution auf.

Verteidigungsminister Vladimir Padrino teilte mit, dass rund 2600 Nationalgardisten und Soldaten in die Region Táchira entsandt werden, nachdem Demonstranten dort zeitweilig einen Militärposten besetzt hatten. Dort starben seit Wochenbeginn mindestens zwei Menschen, seit Ausbruch der Proteste kamen in ganz Venezuela 44 Menschen ums Leben. 

Nach mehr als 20 Jahren TV-Abstinenz kehrt Publikumsliebling Roseanne auf die Bildschirme zurück. Der US-Sender ABC kündigte gestern acht neue Episoden der früheren Kultserie für kommendes Jahr an. "Niemand kann unser heutiges Amerika besser kommentieren als 'Roseanne'", erklärte ABC-Unterhaltungschefin Channing Dungey. Die Fernsehfamilie soll die "wirtschaftlichen Herausforderungen" von Familien mit knapper Kasse illustrieren, diesmal vor dem Hintergrund des Jahres 2018.

"Roseanne" flimmerte zwischen 1988 und 1997 in neun Staffeln über die Bildschirme, es war in den USA eine der Serien mit den höchsten Einschaltquoten überhaupt. Zum Inhalt hatte sie die alltägliche Sorgen einer Familie der Arbeiterschicht. Die Stars von damals werden weitgehend in der Neuauflage vertreten sein - Roseanne Barr in der Titelrolle und John Goodman als ihr TV-Ehemann.

 

Bund und Länder wollen dem Steuerbetrug im weltweiten Onlinehandel einen Riegel vorschieben. Solche Geschäfte böten Anbietern aus dem Ausland viele Möglichkeiten, den Fiskus zu hintergehen, sagte der Vorsitzende der Länder-Finanzministerkonferenz, Hessens Ressortchef Thomas Schäfer (CDU). "Da müssen wir ran". Der Hintergrund: Viele Händler aus Nicht-EU-Staaten wie China liefern über Zwischenlager in der Europäischen Union Waren, ohne dafür Umsatzsteuer an den Fiskus zu zahlen. Die von Kunden entrichtete Mehrwertsteuer kassieren sie aber. Das Problem entsteht bereits, wenn Experten zufolge bei der Einfuhr der Warenwert zu gering angegeben wird und den EU-Ländern auch diese Einnahmen entgehen. 
 
 
 
Robert Capa, Louis Malle, Andreas Gursky und Kraftwerk - die Tour de France hat seit jeher Fotografen, Künstler und Filmemacher fasziniert. Passend zum Start der Tour mit dem Grand Départ in Düsseldorf am 1. Juli ist von Morgen an bis zum 30. Juli im NRW-Forum die Ausstellung "Mythos Tour de France" zu sehen. Mehr als 120 Arbeiten von 20 teils weltberühmten Künstlern werden präsentiert. Fahrerporträts, die Triumph und Schmerz spiegeln, Landschaftsaufnahmen, Fotos der Zuschauer am Straßenrand, Originaltrikots und Filme bringen die Faszination des berühmtesten Radrennens der Welt nahe. An den Fotografien von den 1930er Jahren bis heute lässt sich auch ablesen, wie aus dem einst unprätentiösen Rennen eine hochgezüchtete Mensch-Rad-Maschinerie wurde. 
 
Bilder können Sie hier sehen: 
Foto: dpa
 
 
Die echten Apple-Jünger müssen jetzt ganz stark sein. Ein Kölner Auktionshaus versteigert am Wochenende einen der ersten Computermodelle der Kult-Firma - den Apple I. Das Modell stammt aus den 70er Jahren und steht für die Anfänge der Heimcomputer. Für Normalverdiener dürfte er aber unerschwinglich sein. Die Experten des Auktionshauses rechnen damit, dass der Zuschlag irgendwo zwischen 180.000 und 300.000 Euro erfolgt.
 
Wirklich zum Arbeiten taugt der Oldtimer aber nicht mehr. "Mit der Rechenkapazität, die dieses Ding hier hat, können Sie heute noch nicht einmal eine E-Mail schreiben", sagte Auktionshaus-Chef Uwe Breker etwas despektierlich. Der hohe Wert beruht auf einer simplen Formel: Kultfaktor mal geringe Stückzahl mal wohlhabende Apple-Fans.
Drei Wochen vor der Parlamentswahl in Großbritannien legen die regierenden Konservativen heute ihr Wahlprogramm vor. Nach einem Bericht der Zeitung "Telegraph" wird Premierministerin Theresa May eine Senkung der Unternehmenssteuer auf 17 Prozent bis zum Jahr 2020 versprechen. Dem Sender BBC zufolge sind für Firmen, die Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten beschäftigen, zusätzliche Belastungen vorgesehen. Außerdem drohten den Migranten höhere Kosten für medizinische Behandlungen in staatlichen Krankenhäusern.
Weltweit haben Menschen mit einer "Fahrt der Stille" der im Straßenverkehr getöteten oder verletzten Radfahrer gedacht. Nach Auskunft der Organisatoren gab es Aktionen auf allen Kontinenten und in allen 50 Staaten der USA - und kein Wort wurde dabei gesprochen.
 
In der Bevölkerung genießt Angela Merkels schwarz-rote Koalition breite Zustimmung. Eine Mehrheit der deutschen Familienunternehmer sieht das jedoch ganz anders. In einer Umfrage ihres Verbandes zeigten sich 61 Prozent der Befragten seien "eher" oder "völlig unzufrieden" mit dem Ende 2013 gestarteten Regierungsbündnis. Vor allem die abschlagsfreie Rente mit 63, die Reformen der Ökostromförderung sowie die Regulierung der Zeitarbeit hätten den Unternehmern auf den Magen geschlagen. Der Präsident des Verbandes "Die Familienunternehmer", Lutz Goebel, sagte: "Die Wirtschaft brummt, der Arbeitsmarkt ist stabil - aber nicht wegen, sondern trotz der Politik der großen Koalition."
Late-Night-Talker James Corden unternimmt alles - wirklich alles -, um Prominente für seine Show zu gewinnen. Das ist nicht immer ganz einfach - aber sehen Sie selbst . . .
 
Foto: dpa
 
 
Der Mega-Frachter "MOL Triumph" hat nach ungefähr 54 Stunden Liegezeit den Hamburger Hafen pünktlich wieder verlassen. Das zweitgrößte Containerschiff der Welt, das mehr als 20.000 Standard-Container - TEU genannt - tragen kann, legte in der vergangenen Nacht vom Burchardkai ab. Am Terminal hatte das Schiff etwa 6000 Container gelöscht und 3500 geladen. Die "MOL Triumph" steuert nun noch Rotterdam und Le Havre an, ehe es auf die Reise nach Asien geht. Sie wird - ebenso wie ihre noch unfertigen fünf Schwesterschiffe - künftig regelmäßig als Teil eines Container-Liniendienstes in der Hansestadt zu Gast sein. 
Die Gewerkschaft der Polizei hat die mutmaßliche Manipulation von Ermittlungsergebnissen im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri verurteilt. "Wir haben dafür keinerlei Verständnis", sagte der Berliner GdP-Sprecher Benjamin Jendro. Falls Akten nachträglich verändert und Dinge vertuscht worden seien, sei das eine Straftat und auch nicht mit möglichem Druck innerhalb der Behörde zu entschuldigen

Der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte gestern erklärt, dass Akten zu Amris Drogenhandel nachträglich verändert wurden. Über Motive lasse sich nur spekulieren. Möglicherweise hätten Polizisten vertuschen wollen, dass sie den Terroristen schon im November hätten festnehmen und so den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt hätten verhindern können. 
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel setzt im Streit mit der Türkei über das Besuchsverbot für Parlamentarier auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik auf die Hilfe der USA. Er bat US-Außenminister Rex Tillerson am gestern Nachmittag in Washington, auf den gemeinsamen Nato-Partner einzuwirken. "Ich glaube, dass die Amerikaner ihre Möglichkeiten nutzen werden, um mit der türkischen Seite darüber zu sprechen, dass wir ein anderes Verhältnis miteinander haben müssen als derzeit", sagte er anschließend. 

Die türkische Regierung hatte Mitgliedern des Verteidigungsausschusses diese Woche einen Besuch in Incirlik verweigert, weil zuvor türkischen Soldaten in Deutschland Asyl gewährt worden war.

Im Korruptionsskandal um den brasilianischen Ölkonzern Petrobras gerät Präsident Michel Temer unter Druck. Nach einem Bericht der Zeitung "O Globo" stimmte Temer der Zahlung von Schweigegeld an einen potenziellen Zeugen zu. Dem Blatt zufolge wird Temer belastet durch die Aufzeichnung eines Gesprächs mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden des Fleischproduzenten JBS, Joseley Batista. Dabei hätten die beiden über den inhaftierten früheren Abgeordneten Eduardo Cunha gesprochen. Dieser hatte jüngst gesagt, er verfüge im Zusammenhang mit dem Petrobras-Skandal über kompromittierende Informationen über eine Menge hochrangiger Politiker.

Batista habe Temer erzählt, dass er Cunha für dessen Schweigen bezahle. Daraufhin habe der Präsident geantwortet: "Das müssen Sie weitermachen, einverstanden?" Batista habe den Mitschnitt der Staatsanwaltschaft vorgelegt, um sich mit dieser in einem Strafverfahren zu einigen.

Temer bestreitet die Vorwürfe. 

Kunden mit Termin kommen bei Kfz-Zulassungsstellen schneller durch. Wer ohne Termin kam, musste bis zu neunmal länger warten, ergab eine ADAC-Stichprobe in zehn Landeshauptstädten. In Hamburg dauerte es selbst mit Termin durchschnittlich 20 Minuten. Wer unangemeldet kam, durfte Mittel nach rund drei Stunden vorsprechen. Hamburg hat damit die rote Laterne und bekam die Bewertung "mangelhaft". Am besten war die Zulassungsstelle in Wiesbaden mit der Wertung "gut". Mit Termin betrugen die Wartezeiten durchschnittlich sieben Minuten, 29 Minuten ohne Termin.
 
In Berlin übrigens ist es schon Glücksacheüberhaupt einen Termin zu bekommen. Mehrere Wochen Vorlauf sollte man schon einkalkulieren. Wer so lange nicht warten kann, weil sein Auto unangemeldet auf dem Hof des Händlers steht, ist auf einen Zulassungsdienst angewiesen. Die Gebühr, die die Service-Anbieter aufrufen, erscheint angesichts der sonstigen Mühen mit der Zulassung fast gering. . . 
 
Google rüstet seine Dienste in großem Stil mit künstlicher Intelligenz auf und greift dabei die Rivalen Apple, Amazon und Facebook an. So macht der digitale Assistent des Internet-Konzerns nun Apples sprechender Siri-Software Konkurrenz direkt auf dem iPhone. Mit dem automatisierten Teilen von Fotos könnte Google Facebooks Bilderplattform Instagram das Wasser abgraben. 

Zudem soll es künftig auch eine vollwertige Brille zur Anzeige virtueller Realität von Google geben, die mit Technik der Facebook-Firma Oculus konkurrieren wird. Und kostenlose Telefonate zwischen Googles "Home"-Lautsprechern sollen die Geräte attraktiver im Wettbewerb mit Amazons tonangebendem Konkurrenzgerät "Echo" machen. 

Es gehe um den Übergang von einer Welt, in der sich alles um das Smartphone dreht, zu einer, die von künstlicher Intelligenz bestimmt werde, sagte Google-Chef Sundar Pichai auf der Entwicklerkonferenz Google I/O am Mittwoch. Das solle auch die Dienste für die Nutzer besser machen.
Das Justizministerium hat den früheren FBI-Chef Robert Mueller zum Sonderermittler in der Russland-Affäre gemacht. Eine Entscheidung, die in Washington parteiübergreifend begrüßt wurde. Mueller gilt als integer und unabhängig. Als einer, der als FBI-Chef oft Überstunden machte und dasselbe von seinen Mitarbeitern verlangte. Die "Washington Post" meinte unmittelbar nach seiner Berufung: "Das Weiße Haus hat allen Grund zur Panik." Mueller lasse sich von niemandem einschüchtern.
 
 
 
 
 
Komasaufen wird uncool: Jugendliche trinken nach einer neuen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weniger und maßvoller Alkohol als früher. Danach greift durchschnittlich jeder zehnte befragte Teenager zwischen 12 und 17 Jahren einmal in der Woche zu alkoholischen Getränken. Im Jahr 2004 waren es noch mehr als doppelt so viele (21,2 Prozent). 

Einen kleinen Nachteil hat die Studie aber. Sie stützt sich allein auf die Aussagen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Ergebnis müsste also um einige "Beschönigungen" bereinigt werden. 
 
Teilgenommen haben an der Studie von März bis Juni 2016 bundesweit rund 7000 Mädchen und Jungen zwischen 12 und 25 Jahren. Auch bei den Älteren sei der regelmäßige Alkoholkonsum rückläufig, heißt es in der Studie. Knapp ein Drittel (30,7 Prozent) trinkt hier regelmäßig, 2004 war es fast die Hälfte (43,6 Prozent). 
 
Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser, ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE. Der Blick aus dem Fenster verspricht einen traumhaften Tag. Nach allem, was die Meteorologen sagen, wäre heute der beste Tag, um das Wochenende vorzuziehen . . .
 
Aber es ist, wie es ist. Also einen kurzen Kaffee, die wichtigsten Nachrichten lesen, und auf geht's an die Arbeit.


insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
bebreun 18.05.2017
1. dann macht Merkel ja nichts falsch
Der Verband der Familienunternehmen sollte zurückhaltend sein mit seiner Kritik an der Groko. Wenn nach seinen eigenen Aussagen die Wirtschaft brummt und wenn die Exportüberschüsse explodieren und Mangel an Arbeitskräften herrscht wäre es absolut kontraprodiktiv, wenn Merkel auch noch Öl ins Feuer gießen würde. Es genügt voll und ganz, wenn sie beim Nachlassen der Hochkonjunktur aktiv wird.
yurguen 18.05.2017
2.
"Dem Sender BBC zufolge sind für Firmen, die Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten beschäftigen, zusätzliche Belastungen vorgesehen. Außerdem drohten den Migranten höhere Kosten für medizinische Behandlungen in staatlichen Krankenhäusern." Ich verdiene mein Geld seit mehr als 10 Jahren in England, und (ebenfalls deutsche) Freunde von mir seit 9 Jahren als IT-Spezialist und als Medizinisch-technische Assistentin in einem Krankenhaus. Warum sollen unsere Arbeitgebenr mehr zahlen, und warum sollen wir als Beitragszahler geringere Leistungen erhalten? In meinen Augen geht es den Brexit-Befürwortern vor allem um eins: "to fuck the Poles".
Spiegelleserin57 18.05.2017
3. in diesem Land spüren wir was es heißt...
Zitat von yurguen"Dem Sender BBC zufolge sind für Firmen, die Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten beschäftigen, zusätzliche Belastungen vorgesehen. Außerdem drohten den Migranten höhere Kosten für medizinische Behandlungen in staatlichen Krankenhäusern." Ich verdiene mein Geld seit mehr als 10 Jahren in England, und (ebenfalls deutsche) Freunde von mir seit 9 Jahren als IT-Spezialist und als Medizinisch-technische Assistentin in einem Krankenhaus. Warum sollen unsere Arbeitgebenr mehr zahlen, und warum sollen wir als Beitragszahler geringere Leistungen erhalten? In meinen Augen geht es den Brexit-Befürwortern vor allem um eins: "to fuck the Poles".
ein Ausländer zu sein. Die eigenen Leute sollen gefördert werden und auch schneller eine Stelle bekommen. Mit den geschilderten Vorgehensweisen will man Ausländer fernhalten und wird dies auch erreichen da das Land unattraktiv wird. Der Trend, mir passt es nicht in meinem Land also gehe ich ins Ausland wird sich jeder mehr überlegen. Es geht nicht um Polen, es geht um ALLE Ausländer dort. Genau genommen verhalten die Politiker sich dort wie bei uns auch. Bei uns müssen Ausländer in Kliniken Barzahlung leisten. Wer das Geld hat, hat natürlich kein Problem und ist ein gern gesehener Gast. Ihm werden auch deutliche Vorteile eingeräumt da er ja auch gut bezahlt. Geld regiert die Welt und das ist überall so! Es scheint so würde der Spruch vom Herrn Trump überall neue Freunde gewinnen.
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