Newsblog Mexikaner bieten "Harvey"-Opfern Hilfe an - und Tausende Kilo süßes Brot

Trotz Grenzzaun und Dauerstreit mit US-Präsident Donald Trump - Nachbar Mexiko hilft den Opfern des Wirbelsturms. Vier mexikanische Bäcker haben sich besonders ins Zeug gelegt. Das war "Der Morgen".

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Noch immer stehen weite Teile von Texas nach dem verheerenden Tropensturm „Harvey“ unter Wasser. In Houston wurde eine Bäckerei überschwemmt. Vier mexikanische Arbeiter konnten ihren Arbeitsplatz, die El Bolillo Bäckerei, für mehrere Tage nicht verlassen. Sie nutzen ihre Zeit und die vorhandenen Zutaten von fast 2000 Kilogramm Mehl und backten zwei Tage und Nächte im Akkord, um den „Harvey“-Opfern zu helfen.

Die vier Bäcker arbeiteten in der Spätschicht, als sie erkannten, dass sie den Laden nicht verlassen konnten. Um sich keine Gedanken über ihre Familie und ihre Freunde zu machen, beschlossen sie weiter zu backen. Die mexikanische Bäckerei, die sich auf Kuchen und Konditoreien spezialisiert hat, war trocken geblieben und auch nicht von Strom abgeschnitten.
Brian Alvarado, der Manager des Geschäftes, sagte dem Independent: „Als sie merkten, dass sie festsaßen, beschlossen sie, sich zu beschäftigen und der Gemeinde zu helfen.“
 
"Wir haben nicht genau gezählt, wie viele Brote sie gemacht haben, aber sie benutzten 1996 Kilogramm Mehl." Die Laibe wurden nach der Rettung der vier Bäcker an die vielen Notfallcentren in Houston verteilt.
 
Auch Mexiko hatte dem Nachbarland trotz geplanter Grenzmauer Unterstützung angeboten. "Uns liegt eine Liste mit Hilfsleistungen vor, die Mexiko angeboten hat, und wir nehmen das an", sagte der texanische Gouverneur Greg Abott am Mittwoch. US-Außenminister Rex Tillerson dankte Mexiko für das Angebot: "Es ist sehr großzügig von Mexiko, uns in dieser schwierigen Lage Hilfe anzubieten." Der mexikanische Chefdiplomat Luis Videgaray sagte bei dem Treffen in Washington: "Wir sind Nachbarn und Freunde. Das ist, was Freunde tun."
 

Das war es schon wieder mit dem „Morgen".  Wir werden Sie auch weiterhin mit den wichtigsten News aus aller Welt versorgen - also bleiben Sie dran hier bei SPIEGEL ONLINE. Ich bedanke mich für Ihr Interesse in den vergangenen drei Stunden und wünsche Ihnen mit „Laid Back“ einen schönen Donnerstag!

Ab 2018: Mallorca will Touristensteuer verdoppeln - SPIEGEL ONLINE - Reise

Schlechte Nachrichten für alle Mallorca-Fans: Laut Medienberichten wird die Touristensteuer auf den Balearen deutlich erhöht.
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Der Hadsch hat begonnen: Muslime aus aller Welt pilgern nach Saudi-Arabien. Jedes Jahr machen sich Millionen Menschen auf die spirituelle Reise nach Mekka. Hier sind die Bilder. 
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Verteilung von Jodtabletten in der Region Aachen beginnt:
In der Region Aachen beginnt am Freitag die vorsorgliche Verteilung von Jodtabletten für den Fall eines Atomunfalls. Wegen der Nähe zum umstrittenen belgischen Kernkraftwerk Tihange will die Region gewappnet sein. Menschen, die 45 Jahre und jünger sind, Schwangere und Stillende können sich bei beteiligten Apotheken kostenlos mit hochkonzentrierte Jodtabletten versorgen. Die Tabellen sollen vor Schilddrüsenkrebs schützen. 
Wie hoch das Risiko einer nuklearen Wolke über Ihrem Wohnort ist, können Sie hier in unserer interaktiven Karte nachschauen.​
Jodtabletten (DPA)
 
Großartige Rettungsaktion nach Überschwemmungen in Texas: Eine Menschenkette hat einen Mann aus seinem Auto gerettet. Dutzende Menschen holen einen älteren Mann aus den Fluten, wie dieses Video der BBC zeigt:
Heute jährt sich der Todestag von Prinzessin Diana zum zwanzigsten Mal. Sie starb am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris. Mit ihrem Engagement für Aidskranke, Obdachlose und Opfer von Landminen war Diana zum beliebtesten Mitglied der britischen Königsfamilie geworden. Vor dem Tor des Kensington-Palastes in London legen Menschen im Gedenken an die Princess of Wales Blumen und Kerzen nieder.
linksunten.indymedia.org-Verbot "Wahlkampfaktionismus"
Juso-Chefin Johanna Uekermann hat das Verbot der linksgerichteten Internet-Plattform linksunten.indymedia.org kritisiert. "Es wird die Gefahr von links beschworen und darüber vergessen, wo die eigentliche Gefahr liegt: nämlich rechts", sagte Uekermann der Nachrichtenagentur AFP. Die Begründung des Verbots durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière erscheine ihr "fragwürdig". Gestern wurde Klage gegen das Verbot von "linksunten.indymedia.org" eingereicht. 
Juso-Chefin Johanna Uekermann mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz (Foto: DPA)
 
Einmal Plagiator, immer Plagiator?
Karl-Theodor zu Guttenberg ist zurück und hat sich wohlmöglich bei seinem ersten Wahlkampfauftritt für die CSU im oberfränkischen Kulmbach bei einem originellen Wortwitz bei der FAZ bedient.
Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl ist seit gestern online. Hier eine nicht ganz ernst gemeinte Version für besonders Eilige:
Für alle anderen gibt es den Wahl-O-Mat hier. 
Gestern Abend war Sigmar Gabriel zu Besuch an der Ericusspitze. Im Gespräch mit SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer und Auslandsressortchefin Britta Sandberg sprach er über die Lage der Welt, sein neues Amt - und die Bundestagswahl. Hier können Sie das Gespräch noch einmal sehen.
 
 
Nun erst mal das Wetter. Morgen ist meteorologischer Herbstbeginn, doch das Wetter ist auch heute schon herbstlich.
Zwischen Schwäbischer Alb, sächsischem Bergland und dem bayerischen Alpenrand entwickeln sich nach einem freundlichen Tagesbeginn kräftige Gewitter, lokal mit Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen.
PC-Nutzer finden Temperaturangaben und Vorschau auf die nächsten Tage hier, mobile Leser hier.
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie an diesem Donnerstag. Wir werden die nächsten drei Stunden miteinander verbringen. Wenn Sie Anmerkungen haben, erreichen Sie mich am besten per Mail unter dennis.deuermeier@spiegel.de oder bei Twitter unter @ddeuer.


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friedrichotto67 31.08.2017
1. Mexikaner bieten Harvey Opfern Hilfe an
Mexikanische Bäcker backen zwei Tage im Akkord für die Flutopfer in Texas , es verdient ein großes Lob , es wäre doch ein Tip für D.Trump und Gattin , und zur Nachahmung empfohlen , aber diese Herschafften wollen lieber einen Zaun an der Grenze zu den USA bauen . Fietje O.
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