Newsblog Champions-League-Sieger? Berti Vogts tippt auf Leipzig

RB Leipzig spielt zum ersten Mal in der Champions League. Ex-Bundestrainer Berti Vogts traut dem Verein Großes zu. Die Live-News.


Rachelle Pouplier
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Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Ex-Bundestrainer Berti Vogts traut dem Verein RB Leipzig bei seinem Champions-League-Debüt viel zu: "Leipzig ist für mich der Geheimfavorit auf den Champions-League-Titel!", schrieb der ehemalige Bundestrainer in seiner neuen Kolumne bei t-online.de.
"Klar kann man sagen: 'Die sind doch unerfahren'. Aber genau das ist für mich ein Vorteil", schreibt Vogts weiter. Vor allem von einem schwärmt Vogts: "Timo Werner erinnert mich an den jungen Lionel Messi. Mit welcher Geschwindigkeit er in die Eins-gegen-Eins-Situationen geht, die geringe Körpergröße und wie er Situationen erkennt: Das ist außergewöhnlich, á la bonne heure und großer Fußball", sagte der ehemalige Gladbacher. Werner habe ein Näschen, wie Uwe Seeler, lobt der frührere Bundestrainer weiter. 
Dennoch vergisst Vogts nicht die eigentlichen Top-Player der Champions League: "FC Bayern ist dabei für mich ganz klar weiter einer der absoluten Top-Favoriten auf den Titel in der Champions League - neben Real Madrid, dem FC Barcelona und Paris St. Germain."
 
 
Nun geht der Morgen bei SPIEGEL ONLINE wieder zu Ende. Ich hoffe, Sie sind gut in den Tag gestartet. SPIEGEL ONLINE informiert Sie weiterhin über alles Wissenswerte aus der Welt.
Morgen früh begrüßt Sie an dieser Stelle wieder mein Kollege Armin Himmelrath. Einen schönen Dienstag und bis bald!
Ein prominentes Geburtstagskind gibt es noch: Der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer wird 60 Jahre alt. Welche war Ihre Lieblingsfilmmelodie Zimmers? "Rainman"? "König der Löwen"? "Fluch der Karibik"? Oder doch die Sounds aus dem neuen Christopher-Nolan-Film "Dunkirk"?
Wer hat bei Game of Thrones die beste Waffe? Schauspieler Richard Dormer sagt die Waffe seiner Figur Beric Dondarrion sei die coolste. In der Fantasy-Serie verteidigt dieser sich mit einem Schwert, das er selbst magisch entflammen und mit dem er Untote umbringen kann. "Es ist besser als ein Laserschwert" - die gebräuchliche Waffe der Yedi-Ritter von Star Wars -, findet Dormer.
 
Foto: HBO
 
Passagiere der insolventen Fluglinie Air Berlin müssen sich heute auf weitere Flugausfälle einstellen. An die 70 Flüge hat Air Berlin für den heutigen Dienstag gestrichen, nach vielen Krankmeldungen der Piloten. Betroffene Flughäfen sind unter anderem Berlin Tegel, Düsseldorf, Hamburg und Köln.
Beim deutschen Diesel stinkt es weiter: Der Umweltverband Greenpeace hat die Autoindustrie zu mehr Anstrengungen bei umweltfreundlichen Fahrzeugen aufgefordert. "Die deutsche Autoindustrie fährt auf Kollisionskurs zum globalen Klimaschutz", sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Andree Böhling auf der Branchenmesse IAA in Frankfurt. Auf der Automesse stellten Hersteller auch in diesem Jahr wieder viele schwere Diesel-Geländewagen und Benziner vor, kritisierte Greenpeace.
Notwendig sei aber eine Verkehrswende hin zu sauberen, leichteren und gemeinsam genutzten E-Autos. Mit einem schräg im Boden steckenden VW-Auto mit qualmendem Auspuff demonstrierten Greenpeace-Aktivisten vor der IAA gegen die Modellpolitik der Autoindustrie.
Steve Bannon hat in seinem ersten Fernsehinterview gegen die Republikaner gewettert. US-Präsident Donald Trumps ehemaliger Chef-Stratege kritisierte in der US-Sendung "60 Minutes" das republikanische Establishment und warf dem Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, und dem Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, vor, Trumps Agenda nicht zu unterstützen.
Bannon war, nachdem er das Weiße Haus vergangenen Monat verlassen musste, zu seinem rechtspopulistischen Online-Nachrichtdienst "Breitbart News" zurückgekehrt. Das republikanische Establishment versuche, die Wahl Trumps und seine Agenda zunichtezumachen.
 
Foto: CBS
 
Timo Werner. Foto: dpa
 
Landgang eines Weißen Hais: In Sydney hat ein junger Weißer Hai wegen Orientierungsproblemen seine Nachtruhe im Aquarium gefunden. Das anderthalb Meter lange Tier wurde in Manly Beach aus dem Wasser gefischt, einem von Sydneys weltbekannten Stränden. Dort hatte der Hai mehrmals versucht, an Land zu schwimmen. Alle Versuche, ihn dauerhaft ins Wasser zurückzubugsieren, blieben ohne Erfolg. Man brachte ihn vorübergehend im Aquarium unter.
Seine Retter verpassten ihm den liebevollen Namen "Fluffy", was so viel heißt wie flauschig. Der Hai soll im Lauf des Tages wieder im Meer ausgesetzt werden. Einer der Helfer sagte, Fluffy habe eine gute Chance, den Ausflug ohne bleibende Schäden zu überleben. 
 
Nicht gerade flauschig so ein Weißer Hai. Foto: dpa
 
Ein kurzer Blick aus dem Fenster hier in Berlin lässt heute auf etwas Sonnenschein hoffen. Und wie wird das Wetter bei Ihnen? 
 
Heute Früh gibt es vor allem im Nordwesten einzelne Schauer, im Nordseeumfeld auch ganz vereinzelt kurze Gewitter. Im Südwesten fällt gebietsweise etwas Regen. Sonst bleibt es bei aufgelockerter Bewölkung weitgehend trocken. Die Frühwerte liegen zwischen 14 und 6 Grad. Tagsüber ist es wechselnd bis stark bewölkt und im Tagesverlauf kommt es wiederholt zu Schauern. Daneben gibt es auch kurze sonnige Abschnitte. In der Südhälfte bleibt es meist stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise fällt Regen. In der Osthälfte scheint die Sonne dagegen häufiger und die Schauer sind seltener. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und örtlich 20 Grad. Mehr zum Wetter in Ihrer Region finden Sie hier, Smartphone-Nutzer hier.
 
 
Gute Nachrichten für Trekkies: Mehr als 50 Jahre nach ihrem Debüt kehrt die Fernsehserie "Star Trek" auf den Bildschirm zurück. Sie wird ab dem 25. September unter dem Titel "Star Trek: Discovery" beim Streaminganbieter Netflix zu sehen sein.
Die neue Serie macht selbst einen Sprung in der Zeit: Sie spielt zehn Jahre vor den Ereignissen der ursprünglichen Serie um Captain James T. Kirk, den Halbvulkanier Spock, Chefingenieur Montgomery Scott und den übrigen Mitgliedern der "Enterprise", die mit ihrer 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs war, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Neu bei "Star Trek: Discovery" sind sowohl das Schiff als auch die Charaktere - und die Missionen. Aber Details verrät auch der offizielle Netflix-Trailer nicht.
 
Foto: dpa
 
Neues iPhone gefällig? Dann stellen Sie sich auf einen ganz tiefen Griff in den Geldbeutel ein: Apple will heute neue Versionen seines iPhones vorstellen. Welche Produkte bei der ersten öffentlichen Veranstaltung im neuen Firmenhauptquartier im kalifornischen Cupertino präsentiert werden sollen, gab das Unternehmen zwar nicht offiziell bekannt. Doch in den US-Medien wird bereits über die Eigenschaften der neuen Modelle spekuliert. Demnach könnte Apple eine Luxusversion des Smartphones vorstellen, die umgerechnet etwa 1150 Euro kosten könnte. Bei diesem iPhone soll der Bildschirm die ganze Vorderseite einnehmen und der normalerweise dort platzierte Home-Button abgeschafft sein.
Das erste iPhone hatte Apple vor zehn Jahren auf den Markt gebracht. Seitdem hat das Unternehmen rund 1,2 Milliarden Geräte verkauft
Tropensturm "Irma" hat viele Karibikinseln sowie den US-Bundesstaat Florida in den Ausnahmezustand versetzt. Videos zeigen die heftige Naturgewalt des Hurrikans.
 
Der Prozess gegen Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung "Cumhuriyet" geht weiter: Fünf prominente Angeklagte bleiben demnach weiterhin in Untersuchungshaft. So entschied ein Gericht in Silivri nach stundenlanger Sitzung, sie weiter festzuhalten, bis neue Beweise vorlägen. Die nächste Anhörung ist für den 25. September anberaumt. Insgesamt stehen 17 journalistische und sonstige Mitarbeiter der Zeitung seit Juli vor Gericht. Zwölf von ihnen befinden sich auf freiem Fuß oder leben im Ausland, wie auch der ehemalige Chefredakteur Can Dündar, der in Berlin lebt.
Das Selfie dieses freundlichen indonesischen Schopfmakaken ging um die Welt
 
Streit um Affen-Selfie beigelegt: Wer hätte gedacht, dass ein Foto, genauer gesagt ein Selfie eines Affen, so lange mehrere Anwälte beschäftigen und einen Naturfotografen offenbar in den Ruin stürzen könnte? Nach einem langjährigen Gerichtsstreit um die Urheberschaft eines indonesischen Schopfmakaken an seinem Selfie ist der Prozess mit einem Vergleich beigelegt worden.
Die Tierrechtsorganisation Peta, die den Fotografen David J. Slater im Namen des Affen verklagt hatte, hat sich mit dem britischen Naturfotografen nun außergerichtlich geeinigt. Das Foto, das den breit grinsenden Affen zeigt, war auf der indonesischen Insel Sulawesi im Jahr 2011 entstanden. Der Affe Naruto drückte damals auf den Auslöser von Slaters Kamera. Im Jahr 2015 klagte Peta im Namen des Affen auf die Rechte an den Bildern. Der Fall wurde vor einem Gericht in San Francisco verhandelt, nachdem die Klage zunächst abgewiesen worden war. Slater habe sich bereit erklärt, 25 Prozent seiner künftigen Einnahmen von den Selfie-Bildern gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Naruto und seinen Artgenossen in Indonesien einsetzen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. 
Heute erscheint das mit Spannung erwartete Buch der früheren US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton über ihre überraschende Wahlniederlage gegen Trump in den USA. Auszüge daraus wurden bereits in den US-Medien veröffentlicht. In dem Buch mit dem Titel "What Happened" ("Was passiert ist") beschreibt die 69-Jährige, wie es war, gegen Donald Trump zu verlieren, und übernimmt die Hauptverantwortung für ihre Niederlage, weist aber anderen Protagonisten eine Mitschuld zu. Dazu gehören Senator Sanders, der Clinton im innerparteilichen Ringen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hart attackiert hatte, sowie der frühere Chef der Bundespolizei FBI, Comey, der den regelwidrigen Umgang der ehemaligen Außenministerin mit ihren E-Mails untersucht hatte.
Vom Timing her erscheint das Buch etwas ungünstig, tobt im Süden der USA gerade der Sturm "Irma".
Wegen einer Sonneneruption hat sich die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS vor möglichen Strahlungsschäden in Sicherheit gebracht. Die jeweiligen Bodenstationen hätten den drei Raumfahrern die Anweisung gegeben, bestimmte weniger geschützte Bereiche der ISS vorübergehend zu meiden, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Derzeit arbeiten auf dem Außenposten - rund 400 Kilometer über der Erde - der Russe Sergej Rjasanski, der US-Amerikaner Randolph Bresnik und der Italiener Paolo Nespoli.
Die erhöhte Sonnenaktivität hatte den Anlass zur Warnung gegeben. Die ISS war demnach hoher Protonenaktivität und Strahlung ausgesetzt gewesen. "Ein gewaltiger Protonenstrom könnte die Hülle der ISS durchdringen", sagte der Atomphysiker Michail Panasjuk und rief dazu auf, den kommenden bemannten Raketenstart zu überdenken.
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Ich begrüße Sie recht herzlich und freue mich, dass Sie dabei sind beim Morgen auf SPIEGEL ONLINE. Ich begleite Sie heute durch die frühen Morgenstunden mit den kuriosen und wichtigsten Nachrichten aus der Welt.


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Tavlaret 12.09.2017
1. Der Experte Berti Vogts über Körpergröße ...
"Timo Werner erinnert mich an den jungen Lionel Messi. Mit welcher Geschwindigkeit er in die Eins-gegen-Eins-Situationen geht, die geringe Körpergröße und wie er Situationen erkennt:" Ja, Herr Vogts, heute laufen wesentlich mehr Jungs herum, die 1,95m sind als früher, das ist richtig und in jeder Mannschaft gibt es inzwischen welche, die sind über 1,90 - das war früher nicht so. Jetzt allerdings Timo Werner mit seinen 1,81m eine geringe Körpergröße zu unterstellen und ihn in seiner Länge mit Lionel Messi 1,70m zu vergleichen, ist schon eigenartig. Gerade Sie Herr Vogts (1,68m) sollten doch wissen, dass 1,81m eine durchaus ordentliche Körpergröße ist. :-)
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