Newsblog Twitter will Trumps Nordkorea-Tweet nicht löschen

Drohungen und Beleidigungen sind bei Twitter verboten. Muss also der Tweet, in dem Trump Nordkoreas Diktator Kim Jong Un und - so kann man es auslegen - dem ganzen Land mit der Auslöschung droht, gelöscht werden? Die Live-News.

Trumps Twitter-Account
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Armin Himmelrath
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Armin Himmelrath beim Start in den Tag - hier finden Sie den Autor bei Twitter.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Eskalieren mit Twitter-Kurznachrichten - das kann Donald Trump. Vor ein paar Tagen zum Beispiel durch seinen Tweet über den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un, den er als "little rocket man", als "kleines Raketenmännchen" bezeichnete und ankündigte: "They won't be around much longer!" Eine Beleidigung, eine Drohung mit Gewalt oder gar eine Kriegserklärung, wie Nordkorea das interpretiert? Nachdem sich Nutzer bei Twitter beschwert und eine Löschung des Tweets gefordert hatten, hat das Unternehmen jetzt selbst erklärt, warum der Trump-Tweet nicht gegen Regeln des Kurznachrichtendienstes verstößt - und warum er folglich auch nicht gelöscht wird: Man wolle "die Menschen darüber informieren, was in der Welt passiert", heißt es unter anderem in den sechs Rechtfertigungs-Tweets der Firma. Auch müsse der Nachrichtenwert eines Tweets berücksichtigt werden.
Letzteres klingt fast wie ein Freibrief für Trump - schließlich hat jede Mitteilung des US-Präsidenten einen Nachrichtenwert. Twitter beteuert aber, alle Accounts gleich zu behandeln.
Und damit geht der "Morgen" schon wieder zu Ende. Die Dunkelheit ist gewichen, die Sonne scheint (zumindest hier auf meinen Schreibtisch). Vielen Dank für Ihr Interesse in den vergangenen drei Stunden! Ich wünsche Ihnen einen rundum guten Dienstag, an dem Ihnen möglichst alles gelingen soll, was Sie anpacken. Morgen wird Sie an dieser Stelle meine Kollegin Heike Klovert begrüßen.
 
Und bevor ich mich jetzt aus dem Staub mache, noch eine kleine Wahlnachlese aus Guben in Brandenburg. Dort war am Sonntag ein 46-Jähriger kurz vor Schließung des Wahllokals erschienen, um seine Stimme abzugeben. Personalausweis oder Wahlbescheinigung hatte er allerdings nicht dabei - dafür aber einige Promille im Blut. Nachdem die Wahlhelfer den Betrunkenen des Saales verwiesen hatten, beschwerte er sich bei der Polizei. Die Beamten stellten schnell fest, dass der Mann mit Haftbefehl gesucht wurde, weil er noch eine Gefängnisstrafe von sieben Monaten absitzen muss. Er wurde festgenommen. (Und nein, die ganze Geschichte hat nichts damit zu tun, dass in Guben die AfD bei den Zweitstimmen stärkste Partei wurde.)
 
Passen Sie ein bisschen besser auf sich auf - bis bald!

Der amerikanische Basketball-Nationaltrainer Gregg Popovich hat US-Präsident Donald Trump für dessen Umgang mit NBA-Superstar Stephen Curry kritisiert. "Widerlich. Wie ein Sechstklässler, der in seinem Hinterhof eine Party veranstalten will und feststellt, dass jemand nicht kommen will und ihn deshalb wieder auslädt", sagte Popovich am traditionellen Medientag der NBA.

Curry hatte zuletzt mitgeteilt, dass er die obligatorische Einladung des Präsidenten für NBA-Champion Golden State Warriors ins Weiße Haus nicht annehmen wolle. Daraufhin hatte Trump die Einladung wieder zurückgezogen. "Unser Land ist eine Peinlichkeit für die Welt", sagte Popovich, Trainer des fünfmaligen NBA-Meisters San Antonio Spurs.

Die Untersuchungen haben gedauert, jetzt wurden sie bekannt: Der Generalbundesanwalt ermittelt nach SPIEGEL-Informationen gegen einen der bekanntesten Terror-Verteidiger in Deutschland. Die Behörde verdächtigt den Bonner Rechtsanwalt Mutlu Günal, die Terror-Miliz "Islamischer Staat" unterstützt zu haben.
 

Mutlu Günal: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Terroristen-Anwalt - SPIEGEL ONLINE - Politik

SPIEGEL ONLINEEr ist der bekannteste Verteidiger der islamistischen Szene in Deutschland - nun ermittelt der Generalbundesanwalt gegen Mutlu Günal. Der Jurist soll eine Terrororganisation unterstützt haben. Günal bestreitet das.
"Für lange Klassikstücke habe ich morgens zwischen Kindern, Hunderunde und dem Packen meiner Tasche fürs Büro keine Zeit. Leider!", lese ich hier, "darf ich auch einen herbstlich passenden Musikwunsch äußern? Queen? Bohemian Rhapsody?" Aber sicher doch (auch wenn ich schonmal ankündige, dass die Musikwunschliste damit für heute geschlossen wird, denn allzu lange dauert es ja nicht mehr bis 9 Uhr).
 
Die "Invictus Games" für verwundete Kriegsveteranen im kanadischen Toronto stehen in diesen Tagen unter besonderer Beobachtung - und zwar Klatschreporter. Weil sich Prinz Harry und seine Freundin Meghan Markle erstmals zusammen in der Öffentlichkeit zeigen. Ja doch! Wirklich! Echt wahr!
 

Prinz Harry und Meghan Markle: Kuscheln wie ein König - SPIEGEL ONLINE - Panorama

SPIEGEL ONLINELange machten Prinz Harry und US-Schauspielerin Meghan Markle um ihre Beziehung ein großes Geheimnis. Nun haben sie sich erstmals gemeinsam öffentlich präsentiert.
Der Elektromotor gilt in der Autoindustrie als Antrieb der Zukunft. Erstaunlich finde ich daher, was die Kollegen vom "Handelsblatt" heute berichten: Siemens könnte sich in einigen Jahren aus dem Bau von Elektromotoren für Autos verabschieden. Der Münchener Dax-Konzern habe sich eine Ausstiegsklausel für das 2016 mit dem französischen Autozulieferer Valeo gegründete Gemeinschaftsunternehmen gesichert, heißt es in dem Bericht. In dem Fall könnte Valeo ab Dezember 2021 eine Kaufoption auf die Hälfte der Anteile am Joint Venture ausüben. Sprecher der beiden Unternehmen wollten der Zeitung die Informationen nicht bestätigen.
Die Bundestagsneulinge der AfD sind noch gar nicht im Parlament angekommen, da zerlegen sie sich teilweise schon selbst. Dem dpa-Kollegen Julian Stratenschulte ist gestern in der Bundespressekonferenz dieses wirklich starke Bild gelungen, das die Entfremdung bei den Rechtspopulisten auf beeindruckende Weise einfängt.
 
Foto: dpa
 
Wobei es, sagt unser Meteorologe, heute gar nicht soooooo herbstlich wird: Temperaturen mit Höchstwerten zwischen 16 und 21 Grad, dazu etliche Gebiete, in denen die Wolken (und erst recht der Regen) keine Chance haben. Schauen Sie selbst:
 

Was Sie bei sich zuhause zu erwarten haben, können Sie postleitzahlengenau hier nachschauen.
Herbst, Laub, tiefstehende Sonne: Vielleicht gefällt Ihnen Edvard Griges Holbergsuite. "Die geht stürmisch ab und hat elegische Momente, passend zum Herbst", schreibt mir eine Leserin. Das gebe ich gerne an Sie weiter.
 
 
Hier ein schnelles Nachrichtenupdate um 8 Uhr:
 
Es brennt im US-Bundesstaat Kalifornieren: Riesige Waldgebiete bei Los Angeles stehen in Flammen, die Situation ist dramatisch. Das Bild zeigt einen Löschhubschrauber im Einsatz in der Nähe von Corona.
 
Foto: Reuters
 
Nein, einen Kurdenstaat werde es nicht geben, sagt Iraks Ministerpräsident Haidar al-Abadi: Al-Abadi will das kurdische Unabhängigkeitsreferendum nicht anerkennen. Und er werde sich mit dem Ergebnis auch gar nicht beschäftigen, sagte der Politiker gestern am späten Abend, wie die Nachrichtenseite Al-Sumaria meldete. Stattdessen wolle er die Maßnahmen gegen diejenigen verschärfen, die für "dieses Chaos und diese Zwietracht" verantwortlich seien.
Die Kurden im Nordirak hatten gestern gegen scharfe internationale Kritik über ihre Unabhängigkeit abgestimmt. Nach ersten Ergebnissen zeichnete sich eine überwältigende Mehrheit für eine Abspaltung ab. Die Nachbarn Türkei und Iran hatten die Kurden vor dem Referendum gewarnt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drohte mit einem Ende des kurdischen Ölexports und einer Militärintervention.
Eine nächtliche Prügelei mit Folgen: Heute beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Schläger, die den Fußballprofi Kevin Großkreutz angegriffen haben sollen.
 
Manning, nein danke: Kanada hat der US-Whistleblowerin Chelsea Manning die Einreise verweigert. Die 29-Jährige twitterte gestern ein Dokument der kanadischen Migrationsbehörde, auf dem die Ablehnung damit begründet wird, dass Mannings Straftaten nach dem kanadischen Gesetz mit Landesverrat gleichzusetzen sind. Manning will gegen die Entscheidung vorgehen.
 
 
Kanadas Minister für öffentliche Sicherheit, Ralph Goodale, teilte der kanadischen Zeitung "The Star" mit, dass ihn niemand persönlich danach gefragt habe, ob die ehemalige US-Soldatin einreisen dürfe. Er würde jedoch länger nachdenken, bevor er die Entscheidung der Migrationsbehörde aufhebt.
Fies, ätzend, beleidigend, gemein und unverschämt - so sind viele Kurznachrichten, die in den (a)sozialen Medien herumgeistern. Ganz so, als ob sich die Verfasser nicht klar machen, dass ihre Adressaten echte Menschen sind. US-Showmaster Jimmy Kimmel hat deshalb die Serie "Mean Tweets" gestartet, in der er Prominente vorlesen lässt, was über ihnen ausgekübelt wird. Die neueste Folge empfehle ich Ihnen sehr.
 
Wer hat bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen etwas zu sagen - und wer nicht? Der Kampf darum hat schon begonnen: Der CDU-Vizevorsitzende Volker Bouffier hat FDP und Grünen in einer möglichen Jamaika-Koalition die Nebenrollen zugewiesen. "Jamaika funktioniert nur, wenn die mit Abstand stärkste Kraft, die Union, das bestimmende Element ist und wenn die anderen Partner wissen, dass sie nicht die Bestimmer sein können", sagte der Ministerpräsident, der in Hessen zusammen mit den Grünen regiert, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Eine mögliche neue Regierung könne deshalb nicht im "Hauruck-Verfahren und nur "ohne Vorbedingungen" gebildet werden.
Eine Eilmeldung aus Israel: Dort sind bei einem Überfall im Westjordanland drei Menschen durch einen palästinensischen Attentäter erschossen worden. Das meldet der israelische Radiosender "Galei Zahal", der von der Armee betrieben wird.
 
Ein kurzer Nachrichtenüberblick um 7 Uhr:
 
Es rumort weiter auf der koreanischen Halbinsel, und das klingt alles nicht gut, finde ich: Nordkorea hat einem Agenturbericht zufolge Flugzeuge an die Ostküste des Landes verlegt. Darüber hinaus habe der Norden weitere Maßnahmen ergriffen, um seine Verteidigungsfähigkeit zu verbessern, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Erst am Wochenende hatten die USA Langstreckenbomber in den internationalen Flugraum östlich des abgeschotteten Landes geschickt. Es war das erste Mal in diesem Jahrhundert, dass amerikanische Kampfflugzeuge oder Bomber so weit nördlich der entmilitarisierten Zone flogen, die Nord- und Südkorea trennt.
79 Abgeordnete mehr als bisher werden im neuen Bundestag sitzen - und das kostet: Auf rund 50 Millionen Euro werden die jährlichen Zusatzkosten geschätzt. 709 Parlamentarier werden in der Legislaturperiode im Reichtsag arbeiten.
 

Medienberichte: Neuer Bundestag kostet pro Jahr gut 50 Millionen mehr - SPIEGEL ONLINE - Politik

SPIEGEL ONLINE709 Abgeordnete werden im neuen Bundestag sitzen, 79 mehr als bisher. Zeitungsberichten zufolge summieren sich dadurch die Mehrkosten für vier Jahre auf mehr als 200 Millionen Euro.
Bitte festhalten, wir fahren los: Das hat ein Mann im australischen Perth auf ganz eigene Weise interpretiert und sich hinten an einem fahrenden Zug festgeklammert. Bekloppt - und mutmaßlich teuer: Er wurde festgenommen und angezeigt.
 
Keine Tsunami-Warnung: Aus dem Südpazifik kommt gerade die Eilmeldung, dass es vor den Fidji-Inseln ein Erdbeben gegeben hat. Das "Pacific Tsunami Warning Center" teilt mit, dass der Erdstoß in einer Tiefe von 104 Kilometern südlich der Inseln gemessen wurde und eine Stärke von 6,5 hatte. Eine Flutwelle sei aber nicht zu befürchten.
Nachdem weite Teile des Landes von Hurrikan "Maria" verwüstet wurden, fordert Puerto Rico Hilfe aus den USA - und erinnert daran, dass man schließlich Teil der Vereinigten Staaten sei.
 
Was ändert sich nach der krachenden Wahlniederlage in der SPD - und wer ändert was? Angesichts des schwachen Abschneidens der Sozialdemokraten im Osten hat Manuela Schwesig, stellvertretende Parteivorsitzende und Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern, mehr Gesichter aus Ostdeutschland in der Parteiführung gefordert. „Ich hoffe und erwarte, dass meine Partei auch ein deutliches Zeichen für die Menschen in Ostdeutschland setzen wird. Wir müssen die Themen der Ostdeutschen viel stärker in den Mittelpunkt rücken“, sagte Schwesig dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Wir brauchen mehr Köpfe aus Ostdeutschland, die die Anliegen der Menschen dort in Berlin repräsentieren."
 
Foto: Getty Images
 
Ein Rundblick über die Nachrichten der vergangenen Stunden:
 
  • In der Türkei kann der Journalist Kadri Gürsel das Gefängnis nach elf Monaten Untersuchungshaft verlassen. Vier andere Journalisten der Zeitung "Cumhyriet" bleiben jedoch in Haft.
  • Die Eskalationsspirale zwischen Trump und Kim dreht sich weiter: Nordkorea hat angekündigt, dass es das Recht habe, US-Flugzeuge abzuschießen, da die USA dem Land den Krieg erklärt hätten - eine Lesart, die von der amerikanischen Regierung zurückgewiesen wird.
  • Auch innenpolitisch geht es in den USA hoch her: Da ist zum einen die Nachricht, dass mehrere Regierungsmitarbeiter private E-Mail-Accounts für Dienstkontakte genutzt hatten - im Wahlkampf war das noch ein beliebter Trump-Vorwurf an Hillary Clinton gewesen. Jetzt stellt sich raus: Auch seine eigene Tochter soll gegen die Sicherheitsregeln verstoßen haben.
  • Außerdem sieht es so aus, als ob Trump endgültig mit seinem Versuch scheitert, die Gesundheitsgesetze seines Vorgängers zu eliminieren.
  • Dritte Gegenstimme - Obamacare-Abschaffung endgültig vor dem Aus

    SPIEGEL ONLINEIn den USA hat sich eine dritte Republikanerin gegen die geplante Änderung der Gesundheitsreform ausgesprochen. Damit hat die von Donald Trump versprochene Abschaffung von "Obamacare" kaum noch Chancen.
Wenn es draußen noch ungemütlich und kalt ist, der Wind durch die menschenleeren Straßen pfeift und die Dunkelheit der Nacht in den Ecken lauert, machen sich frierende SPIEGEL ONLINE-Redakteure... nein, Scherz. Ich begrüße Sie herzlich und gut gelaunt zum "Morgen" hier bei uns, verehrte Leserin und lieber Leser. Mit allem, was Sie an Nachrichten und erzählenswerten Geschichten für diesen letzten Septemberdienstag brauchen. Wenn Sie mich unterwegs erreichen möchten: armin.himmelrath@spiegel.de oder bei Twitter unter @AHimmelrath. Und jetzt folgen Sie mir bitte ins Nachrichtengeschehen...


insgesamt 6 Beiträge
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Peter Boots 26.09.2017
1. Der Krieg in Korea ist ja noch gar nicht am Ende.
Bisher gibt es ja noch keine Friedensvereinbarung, sondern nur eine Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Nord und Sued-Korea, vereinbart am July 27, 1953. Daher sollten Aeusserungen von Nord Korea auch dieses mit einbeziehen: de jure herrscht immer noch Krieg zwischen den beiden Laendern.
isi-dor 26.09.2017
2.
Die USA sind offenbar kein Rechtsstaat, in dem gleiches Recht für alle gilt. Offenbar steht der US-Präsident über dem Recht. Das ist ein Kennzeichen aller Diktaturen. Die Nomenklatura kann machen, was sie will.
isi-dor 26.09.2017
3.
Die USA sind offenbar kein Rechtsstaat, in dem gleiches Recht für alle gilt. Offenbar steht der US-Präsident über dem Recht. Das ist ein Kennzeichen aller Diktaturen. Die Nomenklatura kann machen, was sie will.
emobil 26.09.2017
4. twitter
Kann denn twitter da gar nichts tun? Untragbare tweets können die doch löschen, oder? Das wäre doch mal ein Zeichen von Courage und Friedenswillen! Im übrigen: Dummes Geschwätz wird auch nicht dadurch intelligenter, dass es jetzt Twitter heißt. Und darum kann ich auf solche "Informations"-Medien getrost verzichten.
Sonnestrandundmeer 26.09.2017
5. Twitter muss den Tweet löschen
da Drohungen und Beleidigungen bei Twitter verboten sind. Man stelle sich einmal vor, dass ein anderer Twitter-Nutzer einem anderen Land mit der Auslöschung drohen würde. Dann kommt man sehr schnell zum Ergebnis, das der Tweet dieses Nutzers gelöscht wird. Wir sollten auch die Realität zur Kenntnis nehmen, dass die USA ein Rechtsstaat sind. Niemand sollte über dem Gesetz stehen und niemand steht dort tatsächlich über dem Gesetz. Fazit: Auch dieser Tweet muss gelöscht werden.
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