Newsblog Bürgermeisterin von San Juan nennt Trumps Besuch "eine Beleidigung"

Der Konflikt zwischen Donald Trump und der Bürgermeisterin von San Juan eskaliert weiter. Carmen Yulín Cruz hat den US-Präsidenten nach dessen Besuch in Puerto Rico als "miscommunicator-in-chief" bezeichnet. Die Live-News.

Bürgermeisterin Carmen Yulin Cruz
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Bürgermeisterin Carmen Yulin Cruz

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Die Bürgermeisterin von Puerto Ricos Hauptstadt San Juan hat den Besuch von Donald Trump auf der Karibikinsel als "beleidigend" beschrieben und ihn als „miscommunicator-in-chief“ bezeichnet.
 
Trumps Termin in Puerto Rico sein ein reiner "PR-Termin“ gewesen, sagte Yulin Cruz. Der Anblick, wie Trump mit Papiertüchern in eine Menschenmenge warf, sei "schrecklich und abscheulich", fügte sie hinzu.
 
(Foto: Reuters)
 
US-Präsident Trump  hatte bei seinem Besuch der von Hurrikan "Maria" schwer verwüsteten Karibikinsel Puerto Rico die Zahl der Todesopfer relativiert. Nach seiner Puerto-Rico-Reise hatte er getwitter, er habe eine "großartigen Tag“.
Das war es schon wieder mit dem "Morgen". Wir werden Sie auch weiterhin mit den wichtigsten News aus aller Welt versorgen - also bleiben Sie dran hier bei SPIEGEL ONLINE. Ich bedanke mich für Ihr Interesse in den vergangenen drei Stunden und wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag!

Verabschieden möchte ich mich mit der Titel-Melodie "Axel F" zum Film "Beverly Hills Cop". Sie stammt aus der Feder des Komponisten und Musikproduzenten Harold Faltermeyer, der heute seinen 65 Geburtstag feiert.
 
Am Mittwochabend hat Google neue Smartphones vorgestellt: schnell, schick, mit tollen Kameras, aber nicht billig. Wir haben uns das Pixel 2 und das Pixel 2 XL schon angesehen. 
(Foto: Google)
 
Beim Weg zur Arbeit den Regenschirm nicht vergessen! Aber bitte gut festhalten!
Kann Jupp Heynckes der Mannschaft des FC Bayern mit seiner Erfahrung weiterhelfen? Oder sollte er sich den Trainerposten nicht mehr antun?
Deutsche horten Ein- oder Zwei-Cent-Münzen im Wert von 220 Millionen Euro

In Italien sollen sie 2018 ganz abschafft werden. Und auch in Deutschland gibt es schon länger eine Debatte über die Zukunft der Ein- oder Zwei-Cent-Münzen. Diese könnte nun neue Fahrt aufnehmen: Denn nach Berechnungen der Grünen schlummern Münzen im Wert von rund 220 Millionen Euro in deutschen Haushalten vor sich hin. Dies berichtet die Saarbrücker Zeitung.
 
Grundlage der Erhebung ist die Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Fraktion. Demnach sind hierzulande bisher circa 11,2 Milliarden Ein-Cent-Münzen ausgegeben worden. 80 Prozent davon würden gehortet oder seien verloren gegangen. Dies gelte auch für 75 Prozent der 8,6 Milliarden ausgegebenen Zwei-Cent-Stücke.
 
(Foto: DPA)
 


 
Dürfen Makler Angaben zum Energieausweis in Anzeigen weglassen?

Wer nach einer Immobilie sucht, erwartet bereits in den Anzeigen genaue Informationen auch zum Energiebedarf. Der Bundesgerichtshof befasst sich an diesem Donnerstag mit der Frage, ob Makler Angaben aus einem vorliegenden Energieausweis verschweigen dürfen.
(Foto: DPA)
 
Die Air Force One von US-Präsident Trump verlässt Las Vegas. Im Vordergrund das Mandalay Bay Hotel. Aus dem 32. Stock des Hotels erschoss Stephen C. Paddock  58 Besucher eines Country-Musikfestivals und verletzte mehr als 500 Menschen. Doch über das Problem der Waffengewalt wollte Trump bei seinem Besuch in Las Vegas nicht sprechen.
 
(Foto:Reuters)
 
Die Nachricht des Abends war Jupp Heynckes. Der 72-Jährige steht vor einem vierten Engagement beim FC Bayern München. In seiner letzten Saison beim Rekordmeister holte Heynckes das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League.  Ob er dies wiederholen kann?
 
 
Umfrage: Mehrheit hält AfD für vorübergehendes Phänomen
 
Die Mehrheit der Deutschen rechnet damit, dass die AfD nur vorübergehend im Bundestag vertreten sein wird. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur vertraten 54 Prozent der Befragten die Auffassung, dass sich die rechtskonservative Partei nicht dauerhaft im Parlament etablieren kann. Nur 27 Prozent sehen die Alternative für Deutschland dagegen über diese Wahlperiode hinaus als feste Größe im Parlament.
 
(Foto: AFP)
 
Außerdem passiert heute:  
- Um 13 Uhr wird in Stockholm die Trägerin oder der Träger  des Literaturnobelpreises 2017 bekanntgegeben.
- Der Bund der Steuerzahler stellt sein Schwarzbuch der öffentlichen Verschwendung 2017/2018 vor.
- Im Prozess um den früheren Geheimagenten Werner Mauss wird heute in Bochum das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 77-Jährigen vor, Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben.
Was heute passiert: 

Am Abend spielt die deutsche Nationalmannschaft in Belfast gegen die Mannschaft aus Nordirland. Ein Punkt würde dem Weltmeister ausreichen und die WM-Qualifikation wäre perfekt. Doch Nationaltrainer Joachim Löw fordert einen Sieg von seiner Mannschaft – trotz miesem Wetter.
Die Nasa hat eine Fish-eye-Aufnahme der sich drehenden Erde bei Instagram veröffentlicht. Hier geht es zum Video. 
 
Nun erst mal das Wetter.
Am Donnerstag wird es im Osten und Norden des Landes teilweise nass und sehr stürmisch. Der Wetterdienst warnt vor Orkanböen und empfiehlt, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden.

PC-Nutzer finden Temperaturangaben und Vorschau auf die nächsten Tage hier, mobile Leser hier.
 
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie an diesem Donnerstag. Wir werden die nächsten drei Stunden miteinander verbringen. Wenn Sie Anmerkungen haben, erreichen Sie mich am besten per Mail unter dennis.deuermeier@spiegel.de oder bei Twitter unter @ddeuer.


insgesamt 7 Beiträge
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franz.v.trotta 05.10.2017
1.
Frau Cruz hat gelernt: Wer sich herablassend oder beleidigend über Donald Trump äußert, hat eine gute Presse. Spiegelonline hatte über Trumps Aussagen berichtet: "Natürlich sei jeder Tod schrecklich, aber Puerto Rico könne froh sein, dass nicht so viele gestorben seien wie bei "Katrina", sagte Trump."
rkinfo 05.10.2017
2. Elementarschäden sind Privatpech - weltweit.
Nicht ganz weltweit .... es gibt noch die kleinen, unbeugsamen Badischen und Württembergischern Gebäudeversicherungen, die auch Elementarschäden solidarisch ersetzen. Ansonsten - Pech gehabt ;-) Ansonsten - die private Versicherungswirtschaft hat sich Elementarschäden unter den Nagel gerissen, wobei für Puerto Rica natürlich Hurrican Versicherungen astronomisch hoch sind - 'etwas Gewinn' muss ja übrig bleiben. Barack Obama gab nach dem Hurrikan Katrina Bundesmittel, was man eher als Werbemaßnahme für Solidarität in der Not und für Gesundheit erachten sollte. Die US-Bürger haben sich aber gegen Solidarität ausgesprochen und D. Trump setzt dies nun um. Wobei das ausgeblutetet Puerto Rica wohl eh bald an Hedge Fonds fällt - Widerstand zwecklos.
echoanswer 05.10.2017
3. Das Abschaffen der 1 und 2 Cent
wird der Handel, wieder einmal, zu einer flächendeckenden Preiserhöhung benutzen. Die Idee muss vom Steuerbetrüger Draghi stammen, dessen einzige Idee das Ausnehmen der EU-Bürger ist, in dem man die Inflation drastisch ansteigen lässt.
gerechtzz 05.10.2017
4. CY Cruz ist wohl einfach in der falschen Partei..
Wer nicht zum Trump Lager zählt, wird eben auch nicht unterstützt.
holgerli 05.10.2017
5. 1 und 2 cent abschaffen
wahnsinn, preistreiberei, steuererhöhung. wir arbeiten mit dem dezimalsystem und was passiert dann mit dem 7% steuersatz auf lebensmitteln? 7 % auf einen euro geht bei mir nicht ohne kleine münzwerte.dann geht die kaufmännische runderei in den centbereich, das ist nicht zumutbar. keiner wird einen artikel billiger verkaufen, sondern mindestens bis zum nächsten 5cent schritt erhöhen. was sollte sowas? zum einsammeln oder umverteilen macht lieber spendenaktionen oder tauschangebote, zb 5 cent für 2 2centmünzen. ich jedenfalls habe keine lust für so eine schnappsidee nötiges rechengeld für ein dezimalsystem drauf zu zahlen.
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