Newsblog Opfer von Las Vegas verklagen "bump stocks"-Hersteller

Stephen Paddock nutzte eine Schnellfeuer-Vorrichtung, um in Las Vegas ein Blutbad anzurichten. Seitdem wird über ein Verbot dieser sogenannten bump stocks diskutiert. Nun haben Opfer Klage gegen die Hersteller erhoben.

Mit


Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Alexander Sarovic beim Start in den Tag - hier finden Sie den Autor bei Twitter.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Stephen Paddock erschoss bei einem Konzert in Las Vegas Dutzende Menschen. Seit dem Massenmord wird in den USA erneut über eine Verschärfung der Waffengesetze diskutiert. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Schnellfeuer-Vorrichtung, die Paddock verwendete, um das Blutbad anzurichten: die sogenannten bump stocks.

Die politische Debatte ist dabei nicht die einzige Konsequenz der Tat. Nun haben auch Opfer im US-Bundesstaat Nevada Klage gegen die Hersteller der Schnellfeuer-Vorrichtung erhoben. Die Kläger werfen dem Unternehmen Slide Fire Solutions und anderen Herstellern vor, durch Fahrlässigkeit seelische Leiden bei Tausenden von Zeugen sowie bei den Verletzten hervorgerufen zu haben.

Die Klage, die von drei aus Nevada stammenden Besuchern des Konzerts erhoben wurde, hat dagegen nicht die Verletzungen zum Gegenstand, die Hunderten von Menschen zugefügt wurden. Auch sind die Familien der 58 Toten nicht am Verfahren beteiligt.
Und damit endet der "Morgen" an diesem MittwochSPIEGEL ONLINE wird Sie jedoch weiterhin über alles Wichtige informieren, was in dieser Welt passiert. Ich verabschiede mich für heute und wünsche Ihnen eine schöne Restwoche.

Bleiben Sie uns gewogen.
Foto: AP
Schauspieler Chris Hemsworth ist mit seiner Rolle des Donnergotts Thor in den Verfilmungen der Marvel-Comics nicht immer glücklich. "Ich muss gestehen: Nachdem ich mir die letzten beiden Filme angesehen habe, fand ich Thor doch ein bisschen öde", sagte der 34-Jährige dem "Playboy". Für den dritten Teil der Thor-Reihe habe er sich daher einige Veränderung der Figur gewünscht. "Ich war davon überzeugt, dass wir Thors Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft haben". 

Der Australier trägt im neuen Film demnach keine Langhaarperücke mehr und kämpft auch mit dem Schwert statt wie bisher nur mit dem Hammer. Er fühle sich ohne die künstlichen Locken befreit, sagt Hemsworth. Und auch über seine neue Waffe freut er sich. "Was man mit einem Hammer anstellen kann, ist ja recht überschaubar.

Die ständigen Auftritte als Comic-Held seien seiner Karriere trotzdem nicht immer förderlich gewesen. "Es gab schon eine Zeit, in der ich nichts angeboten bekam außer Action- und Fantasy-Rollen". Dabei habe er sich vor seinem ersten Auftritt als Thor 2011 "überhaupt nicht" für Comics interessiert. Vielleicht freut sich Hemsworth auch deshalb "irgendwie schon" auf seine Zeit nach seinem letzten Auftritt als nordische Gottheit: "Aber natürlich bin ich auch ein bisschen nervös, wie es danach weitergeht". 
Foto: dpa
Mata Hari ging in die Geschichte ein als schöne und exotische Tänzerin, als verführerische Femme fatale, als verwöhnte Kurtisane und als raffinierte Meisterspionin. Vor 100 Jahren, am 15. Oktober 1917, wurde sie im Park von Vincennes bei Paris von französischen Soldaten exekutiert. 

Mata Hari hatte auf eine Augenbinde verzichtet. Vor den tödlichen Schüssen soll sie den Soldaten noch eine schlüpfrige Bemerkung zugerufen haben. Unter dem Pelzmantel sei sie nackt gewesen. Das sind einige der vielen Legenden, die sich um Mata Hari ranken. 

"Sie ist bis heute ein Mythos und ein Mysterium", sagt Hans Groeneweg, Konservator des Friesischen Museums in Leeuwarden. Das Museum zeigt zum 100. Todestag die bislang größte Ausstellung über Mata Hari, die 1876 in der friesischen Kleinstadt geboren wurde. 
Foto: Getty Images
Der Chef der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, hat die libysche Küstenwache wegen ihres Vorgehens gegen Rettungseinsätze internationaler Hilfsorganisationen kritisiert. "Die Küstenwache tritt zum Teil aggressiv und gewalttätig auf, das muss sich verbessern", sagte Leggeri der "Welt". 

Er machte aber deutlich, dass das nordafrikanische Land selbstverständlich in die Lage versetzt werden müsse, Schlepper bereits an der Küste zu stoppen. Es sei daher hilfreich, dass die EU die Ausbildung der libyschen Küstenwache verbessern wolle. 

Nach Angaben von Frontex ist die Zahl der Migranten, die über die zentrale Mittelmeerroute in Italien eintreffen, in den vergangenen Monaten um etwa 50 Prozent gesunken. "Trotzdem sind es immer noch zu viele, die illegal über das Mittelmeer einreisen", sagte Leggeri. 
Foto: AFP
Foto: AFP
Er ist so groß wie ein Haus und wird die Erde am Donnerstagmorgen nur knapp verfehlen - wobei "knapp" rund 44.000 Kilometer bedeutet. Zum Vergleich: Der Abstand Erde-Mond beträgt rund 400.000 Kilometer. Würde der Asteroid 2012 TC4 die Erde treffen, hätte das beträchtliche Folgen - so wie 2013 rund um die russische Millionenstadt Tscheljabinsk. Ein Asteroid ähnlicher Größe löste damals schwere Stoßwellen aus, etwa 1500 Menschen wurden verletzt, rund 7000 Gebäude beschädigt. 

Weil der nächste Einschlag nur eine Frage der Zeit ist, wollen Forscher aus dem Vorbeiflug von 2012 TC4 wichtige Erkenntnisse für die Zukunft ziehen. 

Der Asteroid, dessen Durchmesser die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf 12 bis 27 Meter schätzt, biete "eine exzellente Gelegenheit, die internationalen Fähigkeiten zur Erkennung und Verfolgung erdnaher Objekte zu testen und unsere Fähigkeiten zu überprüfen, wie wir gemeinsam auf eine reale Bedrohung reagieren können", schreibt die Europäische Raumfahrtagentur Esa. 

Nähert sich ein großer und potenziell gefährlicher Himmelskörper der Erde, hat man nach Einschätzung von Experten mit den aktuellen Kontrollmöglichkeiten in der Regel mehrere Jahre bis Jahrzehnte Vorlaufzeit, um Schutzmaßnahmen zu treffen
Tyshawn Sorey, A Musical Shapeshifter, Wins MacArthur 'Genius' Prize - 1newsnet.com/tyshawn-sorey-… https://pbs.twimg.com/media/DL1iFOEX4AAoF18.jpg

Amerika kürt seine Genies: Jedes Jahr vergibt die MacArthur-Stiftung in den USA ein Stipendium an 20 bis 40 Personen, die „außerordentliche Verdienste vorzeigen und andauernde und verstärkte kreative Arbeit versprechen“. Die Auszeichnung ist auch als "Genius Award" ("Genie-Preis") bekannt. 

Das Preisgeld von 625.000 Dollar, das den Preisträgern zur freien Verfügung steht, geht dieses Jahr an 24 Personen. Unter ihnen sind der Mathematiker Emmanuel Candès, der Musiker Tyshawn Sorey und die Journalistin Nikole Hannah-Jones.
MacArthur Foundation Names 2017 ‘Genius’ Grant Winners dlvr.it/PtnB9y https://pbs.twimg.com/media/DL1iKmfVQAA2ZJf.jpg

Russische Hacker sollen die Antivirus-Software von Kaspersky Lab genutzt haben, um US-Behörden auszuspähen. Dies hätten israelische Spione herausgefunden, die sich in die Kaspersky-Netzwerke eingeschleust hätten, berichtet die "New York Times". 

Nach Informationen der "Washington Post" fanden die Spione Programme und Werkzeuge, die nur vom US-Nachrichtendienst NSA kommen konnten. Die NSA habe bei Ermittlungen festgestellt, dass diese Werkzeuge inzwischen in Besitz der russischen Regierung seien.

Die israelischen Spione hätten nach ihrer Entdeckung vor zwei Jahren die US-Behörden gewarnt, berichtete die "New York Times" weiter. Es ist bislang unklar, welche anderen Geheiminformationen die russischen Hacker durch den Einsatz von Kaspersky-Software erbeutet hätten. Das Unternehmen wies der Zeitung gegenüber jede Beteiligung an Hackerangriffen zurück. "Kaspersky Lab hat nie einer Regierung bei Cyberspionage geholfen und wird das nie tun", erklärte das Unternehmen.

Sara and Charles Rippey first locked eyes at their elementary school in tiny Hartford, Wis.,… instagram.com/p/BaGHPmmB7XJ/

Sie lebten und starben zusammen: Bei den schweren Wald- und Buschbränden im Norden Kaliforniens sind auch ein 100 Jahre alter Mann und seine zwei Jahre jüngere Frau ums Leben gekommen. Die beiden waren seit 75 Jahren miteinander verheiratet, wie US-Medien berichten. Demnach wurden Charles und Sara Rippey in ihrem Haus in Napa County nördlich von San Francisco Opfer der Flammen. 

Ihr ältester Sohn, Mike Rippey, sagte, dass seine Mutter seit einem Schlaganfall vor fünf Jahren gelähmt gewesen sei und daher keine Chance gehabt habe, dem Feuer zu entkommen. "Mein Vater schlief in einem anderen Zimmer, und wir haben ihn auf dem halben Weg zu ihrem Zimmer gefunden, er hat es also nicht mehr bis zu ihr geschafft", sagte er. Sein Bruder Chuck Rippey sagte, er habe einen Anruf bekommen, dass das Haus brenne, und habe es einige Stunden nach dem Feuer erreicht. 

"Sie lebten ein langes Leben. Es war ein großartiges Leben, und sie waren glücklich bis zur letzten Minute", sagte Mike Rippey über seine Eltern. Sie seien zusammen gestorben und hätten einander niemals allein lassen wollen. "So war es für uns alle fast unmöglich, uns vorzustellen, dass einer von ihnen eher stirbt." 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich an die Partner eines möglichen Jamaika-Bündnisses gewandt. "Wir haben einen Wählerauftrag, mit dem wir umgehen müssen", sagte Merkel dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, ja unsere Pflicht, daraus eine Regierung zu bilden und vernünftige Politik für die Bürger und unser Land zu gestalten. Ich halte das für möglich.

Auf die Frage, ob sie Sorgen ihrer Partei teile, eine Jamaikakoalition mit Grünen und FDP könne die AfD weiter stärken, antwortete Merkel: "Nein. Ich bin überzeugt, dass eine Regierung, die gut arbeitet, auch Zustimmung ernten wird." Probleme und Zukunftsherausforderungen Deutschlands müssten benannt und im Sinne der Bürger entschlossen angegangen werden. 
Karel Gott (Foto: dpa)
Karel Gott bekommt "Goldene Henne" für sein Lebenswerk. Der Preis wird am Freitag bei Gala in Leipzig vergeben.
Mit "Biene Maja" und "Babicka" wurde er weltberühmt: Karel Gott, 78, die "Goldene Stimme aus Prag", bekommt die "Goldene Henne" für sein Lebenswerk. Das teilte der Burda-Verlag am Mittwoch mit. "Karel Gott begeistert seit mehr als einem halben Jahrhundert generationenübergreifend die Menschen mit seiner Musik und seiner unverwechselbaren Stimme", sagt der Chefredakteur der Zeitschrift "Super-Illu", Stefan Kobus. 

Zusammen mit dem MDR und dem RBB zeichnet die Zeitschrift seit 1995 jedes Jahr Stars aus Sport, Musik und Fernsehen sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft aus. Die Skulptur in Vogelform erinnert an die Entertainerin Helga "Henne" Hahnemann (1937-1991). 
SHAH ALAM, Malaysia (AP) Airport security videos presented in Malaysian court of Kim Jong Nam being attacked and both suspects hurrying away
Eine der beiden Angeklagten (Foto: dpa)
Kim Jong Nam wird am 13. Februar am Flughafen von Kuala Lumpur auf einer Trage abtransportiert (Foto: dpa)
Der Giftmord am Halbbruder von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist offenbar kurz zuvor geprobt worden. Im Prozess gegen die beiden mutmaßlichen Täterinnen - zwei Frauen aus Vietnam und Indonesien - wurden Aufnahmen einer Flughafen-Überwachungskamera gezeigt. Darauf ist zu sehen, wie die Vietnamesin einer anderen Person mit beiden Händen eine Substanz ins Gesicht reibt und dann wegrennt. Die Aufnahmen stammen vom 11. Februar, zwei Tage vor der Tat. 

Die beiden Frauen im Alter von 25 und 29 Jahren stehen seit Anfang des Monats in Malaysia vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, Kim Jong Nam (45) auf dem Flughafen der Hauptstadt Kuala Lumpur mit dem Nervengas VX ermordet zu haben. 

Beide plädierten auf nicht schuldig. Sie bestritten die Tat nicht, hatten das Ganze aber angeblich nur für einen TV-Scherz gehalten. Bei einer Verurteilung droht ihnen die Todesstrafe. Die Tat wurde ebenfalls von Überwachungskameras gefilmt.
Foto: AP
Das wird heute wichtig
  • In Washington beginnt die Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank. In deren Rahmen treffen sich auch die G20-Finanzminister. Für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der am 24. Oktober zum neuen Bundestagspräsidenten gewählt werden soll, ist die Tagung nach acht Jahren im Amt auch der Abschied aus dem Kreis der Finanzminister. 
  • In Frankfurt beginnt die weltgrößte Buchmesse. Rund 7300 Aussteller aus mehr als hundert Ländern zeigen ihre Produkte - das ist ein leichter Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung der Branche. Insgesamt werden an den fünf Messetagen rund 270.000 Besucher erwartet.
  • Ob Funkturm in Berlin, Sankt-Petri-Kirche in Hamburg, Karlstor in München oder Holstentor in Lübeck: Zum Weltmädchentag erstrahlen in rund 30 deutschen Städten bekannte Gebäude und Wahrzeichen in Pink. Mit der Aktion am Abend möchte das Kinderhilfswerk Plan International auf fehlende Gleichberechtigung weltweit aufmerksam machen. 
Foto:dpa
Frankfurter Buchmesse eröffnet: Macron schwärmt, Merkel geht früher dlvr.it/PtlWDh https://pbs.twimg.com/media/DL0nV_RUEAAA5xg.jpg

Das ist passiert, während Sie schliefen - die wichtigsten Nachrichten der vergangenen Nacht
  • In Frankfurt wurde die weltgrößte Buchmesse mit Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Emmanuel Macron, dem Präsidenten des Ehrengastlandes Frankreich, eröffnet.
  • Vergewaltigungsvorwürfe gegen Harvey Weinstein: Drei Frauen sollen laut einem Bericht vom Hollywood-Produzenten sexuell misshandelt worden sein. Tonbandaufnahmen belasten den Filmmogul schwer - auch Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie haben nun Anschuldigungen erhoben.
  • Laut einer Studie sind 124 Millionen Kinder weltweit extrem dick: Die Zahl der Fettleibigen hat sich seit 1975 mehr als verzehnfacht. Grund ist vor allem ein falscher Lebenswandel.
  • US-Bomber fliegen nahe Nordkorea: Zwei US-Bomber haben nahe der koreanischen Halbinsel einen Übungsflug absolviert, begleitet wurden sie von Jagdflugzeugen aus Japan und Südkorea. Fast zeitgleich beriet US-Präsident Trump über den Nordkorea-Konflikt.
Disturbios en penal de Cadereyta dejan 13 muertos
hgrupoeditorial.com/Articulos/Arti…

Foto: Reuters

Bei einer Meuterei in einem mexikanischen Gefängnis sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Wie die örtlichen Sicherheitsbehörden mitteilten, legten Gefängnisinsassen bei den Ausschreitungen in der Haftanstalt Cadereyta im Bundesstaat Nuevo León im Norden des Landes auch einen Brand.

Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurden zusätzliche Truppen in die am Rande der Stadt Monterrey gelegene Haftanstalt beordert. Wie aus Polizeikreisen verlautete, wurden bei der Meuterei auch zwei Wärter verletzt.

Bandenkriminalität, Massenmeutereien und spektakuläre Ausbrüche sind in den überbelegten Gefängnissen Mexikos an der Tagesordnung.

Foto: Reuters
Der Regierungschef von Katalonien, Carles Puigdemont, will am Ziel einer Unabhängigkeit von Spanien festhalten. Er setze diesen Prozess aber aus, um in den nächsten Wochen einen Dialog und eine Vermittlung einzuleiten, sagte er vor den Abgeordneten im Regionalparlament in Barcelona.

Dennoch bleibt Puigdemont bei seiner Position: "Katalonien hat das Recht erhalten, unabhängig zu sein", sagte er. Der 54-Jährige nehme "das Mandat des Volkes an, dass Katalonien eine unabhängige Republik wird".

Große Verwirrung gab es um die Frage, ob Puigdemont in seiner Ansprache die Unabhängigkeit Kataloniens verkündet hat oder nicht. In einer Erklärung, welche die Pressestelle der katalanischen Regierung gut eine Stunde nach seiner Rede verschickte, hieß es: "Der Regierungschef schlägt vor, die Unabhängigkeitserklärung auszusetzen."
Oben weiß, unten gelb - so wird das Wetter heute.
Das hatten wir doch schon einmal. Schon 2002 hatte die "Elftal" die Endrunde verpasst - und schon damals gab es Häme.
Die Niederländer müssen sich nicht schämen, wenn sie die WM verpassen. San Marino, Andorra und Malta sind auch gescheitert! #ohneholland
Die argentinische Fußballnationalmannschaft hat in der WM-Qualifikation Ecuador mit 3:1 besiegt - und damit ein peinliches Scheitern verhindert. Das Team der USA ist hingegen überraschend ausgeschieden.

Auch die Niederlande werden nächstes Jahr in Russland nicht dabei sein. Bayern-Star Arjen Robben erklärte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. 

Bei der WM in Russland dabei: Lionel Messi und Argentinien (Foto: Reuters)
Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen guten Morgen. Ich heiße Alexander Sarovic, begrüße Sie von Berlin aus zum "Morgen" und führe sie durch die nächsten drei Stunden. Gehen wir es an!


insgesamt 6 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
lalito 11.10.2017
1. Opfer
Ob die Klage die Opfer einer über zweihundertfährigen Prägung, nämlich mit einem Ballermann einfach alles niedermähen zu können wenn einem alles mal zuviel wird, ob eben diese Klage die waffenbejahenden Bewohner der US aus ihrem uralten Schlamassel befreien kann? Es sind einfach zu viele Waffennarren, um diese Phalanx wirklich durchbrechen zu können, sitzen überall. Fraglich ob die Jurisprudenz dort in der Lage ist, das Thema dahingehend zu durchdringen. Eine eindeutige Erweiterung des Opferbegriffes im Sinne eines definitiv Geschädigten auf die Zeugen dieser unglaublichen und schrecklichen Geschehen per Massenmord durch in Privathänden gehorteten Kriegswaffen. Schließlich hängen dazu noch an jedem unnötigem Toten viele Verwandte und Freunde die ebenfalls als traumatisiert gelten dürfen. Es steht einer menschlichen Gesellschaft an, dieses Unwesen mit der "Freiheit" durch Waffen zu ächten. Es sind die Waffenhersteller, die als einzige unversehrt von diesem Schwachsinn profitieren. Die Zeit ist reif für einen kräftigen Aderlass.
ayee 11.10.2017
2. Falsche Adresse
Dumm nur, dass die Hersteller die völlig falsche Adresse für den Widerstand sind. Nur ein Wandel der amerikanischen Gesellschaft wird die Todesopfer durch Waffen senken. Wobei man gegen Psychos wie den in Las Vegas nie etwas machen können wird.
nic 11.10.2017
3.
Zitat von lalitoOb die Klage die Opfer einer über zweihundertfährigen Prägung, nämlich mit einem Ballermann einfach alles niedermähen zu können wenn einem alles mal zuviel wird, ob eben diese Klage die waffenbejahenden Bewohner der US aus ihrem uralten Schlamassel befreien kann? Es sind einfach zu viele Waffennarren, um diese Phalanx wirklich durchbrechen zu können, sitzen überall. Fraglich ob die Jurisprudenz dort in der Lage ist, das Thema dahingehend zu durchdringen. Eine eindeutige Erweiterung des Opferbegriffes im Sinne eines definitiv Geschädigten auf die Zeugen dieser unglaublichen und schrecklichen Geschehen per Massenmord durch in Privathänden gehorteten Kriegswaffen. Schließlich hängen dazu noch an jedem unnötigem Toten viele Verwandte und Freunde die ebenfalls als traumatisiert gelten dürfen. Es steht einer menschlichen Gesellschaft an, dieses Unwesen mit der "Freiheit" durch Waffen zu ächten. Es sind die Waffenhersteller, die als einzige unversehrt von diesem Schwachsinn profitieren. Die Zeit ist reif für einen kräftigen Aderlass.
Die Klage kann kaum Erfolg haben. Hieße das doch, dass Hersteller jeglicher Güter für deren Verwender die Verantwortung übernehmen müssten.
zamparonio 11.10.2017
4.
Typisch amerikanisch. Jetzt ist der Hersteller dieser Dinger Schuld daran, dass ein Haufen Leute erschossen wurden. Die Regierung mit ihren Lobbyisten, die diese Waffennarren seit ewigen Zeiten unterstützen haben also keine Schuld daran. Alles klar.
ich-geb-auf 11.10.2017
5. Falsche Klage
Da sieht man wieder, es geht nicht um Recht sondern um Geld. Man verklagt also den Hersteller einer nicht verbotenen Sache. Wäre das gleiche wenn man den Autohersteller verklagt wenn ein Raser jemanden umfährt oder den Messerhersteller nach einer Verletzung usw... oder das Hotel weil die Fenster (mit Gewalt) geöffnet werden konnten.. Besser wäre es mal die Politiker zu verklagen, die solch Waffen nicht verbieten.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.