Newsblog Angeschossener Las-Vegas-Wachmann abgetaucht

Er gilt als wichtiger Zeuge: Wachmann Jesus Campos wurde beim Attentat in Las Vegas angeschossen und wollte in TV-Interviews seine Geschichte erzählen. Doch dann sagte er ab.

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Benjamin Knaack
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Benjamin Knaack beim Start in den Tag - hier finden Sie den Autor bei Twitter.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
So, liebe Leserinnen und Leser, damit endet der Morgen bei SPIEGEL ONLINE. Ich hoffe, Sie hatten Spaß und fühlen sich auch gut informiert. Falls Sie noch Fragen oder Anregungen (und natürlich auch Kritik) haben, schreiben Sie mir: benjamin.knaack@spiegel.de. Einen schönen Mittwoch wünsche ich Ihnen noch!
Zum Abschluss des Morgens bei SPIEGEL ONLINE noch etwas zum Schmunzeln: Bei der US-Gameshow Jeopardy hat ein Kandidat am Dienstag mit einem einzigen US-Dollar gewonnen. Wie das zustande kam? Die vorgegebene Antwort lautete: "Es ist das einzige Land, das Grenzen zum Kaspischen Meer und zum persischen Golf hat." Manny Abell, der Gewinner, setzte all sein erspieltes Geld bis auf einen Dollar auf den Irak, seine Kontrahenten auf Aserbaidschan und Tibet. Alle drei Antworten waren falsch, doch Abells Gegner hatten ihr ganzes Geld gesetzt - und so war er der Gewinner. Übrigens: Die richtige Antwort wäre Iran gewesen. Hier können Sie die Szene im Video sehen:
Was Sie heute noch bei SPIEGEL ONLINE lesen können:

- Die Kollegen Florian Gathmann, Anna Reimann und Severin Weiland geben einen Überblick über die schwierigen Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen - die sich wohl über Wochen hinziehen werden.

- Anlässlich des Parteitags der Kommunistischen Partei hat unser China-Korrespondent Bernhard Zand mit Jörg Wuttke gesprochen, dem Ex-Chef der Europäischen Handelskammer in Peking. Er attestiert der Volksrepublik einen Großmacht-Autismus.

- Unser Taktik-Experte Danial Montazeri erklärt, warum Leipzig bei seinem Sieg gegen Porto die richtigen Lehren aus den ersten Champions-League-Spielen gezogen hat. Der Schlüssel: altes Selbstverständnis und ein neues Traumduo.
Wo ist Jesus Campos? Der Wachmann des Mandalay-Bay-Hotels war beim Attentat in Las Vegas vom Massenmörder Stephen Paddock angeschossen worden und gilt als einer der wichtigsten Zeugen. Ursprünglich wollte er in TV-Interviews über seine Beobachtungen sprechen, doch dann sagte er alle Termine ab. Nun hat allerdings die US-Moderaorin Ellen DeGeneres angekündigt, dass Campos am Mittwochabend in ihrer Show auftreten werde. 58 Menschen waren bei dem Attentat auf ein Konzert in Las Vegas ums Leben gekommen, 546 wurden verletzt. (Foto: dpa)
Es ist acht Uhr - und das ist heute wichtig:

- In Berlin beginnen die Sondierungen für die sogenannte Jamaikakoalition zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht Fraktionschef Anton Hofreiter über die Chancen und Risiken für die Grünen.

- In Peking hat Chinas Präsident Xi den Kongress der Kommunistischen Partei eröffnet. Die Welt sehe sich "tiefgreifenden Veränderungen" ausgesetzt, sagte Xi. "Alle Genossen müssen höchst wachsam gegenüber den Gefahren sein."

- In Nordrhein-Westfalen haben mehr als 700 Polizisten Wohnungen und Geschäfte der Hells Angels durchsucht.

- In der Champions League haben die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und RB Leipzig unterschiedlich abgeschnitten. Während der BVB nach einem 1:1 in Nikosia vor dem Aus steht, konnte Leipzig über einen historischen Triumph jubeln.
Kaum ein Tag vergeht ohne diskussionswürdige Aussagen von Donald Trump: Der US-Präsident hat nun über den Tod des Sohnes seines Chefberaters gesprochen - obwohl der das gar nicht wollte.

Streit um gefallene Soldaten: Trump instrumentalisiert Tod des Sohnes seines Chefberaters - SPIEGEL ONLINE - Politik

SPIEGEL ONLINEEigentlich will John F. Kelly den Tod seines Sohns aus der Öffentlichkeit heraushalten. US-Präsident Trump hat andere Pläne: Er nutzt die Tragödie in der Familie seines Chefberaters im Streit um gefallene US-Soldaten.
Der Chef des britischen Inlandsgeheimdienst schlägt Alarm: Angeblich sei die Gefahr durch islamistische Terroristen in Großbritannien nie größer als derzeit. In den vergangenen vier Jahren seien 20 Anschläge verhindert worden, davon sieben in den vergangenen sieben Monaten, sagte MI5-Leiter Andrew Parker bei einer Rede in London. Mehr Informationen finden Sie hier.
Ein kleiner Witz zum Wachwerden:
Schon ausprobiert? WhatsApp gibt Nutzern ab Mittwoch die Möglichkeit, ihre Aufenthaltsorte für bis zu acht Stunden miteinander zu teilen. Angeblich sind die Ortsdaten komplett verschlüsselt und nur für die teilnehmenden Nutzer sichtbar - das sagt zumindest WhatsApp-Manager Zafir Khan. Auch WhatsApp selbst oder Facebook hätten keinen Zugriff darauf. Bisher konnte man über WhatsApp nur seinen momentanen Aufenthaltsort verschicken.
Sieben Uhr, Zeit für den Nachrichtenüberblick:

- Chinas Präsident Xi hat den Kongress der Kommunistischen Partei eröffnet. In seiner Rede warnte er seine Partei vor "ernsten Herausforderungen": Sowohl China als auch die Welt hätten es mit tiefgreifenden und komplizierten Veränderungen zu tun. Hier können Sie mehr dazu erfahren.

- Die Sondierungen für die sogenannte Jamaika-Koalition zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen beginnen. Was erhoffen sich die Grünen? Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht Fraktionschef Anton Hofreiter über das Risiko zu regieren - und die Möglichkeit von Neuwahlen. Hier finden Sie das komplette Interview zum Nachlesen.

- In der Champions League haben die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und RB Leipzig unterschiedlich abgeschnitten. Während der BVB nach einem 1:1 in Nikosia vor dem Aus steht, konnte Leipzig über einen historischen Triumph jubeln.
Foto: DPA
Mehr als 700 Polizisten haben am Mittwochmorgen in 16 nordrhein-westfälischen Städten Wohnungen und Geschäfte im Rockermilieu durchsucht. Hintergrund ist ein Verbot einer im Großraum Erkrath aktiven Gruppe der Hells Angels und deren Teilorganisation Clan 81 Germany durch das Innenministerium, wie die Polizei in Essen mitteilte. Die Beamten hätten nun zunächst die Aufgabe, die Betroffenen darüber zu informieren, sagte eine Polizeisprecherin. Außerdem seien Zufallsfunde von Beweismitteln nicht auszuschließen. Die Ermittler durchsuchten nach eigenen Angaben insgesamt mehr als 50 Gebäude.
Was bringt der Tag? In unserem Newsletter "Die Lage" bringt Sie heute der stellvertretende Ressortleiter Ausland des SPIEGEL, Mathieu von Rohr, auf Stand. Hier entlang, bitte.
Autofahrer aufgepasst: Ungesicherte Datenschnittstellen im Auto können nach Experteneinschätzung zum Einfallstor für Hackerangriffe werden. Die Allianz-Versicherung fürchtet, dass es in den nächsten Jahren nicht bei den bisher vereinzelten kriminellen Attacken von Datendieben und -saboteuren bleiben wird.
Der US-Milliardär George Soros hat Berichten zufolge einen Großteil seines Vermögens an seine Stiftung übertragen. Insgesamt handle es sich um 18 Milliarden US-Dollar, berichteten das "Wall Street Journal" und die "New York Times" am Dienstag. Damit sei Soros' Stiftung die zweitgrößte in den USA hinter der Organisation von Microsoft-Gründer Bill Gates. Der 87-Jährige, der in Ungarn geboren wurde, hatte ein Vermögen mit Wetten gegen das britische Pfund 1992 gemacht.
So, nun wieder ernsthaft: Der Nachrichtenüberblick - das war los in der Nacht:

- Chinas Präsident Xi hat den Kongress der Kommunistischen Partei eröffnet. In seiner Rede warnte er seine Partei vor "ernsten Herausforderungen": Sowohl China als auch die Welt hätten es mit tiefgreifenden und komplizierten Veränderungen zu tun. Hier können Sie mehr dazu erfahren.

- Die Sondierungen für die sogenannte Jamaika-Koalition zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen beginnen. Was erhoffen sich die Grünen? Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht Fraktionschef Anton Hofreiter über das Risiko zu regieren - und die Möglichkeit von Neuwahlen. Hier finden Sie das komplette Interview zum Nachlesen.

- In der Champions League haben die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und RB Leipzig unterschiedlich abgeschnitten. Während der BVB nach einem 1:1 in Nikosia vor dem Aus steht, konnte Leipzig über einen historischen Triumph jubeln.
Was sehen Sie in dem Kunstwerk?
Es ist das am häufigsten besuchte Museum der Welt, doch ein Kunstwerk werden die Gäste des Pariser Louvre wohl nie zu Gesicht bekommen: Die Skulptur des niederländischen Künstlers Joep van Lieshout (mit im Bild). Zwölf Meter hoch ragt die Figur, die in sehr grobschächtigen Zügen ein Paar beim Sex zeigt - oder etwa doch nicht? Laut Künstler waren die sexuellen Interpretationen des Kunstwerks nie beabsichtigt. Immerhin: Es steht nun vor dem Centre Pompidou. Nun ja, entscheiden Sie selbst, liebe Leser: Was sehen Sie hier? (Foto: Reuters)
Was haben Michael Stich, Jean-Claude Van Damme, Chuck Berry und Klaus Kinski gemeinsam? Richtig, sie haben (oder hätten) heute allesamt Geburtstag (gehabt). Kinski wäre 91 Jahre alt geworden, Berry ebenfalls. Stich wird heute 49 Jahre, van Damme 57 - und der Actionstar ist noch immer fit, wie man auf diesem Bild sehen kann. (Foto: AP)
Noch ist es zu dunkel um zu sehen, ob hier in Hamburg heute die Sonne scheinen wird. Zum Glück gibt es ja die SPIEGEL-ONLINE-Wetterkarte. Falls Sie schon am Firmenrechner sitzen, können Sie sich hier informieren, wie es in Ihrer Region aussieht. Wenn Sie noch in der Bahn sind und an Ihrem Smartphone lesen, werden Sie hier fündig.
Das Wetter in Deutschland (Foto: SPIEGEL ONLINE)
Moin, moin, liebe SPIEGEL-ONLINE-Morgen-Fans, herzlich willkommen an diesem 18. Oktober, einem Mittwoch. Draußen ist es stockfinster, umso schöner, dass wir gemeinsam in den Tag starten können. Mein Name ist Benjamin Knaack. Wenn Sie irgendwelche Anregungen, Fragen oder Beschwerden haben, dann schreiben Sie mir unter benjamin.knaack@spiegel.de.


insgesamt 6 Beiträge
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tutnet 18.10.2017
1. Im Louvre wäre die Skulptur am falschen Ort,
denn dort ist klassische Kunst ausgestellt.
rgw_ch 18.10.2017
2. Sexy?
Kann es sein, dass Sie "sexy" und "explizit" verwechseln? Egal was man in dieser Skulptur sieht, ich glaube nicht, dass irgendwem spontan der Begriff "sexy" dazu einfallen würde.
panzerknacker 51 18.10.2017
3. Was sehen Sie hier?
Einfach nur zusammengezimmerten Schrott
Das schwarze Schaf 18.10.2017
4. Ist das wirklich kunst???
Erst einmal war das Kunstwerk nicht als solches erkennbar. Zweitens hätte ein Nicht-Künstler dieses Werk erschaffen, hätte man denjenigen in eine Anstalt eingewiesen. Aber wie heißt es doch „Über Kunst kann man streiten.“. Meiner Meinung nach gibt es aber auch Kunst, bei der die Kunst darin besteht diese als Kunst zu verkaufen. Und dieses Gebilde fällt eindeutig unter diese Kategorie. Ich frage mich, was das mal wieder gekostet hat? Ich muss mal schauen ob ich so etwas nicht noch im Keller habe. :-)
user124816 18.10.2017
5.
mich wundert immer wieder wie einfach massenhaft durchs grundgesetz geschützte wohnungen durchsucht werden, aber nie amtsstuben. "hells angels" stehen im verdacht… durchsuchung um beweise zu bekommen. BND oder Verfassungschutz stehen im verdacht… *keine* duchsuchung, sondern anfrage "ob sie denn irgendwas illegales getan haben". das stinkt.
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