Newsblog Manchester-Spieler trösten bei Champions-League-Spiel gegnerischen Torwart

Bei seiner Premiere in der Campions-League unterlief Benfica-Torwart-Youngster Mile Silvar ein spielentscheidender Fehler. Am Ende waren es die Manchester-Stars, die den Jungen trösteten.

Mit


Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Und damit endet der "Morgen" für heute wieder. Ich verabschiede mich mit dem Hinweis auf SPIEGEL ONLINE. Hier finden Sie alles, was in der Welt heute wichtig ist. Zentrales Thema wird heute der EU-Gipfel in Brüssel sein. Angela Merkel wird sich für eine Reduzierung der Zahlungen an die Türkei einsetzen. Spannend wird, ob sie dafür eine Mehrheit findet. Den Atem halten heute auch die Spanier an: Denn heute Vormittag um zehn Uhr läuft das Ultimatum aus, mit dem Madrid die Katalanen zur Umkehr zwingen will. Meine geschätzte Kollegin Christina Hebel beschäftigt sich noch einmal mit Xenia Sobtschak, die Präsident Putin bei den nächsten Wahlen herausfordern will. Die Frage ist, ob sie wirklich eine Marionette des Kreml ist, wie Kritiker es behaupten. 
 
Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Morgen wird Sie mein Kollege Armin Himmelrath wieder begrüßen.   
Kurz vor dem Ende noch ein kurzer Blick auf das - schlechter werdende - Wetter. Von Norden und Westen her nimmt die Bewölkung im Laufe des Tages zu. Es bleibt aber trocken. Erst in der Nacht zu Freitag beginnt es zu regnen. Die Temperaturen liegen zwischen 14 Grad auf Rügen und 24 Grad am Oberrhein, bei anhaltendem Nebel bleibt es deutlich kühler. Mehr zum Wetter finden Sie hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link
In den USA verfolgt die Öffentlichkeit einen skurrilen Wettbewerb verschiedener Städte um den Zuschlag für eine zweite Hauptniederlassung des Internetriesen Amazon. Die Bürgermeister hoffen auf Investitionen in Milliardenhöhe und Tausende hochbezahlter Jobs. Kein Wunder also, dass die Bürgermeister kreativ werden.
 
Tucson zum Beispiel schickte Amazon-Chef Jeff Bezos einen riesigen Kaktus, Stonecast will dem Unternehmen eine riesige Fläche schenken, die dann "City of Amazon" heißen soll. Andere locken Bezos mit überdimensionalen Paketboxen oder mit Kampagnen über Amazons Sprachassistentin Alexa.
 
Auch bei Twitter findet das Rennen ein Echo:
 

Der nach Frankreich geflohene russische Künstler Pjotr Pawlenski muss sich nach einer umstrittenen Aktion wegen Sachbeschädigung verantworten. Ein Untersuchungsrichter beschuldigte den 33-Jährigen und seine Lebensgefährtin Oksana Schaligina gestern der "Zerstörung von Eigentum" auf "gefährliche Weise".

Pawlenski hatte eine Bankfiliale in Paris angezündet und war am Montag wegen Sachbeschädigung festgenommen worden. Bilder in sozialen Netzwerken zeigen den schwarz gekleideten Pawlenski vor der Bank, hinter zwei vergitterten Fenstern schlagen Flammen empor.

Das Feuer habe sich in der Filiale in der Nähe des Bastille-Platzes ausgebreitet, sie bleibe deshalb vorerst geschlossen, erklärte die Nationalbank Banque de France nach dem Brand. Sie will den Künstler und seine Lebensgefährtin vor Gericht bringen.

 

Der 33-Jährige hatte erst im Mai Asyl in Frankreich erhalten. Nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung einer Theaterschauspielerin drohen ihm in Russland zehn Jahre Arbeitslager.

In der sächsischen CDU gibt es nach der Rücktrittsankündigung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich Kritik am Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Hauptschuld an den massiven CDU-Verlusten in Sachsen, wo die rechte AfD bei der Bundestagswahl stärkste Partei wurde, liege in der Politik der Bundesregierung und insbesondere an deren Flüchtlingspolitik, sagte der CDU-Fraktionschef im sächsischen Landtag, Frank Kupfer, heute Morgen im Deutschlandfunk.
Wenige Stunden vor Ablauf des Ultimatums im Konflikt um Katalonien sind Madrid und Barcelona im gespannten Warten auf den Ausgang des Kräftemessens vereint. Der Chef der katalanischen Regionalregierung, Carles Puigdemont, sollte heute bis zehn Uhr erklären, ob er die Bestrebungen für einen eigenen Staat abbricht und die verfassungsmäßige Ordnung mit Katalonien als festen Bestandteil von Spanien respektiert. Puigdemont hat dies bisher abgelehnt und stattdessen die Aufnahme von Gesprächen verlangt.
 
Wenn die katalanische Regierung dem Ultimatum nicht Folge leistet, will der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy vom Verfassungsartikel 155 Gebrauch machen: Dieser erlaubt es der Regierung, "die notwendigen Mittel zu ergreifen", um eine autonome Region zur Erfüllung ihrer rechtlichen Pflichten zu zwingen. Sie könnte Puigdemont absetzen, die katalanische Regierung auflösen oder eine Neuwahl des Regionalparlaments erzwingen
Foto: AP
 
 
Zum dreißigsten Mal jährt sich heute der "Schwarze Montag" an der Wall Street. Damals, am 19. Oktober 1987 hatte der Index im Mittel 22,6 Prozent seines Wertes verloren - der tiefste Absturz während eines Tages in der Geschichte des Börsenhandels. 
 
Obwohl die Börsenhändler aktuell viele Alarmzeichen für eine erneute Finanzkrise ausmachen, halten sie die Gefahren für einen neuerlichen Kurseinbruch für gering. Moderne Handelssoftware und ein aufgeklärtes Management der meisten Investmentfonds würden die Gefahren minimieren, heißt es auf dem Parkett. Vorsichtige Händler wollen einen Crash dennoch nicht ganz ausschließen

Ein französisch-tunesisches Pärchen ist in Tunesien wegen "öffentlicher Unzucht" verurteilt worden. Ein Gericht in Tunis schickte den aus Frankreich stammenden Mann gestern wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und Unzucht für vier Monate ins Gefängnis, die Frau muss wegen Unzucht zwei Monate in Haft.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft verteidigte die Entscheidung und betonte, das Pärchen sei nicht wie von Medien berichtet wegen eines Kusses festgenommen worden, sondern sei vollständig nackt gewesen. Die beiden Verurteilten bestreiten dies. Die Frau sagte vor Gericht aus, ihr Freund habe sie lediglich in den Arm genommen.

Die Anwälte des Paares hatten Freispruch gefordert und auf zahlreiche Verfahrensfehler hingewiesen. So hatten Anhörungen in dem Fall auf Arabisch stattgefunden, obwohl der Franzose die Sprache nicht versteht. Der Fall löste in Tunesien eine Debatte über Moral-Kampagnen und Polizeiwillkür aus.

Kanzleramtschef Peter Altmaier hat sich positiv zu den ersten Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen geäußert. Er sehe bei allen Beteiligten den Willen, dass "dieses Experiment" ein Erfolg werde, sagte der CDU-Politiker heute Morgen in der ARD. Sie wüssten aber auch, wie schwierig eine Allianz angesichts großer Unterschiede sei. Deshalb sei die Fähigkeit gefragt, aus Unterschieden etwas Konstruktives zu machen. "Die wirklich schwierigen Probleme kommen noch", sagte Altmaier.

Gestern hatten CDU, CSU, FDP und Grüne sich nach einem ersten Abtasten zuversichtlich über die Sondierungen einer Koalitionsregierung geäußert.

Gord Downie, Sänger der in Kanada extrem beliebten Band The Tragically Hip, ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Seine Familie sei bei ihm gewesen, teilte die Band am Mittwoch auf ihrer offiziellen Internetseite mit. Die Todesursache wurde nicht mitgeteilt, allerdings war bekannt, dass bei Downie Krebs im Gehirn diagnostiziert worden war. Kanadas Premierminister Justin Trudeau gehörte zu den ersten, die kondulierten: "Wir alle wussten, dass es so kommen würde, aber wir hofften, dass es nicht so kommen würde", sagte er unter Tränen

Im August 2016 hatte die Band ihr offiziell letztes Konzert gegeben. Mehr als elf Millionen Menschen verfolgten die Show live im Fernsehen. Die Rockband hatte sich in den Achtzigerjahren in Kingston (Ontario) gegründet und in ihrem Heimatland rasch große Erfolge gefeiert. Über Kanada hinaus waren die Musiker aber nie wirklich bekannt geworden. 
 
Foto: Reuters
 
 
Mile Silvar ist der jüngste Torwart der Champions-League-Geschichte. Doch der 18-Jährige bescherte seiner Mannschaft Benfica Lissabon im Spiel gegen Manchester United durch einen kapitalen Fehler gleich das höchstwahrscheinliche Aus in der Königsklasse. Den Schuss von Marcus Rashford hatte er schon sicher gefangen, taumelte anschließend aber mit dem Ball nach hinten über die Torlinie. Es blieb das einzige Tor des Abends.
 
Nach dem Spiel bewiesen die ManU-Spieler, warum die Insel als Wiege des Fairplay gilt. Sie wendeten sich Silvar zu, nahmen ihn in den Arm und spendeten tröstende Worte. 
In zehn Tagen ist es wieder so weit: Die Uhren werden eine Stunde zurückgestellt. Vor allem Frauen macht die Zeitumstellung zu schaffen. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit mit bundesweit 3521 Befragten. Demnach haben Frauen im Vergleich zu Männern fast doppelt so oft Schwierigkeiten mit den veränderten Tageszeiten (16 vs. 28 Prozent). Insgesamt hatte bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit. Fast drei Viertel aller Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig und plädieren dafür, sie abzuschaffen
US-Präsident Donald Trump lehnt entgegen erster Signale eine überparteiliche Zwischenlösung bei der Gesundheitsreform doch ab. Trump erklärte gestern auf Twitter, er unterstütze zwar den federführenden Senator Lamar Alexander als Person "und auch den Vorgang".
 
 
Allerdings könne er sich niemals hinter Hilfen für Unternehmen stellen, die durch die Reform ein Vermögen verdient hätten. Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders erläuterte später, Trump sehe den Entwurf zwar als Schritt in die richtige Richtung an. "Aber es ist kein umfassender Ansatz", sagte sie. "Wir brauchen etwas, das ein wenig weiter geht, bevor wir mitmachen können." Unklar blieb zunächst, ob der Entwurf genug Unterstützung im Kongress erhalten wird.
Allerdings ist die Debatte um Sexismus derzeit noch nicht wirklich eine Debatte. Nachdenkliches zum Verhältnis von Frau und Mann ist kaum irgendwo zu lesen. Ursachenforschung? Fehlanzeige. Und eine Gruppe hält sich mit bemerkenswerter Konsequenz raus: Die Männer. Unter dem Schlagwort #MeToo schildern derzeit weltweit in überwiegender Mehrzahl Frauen ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Und die überwältigende Resonanz zeigt, wie groß das weltweite Ausmaß sexueller Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche ist. Und damit auch, wie wichtig es ist, den Problemen auf den Grund zu gehen. 
 
Ein guter Beitrag dazu ist übrigens im "Zeit-Magazin" erschienen. Hier können Sie ihn lesen
 
 
Inmitten der aktuellen Debatte um Sexismus fordert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, das künftige Kabinett auf, sich stärker gegen sexuelle Gewalt zu engagieren. "Die Debatte zu sexueller Gewalt kann gar nicht laut genug geführt werden. (...) Missbrauch ist bekämpfbar, aber nicht mit den wenigen Mitteln, mit denen wir seit Jahren kämpfen", sagte Rörig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Ich fordere die künftige Bundesregierung auf, jetzt ein neues Kapitel im Kampf gegen sexuelle Gewalt aufzuschlagen."
Ein Indianerstamm in den USA verklagt Amazon und Microsoft wegen einer Verletzung seiner Patente für Supercomputer. Die Rechte waren den Saint Regis Mohawks im August als Teil einer Vereinbarung mit dem Hardware-Unternehmen SRC Labs übertragen worden, um sie vor dem Zugriff eines Verwaltungsgerichts des US-Patentamts zu schützen. SRC beteiligt sich an der Klage, die gestern bei einem Bundesgericht in Virginia eingereicht wurde. Der Stamm würde einen Anteil an etwaigen Zahlungen erhalten. Eine Stellungnahme der beiden Technologiekonzerne lag zunächst nicht vor.
 
Die Saint Regis Mohawks haben eine ähnliche Vereinbarung mit dem Pharmaunternehmen Allergan geschlossen. Die Konzerne nutzen dabei die hohe juristische Autonomie der Indianer-Nationen in den USA aus, die verhindert, dass das Patent Trial and Appeal Board die Patente für ungültig erklären kann. 
Für Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat seine 20. Saison in der NBA mit einer Niederlage gegen die Atlanta Hawks von Dennis Schröder begonnen. In eigener Halle verloren die Dallas Mavericks gestern mit 111:117. Nowitzki, der nach dieser Spielzeit seine glanzvolle Karriere womöglich beenden wird, erwischte einen schwachen Tag. Der 39-jährige Würzburger traf nur vier seiner 14 Würfe und brachte es insgesamt auf magere zehn Punkte. Beste Werfer der Mavs waren Dennis Smith jr. und Nerlens Noel mit je 16 Zählern.
 
Nowitzki kann es besser, das hat er schon oft bewiesen. Hier zehn Highlights aus seiner Karriere:
 
Foto: Reuters
 
 
Oscar-Preisträger Morgan Freeman packt mit 80 Jahren noch einmal eine spannende Rolle an. In der Filmbiografie "Powell" soll er den ehemaligen US-Außenminister Colin Powell spielen, wie die US-Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety" berichten. 

Als erster schwarzer US-Außenminister war Powell von 2001 bis 2005 unter Präsident George W. Bush im Amt. Schwerpunkt des Films ist Powells Auftritt beim Uno-Sicherheitsrat 2003, wo er angebliche Beweise vorlegte, wonach der Irak Massenvernichtungswaffen besitze. Danach zogen die USA gegen den irakischen Präsidenten Saddam Hussein in den Krieg. Später kam heraus, dass die Rechtfertigung für den Krieg auf falschen und ungedeckten Analysen des Geheimdienstes beruhte. 
Foto: Imago
 

 

Trainer Jupp Heynckes vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München sieht Weltmeister Thomas Müller unter seiner Regie wieder auf dem Weg zu alter Stärke. "Thomas hat am Samstag schon relativ gut gespielt und heute ein sehr gutes Spiel gemacht - nicht nur wegen des Tores", sagte Heynckes nach dem 3:0 in der Champions League gegen Celtic Glasgow über den 28-Jährigen.

Müller gelang mit dem Führungstreffer (17.) sein 40. Tor in der Königsklasse im 92. Einsatz. "Er hat sehr viel gearbeitet, war viel unterwegs, hat nach hinten Löcher gestopft - da habe ich wieder ein Stück weit den Thomas Müller gesehen, wie ich ihn hier kenne", sagte Heynckes. Es sei allerdings "auch notwendig, dass die etablierten Spieler vorangehen, er ist Kapitän, das ist sehr erfreulich."

Müller gehörte unter Heynckes' Vorgänger Carlo Ancelotti zu den Stars, die sich vom Italiener unverstanden fühlten.

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster verhandelt heute über ein Internetportal, auf dem Autofahrer benotet werden können. Die Datenschutzbeauftragte des Landes kritisiert das Angebot als private Verkehrssünderdatei und hat dem Betreiber Auflagen erteilt. Dieser wehrt sich vor Gericht. 

Auf dem Portal fahrerbewertung.de kann jeder nach Eingabe des Kennzeichens Fahrer mit rot, gelb oder grün bewerten. Die Ampelfarben stehen für negativ, neutral oder positiv. Damit will der Betreiber nach eigenen Angaben einen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr leisten. Die Datenschützer sehen darin indes einen Online-Pranger.
Beim EU-Gipfel in Brüssel will Bundeskanzlerin Angela Merkel heute mit ihren Kollegen über Möglichkeiten zur weiteren Reduzierung der Finanzhilfen für die Türkei reden. Nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen könnte mit einem solchen Schritt auf die andauernde Inhaftierung von Journalisten und Menschenrechtlern in dem Land reagiert werden. Eigentlich sind der Türkei für den Zeitraum 2014 bis 2020 sogenannte EU-Heranführungshilfen in Höhe von 4,45 Milliarden Euro versprochen. 

Im Bundestagswahlkampf thematisierte Forderungen nach einem Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei werden hingegen vermutlich keine große Rolle spielen. Die dafür notwendige Einstimmigkeit unter den EU-Mitgliedstaaten war bis zuletzt nicht absehbar.
Die Trauerfeier für Altkanzler Helmut Kohl hat 57.000 Euro gekostet. Den Großteil davon trägt der Bund, wie ein Sprecher der Stadt Speyer mitteilte. Für die Trauerfeier am 1. Juli hatte Speyer nach Angaben des Sprechers verschiedene Dienstleistungen erbracht. So hätten bestimmte Flächen hergerichtet werden müssen. Außerdem waren Ordnungsamt und Feuerwehr im Einsatz. "Die Personalkosten waren sehr umfassend", sagte der Sprecher.

Kohl, der am 16. Juni in Ludwigshafen gestorben war, wollte nach Angaben des Bistums Speyer auf eigenen Wunsch in Speyer beerdigt werden. 

Nach einer Schießerei im US-Bundesstaat Maryland mit drei Toten und zwei Schwerverletzten hat die Polizei den mutmaßlichen Schützen gefasst. Der 37 Jahre alte Radee Prince sei am Abend festgenommen worden, teilte die Polizei in Wilmington im benachbarten Bundesstaat Delaware mit. Der Mann war nach der ersten Schießerei in einem Gewerbegebiet in einem Auto nach Delaware geflohen, wo es laut Polizei eine zweite Schießerei gab, bei der ein weiterer Mensch verletzt wurde.

Bei der ersten Schießerei in Edgewood im Nordosten Marylands hat es sich laut Sheriff Jeffrey Gahler offenbar um einen gezielten Angriff auf die Firma gehandelt, in der der Mann seit vier Monaten gearbeitet hatte.

Zunächst einmal der Blick ans andere Ende der Welt: Die konservative australische Regierung zählt nicht eben zu den Vorreitern einer liberalen Flüchtlingspolitik. Der zuständige Minister Peter Dutton will die Bestimmungen sogar noch weiter verschärfen. Doch dafür musste er zunächst einen Kompromiss eingehen, der wie eine Rolle rückwärts aussieht: Er stimmte zu, die Englisch-Prüfung für Einwanderer zu erleichtern. Eingebürgert wird jetzt schon der, der eine rudimentäre Konversation mit vielen Fehlern beherrscht. 
Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser - ich begrüße Sie aus Berlin. So wie es aussieht, war es das schon mit dem sommerlichen Spätherbstwetter. Bereits in den kommenden Tagen müssen wir uns wieder auf Regen einstellen. Also genießen Sie den Tag. Aber zunächst erst einmal die wichtigsten Meldungen aus aller Welt im "Morgen" von SPIEGEL ONLINE.


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transalp96 19.10.2017
1. (nicht) lustig
Chamions-League-Spiel... in der Campions-League... Hier nur tollpatschig, doch zu oft werden wichtige Inhalte durch mangelnde Rechtschreibung entstellt!
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