Newsblog US-Abgeordnete wollen Trump psychiatrisch begutachten lassen

Ist Donald Trump dement oder geistig verwirrt? Mehrere US-Kongressabgeordnete wollen das von einer Psychiaterin klären lassen und haben ein Gutachten angefordert. Die Live-News.

Donald Trump
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Armin Himmelrath
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Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
  • Eine Gruppe von US-Kongressabgeordneten hat eine renommierte Psychiaterin um eine Einschätzung zur seelischen Verfassung von Präsident Donald Trump gebeten. Wie der US-Nachrichtensender CNN und die Zeitung "Politico" berichten, konsultierten die Abgeordneten die Professorin Bandy Lee von der Yale-Universität in Connecticut. Lee hat ein Buch mit dem Titel "The Dangerous Case of Donald Trump" (Der gefährliche Fall Trump) herausgegeben, in dem mehrere Fachleute Artikel über die psychische Verfassung des Präsidenten veröffentlichen.
     
     
    Die Abgeordneten sagten, sie seien beunruhigt angesichts der Gefahr, welche die "seelische Instabilität" des Präsidenten für das Land bedeute, sagte Lee CNN. Den Zustand eines Menschen zu diagnostizieren, ohne ihn persönlich getroffen zu haben, widerspricht den professionellen Richtlinien des Verbandes der Psychiater in den USA.
    Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, nannte die Äußerungen der Expertin "beschämend und lächerlich". Wenn Trump für das Amt nicht geeignet sei, "dann wäre er wahrscheinlich nicht da, wo er sich gerade befindet", sagte sie. Auch hätte er in diesem Fall bei den Vorwahlen der Republikanischen Partei zur Kandidatenkür wohl kaum die innerparteilichen Rivalen schlagen können.
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 1/5/18 8:01 AM
    Liebe Leserinnen und Leser, ich danke Ihnen für Ihr Interesse und die Begleitung in den vergangenen drei Stunden. Wenn Sie zum Topmanagement gehören, dann wird es heute Mittag soweit sein: Sie haben dann bereits mehr verdient als ein normaler Arbeitnehmer im ganzen Jahr 2018, haben die Kollegen der "Welt" heute notiert. Wir anderen lassen uns davon aber nicht verdrießen, sondern werden im Büro oder im Freundeskreis lieber erzählen, dass wir die Bahnsteigkarte mehrheitlich für ziemlichen Quatsch halten - danke für Ihre Beteiligung an der kleinen Umfrage.
     
    Kommen Sie gut durch den Tag und das Wochenende - wir lesen uns, wenn Sie mögen, am Montag Morgen hier wieder. Bis dahin!
  • 1/5/18 7:58 AM
    Zum Schluss noch etwas ganz, ganz Süßes: eine Keksgeschichte.
     
  • 1/5/18 7:50 AM
    Man soll ja nicht im Voraus gratulieren - in diesem Fall mache ich das aber doch. Denn morgen wird Emil Steinberger 85 Jahre alt. Und da wir Samstags keinen "Morgen" haben, kommt der Glückwunsch hiermit doch schon vorher.
     
  • 1/5/18 7:46 AM
    Zum zweiten Mal binnen einer Woche hat ein australisches Kriegsschiff bei einem Einsatz im Arabischen Meer große Mengen Drogen beschlagnahmt. Gefunden wurden dreieinhalb Tonnen Haschisch mit einem Verkaufswert von umgerechnet rund 118 Millionen Euro, wie der Kommandant der "HMAS Warramunga", Dugald Clelland, heute mitteilte. Die Besatzung der Fregatte hatte demnach am Mittwoch mit Unterstützung eines britischen Marinehubschraubers in internationalen Gewässern ein verdächtiges Schiff durchsucht und die Drogen gefunden. Ende Dezember hatte das Schiff schon einmal mehrere verdächtige Schiffe durchsucht und acht Tonnen Haschisch und 69 Kilo Kokain beschlagnahmt.
  • 1/5/18 7:40 AM
    Sie als "Morgen"-Leserinnen und -Leser sind natürlich sehr verantwortungsbewusst und haben schon seit Wochen Ihre Winterreifen aufgezogen. Aber nicht alle verhalten sich so vorbildlich, wie die Kollegen vom "Postillion" enthüllt haben: Auf zahlreichen Kinderspielplätzen sind Reifen ohne ausreichendes Profil im Einsatz.
     
  • 1/5/18 7:35 AM
  • 1/5/18 7:30 AM
    Die Bundesbürger sind einer neuen Umfrage zufolge eher für eine Neuwahl als für eine erneute Große Koalition aus Union und SPD. In einer repräsentativen Insa-Umfrage im Auftrag des "Focus" sprachen sich 34 Prozent der Befragten für eine Neuwahl des Bundestags aus. Nur 30 Prozent favorisieren hingegen eine Große Koalition, lediglich 15 Prozent eine ebenfalls mögliche Minderheitsregierung der Union.
    Auch laut dem gestern veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" stößt eine Große Koalition auf Skepsis. 45 Prozent der Befragten bewerteten eine Koalition aus Union und SPD als sehr gut oder gut - 52 Prozent bezeichneten diese als weniger gut oder sogar schlecht.
  • 1/5/18 7:21 AM
    Ich weiß nicht, ob das in japanischen Schulen wirklich so gelehrt wird - aber dieses Video ist ausgesprochen verblüffend, finde ich. Mathe zum Nachmachen.
     
  • 1/5/18 7:14 AM
    "Und, Meteorologe? So spreche er doch! Wie wird es, das Wetter?"
    "Nun, ähm... also..."
    "Heraus nur damit, heraus!"
    "Häufig Regen. Im Süden und Südwesten Tauwetter und Dauerregen. Allgemein windig bis stürmisch. Auf den Bergen Sturmböen oder schwere Sturmböen."
    "In den Kerker mit ihm."
     
     
    Wenn Sie es nicht glauben wollen, finden Sie hier Ihre postleitzahlengenaue Vorhersage.
  • 1/5/18 7:06 AM
    Ohne Worte (auch wenn Banksy das anders sieht):
     
  • 1/5/18 7:00 AM
     
    8 Uhr, der schnelle Nachrichtenüberblick:
     
    Österreichs Rechts-Regierung setzt weiter auf harte Abschreckung: Flüchtlinge sollen generell einer Ausgangssperre unterliegen, fordert der FPÖ-Chef.
    • Signale der Annäherung im gespannten deutsch-türkischen Verhältnis sendet der türkische Außenminister. (Übrigens: Deniz Yücel ist heute seit 326 Tagen ohne Anklage in Haft.)
    • Der Wintersturm "Burglind" hat Sachschäden im dreistelligen Millionenbereich verursacht.
  • 1/5/18 6:52 AM
    Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz fordert CSU-Chef Horst Seehofer zu klaren Worten in Richtung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán auf. Der kommt heute als Gast zur Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Kloster Seeon. Vor allem in der Flüchtlingspolitik verfolge Orbán eine "gefährliche Logik", sagte Schulz der "Bild"-Zeitung. "Ich erwarte, dass Herr Seehofer ihm bei diesem Thema und auch bei den Themen Presse- und Meinungsfreiheit ganz klare Grenzen aufzeigt."
    "Beim nächsten EU-Finanzplan, der jetzt verhandelt wird, darf Deutschland nicht einfach die üblichen Summen weiter in den Haushalt einzahlen, wenn Hauptnehmerländer wie Ungarn oder Polen nichts in Sachen Flüchtlingsaufnahme beitragen wollen", forderte Schulz. "Wir zahlen, tragen die Flüchtlingslasten und einzelne andere Regierungen nehmen aber keine Flüchtlinge auf. Die führen uns doch am Nasenring durch die Manege."
  • 1/5/18 6:45 AM
    Zwischendurch noch mal was fürs Herz: Louis Armstrong und sein "Kiss To Build A Dream On" in einer Live-Aufnahme von 1962. Bitte mit angemessen großer Lautstärke hören!
     
  • 1/5/18 6:42 AM
  • 1/5/18 6:36 AM
  • 1/5/18 6:32 AM
    Und jetzt Sie: Brauchen wir die Bahnsteigkarte noch?
  • 1/5/18 6:28 AM
    Sie ist ein Relikt - und wird trotzdem weiterleben: die Bahnsteigkarte. Also ein Ticket, mit dem man den Bahnsteig auch dann betreten darf, wenn man gar nicht selber wegfahren möchte. Gibt's nicht mehr? Aber sicher doch: Die Verkehrsverbünde in Hamburg und München verkaufen Bahnsteigkarten - und wollen das auch weiterhin tun.
     
     
    Seit Jahrzehnten berechtigt das Ticket Nicht-Passagiere dazu, die Bahnsteige von S- und U-Bahnen zu betreten - zum Beispiel zwecks Abholung eines Fahrgastes. Löst man den Sonderschein nicht (für 30 Cent in Hamburg und 40 Cent in München), ist man offiziell Schwarzfahrer und muss 60 Euro zahlen.
    Mit der geringen Gebühr wurden im vergangenen Jahr in Hamburg bis November laut Senatsangaben 2379 Euro erlöst. Der Münchner Verbund MVV nahm fast dreimal soviel ein.
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 1/5/18 6:21 AM
    Angesichts der Unruhen im Iran hat der UN-Sicherheitsrat für heute eine Dringlichkeitssitzung anberaumt. Das Treffen soll um 21 Uhr unserer Zeit in New York beginnen. Es geht auf einen Antrag der USA zurück. Russland hatte die US-Forderung, die Lage im Iran im höchsten UN-Gremium zu diskutieren, als Versuch der Einmischung in innere Angelegenheiten des Landes kritisiert. Es kann also durchaus sein, dass Moskau oder andere Mitglieder des Sicherheitsrates noch versuchen werden, die Sitzung zu verhindern.
  • 1/5/18 6:14 AM
    Wetter die Zweite: Der erste Sturm des neuen Jahres hat nach ersten Schätzungen dreistellige Millionenschäden hinterlassen. Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) geht davon aus, dass das Tief "Burglind" in der Bundesrepublik deutlich weniger als eine halbe Milliarde Euro Schaden verursacht hat. Damit wäre "Burglind" zwar ein schwerer, aber kein Rekordsturm gewesen.
    Das Ranking der fünf schwersten Winterstürme der vergangenen 20 Jahre wird noch immer von "Kyrill" angeführt, wie der Verband mitteilte. Der verheerende Sturm hatte 2007 versicherte Sachschäden in Höhe von über zwei Milliarden Euro hinterlassen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten "Lothar" im Jahr 1999 mit umgerechnet 800 Millionen Euro und "Jeanett" 2002 mit 760 Millionen Euro Schaden.
     
    Wie es mit dem Wetter heute weitergeht, dazu komme ich gleich noch - ich muss nur erst mal den Meteorologen finden, der sich irgendwo verkrochen hat.
  • 1/5/18 6:07 AM
    Starke Regenfälle und Tauwetter haben im Süden Deutschlands in der vergangenen Nacht die Rettungskräfte in Atem gehalten. In der Stadt St. Blasien im Schwarzwald gab es Überschwemmungen und Erdrutsche. Das teilte die Polizei im baden-württembergischen Freiburg mit. In dem Ort im Landkreis Waldshut seien die Häuser eines kompletten Straßenzugs vorsorglich evakuiert worden. Rund 100 Anwohner wurden in eine Turnhalle gebracht. Die meisten konnten im Laufe der Nacht zurück in ihre Häuser.
     
     
    Rettungskräfte seien mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Häuser seien durch Erdrutsche bedroht, hieß es. Am Abend hatte die Polizei gewarnt: "Es besteht die Gefahr einer Katastrophe." Die Annahme sei im Laufe der Nacht relativiert worden, sagte ein Sprecher heute Morgen. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. In weiteren Teilen Baden-Württembergs hatte die Polizei vor allem mit überfluteten Straßen zu tun. Der Deutsche Wetterdienst hatte im Schwarzwald und im Allgäu bis Freitagmorgen stellenweise 70 bis 120 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet.
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 1/5/18 6:00 AM
     
    Die wichtigsten Nachrichten um 7 Uhr:
     
    Nord- und Südkorea tasten sich wieder aneinander heran, am Dienstag soll es ein Treffen beider Seiten geben.
    • Der iranische Militärchef droht mit einem Einsatz seiner Soldaten gegen regierungskritische Demonstranten.
    • Washington fiebert dem Enthüllungsbuch über Donald Trump entgegen, das nun schon heute erscheinen soll.
  • 1/5/18 5:54 AM
    Die Verbraucherzentralen verlangen mehr Datenschutz bereits in Voreinstellungen digitaler Angebote und Geräte. "Es kann nicht sein, dass der gläserne Bürger das Ideal der Werbewirtschaft ist", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur.
    "Heute ist es viel zu häufig so, dass ich erstmal alle Informationen preis gebe und mich mühselig durch Menüs durchklicken muss, um das zu verändern." Hoher Datenschutz müsse aber die Norm sein und nicht die Ausnahme, forderte Müller auch mit Blick auf Online-Käufe und soziale Netzwerke.
  • 1/5/18 5:49 AM
  • 1/5/18 5:45 AM
    Der türkische Außenminister Cavusoglu hat für einen "Neustart" in den deutsch-türkischen Beziehungen geworben, zugleich aber Forderungen an die Bundesregierung erhoben. Vor einem geplanten Treffen mit seinem deutschen Kollegen Gabriel rief Cavusoglu in einem Gastbeitrag für die Zeitungen der Funke Mediengruppe dazu auf, "die gegenwärtige Krisenspirale" im Verhältnis beider Staaten zu durchbrechen. Beide Länder sollten sich auf Augenhöhe begegnen.
     
  • 1/5/18 5:38 AM
    Zwei Mal Wortmeldungen aus der FDP: Die frühere Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger klagt über einen Vertrauensverlust in ihre Partei wegen des Abbruchs der Jamaika-Sondierungen. „Bei denjenigen, die mit ihrer Stimme dazu beigetragen haben, dass die FDP mit mehr als 10 Prozent fulminant wieder in den Bundestag zurückgekehrt ist, gibt es Unsicherheit, viele Fragen und Zweifel“, sagte sie den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). "Da muss Vertrauen wieder hergestellt werden“, so die frühere Ministerin.
     
    FDP-Vize Wolfgang Kubicki beschäftigt sich dagegen lieber mit der politischen Konkurrenz. Er hält es für möglich, dass die CSU ein Scheitern der am Sonntag beginnenden GroKo-Verhandlungen bewusst einkalkuliert. „Eine neue Bundesregierung in Berlin zu bilden, ist der CSU völlig egal. Sie nimmt sogar in Kauf, dadurch Angela Merkel zu stürzen“, sagte Kubicki ebenfalls dem RND. Demnach gehe es der CSU allein um die absolute Mehrheit bei der Landtagswahl in Bayern: „Der CSU wäre offensichtlich eine Neuwahl parallel zur Landtagswahl die liebste Option.“
  • 1/5/18 5:31 AM
    Kleiner Service, damit Sie nicht nachschauen müssen: Der aktuelle Staatspräsident von Peru heißt Pedro Pablo Kuczynski, der frühere polnische Ministerpräsident Jarosław Aleksander Kaczyński. Keine bekannte Verwandtschaft.
  • 1/5/18 5:30 AM
    Der wegen Menschenrechtsverbrechen verurteilte frühere peruanische Staatschef Fujimori ist frei. Nach einer umstrittenen Begnadigung durch Präsident Kuczynski konnte der 79-Jährige gestern abend das Krankenhaus in Lima als freier Mann verlassen. Er war dort wegen Herzproblemen zwölf Tage in Behandlung gewesen.
     
     
    Kuczynski hatte seinen Vorgänger Fujimori am 24. Dezember mit Verweis auf dessen schlechte Gesundheit begnadigt und seine Haftentlassung verfügt. Damit löste er Protestkundgebungen im Inland und heftige Kritik auch im Ausland aus.
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 1/5/18 5:23 AM
    Nach der Insolvenz von Air Berlin startet der Käufer Easyjet heute zum ersten Mal am Berliner Flughafen Tegel. Die britische Fluggesellschaft bietet mit dem Flug nach München (10.30 Uhr) erstmals einen innerdeutschen Flug an. Von Sonntag an fliegt Easyjet ab Tegel 19 Ziele in Europa an, davon vier in Deutschland.
    Easyjet hat schon in Berlin-Schönefeld 12 Maschinen stationiert. Bis zum Sommer will die Fluggesellschaft nun in Tegel die 25 Maschinen einsetzen, die von der insolventen Air Berlin übernommen wurden. Tegel wird damit nach London-Gatwick der zweitgrößte Standort des Unternehmens.
  • 1/5/18 5:15 AM
    Vertragen Sie zu dieser frühen Stunde schon ein bisschen Musik? 20 Jahre alt ist die Single "Big Big World", und passenderweise feiert deren schwedische Sängerin Emilia Rydberg heute auch noch ihren 40. Geburtstag. Grattis på födelsedagen, Emilia!
     
  • 1/5/18 5:08 AM
    Deutsche Polizisten haben nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im vergangenen Jahr rund 22 Millionen Überstunden gemacht - so viele wie 2016. Dies sagte GdP-Chef Oliver Malchow der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Zahl ist eine Schätzung. Grund sind dem Zeitungsbericht zufolge vor allem Sondereinsätze wie der G20-Gipfel in Hamburg und etliche neue Aufgaben für die Beamten. 2015 hatten die Polizisten von Bund und Ländern rund 20 Millionen Überstunden angehäuft.
  • 1/5/18 5:04 AM
    Klar, die Sache mit dem Enthüllungsbuch kann er natürlich nicht so auf sich sitzen lassen, der US-Präsident. Ich frage mich allerdings, ob er mit seiner Reaktion nicht der psychiatrischen Gutachterin unfreiwillig Material liefert...
     
  • 1/5/18 5:00 AM
    Zum Auftakt ein schneller Blick auf das, was in den vergangenen Stunden los war:
     
    • Das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" über Donald Trump und das Chaos im Weißen Haus erscheint schon heute - das hat der Verlag angekündigt, nachdem der US-Präsident seine Anwälte beauftragt hat, die ursprünglich am kommenden Dienstag geplante Veröffentlichung zu stoppen.
    • Es gibt Anzeichen einer vorsichtigen Annäherung zwischen Süd- und Nordkorea. Die beiden Staaten haben sich auf ein Treffen am 9. Januar geeinigt.
    • Die USA haben, wie in den vergangenen Tagen angekündigt, ihre Finanzhilfen an Pakistan eingefroren. Gelder an Sicherheitsbehörden werden nicht mehr ausgezahlt, Begründung von Trump: In Pakistan gebe es nur Lügen und Betrug.
    • Der Neujahrstag war ein Rekordtag: Zum ersten Mal kam fast der gesamte in Deutschland verbrauchte Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
    Schnee und Kälte, dazu noch ein drohender "Bomben-Zyklon" - die US-Ostküste leidet unter dem harten Winterwetter.
  • 1/5/18 4:58 AM
    Guten Morgen, verehrte Leserin und lieber Leser! Herzlich willkommen an diesem Freitag Morgen und herzlich willkommen zu einer neuen Runde Nachrichten, Wissenswertem und Smalltalktauglichem. Wenn 2018 Sie bereits nervt (Trump, Dobrindt, wer-auch-immer) - keine Sorge: In 360 Tagen ist auch dieses Jahr wieder vorbei. Wie immer gilt: In den kommenden drei Stunden erreichen Sie mich im Bedarfsfall unter armin.himmelrath@spiegel.de. Und damit starten wir in diesen Tag.
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insgesamt 10 Beiträge
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Seite 1
kuac 05.01.2018
1. Anspruch
Ich glaube, dass die Bürger einen Anspruch darauf haben, zu wissen ob sie von einem gesunden oder kranken Präsidenten regiert werden. Was hat der Präsident zu verstecken bzw. verheimlichen, das die Bürger nicht wissen sollen?
wintergreen 05.01.2018
2. Immer mal wieder
...kommen Zweifel an Präsident Trumps geistiger Gesundheit auf. Sein seltsames Verhalten und gewisse Äusserungen könnten tatsächlich auf eine beginnende Demenz hinweisen. Könnte aber auch sein, dass der Mann sich häufende Aussetzer hat, wegen massloser Überforderung. Wie es neuerdings heisst, habe er nicht damit gerechnet, die Wahlen zu gewinnen. Ab einem bestimmten Punkt konnte er wohl nicht mehr zurückrudern, möglicherweise weil bestimmte Kreise ihn als Marionette benötigen (Lockerung und Aufhebung von Umweltstandards, Steuersenkungen, Kriegstreiberei). Vielleicht wäre es für Trump als Mensch tatsächlich besser, aus Gesundheitsgründen zurückzutreten und sich unter Mithilfe seiner Familie der Verwaltung seiner Immobilien zu widmen.
die-metapha 05.01.2018
3.
Zitat von kuacIch glaube, dass die Bürger einen Anspruch darauf haben, zu wissen ob sie von einem gesunden oder kranken Präsidenten regiert werden. Was hat der Präsident zu verstecken bzw. verheimlichen, das die Bürger nicht wissen sollen?
Das Problem daran ist, dass Trump selbst, seine Unterstützer, Wähler und auch die Trumpversteher hierzulande dies als einen persönlichen Angriff auf sich selbst interpretieren werden. Wer bisher nicht von selbst darauf gekommen ist das dieser Mensch einen an der "Knispel" hat, der wird ein solches Gutachten weder fördern oder unterstützen noch würde er ein solches im Ergebnis akzeptieren. Es käme - in deren Gedankenwelt - einem Angriff eines imaginären Establishment auf das "Volk" gleich. In der gesamten Geschichte Amerikas gab es keinen Präsidenten, welcher eine Gesellschaft derart tief gespalten hat wie Trump dies tut.
noch_ein_forenposter 05.01.2018
4. Verheimlichen?
Zitat von kuacIch glaube, dass die Bürger einen Anspruch darauf haben, zu wissen ob sie von einem gesunden oder kranken Präsidenten regiert werden. Was hat der Präsident zu verstecken bzw. verheimlichen, das die Bürger nicht wissen sollen?
Bei Trump mögen Zweifel an seiner geistigen Gesundheit sicherlich berechtigt sein, aber der zweite Satz ist Quatsch und kommt immer mal wieder vor allem als Pseudoargument bei Diskussionen über Datenschutz vor. Jeder, wirklich jeder, hat einiges zu verbergen, und das auch völlig zurecht. Und das ist auch gut so. Das nennt sich Privatsphäre. Noch eine Anmerkung zum täglichen Wetter: Es gibt absolut keine postleitzahlengenaue Wettervorhersage, da es nicht mal ansatzweise genügend Messstellen gibt.
cipo 05.01.2018
5.
Zitat von wintergreen...kommen Zweifel an Präsident Trumps geistiger Gesundheit auf. Sein seltsames Verhalten und gewisse Äusserungen könnten tatsächlich auf eine beginnende Demenz hinweisen. Könnte aber auch sein, dass der Mann sich häufende Aussetzer hat, wegen massloser Überforderung. Wie es neuerdings heisst, habe er nicht damit gerechnet, die Wahlen zu gewinnen. Ab einem bestimmten Punkt konnte er wohl nicht mehr zurückrudern, möglicherweise weil bestimmte Kreise ihn als Marionette benötigen (Lockerung und Aufhebung von Umweltstandards, Steuersenkungen, Kriegstreiberei). Vielleicht wäre es für Trump als Mensch tatsächlich besser, aus Gesundheitsgründen zurückzutreten und sich unter Mithilfe seiner Familie der Verwaltung seiner Immobilien zu widmen.
So neu ist das Gerücht doch gar nicht. Das konnte man schon zu der Zeit hören, als er Comey feuern ließ. Mich wundert, daß man im WH jetzt über das Buch verwundert ist und krampfhaft versucht, die Veröffenjtlichung zu verhindern. Denn Andeutungen über den wenig schmeichelhaften Inhalt schwirren schon seit Monaten durch die Presse. Daß erst jetzt reagiert wird, zeigt erneut die Inkompetenz dieser Regierung und auch von Trumps persönlichen Anwälten.
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