Newsblog Sorgt #MeToo für "Klima einer totalitären Gesellschaft"?

100 französische Frauen um Schauspielerin Catherine Deneuve fühlen sich durch die #MeToo-Debatte in ihrer sexuellen Freiheit beschränkt. Wie bitte?


Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Malte Müller-Michaelis beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
  • "Hartnäckiges und ungeschicktes Flirten ist kein Delikt", heißt es in einem Gastbeitrag in der "Le Monde", der von 100 Frauen unterschrieben wurde. Das mag zwar stimmen, als kritische Reaktion auf die #MeToo-Debatte scheint die Aussage aber am Thema vorbeizugehen. Catherine Deneuve zählt zu den Unterzeichnerinnen, die der bemerkenswerten Meinung sind, durch den Hinweis auf sexuelle Übergriffe werde einem "Klima einer totalitären Gesellschaft" und einer "Kampagne der Denunziation und öffentlicher Anschuldigungen" Vorschub geleistet. Deneuve und ihre Mitstreiterinnen räumen ein, dass die Debatte um sexuelle Gewalt notwendig sei, sind aber der Meinung: "Dieses Fieber, die 'Schweine' zur Schlachtbank zu führen (...), dient in Wahrheit den Interessen der Feinde sexueller Freiheit."
    • Laurent Lafitte und Catherine Deneuve beim Filmfestival in Cannes (Foto: Reuters) Laurent Lafitte und Catherine Deneuve beim Filmfestival in Cannes (Foto: Reuters)
  • 1/10/18 8:05 AM
    Da ist es auch schon wieder 9 Uhr und dieser "Morgen" bei SPIEGEL ONLINE endet. Ich danke für das Interesse und wünsche Ihnen einen möglichst angenehmen Tag. Morgen begrüßt Sie an dieser Stelle der geschätzte Kollege Micky Kröger. 
  • 1/10/18 8:03 AM
    Bevor wir es vergessen noch ein Blick aufs heutige Wetter: Im Norden und Westen der Republik ist es meist bewölkt, bei Temperaturen zwischen drei und zwölf Grad kann es auch Schauer geben. Nur im Südosten und in der Mitte gibt es Hoffnung auf freundlichere Stunden.
    • Foto: DPA Foto: DPA
  • 1/10/18 8:00 AM
    Was wird heute wichtig? 
    • Die Sondierungsgespräche in Berlin werden fortgesetzt, dazu gibt es im Laufe des Tages ein erhellendes Interview mit Juso-Chef Kevin Kühnert.
    • Die Warnstreiks der IG Metall werden uns weiter beschäftigen.
    • Und der NSU-Prozess wird mit den Plädoyers der Nebenkläger fortgesetzt.
  • 1/10/18 7:59 AM
    Argentinien sehnt sich nach dem ersten WM-Titel seit 32 Jahren. Deswegen will Ex-Nationalspieler Oscar Ruggeri eine Gruppe von Spielern aus der Weltmeistermannschaft von 1986 bei einer Wallfahrt nach Tilcara anführen. Dabei wollen sie die Figur der Heiligen Jungfrau von Copacabana tragen. Die Spieler wollen damit ein Gelübde einlösen, dass sie vor ihrem WM-Triumph in Mexiko gegeben hatten. Na, dann mal los. Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft in Russland bleiben gut fünf Monate.
    • Foto: AP Foto: AP
  • 1/10/18 7:51 AM
    70 Millionen US-Dollar für drei Monate Arbeit - klingt nicht schlecht, oder? Das Problem: Die Prämie wird nur bei Erfolg gezahlt, und es handelt sich um einen seit fast vier Jahren ungelösten Fall. Die Malaysia Airlines hat die Summe an das US-Unternehmen "Ocean Infinity" ausgelobt, wenn es das Wrack der seit März 2014 verschwundenen Maschine mit Flugnummer 370 findet, die zwischen Kuala Lumpur und Peking vom Radar verschwunden war. Die offizielle Suche im Indischen Ozean war im vergangenen Jahr ergebnislos abgebrochen worden.
  • 1/10/18 7:43 AM
    Moment mal, die Darts-WM ist doch vorbei, oder? Falsch, nicht die Darts-WM ist vorbei, sondern eine Darts-WM, genauer: die größte und wichtigste, die von der Professional Darts Corporation (PDC) ausgerichtet wird. Beim Pfeilewerfen gibt es aber (wie zum Beispiel auch im Boxen oder Kickboxen) nicht nur einen Weltverband, sondern verschiedene Verbände, die jeweils ihre eigenen Turniere veranstalten. Aktuell läuft die Weltmeisterschaft nach Version der British Darts Organisation (BDO), die zwar eine längere Tradition hat als die PDC, von dieser aber abgehängt wurde. Warum die lange Vorrede? Weil der Deutsche Michael Unterbuchner (Foto) bei der BDO-WM durch einen Sieg gegen den an Nummer drei gesetzten Engländer Jamie Hughes überraschend das Achtelfinale erreicht hat. Herzlichen Glückwunsch!
    • Foto: Getty Images Foto: Getty Images
  • 1/10/18 7:31 AM
    Wie weit soll, muss, darf und kann Political Correctness im Bereich Gender Mainstreaming gehen? Diese Frage wird gerade in England diskutiert, nachdem die "Altrincham Grammar School for Girls" in Manchester - wie der Name schon verrät eine reine Mädchenschule - ihren Lehrer*innen die Anweisung gegeben hat, die Schülerinnen nicht mehr als "girls" zu bezeichnen, sondern nur noch den im Englischen geschlechtsneutralen Begriff "students" zu verwenden. In den sozialen Netzwerken wird das Thema durchaus kontrovers diskutiert.​
  • 1/10/18 7:18 AM
    Die Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD zur Neuauflage der Großen Koalition laufen auf Hochtouren, in der Nacht von Donnerstag und Freitag sollen sie abgeschlossen sein. Die Sozialdemokraten kritisieren zwar Indiskretionen in Zusammenhang mit den Gesprächen, zeigen sich inhaltlich aber kompromissbereit - vor allem beim Thema Familiennachzug von Flüchtlingen. Eine ausführliche Analyse zu den Verhandlungen finden Sie hier
    Martin Schulz hat sich auf dem Weg in die CDU-Zentrale nicht viel Neues entlocken lassen. "Das wird ein langer Tag", sagte Schulz. Aha.
    • Foto: DPA Foto: DPA
  • 1/10/18 7:13 AM
    Hier eine dringende Leseempfehlung für Sie, wenn Sie mehr über die Hintergründe von Stephen Bannons Trennung von "Breitbart News" erfahren wollen: 
  • 1/10/18 7:12 AM
    Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu nimmt Russland und Iran in Bezug auf Angriffe der syrischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung in der Provinz Idlib die Pflicht. Cavusoglu sagte der staatlichen Agentur "Anadolu", die beiden Ländern dürften die Luftschläge nicht unterstützen.
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 1/10/18 7:06 AM
    Freuen Sie sich schon auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang? Aus deutscher Sicht haben Sie allen Grund dazu, wenn man den Berechnungen des US-Mediendienstes "Gracenote Sports" glauben darf. Durch die Abwesenheit russischer Spitzenathleten in Folge des Dopingskandals könnte Deutschland 40 Medaillen gewinnen und damit zur erfolgreichsten Nation vor Norwegen werden. Die fleißigsten Medaillensammler werden demnach die deutschen Biathletinnen und Biathleten sein. Wir sind gespannt.
  • 1/10/18 6:53 AM
    Der ehemalige VW-Manager Oliver Schmidt, der im Zuge des Abgasskandals in den USA zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden war, hat gegen seine fristlose Kündigung geklagt. Volkswagen hatte ihn zwei Wochen nach der Verurteilung entlassen. Sein Anwalt sagte dem Bayerischen Rundfunk, Schmidt habe "die ihm erteilten Weisungen befolgt". Deswegen sei die Kündigung "arbeitsrechtlich höchst zweifelhaft". VW hat sich zu dem Vorfall bislang nicht geäußert.
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 1/10/18 6:48 AM
    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Bestellung von 184 Airbus A320 aus China bestätigt. Der Deal werde "in Kürze finalisiert", sagte Macron und bekräftigte, dass es zudem Gespräche über A350- und A380-Lieferungen gebe.
  • 1/10/18 6:44 AM
    Gute Nachrichten für alle Tennisfans: Novak Djokovic ist wieder da. Der ehemalige Weltranglistenerste hat nach einer sechsmonatigen Verletzungspause bei einem Einladungsturnier in Melbourne sein Comeback gefeiert. Gegen den Österreicher Dominic Thiem gewann Djokovic glatt 6:1, 6:4. "Ich fühle mich großartig", sagte der Serbe. "Ich hoffe, dass in den nächsten vier, fünf Tagen alles gut läuft und ich bereit für die Australian Open bin." Die Qualifikation zum ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres hat heute begonnen.
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 1/10/18 6:37 AM
    Aus aktuellem Anlass: 
  • 1/10/18 6:36 AM
    New York geht mit gutem Beispiel voran: Wie Bürgermeister Bill de Blasio verkündete müssen in der US-Metropole innerhalb von sechs Monaten alle Herrentoiletten in öffentlichen Gebäuden mit Wickeltischen ausgerüstet werden. Als Vater eines acht Monate alten Sohnes sage ich: Gut und richtig so!
  • 1/10/18 6:31 AM
    Hollywoodstar Michael Douglas kommt Berichten über sexuelle Belästigung zuvor: Der zweimalige Oscar-Gewinner ist laut eigener Aussage von "The Hollywood Reporter" mit der Anschuldigung konfrontiert worden, dass er vor 32 Jahren vor einer damaligen Mitarbeiterin masturbiert haben soll. In einem Interview mit der Website Deadline.com bezeichnet Douglas die Aussagen als "komplette Lüge, Erfindung, die jeglicher Wahrheit entbehrt". Er gehe von sich aus mit der Geschichte an die Öffentlichkeit, weil seine Kinder besorgt seien, dass er als Sexualstraftäter gebrandmarkt werden könne.
    • Foto: DPA Foto: DPA
  • 1/10/18 6:20 AM
    Jörg Hofmann, Chef der IG Metall, hat eine Fortsetzung und Ausweitung der Warnstreiks angekündigt, um den Druck auf die Arbeitgeber weiter zu erhöhen. Die Gewerkschaft fordert für die anstehenden Tarifverhandlungen "eine neue tarifliche Sozialleistung", Nachbesserungen beim Mindestlohn und kürzere Arbeitszeiten.
    • Foto: DPA Foto: DPA
  • 1/10/18 6:10 AM
  • 1/10/18 6:09 AM
    Zum Thema #MeToo bzw. inzwischen #TimesUp: Bei den "Golden Globes" strahlte James Franco (im Bild mit seinem Bruder Dave) noch und freute sich über die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller in einer Komödie. Das Lachen dürfte ihm für den Moment vergangen sein. Die "New York Times" hat eine Promo-Veranstaltung zu seinem Film "The Disaster Artist" abgesagt, nachdem verschiedene Frauen Franco in den sozialen Netzwerken sexueller Übergriffe beschuldigt hatten.
    • (Foto: Reuters) (Foto: Reuters)
  • 1/10/18 6:03 AM
    Gute Nachrichten für die Karibik: Die Tsunamiwarnung nach dem Erdbeben nördlich von Honduras ist aufgehoben worden.
  • 1/10/18 5:55 AM
    Der Schweizer Skiort Zermatt ist nach heftigen Schneefällen nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Die rund 13.000 eingeschlossenen Urlauber können bislang nur in kleinen Gruppen per Helikopter ausgeflogen werden. Jetzt sollen künstlich Lawinen ausgelöst und dadurch Zufahrtswege "freigesprengt" werden.
    • Foto: DPA Foto: DPA
  • 1/10/18 5:49 AM
  • 1/10/18 5:25 AM
    Der südkoreanische Präsident Moon Jae In ist "unter den richtigen Bedingungen" zu einem Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un bereit. Das sagte er bei einer Pressekonferenz in Seoul. Die erste Annäherung zwischen beiden Ländern hatte es gegeben, weil Nordkorea ein Team zu den Olympischen Winterspielen im Süden entsenden will.
    • Foto: Getty Images Foto: Getty Images
  • 1/10/18 5:19 AM
    Falls Sie den "Morgen" in der Karibik lesen: Passen Sie auf sich auf!
  • 1/10/18 5:16 AM
    Bannon, Schlammlawinen und Tsunamiwarnung - das sind die wichtigsten Themen der Nacht:
    Stephen Bannon, ehemaliger Chefberater von US-Präsident Donald Trump und Chefinformant von Michael Wolff für dessen Enthüllungsbuch "Fire and Fury", ist nicht mehr Herausgeber der ultrarechten Website "Breitbart News".
    • Wenige Wochen nach den verheerenden Waldbränden im Süden Kaliforniens ist die Region nach heftigen Regenfällen von Schlammlawinen verwüstet worden, die mindestens 13 Menschen das Leben gekostet haben. 
    • Nach einem schweren Erdbeben in der Karibik gibt es eine Tsunamiwarnung für Honduras, Guatemala, Costa Rica, Panama, Nicaragua, Mexiko, Belize, Kuba, Jamaika und die Kaimaninseln.
  • 1/10/18 5:06 AM
    Wer sich in den vergangenen Jahren an Fotos und Nachrichten aus dem Privatleben der US-Schauspielerin Meghan Markle erfreut hat, bekommt seit gestern nur noch das zu sehen. Die Verlobte von Prinz Harry hat ihre Profile bei Twitter, Facebook und Instagram gelöscht. Der Queen dürfte es gefallen. Den insgesamt rund drei Millionen Followern auf allen Plattformen vielleicht nicht so. Die müssen jetzt wohl den Weg über die Regenbogenpresse gehen, wenn sie den neuesten Klatsch und Tratsch über Miss Markle erfahren wollen.
    • (Quelle: www.twitter.com/meghanmarkle) (Quelle: www.twitter.com/meghanmarkle)
  • 1/10/18 5:00 AM
    Neuer Tag, neues Glück! Herzlich Willkommen zum "Morgen" bei SPIEGEL ONLINE. In den kommenden drei Stunden begleite ich Sie wie gewohnt mit einem Blick auf all das, was wichtig und nicht ganz so wichtig ist, in den heutigen 10. Januar. Sollten Sie Fragen, Anregungen, Wünsche oder auch Kritik haben, senden Sie mir doch einfach eine E-Mail: malte.mueller-michaelis@spiegel.de. 
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Seite 1
spon_3607221 10.01.2018
1. Herzlichen Glückwünsch
Frau Meghan Markle hätte keine bessere Entscheidung treffen können. Endlich befreit von den Fesseln und der unaufhörlichen Gier der "sozialen" Medien. Die Einschränkungen durch das rojale Protokoll dürften dagegen leichter wiegen.
KuGen 10.01.2018
2. Bravo, Catherine Deneuve!
Ihr Beitrag ist auf den Punkt. Der Punkt ist der Exzess von Meetoo, selbst harmlose oder unbeholfenen Kommunikation zu verteufeln. Bravo!
ronald1952 10.01.2018
3. Endlich hört man
auch mal andere vernünftigere Stimmen zum Thema MeToo.Die Menschen bei uns sollten wirlich mal eines über die USA verstehen, dort gibt es immer noch Verurteilungen wegen Sexueller oder Körperlichen Freizügigkeiten und Gefängnisstrafen dafür. Bei uns in Europa würde niemand mit der Wimper dabei zucken wofür in den USA Menschen eingesperrt werden können und werden.Die USA ist ein Lander der Doppelmoral und der Lüge schlechthin. Alle tun so Gläubig, sind Sie aber nicht. Jeder der einmal in der USA was und sich damit beschäftigt hat, durchschaut die Menschen sehr schnell und geht auf Abstand. Nur mal zur erinnerung, 4 Jähriger Jung greift Kindergärtnerin an die Brust und wird Abgeführt weil sich die Dame Sexuell Belästigt fühlte. 17 Jähriger wir zu vielen Jahren Gefängnis Verurteilt weil er mit einer 15 jährigen Sex hatte, Einvernehmlich.Zugleich aben die USA die schlimmsten Drogenprobleme der Welt ganz zu schweigen von der dortigen Mordrate und den unglaublichen Anzahl von Menschen die in oft Überfüllten Gefängnissen sitzten.Selbsvertändlich muss sich ein Staatanwalt darüm kümmern wenn sexuelle Belästigung oder schlimmeres vorliegt.Ab bitte nicht so wie in den USA wo diese unglaubliche Vorverurteilung stattfindet,ständig. Wie bei den Hexenprozessen,du bist eine Hexe, Beweise mal das du keine bist. Konnte das jemals eine dieser armen Opfer? Auch Spon sollte sich mal wirkliche Gedanken machen was da aus den USA kommt und die Spreu vom Weizen trennen, es wenigstens Versuchen.Mal sehen ob diese USA Kritik gebracht wird? Spon ist für mich doch ganz schön USA freundlich und sieht zu viel weg. schönen Tag noch,
Larnaveux 10.01.2018
4. Bravo, Frau Deneuve
Das Unverständnis, der dem Bericht entspringt, dass es auch andere Meinungen von Frauen zu der #metoo-Hysterie geben kann, zeigt, dass Meinungen mehr und mehr nur noch akzeptiert werden, wenn sie in eine - die "richtige" - Richtung gehen. Insofern bestätigt das Unverständnis, dass es auch andere Meinungen geben könne, exakt die Aussage der Unterzeichnerinnen. Ich danke Deneuve und den anderen Frauen, dass sie zwar deutlich machen, dass #metoo originär wichtig war, nun aber mehr und mehr zu einem Spielfeld wird, auf dem nicht mehr zu erkennen ist, was wirkliche Anschuldigungen und was Hysterie ist. Ein Spielfeld, auf dem Menschen virtuell hingerichtet werden, ehe überhaupt ein Prozess stattfand. Es ist wohltuend, so etwas auch von Frauen zu hören. Es ändert nichts daran, dass weiter darauf geachtet werden muss, dass sexuelle Belästigung in der Gesellschaft keine Chance mehr bekommt, aber was derzeit abläuft, ist ein kreischender Puritanismus mit bigotter Selbstbeschränkung, wie man ihn eigentlich seit dem 19. Jahrhundert spätestens überwunden glaubte.
fabiofabio, 10.01.2018
5. Deneuve
wow! Eine selbstsichere, selbstbestimmte Frau. Sie braucht keine Hollywood Vorheuler (wo waren all die Lautsprecher vor ein paar Jahren?), die ihr sagen, was sie zu denken,sagen und tun hat. Chapeau, madame!
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