Newsblog Die Milchstraße in Bewegung

Bislang hatten Astrophysiker die Milchstraße als in sich ruhende Galaxie betrachtet. Neue Studien zeigen jetzt: Die Sterne bewegen sich "wie Reisende auf einem Flughafen".


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Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Malte Müller-Michaelis beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Foto: DPA
Foto: STScl/ NASA/ ZUMA Wire/ DPA
Die NASA hat dieses spektakuläre neue Bild der Milchstraße veröffentlicht, das vom Hubble-Teleskop aufgenommen wurde. Gut zu sehen ist die Mischung aus alternden roten Riesensternen und den jüngeren und kleineren weißen sonnenähnlichen Sternen. Eine Untersuchung von 10.000 dieser Sterne hat ergeben, dass der zentrale Bereich der Milchstraße - die sogenannte "Bulge" - nicht in sich ruht, wie bislang angenommen, sondern dass es sich um eine dynamische Umgebung handelt, in der es zugeht wie auf einem Flughafen. Das berichtet unter anderem die Website phys.org. Die Sterne bewegen sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit umeinander herum. 
Das soll es für den heutigen "Morgen" schon wieder gewesen sein. Ich danke für das Interesse und verabschiede Sie in einen möglichst angenehmen Freitag. Am Montag begrüßt Sie an dieser Stelle der geschätzte Kollege Armin Himmelrath. Bis dahin wünsche ich ein schönes Wochenende!
Die Eilmeldung aus Berlin führt uns direkt zu den Themen des Tages: 
  • Natürlich wird uns in erster Linie das Ergebnis des Sondierungsmarathons beschäftigen. Wir beliefern Sie mit Einschätzungen und Analysen.
  • In Hamburg beginnt der Prozess gegen den Messerstecher, der im Juli 2017 in einem Supermarkt im Stadtteil Barmbek einen Menschen getötet und sieben weitere verletzt hatte.
  • Gerne empfehle ich den "einestages"-Beitrag von Norbert F. Pötzl zu Erich Honeckers Reise ins Exil, den Sie im Laufe des Tages lesen sollten.
  • Und im Sport gibt es vor dem Bundesliga-Auftakt (Leverkusen gegen Bayern heute Abend ab 20.30 Uhr im Liveticker) ein exklusives Interview mit Sven Bender.
Foto: DPA
Nicht fehlen darf natürlich der Blick aufs Wetter: Deutschland liegt heute unter einer geschlossenen Wolkendecke. Bei Temperaturen von zwei bis sieben Grad kann es vereinzelt nieseln, im Nordosten auch ein wenig schneien.
Zieht bald weißer Rauch über Berlin? In Kürze könnte es heißen: Habemus Bundesregierung! Noch ist es nicht soweit, aber zumindest sollen die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD nach 24-stündigen Verhandlungen eine grundlegende Einigung über die Neuauflage der Großen Koalition erzielt haben. 
Foto: Tristan Fewings / Getty Images
"Ich glaube, Oprah Winfrey wäre eine absolut hervorragende Präsidentin." Das sagte Hollywood-Legende Steven Spielberg  dem britischen "Guardian". "Wenn sie antritt, unterstütze ich sie", sagte Spielberg dem britischen "Guardian". Auf die Frage, ob die Talkmasterin alles mitbringe, um das Amt auszuüben, antwortete Spielberg vielsagend mit einer Gegenfrage: "Bringt unser jetziger Präsident alle Fähigkeiten für das Amt mit?"
Foto: Getty Images
Tennis-Fans aufgepasst: An diesem Wochenende beginnen in Melbourne die Australian Open. Weil der topgesetzte Weltranglistenerste Rafael Nadal angeschlagen in das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres geht, gilt Titelverteidiger Roger Federer (Foto) als Topfavorit. Aber auch der deutsche Hoffnungsträger Alexander Zverev rechnet sich Chancen aus. In der ersten Runde trifft Zverev auf den Italiener Thomas Fabbiano. Insgesamt sind sieben deutsche Frauen und acht deutsche Männer am Start.
Neues aus der Türkei: 1800 Beamte, die nach dem gescheiterten Putschversuch entlassen worden waren, sind wieder eingestellt worden. Das Herunterladen verschlüsselter Botschaften, das ihnen vorgeworfen worden war, soll automatisiert und ohne ihr Wissen geschehen sein. Schlechte Nachrichten gibt es dagegen für die Journalisten Mehmet Altan und Sahin Alpay. Obwohl das Verfassungsgericht gestern ihre Entlassung angeordnet hatte, bleiben sie in Haft. Damit nicht genug: Der stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdag übte öffentlich scharfe Kritik an der Gerichtsentscheidung. 
Foto: Reuters
James Franco hat für "The Disaster Artist" nach dem Golden Globe auch den Critics' Choice Award gewonnen, den Preis aber nicht persönlich in Empfang genommen. In den vergangenen Tagen hatten sich immer mehr Frauen gemeldet, die Franco sexuell bedrängt und belästigt haben soll. 
Foto: Getty Images
Die Verkaufszahlen von Neuwagen waren in China im Dezember leicht rückläufig. Bei VW hat man davon aber nichts gespürt. Ganz im Gegenteil: "Der Dezember war unser bester Monat aller Zeiten", sagte Landeschef Stephan Wöllenstein. Mit 3,177 Millionen verkauften Volkswagen setzte das Unternehmen 2017 im Reich der Mitte 5,9 Prozent mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahr. 
Aus Berlin gibt es immer noch nichts Neues: Die Sondierungen sollen zwar "auf der Zielgeraden" sein, dauern aber weiter an. Leidtragende der Marathon-Verhandlungen sind unter anderem ein paar Kolleginnen und Kollegen, die sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben und dabei auch noch bestohlen wurden. Im Laufe der Nacht wurden bei mehreren Autos, die gegenüber dem Willy-Brandt-Haus parkten, Scheiben eingeschlagen. Mindestens einem Fotografen wurde dabei die Ausrüstung entwendet.
Foto: Reuters
Wie schafft es Donald Trump eigentlich immer wieder in den "Morgen"? In diesem Fall mit einem entschiedenen "Nein!" Der Präsident wird nicht nach London reisen, um die dortige US-Botschaft einzuweihen. Großbritannien ist eins der wenigen Länder, die Trump seit seinem Amtsantritt noch nicht besucht hat. Als Grund für die Absage gab er an, dass er mit der neuen Botschaft nicht einverstanden sei, die auf einen schlechten Deal der Obama-Regierung zurückgehe.
#MeToo und #TimesUp scheinen inzwischen auch in China angekommen zu sein. Chen Xiaowu, Professor an der renommierten Beihang Universität in Peking, wurde wegen sexueller Belästigung entlassen. Die Ermittlungen gegen Chen waren eingeleitet worden, nachdem die Studentin Luo Xixi ihn in einem Blogpost belastet hatte. Sie schrieb, dass der Professor sie vor 13 Jahren bedrängt haben soll und dass die #MeToo-Bewegung sie dazu inspiriert habe, jetzt offen über die Vorfälle zu sprechen.
Foto: AFP / LESIA / Observatoire de Paris-PSL
Indien hat seinen 100. Satelliten ins All geschossen. PSVL-C40 wiegt 1,32 Kilogramm und wird zur Grenzüberwachung genutzt. Die Aktion ist Teil einer Weltrauminitiative der Regierung von Premierminister Narendra Modi. Insgesamt wurden aus Indien am Freitag 31 Satelliten in den Orbit gejagt, die meisten von ihnen für die USA, andere für Kanada, Finnland, Frankreich Südkorea und Großbritannien. 
Gibt es im Guinessbuch der Rekorde eigentlich einen Eintrag für die längsten Sondierungsgespräche? Angela Merkel, Martin Schulz und Horst Seehofer steuern mit hohem Tempo auf die 24-Stunden-Marke zu. Florian Gathmann ist und bleibt für uns vor Ort. Vor Kurzem ist Thomas de Maizière an ihm vorbeigehuscht - wohl gemerkt aber nicht, um nach Hause zu gehen, weil die Verhandlungen beendet seien. "Wir kommen wieder", sagte der Innenminister über sich und seine Begleiter. Es wird also fröhlich weiter sondiert.
Foto: AP
Formel-1-Pilot Carlos Sainz hat die sechste Etappe der Rallye Dakar gewonnen und mit seinem ersten Tagessieg den Rückstand auf den führenden Rekordsieger und Titelverteidiger Stéphane Peterhansel verkürzt. Die Rallye, die seit 2009 in Südamerika und nicht mehr in Afrika ausgetragen wird, ist mittlerweile in Bolivien angekommen. In La Paz wurden die Fahrer sehr unterschiedlich empfangen. Auf der einen Seite wurden ihnen als Willkommensgeste Coca-Blätter überreicht, auf der anderen Seite gab es Proteste gegen die Rundfahrt. "Wir wollen Krankenhäuser, nicht die Dakar", riefen Demonstranten, bevor sie mit Tränengas und Pfefferspray vertrieben wurden.
Der Übergang vom Thema anpinkeln zurück zu Donald Trump sollte eigentlich leichtfallen. Aber in diesem Fall geht es tatsächlich ausnahmsweise mal um gemäßigte Töne des US-Präsidenten. Dem "Wall Street Journal" sagte Trump, er habe "wahrscheinlich eine sehr gute Beziehung zu Kim Jong Un". Was auch immer das genau bedeuten mag.
Foto: Reuters
Und wo ich gerade dabei bin, verarbeiten wir auch noch die nächste Trump-Nachricht des Tages: Der 71-Jährige unterzieht sich heute einem routinemäßigen Gesundheitscheck. Wie es sich für einen Visionär wie ihn gehört, nimmt er das Ergebnis schon mal vorweg: "Ich denke, es wird sehr gut verlaufen." Um die Frage, ob Trump mental instabil oder doch ein "sehr stabiles Genie" ist, soll es bei dem Test übrigens nicht gehen.
Foto: DPA
Der Stuttgarter Klub White Noise setzt ein Zeichen gegen Wildpinkler. Erlaubt ist der Schriftzug, weil es sich dabei nicht um eine Drohung handelt, sondern um ein Kunstwerk. Da sich das auch urinierende Männer denken können, dürfte die Abschreckung nicht wirken. Eine Maßnahme, die besser hilft, ist die "zurückpinkelnde Wand". Im Hamburger Stadtteil St. Pauli ist ein flüssigkeitsabweisender Speziallack im Einsatz, der den Urin dahin befördert, wo er herkommt. Auch die Deutsche Bahn setzt an Bahnhöfen auf das Hilfsmittel.
Darts-WM, Vierschanzentournee und der ganze andere Wintersport sind ja ganz nett, aber für viele Fans startet das Sportjahr 2018 erst heute Abend so richtig: Die Fußball-Bundesliga kehrt aus der Winterpause zurück. Zum Auftakt der Rückrunde empfängt Bayer Leverkusen Rekord- und Herbstmeister Bayern München. Morgen kommt es unter anderem zum Verfolgerduell zwischen Leipzig und Schalke. Wie an jedem Spieltag haben die Kollegen aus der Sportredaktion Fans befragt, wie die Partien ausgehen werden:

Bundesliga-Vorschau der Fan-Experten: "Warum nicht mal... die Bayern schlagen?"

Wie kehrt der Spitzenreiter aus der Winterpause zurück? Leverkusen hofft auf träge Bayern, und in Köln glauben sie noch immer an die Wende. Unsere Fan-Experten und die SPON-Redaktion tippen den 18. Spieltag.
Foto: Reuters
Diane Kruger und Fatih Akin kommen aus dem Feiern und Händeschütteln gar nicht mehr raus. Nach dem Golden Globe hat ihr gemeinsamer Film "Aus dem Nichts" auch den Critics' Choice Award gewonnen. Damit mausert sich das Rache-Drama zum Favoriten auf den Oscar für den besten ausländischen Film. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
Was bewegt die Welt sonst noch? Natürlich mal wieder Donald Trump. Wie die "Washington Post" berichtet, soll der US-Präsident in einer Besprechung mit Senatoren und Kongressabgeordneten gefragt haben, warum so viele Menschen aus "shithole countries" in die USA kämen. Gemeint habe er damit unter anderem Haiti und Teile Afrikas. In ersten Reaktionen aus der sehr großen haitianischen Gemeinde in den Vereinigten Staaten wurde der US-Präsident unter anderem als "unwissend in Bezug auf die Geschichte seines Landes" und als "Bully" bezeichnet. Farah Larrieux, Menschenrechtsaktivistin mit haitianischen Wurzeln aus Miami, sagte: "Dieser Mann hat keinen Respekt vor niemandem. (...) Es macht mich krank." 
Zwar schon von gestern, aber immer noch wahr und sehenswert:
Foto: DPA
Currywurst oder Gulasch? Grand ohne Buben oder doch Null-Ouvert? Das scheinen zwei der vielen Fragen zu sein, mit denen sich die Spitzen von Union und SPD in der vergangenen Nacht in Berlin beschäftigt haben. Die angekündigten Ergebnisse der Sondierungsgespräche gibt es freilich noch nicht. Wäre ja auch vermessen, dreieinhalb Monate nach der Bundestagswahl ein Signal zu erwarten, dass irgendwann eventuell doch eine Regierung gegründet werden könnte. Ein Problem könnte gewesen sein, dass in entscheidenden Momenten immer irgendjemand "Kontra" gerufen hat. Aber das ist nur eine Mutmaßung.
Quelle: facebook.com/zuck
 
Ich würde Ihnen ja auch den ganzen Post zeigen, aber der ist ziemlich lang. Und da Mark Zuckerberg vermutlich nicht zu Ihren persönlichen Freunden oder Ihrer Familie gehört, sondern Werbung für sein Unternehmen machen will, wäre das genau das Gegenteil von dem, was der Facebook-Gründer will. Oder habe ich da irgendwas falsch verstanden?
Foto: Reuters
"Ich ändere das Ziel für unsere Produkt-Teams." Das hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg angekündigt. Das soziale Netzwerk soll zu seinen Wurzeln zurückkehren und private Inhalte sowie Beziehungen zu Familie und Freunden mehr in den Vordergrund rücken. Zuletzt war Facebook wegen der vielen kommerziellen Inhalte in die Kritik geraten und hatte deshalb im Vergleich zu Twitter und Instagram an Bedeutung verloren. Zuckerbergs Erwartung nach der Neuausrichtung ist, "dass die bei Facebook verbrachte Zeit wertvoller sein wird." Noch wertvoller ist übrigens die Zeit, die sie tatsächlich, real und analog mit Familie und Freunden verbringen. Aber das nur nebenbei.
Egal ob Sie gut geschlafen oder die ganze Nacht durchsondiert haben, ich freue mich, dass Sie beim "Morgen" bei SPIEGEL ONLINE gelandet sind. Starten Sie mit mir in den letzten Arbeitstag der Woche. In den kommenden drei Stunden versorge ich Sie wie gewohnt mit Informationen, die wichtig und vielleicht auch nicht ganz so wichtig sind. Fragen, Wünsche, Anregungen und Kritik erreichen mich unter malte.mueller-michaelis@spiegel.de.


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ed.u.cator 12.01.2018
1. Folxferblödung
Auch im neuen Jahr gibt's wieder reichlich Lippenbekenntnisse von Zuckerberg. Sein einziges Ziel ist es, personenbezogene Daten einzusammeln (die ihm die trotteligen Nutzer sogar freiwillig geben), um sie dann zu Werbezwecken weiter zu vermarkten, damit er weiterhin Augenhöhe mit den anderen Milliardären sein kann. Anstatt dass er sein Schmierenportal auf Vordermann bringt und von Hetze und Verleumdung säubert (oder zumindest denen Beachtung schenkt, die ihn auf Missbrauch seiner Webseite durch Hetze und Verleumdung hinweisen), plant er jetzt Facebook "Portal", ein neues Gimmick, das tief in unsere Privatsphäre eingreift und wie "Big Brother" in 1984 ständig alles, was im Privaten geschieht, per Kamera und Mikrofon aufnimmt and "weiterverarbeitet". Und da wird es wieder genug Dumme geben, die sich das Ding freiwillig ins Haus stellen.
thomasco 12.01.2018
2. Milchstrasse
Woher bekommt Der Spiegel denn seine Informationen? Die Milchstrasse hat sich schon immer bewegt und das ist der Wissenschaft auch schon länger bekannt. Die Milchstrasse ist doch eine Spiral Galaxie und rotiert um das Zentrum der Milchstrasse, wo sich ein superschweres Schwarzes Loch befindet. Ausserdem istauch schon längere Zeit bekannt das sich die Milchstrasse auf einem Crashkurs zur Andromeda Galaxis befindet. Die beiden Galaxien werden in der Zukunft zusammenstossen, in ein paar Mrd Jahren, also ich werde es nicht mehr erleben.
alex300 12.01.2018
3. Kann SPON kein English? Was soll das mit der Milchstraße?
Es geht nicht um die ganze Milchstraße. Es ist längst bekannt, dass die Milchstraße eine Spiralgalaxie ist und die Sterne bewegen sich um das Zentrum herum, und die Ärmel der Spirale bewegen sich durch die Sterne. In der neuen Studie aber geht es um den Central Buldge - also, die kugelförmige Ansammlung der Sternen rund um das zentrale schwarze Loch herum. Früher wurde es angenommen, diese Sterne sind uralt, haben sich vor ca 13 Milliarden Jahren geformt, und bewegen sich heute kaum. Die neuen Beobachtungen zeigen aber, dass diese Annahme falsch war.
touri 12.01.2018
4.
Zitat von thomascoWoher bekommt Der Spiegel denn seine Informationen? Die Milchstrasse hat sich schon immer bewegt und das ist der Wissenschaft auch schon länger bekannt. Die Milchstrasse ist doch eine Spiral Galaxie und rotiert um das Zentrum der Milchstrasse, wo sich ein superschweres Schwarzes Loch befindet. Ausserdem istauch schon längere Zeit bekannt das sich die Milchstrasse auf einem Crashkurs zur Andromeda Galaxis befindet. Die beiden Galaxien werden in der Zukunft zusammenstossen, in ein paar Mrd Jahren, also ich werde es nicht mehr erleben.
Diese "Neuheit" kam mir auch merkwürdig vor. Auch das Sonnen(systeme) schonmal "frei" durch die Galaxie sich bewegen ist bekannt.
betonklotz 12.01.2018
5. Früher wurde angenommen, sie bewegen sich heute kaum?
Zitat von alex300Es geht nicht um die ganze Milchstraße. Es ist längst bekannt, dass die Milchstraße eine Spiralgalaxie ist und die Sterne bewegen sich um das Zentrum herum, und die Ärmel der Spirale bewegen sich durch die Sterne. In der neuen Studie aber geht es um den Central Buldge - also, die kugelförmige Ansammlung der Sternen rund um das zentrale schwarze Loch herum. Früher wurde es angenommen, diese Sterne sind uralt, haben sich vor ca 13 Milliarden Jahren geformt, und bewegen sich heute kaum. Die neuen Beobachtungen zeigen aber, dass diese Annahme falsch war.
Gerade im Bulge ist Bewegung der Sterne ralativ zueinander besonders gross. Und das ist schon klar, seitdem die grundsätzliche Form der Milchstrasse bekannt ist. Je stärker die Abweichung von der Scheibenform, desto grösser die Relativgeschwindigkeiten. Das wäre schon Newton klar gewesen, wenn ihm die Existenz und Form der Milchstrasse bekannt gewasen wäre. Das folgt nämlich unmittelbar aus den von ihm entdeckten Gesetzmässigkeiten.
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