Newsblog Uno-Ermittler sind Gaddafis Milliarden auf der Spur

Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi schaffte zu Lebzeiten ein ungeheures Vermögen beiseite. Ermittler der Uno vermuten Geld, Gold und Diamanten im Wert von 20 Milliarden Dollar in Südafrika.

Mit


Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Und damit endet der "Morgen" für diese Woche wieder. Ich verabschiede mich mit der Empfehlung für SPIEGEL ONLINE. Wichtigstes Thema wird heute wieder der Werbefeldzug der SPD-Granden für die Zustimmung zu den Koalitionsverhandlungen sein. Wie gesagt: Wetten will kaum jemand darauf, dass die Delegierten ihnen folgen. Auch die Türkei rückt wieder in den Blickpunkt. die große Frage ist, was Machthaber (ich lasse bewusst mal den Begriff Präsident weg - klingt so demokratisch) Recep Tayyip Erdoğan mit den Kurden hinter der Grenze zu Syrien vorhat. Am Abend dürfte dann Washington in den Mittelpunkt rücken. Dort nämlich stimmt der Senat über den Etat-Entwurf ab, der einen "Shutdown" verhindern könnte. 
 
Aber auch sportlich ist einiges los: Gegen Mittag startet der Super G in Kitzbuhel. Und Nachmittags bestreitet die Handball-Nationalmannschaft bei der EM-Spiel gegen Tschechien. Es ist ein vorgezogenes Endspiel, denn nach zwei Unentschieden dürfen sie sich keinen Ausrutscher mehr leisten. Blöd nur, dass die Verunsicherung so groß ist. 
 
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Arbeitstag und ein erholsames Wochenende. Am Montag wird sie an dieser Stelle meine geschätzte Kollegin Heike Klovert begrüßen.
Foto: dpa
 
 
Nach dem stürmischen Tag gestern darf sich zumindest der südliche Teil Deutschlands auf ein paar Sonnenstunden freuen. Der Streifen ist allerdings recht schmal, nördlich von Frankfurt beginnt bereits die Grauzone. Und am Alpenrand hört es erst einmal nicht mehr auf zu Schneien. Im Norden gibt es nur einzelne Schauer. Die Temperaturen gehen auf 2 bis -4 Grad, an den Alpen bis -6 Grad zurück. Mit Glatteis ist überall zu rechnen. Mehr zum Wetter in Ihrer Nähe erfahren Sie hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link
Sexuelle Belästigung und Nötigung war offensichtlich auch bei den Vereinten Nationen an der Tagesordnung. Etliche Zeugen berichteten der britischen Zeitung „Guardian“, in den letzten fünf Jahren sexuelle Übergriffe erlitten zu haben, sieben von ihnen hatten dies intern gemeldet. Die Betroffenen, die in unterschiedlichen Ländern arbeiten, wollten aus Angst anonym bleiben, schreibt der „Guardian“. In der internationalen Organisation herrsche eine „Kultur des Schweigens“ und der Straflosigkeit. Auf Opfer werde demnach oft Druck ausgeübt, die mutmaßlichen Täter würden nicht bestraft und blieben weiter in ihren Ämtern.
Die schwarz-grüne Koalition in Hessen kann einer Umfrage zufolge derzeit nicht auf eine Fortsetzung ihrer Regierung nach der Landtagswahl am 28. Oktober setzen. In einer am Donnerstagabend veröffentlichten Erhebung für den Hessischen Rundfunk kam die CDU von Ministerpräsident Volker Bouffier auf 31 Prozent und büßte damit einen Punkt gegenüber der Vorjahresumfrage ein. Der Koalitionspartner Grüne könnte demnach mit 13 Prozent rechnen, wenn am Sonntag schon der Landtag gewählt würde. Auch das ist ein Punkt weniger als in der Umfrage vom Januar 2017. Einen Punkt zulegen kann die SPD auf 25 Prozent. Um jeweils zwei Punkte verbessern sich AfD (zwölf Prozent) und FDP (acht Prozent). Die Linke liegt unverändert bei acht Prozent
Foto: Imago/Roland Mühlanger
 
 
Kitzbühel muss beim Super-G improvisieren und hat das Rennen von 11.30 Uhr auf 13.00 Uhr verschoben. Wegen der Witterungsbedingungen kann die Streif von der Hausbergkante bis ins Ziel nicht befahren werden. Das teilten die Veranstalter am frühen Morgen mit. Neuer Start für das Weltcup-Rennen ist die Mausefalle, das Ziel liegt wie im Abschlusstraining zur Abfahrt am Donnerstag am Oberhausberg. 

Nachdem Großbritannien eine Ministerin für Einsamkeit ernannt hat, fordern auch deutsche Politiker, stärker gegen das Problem vorzugehen. "Die Einsamkeit in der Lebensphase über 60 erhöht die Sterblichkeit so sehr wie starkes Rauchen", sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der "Bild"-Zeitung. Einsame Menschen würden früher sterben und "viel häufiger an Demenz" erkranken.

 

"Es muss für das Thema Einsamkeit einen Verantwortlichen geben, bevorzugt im Gesundheitsministerium, der den Kampf gegen die Einsamkeit koordiniert", sagte Lauterbach weiter. Der CDU-Politiker Marcus Weinberg fordert "eine Enttabuisierung" des Themas, "damit einsame Menschen eine Lobby haben", wie er der "Bild"-Zeitung sagte.

Foto: Reuters
 
 
Puerto Rico hat die Folgen des verheerenden Hurricans "Maria" noch immer nicht verdaut. In weiten Teilen des Landes fehlt der Strom, und der Zugang zu frischem Wasser ist eingeschränkt. Trotzdem will der Nothilfe-Fonds der US-Regierung die noch übrige rund eine Milliarde Dollar nicht mehr auszahlen, wie der Sender NBC News berichtet. Begründung: Das Land benötige das Geld nicht mehr, weil genügend Geld im Haushalt vorhanden sei. 
 
Die Milliarde ist nicht das einzige Geld, das US-Präsiden Donald Trumps Regierung den Puertoricanern vorenthält. Eigentlich stünden dem Land noch 4,9 Milliarden Dollar aus einem Fonds zu, der insgesamt 36,5 Milliarden Dollar umfasst hatte und für Nothilfen für Florida, Texas und die Virgin Islands - und eben Puerto Rico bestimmt war. 
Simon Rattle hat heute Geburtstag. Der Star-Dirigent wird 63 Jahre alt. Wir gratulieren . . .
(Der kurze Gastauftritt an der Karlsruher Hochschule für Musik erzählt viel mehr über den Musiker als eine Vita in Worten)
 
 
 
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lehnt Ausnahmeregelungen für den britischen Finanzsektor nach dem Austritt des Königreichs aus der Europäischen Union strikt ab. Es könne keinen gesonderten Zugang zur EU geben, sagte Macron auf einer Pressekonferenz mit der britischen Premierministerin Theresa May gestern Abend in Sandhurst. "Wenn Sie Zugang zum Binnenmarkt wollen, einschließlich der Finanzdienstleistungen, tun Sie sich keinen Zwang an. Aber das bedeutet, dass Sie auch zum Haushalt beitragen und die europäische Rechtsprechung anerkennen müssen."
 
May entgegnete, sie akzeptiere, dass ihr Land nach dem Brexit "kein vollständiges Mitglied" des EU-Binnenmarkts mehr sein werde. Aber es sei in beiderseitigem Interesse, "weiterhin gute Wirtschaftsbeziehungen zu haben".
Foto: dpa
 
 
Vermutlich wegen eines Triebwerkschadens hat ein Flugzeug der Malaysia Airlines mit 224 Passagieren an Bord in Australien zwischenlanden müssen. Die Maschine der malaysischen Fluggesellschaft wurde gestern Abend auf dem Flug von Sydney nach Kuala Lumpur heftig durchgeschüttelt. Die Passagiere berichteten von lauten, hämmernden Geräuschen. Schließlich lenkte der Pilot den Flug MH122 nach Alice Springs im australischen Outback um. Dort mussten Passagiere und Besatzung auch die Nacht verbringen. 

Die Fluglinie entschuldigte sich später wegen "technischer Probleme". Der Fernsehsender ABC berichtete, dass der Pilot eines der Triebwerke abschalten musste. Einer der Passagiere, Mohammad Nogheib, sagte: "Das Triebwerk hat merkwürdige Geräusche gemacht. Ich hatte Angst um mein Leben." Ein anderer Fluggast sagte, das "sehr gewaltige Schütteln" habe etwa fünf Minuten gedauert. 
Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 72 sind zwei Männer getötet worden. Ihr Lkw sei gestern am späten Abend in der Nähe von Zwickau (Sachsen) in ein Stauende gefahren, teilte die Polizei mit. Die beiden Männer starben am Unfallort. Der Laster war auf zwei andere Lastwagen geprallt. Einer hatte acht Autos geladen, die durch den Aufprall zerstört wurden. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei 1,2 Millionen Euro

Der Stau hatte sich wegen eines sturmbedingten Unfalls gebildet. Allerdings hatte Orkan "Friederike" mit dem Lastwagen-Zusammenstoß selbst nichts zu tun. "Der Orkan hat für den Stau gesorgt, aber nicht für den Auffahrunfall", sagte ein Polizeisprecher. Die A72 in Richtung Bayern war auch in der Nacht noch gesperrt. 
 
Bambi-Augen und große Sonnenbrillen, Cocktailkleider und Nickitücher - das ist Audrey Hepburn pur. Der Typ, den die britische Schauspielerin in den Fünfziger und Sechzigerjahren schuf, ist bis heute zeitlos schick, auch wenn kaum jemand die Mischung aus aristokratischer Eleganz und der Leichtigkeit eines Hollywoodstars so hinbekommen dürfte wie sie. Die Oscar-Preisträgerin starb vor 25 Jahren in Tolochenaz am Genfersee. Sie wurde nur 63 Jahre alt.
Foto: AFP
 

 

Staatschefs, Royals und Hollywoodstars trafen sich hier, hier wurde Politik gemacht und ausschweifend gefeiert. Über Jahrzehnte war die Jacht "Galeb" das Symbol Jugoslawiens. Übrig geblieben ist ein riesiges, rostiges, heruntergekommenes Wrack im Hafen von Rijeka.

2020 wird die Stadt an der kroatischen Küste Kulturhauptstadt Europas. Und bis dahin soll die "Galeb" - "Möwe" auf Kroatisch und Serbisch - in ihrem alten Glanz erstrahlen. Rijeka will die Jacht des einstigen jugoslawischen Machthabers Josip Broz Tito in ein Museum mit angeschlossenem Restaurant und Hotel verwandeln.

"Die Idee ist nicht, damit Tito unkritisch zu glorifizieren", sagt Bürgermeister Vojko Obersnel. Es gehe vielmehr darum, "von der Geschichte Jugoslawiens und Kroatiens und der sehr turbulenten Vergangenheit des Schiffs zu erzählen".

 
Ihre Tochter war von Wachleuten aus dem Krankenhaus geführt worden. Der Mantel eingepackt in eine Plastiktüte, obwohl draußen Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten. Der Fall der 22-jährigen geistig verwirrten Frau sorgt in der US-Metropole Baltimore jetzt für großes Aufsehen. Denn ihre Mutter wirft der Krankenhausverwaltung jetzt öffentlich vor, ihrer Tochter eine rechtmäßige Behandlung vorenthalten und sie stattdessen einer lebensbedrohlichen Situation ausgesetzt zu haben. 
Foto: dpa
 
 
Die 15 Jahre alte ukrainische Tennisspielerin Marta Kostjuk hat den Einzug in das Achtelfinale der Australian-Open verpasst (was eine Sensation gewesen wäre). Kostjuk hatte im ukrainischen Vergleich keine Chance gegen die an Nummer vier gesetzte Jelina Switolina und verlor nach 59 Minuten 2:6, 2:6.
 
Switolina trifft nun am Sonntag auf die tschechische Qualifikantin Denisa Allertova, die zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier im Achtelfinale steht. Kostjuk hatte als jüngste Spielerin seit Martina Hingis vor 22 Jahren die dritte Runde der Australian Open erreicht. 
Der deutsche Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat sich trotz aller Startschwierigkeiten in der Bundesliga für den Einsatz des umstrittenen Videobeweises bei der Fußball-WM in Russland ausgesprochen. "Eine WM ist ein Kompakt-Wettbewerb und kein Wettbewerb wie die Bundesliga, der sich über ein Jahr zieht. Und in einem solchen Kompakt-Wettbewerb mit maximal zwei Spielen gleichzeitig kann man viel einfacher eine enge Betreuung und auch einheitliche Grundlagen in der Anwendung gewährleisten", sagte der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission in einem Interview.
Das US-Repräsentantenhaus hat für eine Übergangslösung im Haushaltsstreit gestimmt. Um eine Haushaltssperre zu verhindern, beschlossen die Abgeordneten gestern eine Zwischenfinanzierung bis zum 16. Februar. Das Gesetz muss nun noch den Senat passieren. Dort könnten die Demokraten die Maßnahme blockieren. Die Republikaner stellen zwar in beiden Kammern die Mehrheit, im Oberhaus sind sie aber auf die Stimmen einiger demokratischer Parlamentarier angewiesen.
Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger hat einen anstrengenden Tag vor sich. Heute versammeln sich nämlich die Aktionäre des Konzerns zu ihrer jährlichen Hauptversammlung in Bochum - und sie sind sehr aufgebracht, weil das Management so ganz anders unterwegs ist als sie selbst. Bereits im Vorfeld des Aktionärstreffens hatten Investoren den Druck auf den Konzernchef erhöht und eine Zerschlagung des Unternehmens gefordert

Begleitet wird das Treffen der Anteilseigner von einer seit dem vergangenen Samstag laufenden Abstimmung der Stahl-Belegschaft des Konzerns. Die Beschäftigten sollen ihr Votum zu einem Tarifvertrag zur Fusion der Stahlsparte mit dem indischen Konkurrenten Tata abgeben.
 
 
Nach dem Einstieg des Daimler-Konzerns im vergangenen Jahr nimmt der US-amerikanische Car-Sharing-Dienst Turo nun auch den deutschen Markt ins Visier. Ab sofort könnten Nutzer über die Plattform ihre Privatautos tageweise an andere Nutzer vermieten, wie Turo mitteilte. 

Diese Art von privatem Miet- und Vermietsystem ist vor allem durch Airbnb bekannt geworden (wo allerdings keine Autos, sondern Unterkünfte auf Zeit auf privater Ebene vermittelt werden). Turo tritt damit in Konkurrenz zu Anbietern wie Drivy oder Snappcar, die schon in Deutschland aktiv sind. Turo ist nach eigenen Angaben US-Marktführer und hat derzeit rund fünf Millionen Nutzer und etwa 200.000 gelistete Autos in den USA, Kanada und Großbritannien.
Der scheidende Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hat seine Partei aufgefordert, sich weiter zur Mitte der Gesellschaft hin zu öffnen - und bei den anstehenden Wahlen zwei Vorsitzende zu küren, die dafür stehen. "Wir sind eine ökologisch-freiheitliche Partei der linken Mitte, die weit ins Bürgertum ausgreifen kann", sagte Özdemir der "Berliner Zeitung". "30 Prozent in Baden-Württemberg holst Du ja nicht als linkes Sammelbecken der reinen Lehre, sondern indem Du tief ins Unionslager eindringst."
Foto: dpa
 
 
Lotto-Fee Franziska Reichenbacher ist bald seit 20 Jahren im Einsatz - und nach wie vor glücklich mit dem Job der Glücksbotin in der ARD. "Die ersten 20 Jahre gingen rum wie nix, und die Sendung macht mir Freude wie am ersten Tag. Nur das Lampenfieber ist besser geworden. Anfangs war ich bei jeder Sendung wahnsinnig nervös und aufgeregt. Das hat sich zum Glück gelegt", sagte die 50-jährige Frankfurterin.
 
Reichenbacher spielt auch Lotto - mit gelegentlichen Unterbrechungen. Doch mehr als drei Richtige mit Zusatzzahl und ein Gewinn von rund 35 Euro kamen für sie noch nicht herum.
Die Deutsche Bahn hat den Betrieb wieder aufgenommen. "Die ersten Fernzüge sind unterwegs", sagte ein Bahn-Sprecher am frühen Morgen. So sei um 3.25 Uhr ein ICE aus München in Richtung Frankfurt-Flughafen losgefahren. Der Sprecher betonte aber nochmals, dass es "nach wie vor zu Einschränkungen kommen wird." 

Im Süden Deutschlands sollten die Züge ab dem frühen Morgen normal verkehren, hatte die Bahn schon am Abend davor mitgeteilt. "Im Norden Deutschlands starten die Züge, sobald weitere Strecken von Schäden befreit und freigegeben wurden. Wir erwarten, dass bereits im Laufe des Vormittags alle Metropolen Deutschlands - mit Einschränkungen - wieder mit dem Fernverkehr erreichbar sein werden. Für das Wochenende erwarten wir einen weitgehend normalen Verkehr."
Sie werben zwar für die Große Koalition, doch tun sich führende Sozialdemokraten schwer damit, ihre Parteigenossen zum Mitregieren zu gewinnen. Viele Genossen zweifeln nämlich, dass die SPD ihre Ziele als Juniorpartner der Union durchsetzen kann. Jetzt zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, dass die Skeptiker keineswegs allein dastehen. Demnach vertreten nur 9 Prozent die Auffassung, dass die Sozialdemokraten am meisten durchgesetzt haben. 29 Prozent meinen dagegen: die CDU. Immerhin noch 15 Prozent sagen das über die CSU. 17 Prozent finden, alle drei Parteien haben gleich gute Ergebnisse erzielt. 30 Prozent machen keine Angaben. 
 
Am Sonntag wird es ernst. Beim SPD-Sonderparteitag in Bonn stimmen die Delegierten dann darüber ab, ob das Sondierungsergebnis ausreicht und ihre Partei in förmliche Vertragsverhandlungen mit CDU und CSU einsteigen soll oder nicht. Kaum ein Beobachter wagt eine Wette, wie die Abstimmung ausgeht
Foto: Getty Images
 
 
Mit der ersten Meldung möchte ich Sie gleich ins ferne Südafrika entführen: Seit Jahren kursieren Gerüchte, dass der ehemalige libysche Machthaber Muammar el-Gaddafi dort ein Milliardenvermögen versteckt hat. Jetzt kommt ein 299 Seiten langer Untersuchungsbericht der Uno zu dem Schluss, dass da was dran ist.
 
Milliarden Dollar in bar, mindestens sechs Millionen Carat Diamanten und Tonnen von Goldbarren seien bei Banken und in anderen ehemaligen Bunkern untergebracht, heißt es in dem Papier. Auch in anderen Staaten Afrikas sei noch Geld gelagert, heißt es dort. Man habe Kisten gefunden, in denen Dollarnoten versteckt gewesen seien, die mit Aufschriften von Hilfsorganisationen getarnt gewesen seien.
 
Den Erfolg ihrer Suche verdanken die Uno-Ermittler den Panama-Papieren, aus denen sie rekonstruieren konnten, über welche Kanäle die Geldströme von Libyen nach Südafrika flossen.
Es ist Tag eins nach Sturm "Friederike". Noch ist längst nicht alles aufgeräumt, auch der Zugverkehr kommt erst allmählich in Gang. Umso so stiller mutet Berlin an diesem frühen Morgen an. Klare Luft, kaum Wind und Ruhe überall - zumindest abseits der größeren Verkehrsachsen. Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser, ich begrüße Sie zum "Morgen" vor dem Wochenende. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um sich über das Weltgeschehen zu informieren. 


insgesamt 2 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Affenhirn 19.01.2018
1. Vermögen in Südafrika
Ach, DESWEGEN bekomme ich in letzter Zeit immer wieder diese Anwaltsschreiben aus Südafrika, die einen riesigen Nachlass mit meiner Hilfe transferieren wollen ...
Velbert2 20.01.2018
2. Beauftragter gegen Einsamkeit
Was soll solch ein Beauftragter denn bewirken? Bestenfalls wäre so jemand im kommunalen Bereich sinnvoll. Manches lässt sich eben nicht politisch lösen, sondern nur durch das Engagement von Bürgern.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.