Newsblog Sexuelle Gewalt: Polizei ermittelt in 103 Fällen gegen Uber-Fahrer

Taxi-Schreck Uber hat offensichtlich nicht nur in der Zentrale ein Problem mit sexuellen Übergriffen. Auch Fahrer betrachten Frauen als Beute - Recherchen von CNN zufolge in großer Zahl.

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Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
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    Der Taxi-Vermittler Uber hat schon in der jüngsten Vergangenheit mit unappetitlichen Schlagzeilen wegen Übergriffigkeiten gegenüber Frauen von sich Reden gemacht. Jetzt liefert der US-Nachrichtensender CNN einen Hinweis auf das das ganze Ausmaß von sexueller Belästigung und Vergewaltigung. Insgesamt 103 Fälle haben die Rechercheure bislang zusammengetragen. Da es eine zusammenfassende Statistik nicht gibt, haben sie bei Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften in 20 größeren Städten nachgefragt. In den USA gibt es allerdings eine noch viel größere Zahl "größerer" Städte.
     
    Uber, 2010 in San Francisco gegründet, vermittelt inzwischen rund 15 Millionen Fahrten pro Tag. Mit Kampagnen gegen Drogen und gegen Alkohol am Steuer, versucht das Start-Up, sein Image aufzubessern. Bei der Kontrolle der eigenen Fahrer ist man jedoch viel nachlässiger. In vielen der angezeigten Fälle soll Alkoholeinfluss eine Rolle gespielt haben.   
    • (Archiv)Foto: dpa (Archiv)Foto: dpa
  • 5/2/18 7:01 AM
    Und damit endet der "Morgen" für heute wieder. Die Redaktion von SPIEGEL ONLINE wird Sie aber natürlich weiterhin über alles Wichtige informieren, was in der Welt passiert. Mit Berichten, Hintergründen, und Analysen. Heute dürften Haushaltsthemen die politische Agenda beherrschen. In Berlin legt Bundesfinanzminister Olaf Scholz seinen Etat-Entwurf vor, in Brüssel EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger. Beide dürften für Diskussionen sorgen. International stehen die Vorwürfe der israelischen Regierung gegen Iran auf dem Plan. Die große Frage ist: Was bezweckt Benjamin Netanjahu mit dem Vorstoß.
     
    Im Sport dürfen Sie eine detaillierte Nachlese zum Champions-League-Halbfinale zwischen Bayern München und Real Madrid erwarten. (Für diejenigen, die nicht dabei waren: München ist raus, nach einem 2:2 (Hinspiel: 1:2)) Und mein Kollege Christoph Seidler berichtet über die älteste Holzstatue der Welt, doppelt so alt wie die Pyramiden von Gizeh, fünf Meter hoch und von sehr speziellem Aussehen ...
     
    Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Morgen wird Sie an dieser Stelle meine Kollegin Heike Klovert begrüßen.  
  • 5/2/18 6:50 AM
     
     
    Kurz vor Schluss noch ein paar Worte zum Wetter. Heute dominieren insbesondere in der Osthälfte des Landes Wolken, aus denen - gebietsweise auch ergiebiger - Regen fallen kann. Im Norden und im Westen ist es dagegen zeitweise sonnig. die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 15 und 20 Grad, in Südostbayern sogar bis 24 Grad. Mehr zum Wetter in Ihrer Region finden Sie hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 5/2/18 6:43 AM
     
    Die New Yorker U-Bahn ehrt den 2016 verstorbenen Pop-Star David Bowie. In der Station "Broadway-Lafayette", die nur einige Blocks von Bowies Appartement in New York liegt, hängen Fotos von seinen Konzertauftritten, Portraits und Installationen.  
  • 5/2/18 6:32 AM
    CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vorgeworfen, das Nuklearabkommen mit Iran mit unlauteren Mitteln torpedieren zu wollen. "Das, was Netanjahu hier macht, ist ein Verwirrungs- und Täuschungsmanöver", sagte Röttgen dem Deutschlandfunk heute Morgen mit Blick auf die jüngsten Vorwürfe des israelischen Regierungschefs gegen den Iran.
     
    Die von Netanjahu dargestellten Sachverhalte zu einem geheimen iranischen Atomwaffenprogramm seien nicht neu. Er versuche damit, den Druck auf den amerikanischen Präsidenten zu erhöhen, sich gegen das Abkommen mit dem Iran zu entscheiden. Wer an Sicherheit im Nahen Osten interessiert sei, müsse für die Vereinbarung eintreten.
  • 5/2/18 6:31 AM
    Zwei Polizisten haben einen Mann aus der Mosel gerettet. Wie die Polizei mitteilte, trieb der 27-jähriger Mann am Dienstagabend unterhalb der Trierer Römerbrücke in der Mosel und rief um Hilfe. Als er drohte abzutreiben, sprangen die beiden Beamten in den Fluss und schwammen zu dem Mann. Sie konnten ihn bis zum Eintreffen eines Rettungsboots festhalten und dann in das Boot heben. Der Mann wurde unterkühlt in ein Trierer Krankenhaus gebracht. Die Römerbrücke wurde für die Dauer des Einsatzes gesperrt.
  • 5/2/18 6:25 AM
     
    US-Rapper Kanye West hat mal wieder Empörung ausgelöst - diesmal mit einer Bemerkung zum Thema Sklaverei. "Wenn man von über 400 Jahre langer Sklaverei hört: 400 Jahre lang? Das klingt für mich nach eigener Wahl", sagte der 40-Jährige gestern in einem bizarren Interview des Internetportals TMZ.com. Nach heftiger Kritik ruderte der 21-fache Grammy-Gewinner teilweise zurück. 
    Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren Millionen Schwarze aus Afrika nach Nordamerika verschleppt und dort als Sklaven verkauft worden. Die Praxis wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts gestoppt, wobei Afroamerikaner auch heute noch über Diskriminierung klagen.
     
    Ein schwarzer Mitarbeiter des Magazins protestierte denn auch heftig gegen West. "Du hast eine große Verantwortung, Bruder", sagte er. "Der Rest von uns muss in der Gesellschaft mit diesen Bedrohungen und der Ausgrenzung leben, die mit 400 Jahren Sklaverei einhergehen, die du als freie Wahl unserer Leute bezeichnest." Er fühle sich "unglaublich verletzt".
  • 5/2/18 6:21 AM
    China setzt im Handelsstreit mit den USA auf Gespräche. In dieser Woche treffe Vize-Ministerpräsident Liu He in Peking eine US-Delegation um Handelsminister Wilbur Ross, berichteten staatliche Medien. Geplant sei ein "Meinungsaustausch" zum chinesisch-amerikanischen Handel sowie den geschäftlichen Beziehungen. Bei dem Besuch morgen und am Freitag sei ein "Geben und Nehmen" angesetzt, hieß es im Leitartikel der Zeitung "China Daily". Die Zeiten, zu denen China gezwungen werden konnte, seine Türen zu öffnen, seien lange vorbei.
  • 5/2/18 5:26 AM
     
     
    Nicht jeder hat leutselig den 1. Mai gefeiert. Nicht wenige nutzten den Tag der Arbeit auch wieder, um für ihre politischen Ziele zu kämpfen. Die "revolutionären 1. Mai-Demonstrationen" in Berlin und Hamburg kamen in diesem Jahr jedoch ohne Krawalle und gewalttätige Ausschreitungen aus. In beiden Städten hatte die Polizei sicherheitshalber mehrere tausend Beamte im Einsatz. 
     
    In Paris kam es dagegen zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei. Mehr als tausend vermummte Demonstranten steckten eine McDonald's-Filiale in Brand und zündeten zahlreiche Autos an. Die Polizei nahm fast 300 von ihnen fest. Zuvor hatten zehntausende Menschen friedlich demonstriert.
    • Foto: REUTERS/Philippe Wojazer Foto: REUTERS/Philippe Wojazer
  • 5/2/18 5:16 AM
     
     
    Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos bei Kehl in Baden-Württemberg sind unweit der Grenze zu Frankreich vier Menschen ums Leben gekommen. Alle vier Opfer saßen in einem der beiden Autos und starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des zweiten Wagens sei lebensgefährlich verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher heute Morgen. Eines der Unfallfahrzeuge war aus bisher unklarer Ursache in den Gegenverkehr geraten.
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 5/2/18 5:09 AM
    VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh findet, dass im Konzern viele Dinge unnötig doppelt und dreifach entwickelt werden. "In dem Konzern mit seinen zwölf Marken müssen wir die Synergien besser heben, sagte er dem "Handelsblatt". Im Blick hat er vor allem die Entwicklungsabteilungen der einzelnen Marken, die parallel an neuen Verbrennermotoren und der Batterietechnologie arbeiten. 
    Zum Einsparvolumen machte er keine Angaben. In dem Bericht hieß es unter Berufung auf Konzernkreise dazu, durch eine engere Abstimmung der Marken ließen sich Einsparungen im mittleren einstelligen Milliardenbetrag realisieren. Diese Synergien zu heben, habe der Aufsichtsrat dem früheren Vorstandschef Matthias Müller nicht zugetraut.
  • 5/2/18 5:00 AM
    EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger stellt heute seinen mit Spannung erwarteten Vorschlag zur künftigen EU-Finanzplanung vor. Der sogenannte mehrjährige Finanzrahmen (MFR) soll die Ausgaben der EU für den Zeitraum von 2021 bis Ende 2027 verbindlich festlegen. Gleichzeitig werden mit ihm auch die politischen Schwerpunkte der EU für das nächste Jahrzehnt gesetzt.
    Bereits in den vergangenen Wochen hatte Oettinger durchblicken lassen, dass er seinen Schwerpunkt eher beim Schutz der EU-Außengrenzen und Forschung und Jugend sieht. Wenn es nach ihm geht, müssen sich Landwirte und strukturschwache Regionen deshalb auf Kürzungen einstellen. 
    Wegen des Brexits werden im EU-Haushalt nach Berechnungen Oettingers künftig pro Jahr mindestens zwölf Milliarden Euro fehlen. Höhere Beitragszahlungen der verbleibenden EU-Staaten und eine EU-Plastiksteuer sollen die Lücke stopfen.
  • 5/2/18 4:53 AM
  • 5/2/18 4:51 AM
    US-Sonderermittler Robert Mueller soll einem Zeitungsbericht zufolge den Anwälten von Donald Trump damit gedroht haben, den US-Präsidenten zu einer Anhörung vor einer Grand Jury vorzuladen, sollte er eine Befragung durch die Ermittler verweigern. Mueller habe dies bei einem Treffen mit Trumps Anwaltsteam am 5. März gesagt, berichtete die "Washington Post" gestern Abend. Daraufhin habe Trumps Anwalt Jay Sekulow eine Liste mit 49 Fragen zusammengestellt, die dem Präsidenten gestellt werden könnten, berichtete die "Washington Post" weiter. Dabei soll es sich um den Fragenkatalog handeln, welchen die "New York Times" am Montag veröffentlicht hatte.
     
    Mueller untersucht die Vorwürfe, dass Moskau über eine versteckte Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 den Kandidaten Trump unterstützte. Er ermittelt zudem zu möglichen illegalen Kontakten zwischen Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung und geht dem Verdacht der Justizbehinderung durch Trump nach.
  • 5/2/18 4:49 AM
    Das US-Finanzministerium hat eine Frist verlängert, in der Investoren ihre Anteile an mehreren russischen Konzernen wegen amerikanischer Sanktionen veräußern müssen. Statt bis Montag bleibe dafür bis zum 6. Juni Zeit, teilte das Ministerium gestern mit. Von den Strafmaßnahmen sind der Aluhersteller Rusal, die Holdinggesellschaft En+ und der Autohersteller GAZ betroffen. An den drei Unternehmen ist der Milliardär Oleg Deripaska beteiligt. Die Regierung in Washington will mit den Sanktionen Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. 
  • 5/2/18 4:47 AM
    Die Finanzminister von Bund und Ländern treffen sich heute in Berlin und beraten über die Neuregelung der Grundsteuer, die nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April nötig wird. Die Karlsruher Richter hatten das derzeitige Steuermodell für verfassungswidrig erklärt. Bis Ende kommenden Jahres muss ein neues Gesetz verabschiedet sein. Erklärter politischer Wille ist, dass das Steueraufkommen insgesamt weder steigen noch sinken soll. 
    "Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass einige Gruppen oder Personen mehr bezahlen müssen - andere auch weniger", sagte Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU). "Wir müssen aber sehen, dass wir die Unterschiede zum heutigen Stand gering halten." Niedersachsens Landesregierung habe sich noch nicht auf ein Modell für die Neuregelung festgelegt. 
  • 5/2/18 4:41 AM
     
    Michael Schulte fährt für Deutschland nach Lissabon. Der 28-Jährige, der in Buxtehude bei Hamburg lebt, tritt beim Eurovision-Song-Contest-Finale am 12. Mai mit der Ballade "You Let Me Walk Alone" an, die er für seinen gestorbenen Vater geschrieben hat. Der Singer-Songwriter nimmt die Konkurrenten ernst. "Der Song aus Irland ist mein Lieblingssong. Der ist leider, was die Wettquoten angeht, eher weiter hinten platziert", sagte Schulte im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Ich glaube, dass Bulgarien gewinnen wird, die haben sehr gute Chancen." 
  • 5/2/18 4:38 AM
    Auch zu seinem 42. Geburtstag gibt es für den deutschen Astronauten Alexander Gerst keine Pause von seinem straffen Trainingsprogramm. Die Ausbildung im Sternenstädtchen bei Moskau laufe vor seinen kommenden Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) normal weiter, sagte ein Sprecher der Europäischen Raumfahrtagentur Esa. So kurz vor dem Flug sei Gersts Trainingsplan sehr dicht. 
    Der Geophysiker aus Künzelsau in Baden-Württemberg wird morgen 42 Jahre alt. Im russischen Kosmonautentrainingszentrum bereitet er sich derzeit auf seinen zweiten Flug zur ISS vor. Dort übt er zum Beispiel die Steuerung einer russischen Sojus-Raumkapsel. Auch Belastungsübungen mit einer Zentrifuge stehen auf dem Programm. Am 6. Juni soll er zusammen mit einem Russen und einer Amerikanerin vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zum Außenposten der Menschheit fliegen. 
     
  • 5/2/18 4:33 AM
     

     
     
    James Bond erhält weibliche Konkurrenz: In dem geplanten Spionage-Thriller „355“ sollen Jessica Chastain, Marion Cotillard, Penelope Cruz, Fan Bingbing und Lupita Nyong'o die Hauptrollen übernehmen. Chastain (41, „Molly's Game - Alles auf eine Karte“) gibt auch als Produzentin den Ton an, wie das Branchenblatt „Hollywood Reporter“ am Dienstag berichtete. 
    Es sei ein Privileg, eine so unterschiedliche Gruppe von Frauen vor die Kamera zu holen, um die „knallharte“ Welt von internationaler Spionage zu erkunden, sagte Chastain in einer Mitteilung. Die fünf Frauen spielen Agentinnen aus verschiedenen Ländern, die sich zusammen gegen eine gefährliche Organisation verbünden. Die Regie übernimmt der Produzent und Autor Simon Kinberg, der zuvor Filme wie „Deadpool“, „Logan - The Wolverine“ und zuletzt „Mord im Orient-Express“ produzierte.
     
     
    • EAMONN M. MCCORMACK / GETTY IMAGES EAMONN M. MCCORMACK / GETTY IMAGES
  • 5/2/18 4:24 AM
    Südkoreas Präsident Moon Jae In hat die Vereinten Nationen um eine Überprüfung der geplanten Schließung des nordkoreanischen Atomtestgeländes gebeten. Moon habe die Bitte in einem Telefonat mit Uno-Generalsekretär Antonio Guterres am vergangenen Montag geäußert, sagte gestern ein Uno-Sprecher. 
     
    Moon war am Freitag zu einem historischen Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in der entmilitarisierten Zone zwischen beiden Ländern zusammengekommen. Dabei bekannten sie sich zum Ziel eines dauerhaften und stabilen Friedens und einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel. Kim sagte zu, das nordkoreanische Atomtestgelände Punggye Ri im Mai zu schließen.
  • 5/2/18 4:21 AM
    Im Streit über strengere Abgas- und Verbrauchsvorschriften für Autos in den USA haben mehrere Bundesstaaten Klage gegen die Regierung von Präsident Donald Trump eingereicht. 17 Staaten von Kalifornien über Iowa und Illinois bis nach New York wollen die Umweltbehörde EPA daran hindern, die von Trumps Vorgänger Barack Obama eingeführten Richtlinien zu überarbeiten.
     
    Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, warf EPA-Chef Scott Pruitt vor, geltendes Recht zu brechen und die Gesundheit von Kindern aufs Spiel zu setzen. Pruitt und Trump wollten, dass die Menschen mehr Benzin kauften nähmen dabei eine stärkere Verschmutzung der Umwelt in Kauf, sagte Brown. Das Weiße Haus lehnte eine Stellungnahme zunächst ab und erklärte, die Klage zu prüfen.
  • 5/2/18 4:12 AM
     
     
    Die erst Nachricht kommt aus den USA. Dort muss sich ein Tierarzt vor Gericht verantworten, der es mit seinem Schwur, Tieren zu helfen, nicht so genau nahm. Er hatte jahrelang Hundewelpen als "Kuriere" für den Schmuggel von Heroin benutzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Kolumbianer vor, mit flüssigem Heroin gefüllte Päckchen in die Bäuche der Tiere eingepflanzt zu haben. Nach ihrer Ankunft in den USA ist ihnen den Angaben nach das Rauschgift dann wieder entfernt worden. Laut "New York Times" starben drei Hunde später an den Folgen der Prozedur. 
     
    Eine Untersuchung vor zwölf Jahren habe diese "Herzlosigkeit" im Drogenschmuggel aufgedeckt, erklärte die US-Antidrogenbehörde DEA. Der 38-Jährige sei nicht nur ein Drogenhändler, sondern habe auch den Schwur von Tierärzten gebrochen, Tierleiden zu verhindern, erklärte der zuständige US-Bundesstaatsanwalt Richard P. Donoghue gestern. Nach seiner Auslieferung aus Spanien am Montag muss er sich nun vor einem Bundesgericht in New York verantworten. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Mindesthaftstrafe von zehn Jahren wegen Drogenschmuggels.
     
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 5/2/18 4:06 AM
    Der Reichstag um 5:16 Uhr
  • 5/2/18 4:05 AM
    Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE heute wieder aus Berlin. Vorgesetzte können heute in vielen Fällen ihren Langmut beweisen - mit denjenigen, die nach einer langen Nacht ein wenig übermüdet zur Arbeit kommen. Davon dürfte es heute einige geben. Selten waren so viele Menschen noch um dieser Zeit auf den Straßen zu sehen, oder leicht benommen vor den Clubs. 
     
    Aber das Interesse an den Nachrichten aus aller Welt ist hoffentlich ungebrochen. Hier kommen sie - kurz und bündig von SPIEGEL ONLINE. 
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