Newsblog Fußballmannschaft in Höhle eingeschlossen

Eine Jugend-Fußballmannschaft ist seit dem Wochenende in einer thailändischen Höhle eingeschlossen. Eine Sturzflut versperrt den Weg, Taucher konnten bisher nur Rucksäcke und Fußabdrücke finden. Die Live-News.

Mit


Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Und damit geht der "Morgen" schon wieder zu Ende. SPIEGEL ONLINE wird Sie aber weiterhin mit Nachrichten, Analysen und Hintergrundberichten aus aller Welt versorgen. Topthema sind heute die Wahlen in der Türkei: Was dürfen wir jetzt erwarten? Wie reagieren die Regierungen in den Partnerländern? Und welche Auswirkungen hat das Wahlergebnis für das Zusammenleben von Türken und Deutschen? 
 
Auch die Präsidiumssitzung der CDU wird uns beschäftigen. Die große Frage ist, ob die Ergebnisse, die Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Sonder-Gipfel in Brüssel mitgebracht hat, Hoffnung machen, dass sich der Streit der Schwesterparteien um die Asylpolitik befrieden lässt.
 
Auch über die Reise des britischen Prinzen William (ohne seine Frau Kate) durch den Nahen Osten werden wir berichten. Unter anderem wird er Israel besuchen und ebenso die palästinensischen Gebiete
 
Morgen wird Sie an dieser Stelle meine Kollegin Rachelle Pouplier begrüßen. Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen noch einen erfolgreichen Tag.  
Foto: dpa
 
 
Kurz vor dem Ende noch ein kurzer Blick auf das Wetter: Es ist sehr kühl und in weiten Teilen Deutschlands regnerisch. Die Wolkendecke reißt allenfalls im Nordosten und im Südwesten für längere Zeit auf. Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 24 Grad. Mehr zum Wetter in Ihrer Region finden Sie hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link
Die CSU kann einer Umfrage zufolge mit ihrer Flüchtlingspolitik die Mehrheit nicht überzeugen. Bei einer Landtagswahl käme sie auf 40 Prozent der Stimmen, geht aus einer heute Morgen veröffentlichten Umfrage des Forsa-Instituts unter 2500 Frauen und Männern für das Trendbarometer von RTL und n-tv hervor. Das wären 7,7 Punkte weniger als bei der Landtagswahl 2013. 38 Prozent der Bayern sind demnach mit der bisherigen Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder zufrieden, 56 Prozent sind "weniger zufrieden oder unzufrieden".
 
Das Urteil über Söder sei damit fast so schlecht wie das über seinen Vorgänger Horst Seehofer im Dezember 2017, kurz vor seiner Ablösung. Mit der Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sind mehr Bayern (43 Prozent) zufrieden. Selbst unter den CSU-Anhängern schneide Merkel mit 61 Prozent besser ab als Söder.
Bei einem Angriff von bewaffneten Nomaden auf sechs Dörfer in Nigeria sind einem Medienbericht zufolge am Wochenende mindestens 86 Menschen ums Leben gekommen. Das sagte ein Polizeisprecher des Bezirks Gashish im Staat Plateau gestern dem Sender Channels Television. Mindestens 50 Häuser und mehrere Fahrzeuge seien bei dem Angriff zerstört worden. Im Bundesstaat Plateau kommt es immer wieder zu Spannungen und Gewalt zwischen primär muslimischen Nomaden und christlichen Bauerngemeinden. In den vergangenen Jahren sind wegen der zunehmenden Trockenheit im Norden des Landes zahlreiche Nomaden mit ihren Kuhherden in die südlicheren Regionen des Landes ausgewichen.
Fast jedes zweite europäische Unternehmen schraubt einer Studie zufolge wegen des Brexit seine Investitionen in Großbritannien zurück. Vor allem in Deutschland sei die Auffassung verbreitet, dass der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union schlecht für das Geschäft sei, sagte Anahita Thomas von der Anwaltskanzlei Baker & McKenzie. Drei Viertel der Manager forderten die EU zu Zugeständnissen auf, um bessere Handelsbeziehungen nach dem Brexit 2019 zu sichern. An der Umfrage beteiligten sich 800 Spitzenmanager aus Frankreich, Deutschland, Schweden, Irland, Spanien und den Niederlanden. 

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA geht in eine neue Runde. Jetzt erwägt das US-Finanzministerium Einschränkungen für chinesische Investoren. Derzeit werde an Regeln gearbeitet, welche den Verkauf von bestimmten US-Technologiefirmen an die Unternehmen untersagen, an denen chinesische Investoren mehr als ein Viertel der Anteile halten, sagte ein mit dem Vorgang vertrauter Regierungsmitarbeiter dem "Wall Street Journal". Die Pläne sollen am kommenden Freitag bekanntgegeben werden. Bis dahin seien noch Änderungen möglich, was etwa die Beteiligungsschwelle angehe, sagte der Insider.

 

US-Präsident Donald Trump wirft China den Diebstahl von intellektuellem Eigentum vor. Die geplanten Einschränkungen für chinesische Investoren zielen dem Regierungsinsider zufolge insbesondere auf das strategische "Made in China 2025"-Programm ab. Mit diesem Plan will die Volksrepublik etwa die Luftfahrt-, IT-, Schiffsbau-, Pharma-, Robotik- und andere High-Tech-Branchen ausbauen.

 
Ein Teenager hat sich während eines Fluges von Bosten nach Portland (Oregon) die Anerkennung der gesamten Crew (und anschließend einer riesigen Fangemeinde im Internet) erworben, weil sie sich mit einem einen taub-blinden Passagier verständigen konnte. Die 15-Jährige hatte in ihrer Schule einen Kurs in der Zeichensprache besucht und konnte jetzt in dem Flugzeug ihre Hilfe anbieten. Ein anderer Passagier fotografierte die Szene und stellte sie bei Facebook ein. Seitdem kassierte der Post mehr als eine Million "Likes". 
 
Foto: REUTERS
 

Um den Laden zur Arbeitszeit in Brasilien voll zu bekommen, lockt eine Kneipe in Rio de Janeiro mit einem außergewöhnlichen Versprechen: Fällt Neymar im entscheidenden WM-Gruppenspiel am Mittwoch gegen Serbien um, gibt es jedes Mal einen Schnaps auf Kosten des Hauses. Die Partie in Moskau wird am Zuckerhut um 15 Uhr Ortszeit übertragen.

Die spektakulären Faller des 26-Jährigen bei fast jeder "Feindberührung" sind auch in Brasilien ein Streitthema. Gegen Costa Rica war auch Schiedsrichter Björn Kuipers auf die theatralische Inszenierung des Stars reingefallen, nahm nach Studium der Video-Aufzeichnung den Elfmeterpfiff aber wieder zurück.

Ob "Sir.Walter" mit dem brasilianischen Wort "tombo" (Umkipper) in der Werbeaktion nur geahndete Fouls meint, ließ der Pub offen. Beim Auftakt gegen die Schweiz wurden gegen Neymar zehn Fouls gepfiffen, Costa Rica brachte Neymar nach Meinung des Schiedsrichters nur viermal regelwidrig zu Fall.

Allerletzter Auftritt als Chef der Berliner Philharmoniker und ein Versprechen: Mit dem diesjährigen Waldbühnen-Konzert hat sich Sir Simon Rattle am gestern Abend noch einmal von seinem Orchester und dem Berliner Publikum verabschiedet. Nach 16 Jahren ist er damit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker abgetreten. In der ausverkauften Waldbühne versprach der 63-Jährige aber auch: "See you very soon". Vergangene Woche hatte er bereits in der Philharmonie, dem Stammhaus des Orchesters am Berliner Tiergarten, ein Abschiedskonzert gegeben. 

Bei seinem letzten Konzert an der Spitze der Berliner Philharmoniker musizierte er über weite Strecken mit seiner Ehefrau, der Mezzosopranistin Magdalena Kozena. Zum Ende des Konzertes dirigierte er nicht, sondern ging durch die Reihen seiner Musiker, von denen einige weiß-lockige Rattle-Perücken trugen. 
 
Und damit fing alles an:
 
 
 
Foto: dpa
 
 
Ägyptens Fußballverband hat Spekulationen über einen möglichen Rücktritt von Stürmerstar Mohamed Salah aus der Nationalmannschaft zurückgewiesen. "Man sollte nur auf das zählen, was Salah auf seinem Twitteraccount schreibt", teilte ein Sprecher des Verbandes in der Nacht zum Montag mit. Zuvor hatte der US-Sender CNN unter Bezug auf eine namentlich nicht genannte Quelle berichtet, der 26-Jährige denke über einen Rücktritt nach. 

Der Stürmer des FC Liverpool fühle sich durch die Ereignisse in Tschetschenien bloßgestellt, behauptete die Quelle weiter. Salah wolle nicht in politische Belange hineingezogen oder sogar politisch instrumentalisiert werden. Angeblich soll ihm vor allem ein Mannschaftbankett zusammen mit dem autoritären Republikchef Ramsan Kadyrow missfallen haben. Kadyrow hatte sich auch mehrere Male medienwirksam mit Salah ablichten lassen und ihn zum Ehrenbürger ernannt.
Foto: dpa
 
 
In Deutschland hat Erdogans AKP übrigens ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als zu Hause. Nach Auszählung von fast 80 Prozent der Stimmen in Deutschland kam er auf 65,7 Prozent der Stimmen im Vergleich zu 52,6 Prozent insgesamt. Anhänger Erdogans feierten in der Nacht auch auf Deutschlands Straßen unter anderem mit Autokorsos.

Der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir kritisierte das Wahlverhalten der Deutschtürken scharf. "Die feiernden deutsch-türkischen Erdogan-Anhänger jubeln nicht nur ihrem Alleinherrscher zu, sondern drücken damit zugleich ihre Ablehnung unserer liberalen Demokratie aus. Wie die AfD eben", sagte der Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur. "Das muss uns alle beschäftigen."
 
Eine detaillierte Analyse von meinem geschätzten Kollegen Hasnain Kazim zur Wahl können Sie hier lesen. 
"Heute habt Ihr bei den Wahlen am 24. Juni, die das künftige halbe Jahrhundert, die das Jahrhundert unseres Landes prägen werden, wieder auf unserer Seite gestanden".
 
Wahlsieger Recep Tayyip Erdogan zum Ausgang der Wahlen in der Türkei am Wochenende . . .
 
Die Deutsche Bahn will bei angehenden Azubis künftig auf das Bewerbungsschreiben verzichten. Ab Herbst soll es möglich sein, über eine Online-Plattform nur noch Lebenslauf und Zeugnisse einzureichen. "Wir wollen es den Bewerbern so einfach wie möglich machen", sagte Personalerin Carola Hennemann. Der Konzern will dieses Jahr rund 19.000 Mitarbeiter einstellen, darunter 3600 Auszubildende.

In den nächsten Jahren gehen bei der Bahn Tausende Mitarbeiter in Rente. Etwa die Hälfte der Belegschaft wird den Konzern in den kommenden zehn Jahren aus Altersgründen verlassen, wie das Unternehmen erklärt. Neben IT-Experten oder Ingenieuren sucht die Bahn auch Leute, die Lokführer oder Fahrdienstleiter werden wollen. 
 
 
Eine thailändische Jugend-Fußballmannschaft ist seit dem Wochenende in einer Höhle eingeschlossen. Eine Sturzflut habe ihr den Weg nach draußen versperrt, teilte die Polizei in der nordthailändischen Provinz Chiang Rai am Montag mit. 

Bei einer Rettungsaktion durchsuchten Spezialkräfte, darunter auch Taucher, die Höhle, konnten die Jugendlichen aber zunächst nicht finden, sagte der lokale Polizeichef. Die Rettungskräfte hätten aber unter anderem Rucksäcke und Fußabdrücke der Jugendlichen in der Höhle entdeckt.

Bei den Vermissten handelt es sich um zwölf Jungen im Alter von 11 bis 15 Jahren und ihren 25-jährigen Trainer. Sie stammen nach Angaben der Polizei aus verschiedenen Teilen der Provinz und seien nach einem Ausflug am Samstag nicht zurückgekehrt.
 
 
Die weltweiten Handelskonflikte, und die andauernden Zwistigkeiten innerhalb der Koalition legen sich wie Mehltau auf die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Der von US-Präsident Donald Trump ausgelöste Zollstreit mit China, der Europäischen Union und anderen Ländern lasse Firmenchefs bei Investitionen zögern, erklärten Volkswirte einiger Großbanken. Auch auf die Streitigkeiten in der Bundesregierung zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU werde in manchen Chefetagen mit Sorge geblickt - auch wenn der Zwist sich nicht unmittelbar auf die deutsche Wirtschaft auswirke. 

Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich den Ökonomen zufolge noch unberührt von den Sorgen. Dafür seien vor allem volle Auftragsbücher und eine robuste Binnenwirtschaft verantwortlich, erklärte Michael Holstein von der DZ-Bank. "Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin positiv, verliert aber etwas an Fahrt.
Foto: DLR
 
 
Mehrere Kilogramm Gurken, Tomaten und anderes Gemüse haben Forscher bisher in der Antarktis ernten können. In einem speziellen Gewächshaus gedeihen die Pflanzen ohne Erde, Tageslicht und Pestizide. "Wir haben Gemüse in Hülle und Fülle", sagte Projektleiter Daniel Schubert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen. "Das hat unsere Vorstellungen bei weitem übertroffen."

Mitte Februar hatte ein Forscher die ersten Pflanzen in dem Gewächshaus ausgesät. Das Projekt läuft noch bis Ende des Jahres. Es soll den Wissenschaftlern Erkenntnisse für künftige Mond- und Marsmissionen liefern. Dort könnten Gewächshäuser die Astronauten mit frischem Gemüse versorgen.
Foto: AP
 
 
Drei Jahre nach "Jurassic World" beherrschen die Dinosaurier wieder die Kinos in den USA und Kanada. "Jurassic World 2: Das gefallene Königreich" legte mit Einnahmen von 150 Millionen Dollar über das Wochenende in den USA einen ordentlichen Start hin. An die Einnahmen von 209 Millionen Dollar seines Vorgängers im Sommer 2015 reichte der Abenteuerfilm mit Chris Pratt in der Hauptrolle allerdings nicht heran. 
 
In Deutschland war "Jurassic World 2" bereits vor zwei Wochen gestartet. Der Film des Spaniers Juan Antonio Bayona ist der fünfte Teil aus der "Jurassic Park"-Reihe, die Steven Spielberg 1993 mit dem gleichnamigen Film gestartet hatte. Sein Science-Fiction-Klassiker beruht wiederum auf Michael Crichtons Roman von 1990, in dem die eigentlich ausgestorbenen Tiere mit Hilfe von Gentechnik in einem Vergnügungspark zum Leben erweckt und dann zur Gefahr werden. 
Foto: dpa
 
 
Die Suche nach einem Handwerker - möglichst noch nach einem, der sein Handwerk versteht - dürfte in absehbarer Zeit noch schwieriger werden. Denn die Zünfte finden immer weniger Nachwuchs. Das Problem "wird sich noch verschärfen", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Rund 200.000 Betriebe mit rund einer Million Mitarbeitern stünden in den kommenden fünf bis sechs Jahren vor einem Generationswechsel.
 
 
Wollseiger zufolge kann die Branche derzeit "200.000 bis 250.000 zusätzliche Handwerker sehr gut in den Betrieben unterbringen". Es sei zu befürchten, dass etliche Betriebe nicht fortgeführt werden könnten, weil kein geeigneter Nachfolger gefunden werde. Wollseifer hatte Mitte März in einem Interview gesagt, die Auftragsvorlaufzeit - also die Zeit, die ein Betrieb benötigt, um die bereits vorhandenen Aufträge abzuarbeiten - sei aufgrund der guten Konjunktur auf im Schnitt zehn Wochen gestiegen. 
Foto: dpa
 
Ein New Yorker Künstler nutzt alte Baumstämme, die für die Pilzzucht verwendet werden, als Material für Skulpturen. Brian Soliwoda hat gut anderthalb Meter hohe Holzstämme geschnitzt und mit biologisch abbaubarem Pappmaché verziert. Diese werden dann mit Pilzsporen geimpft. Soliwodas Kunst ist genauso vergänglich, wie eben alles in der Natur. Die Baumstümpfe zersetzen sich in schätzungsweise drei bis fünf Jahren. Noch sind in einem Gemeindegarten im Stadtteil Queens zu sehen. 
EU-Kommissar Günther Oettinger hat wenig Hoffnung, dass sich die EU auf dem Gipfel am Donnerstag und Freitag darüber einigt, wie sich die Verteilung der Flüchtlinge regeln lässt. Er forderte Bundesinnenminister Horst Seehofer auf, Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Zeit für eine europäische Lösung zu geben. "Ich glaube, es wird bis zum EU-Gipfel Fortschritte geben. Aber es wird nicht eine Einigung in der Dimension herauskommen, wie es einige in der CSU erwarten", sagte Oettinger dem "Reutlinger General-Anzeiger". "Ich glaube, dass die Kanzlerin gute Argumente hat, um eine weitere Beratung auf europäischer Ebene durchzusetzen", sagte Oettinger.
 

Norbert Röttgen, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, hat die Pläne von Bundesinnenminister Horst Seehofer  zur Zurückweisung von Flüchtlingen an der deutschen Grenze als "Fiktion" bezeichnet. "Es gibt diesen Ort an der Grenze nicht, an dem Flüchtlinge zurückgewiesen werden könnten", sagte Röttgen der "Passauer Neuen Presse".

 

Flüchtlinge, die zu uns kämen, befänden sich in aller Regel auf deutschem Hoheitsgebiet, und die Rechtslage sei klar: Jedes Asylbegehren müsse geprüft werden wie in jedem europäischen Land auch, sagte Röttgen. "Es gibt ein klares rechtliches Verbot der Zurückweisung ohne Prüfung." Für die Ermittlung eines bereits laufenden Asylverfahrens ebenso wie für die Überstellung seien die Behörden auf die Kooperation des zuständigen Landes angewiesen.

Foto: dpa
 
 
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey bezieht Stellung in der hitzigen Debatte, ob Schulen Burkinis für muslimische Mädchen im Schwimmunterricht gestatten sollten. Aus ihrer Sicht ist es wichtiger, das die Mädchen am Schwimmunterricht teilnehmen, als die Durchsetzung der reinen Lehre unserer liberalen Gesellschaft. "Das wichtigste ist ja das Wohl der Kinder, und das heißt nun mal, dass alle Schwimmen lernen", sagte sie am Sonntag auf einer Veranstaltung der "Zeit".
 
Es sei deshalb völlig vertretbar, wenn Schulen die Teilnahme am Schwimmunterricht förderten, indem sie die Kleidungsstücke, die bis auf Gesicht, Hände und Füße alle Körperteile bedecken, erlauben und ausgeben. Wichtig sei nur, dass der Bildungsauftrag im Vordergrund stehe und die Sache "nicht hochstilisiert wird zum Untergang des Abendlandes".
Der Reichstag um 5:19 Uhr
Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE heute wieder aus Berlin. Der Sommer macht wohl noch eine ganze Weile Pause. Nach der Hitzeperiode im Mai bleibt es in dieser Woche kühl und regnerisch. (Aber nur Fußballverächter denken, dass das gut ist, um die erhitzten Gemüter auf den Fanmeilen zu kühlen). 
 
Aber kommen wir erstmal zu den Nachrichten aus aller Welt. . .


insgesamt 23 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
atlantus 25.06.2018
1. oh gott
es ist schwer atmen und laut schweigen.
thomas.kahne 25.06.2018
2. Falsche Signal
Dies ist das falsche Signal zur falschen Zeit. Wir brauchen zur Verteidigung unserer Kultur und unserer Werte keine Laissez-Faire-Mantalität des geringsten Widerstandes. Integration scheitert nicht an Liberalität, sondern an den mangelndem Rückgrat. Ein Burkini hat symbolischen Charakter mit viel Aussenwirkung.
aeggi 25.06.2018
3. aeggi
Mit Burkinis fängt es an , mit der Scharia geht es weiter.....
imreseker 25.06.2018
4. Erschreckende Kinderschutz-Meinung von einer Ministerin....
Die die Forderung von Familienministerin Franziska Giffey die Kinder in Burka einzupacken, ist ja erschreckend. Sie hätte in Berlin Neukölln auch Burka anziehen sollen, damit Sie ein besseres Vorbild ist. Wir wundern uns, wiese die Politik in den sog. Demokratien kein Vertrauen genießt. Armes Deutschland und kleine SPD.
the-best-4-you 25.06.2018
5. Zum Thema Burkini
Wir haben in Deutschland eine Schulpflicht. Das Nachgeben ist überhaupt nicht nötig. Eltern, die Ihre Kinder nicht zum Schulunterricht schicken können mit einem Ordnungsgeld belegt werden und im Wiederholungsfall können die Kinder durch die Polizei zwangsweise dem Schulunterricht (Schwimmunterricht) zugeführt werden. Die Eltern können ggf. auch in Erzwingungshaft genommen werden. Nichzahler der Rundfunk- und Fernsehgebühr werden auch in Erzwingungshaft genommen. Weshalb sollte es Eltern anders ergehen. Wem die Gesetze eines Landes nicht gefallen, sollte sich ein Land suchen, in dem diese Gesetze keine Gültigkeit haben. 06:35 Uhr
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.