Newsblog Samsung-Nutzer berichten von ungewollt verschickten Fotos

Es ist eine unheimliche Vorstellung: Das eigene Smartphone verschickt unbemerkt Bilder an zufällige Kontakte. Samsung prüft Berichte von Usern über einen entsprechenden Bug.

Ein Samsung Galaxy Note8
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Ein Samsung Galaxy Note8

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Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Marius Mestermann beim Start in den Tag - hier finden Sie den Autor bei Twitter.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
  • Es ist wohl der Albtraum vieler Smartphone-User: Während man schläft, sendet das Gerät ungewollt Fotos aus der eigenen Sammlung an irgendwelche Kontakte. Einige Inhaber von Samsung-Handys berichten nun, dass ihnen genau das passiert ist. Auf der Online-Plattform Reddit und im offiziellen Samsung-Forum beschwerten sich dem US-Medium "Gizmodo" zufolge mehrere User über den unheimlichen Vorgang.
     
    Demnach stecke hinter dem angeblichen Bug die App Samsung Messages, die scheinbar zufällig Fotos per SMS verschickt. Hinzu kommt, dass die User davon erstmal nichts mitbekommen - das dürfte sich spätestens dann ändern, wenn sie eine Antwort auf die ungewollte Botschaft erhalten. Ein User berichtet sogar davon, dass über Nacht seine komplette Bildersammlung an den eigenen Partner verschickt worden sei.
     
    Laut "Gizmodo" teilte Samsung mit, man habe die Berichte vernommen und die Techniker darauf angesetzt. Für die Zwischenzeit empfiehlt das Portal zwei Schutzmaßnahmen: Den Zugriff der App auf den Handyspeicher sperren oder schlicht einen anderen Messenger zu nutzen.
  • 7/3/18 7:16 AM
    Orangene Trump-Pillen - wird es heute noch absurder? Das muss der Tag zeigen, denn es steht gerade bundespolitisch (hier der Live-Blog) einiges auf dem Spiel. Nachmittags und abends gibt es dann zum Glück wieder Fußballspiele, die man beim Warten auf eventuelle Pressestatements verfolgen kann.
     
    Hier geht der "Morgen" zu Ende, ich hoffe, Sie haben sich gut unterhalten und informiert gefühlt. Feedback nehme ich gerne unter marius.mestermann@spiegel.de entgegen. Doch klicken Sie nicht gleich weg! Auf SPIEGEL ONLINE finden Sie weiterhin Analysen, Hintergründe und Live-News zu allem, was heute wichtig ist. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!
  • 7/3/18 7:08 AM
    Das Gesicht von US-Präsident Donald Trump ziert nicht nur die Titelseite mancher Zeitung, sondern auch die ein oder andere Ecstasy-Pille: Vergangenen Monat tauchten laut Polizei im US-Bundesstaat Indiana Tabletten der Partydroge mit dem Konterfei des US-Präsidenten auf. Auf der Rückseite ist in Anlehnung an den berühmten Wahlkampfslogan der Schriftzug "Great Again" eingraviert.
    Die Bilder aus dem Polizeibericht sorgten in den sozialen Medien schnell für Belustigung. Ein Twitter-Nutzer etwa warnte vor den Trump-Pillen: "Sie wurden mit Lügen und Hass gestreckt". Ein anderer schrieb, die Tabletten würden zwar einen tollen Rausch verheißen, "aber sie lassen dich deprimiert zurück und du wirst merken, dass du eine Menge Geld für sie verschwendet hast".
  • 7/3/18 7:05 AM
     
    In Berlin könnte es heute noch stürmisch werden - am Wetter liegt das aber nicht. Gelb gepunktet mit nur wenigen Wolken zeigt sich heute unsere Wetterkarte, es wird überwiegend sonnig und trocken bei Temperaturen bis 31 Grad. Im Süden kann es aber tatsächlich hier und da gewittern - also Vorsicht beim Wandern.
     
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 7/3/18 6:53 AM
    Kurz vor Schluss noch ein kleines Quiz:
  • 7/3/18 6:52 AM
    Werden Asylbewerber bald wie am Flughafen behandelt? Das Konzept der "Transitzentren" dürfte jedenfalls Anleihen nehmen am Verfahren, das zum Beispiel an den Flughäfen in München und Düsseldorf für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten gilt. Die wichtigsten Infos zum Vorhaben der Union gibt es hier.
  • 7/3/18 6:40 AM
     
     
    Da sieht man den Wald vor lauter Rekorden nicht: Kolumbien schafft den größten Tropenwald-Nationalpark der Welt. Mit einer Gesamtfläche von 4,3 Millionen Hektar ist Serranía de Chiribiquete im Süden des Landes dank einer deutlichen Erweiterung nun größer als die Niederlande.
     
    "Das ist vielleicht der wichtigste Ort der Artenvielfalt auf der Welt. Die Bedeutung dieses Ortes verpflichtet uns dazu, ambitioniert zu sein", sagte Präsident Juan Manuel Santos.
     
    Bereits am Wochenende war der Nationalpark von der Unesco zum Welterbe erklärt worden. Das riesige Gebiet beherbergt sowohl archäologische Schätze als auch eine große Tier- und Pflanzenvielfalt. An den Tafelbergen sind über 75.000 Wandmalereien zu sehen, einige davon über 20.000 Jahre alt.
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 7/3/18 6:19 AM
    Haben sich wieder alle lieb? In wenigen Minuten trifft sich wieder die Unionsfraktion, und dass sie noch Union heißt, liegt wohl vor allem an den Ereignissen der letzten Nacht. Eine Spaltung von CDU und CSU durch den Streit um Abweisungen von Asylbewerbern scheint fürs Erste abgewendet, doch nun droht die Konfrontation mit dem Koalitionspartner SPD (ja, die gibt es auch noch!).
     
    Was von dem nächtlichen Kompromiss zu halten ist und wie es dazu kam, analysiert mein Kollege Florian Gathmann hier.
  • 7/3/18 6:11 AM
    Hamburg kann wohl auch ein Mobilitätsgesetz gebrauchen... Fühlen Sie sich auf den Straßen der Hansestadt gut aufgehoben, liebe Leserinnen und Leser?
  • 7/3/18 6:08 AM
     
    Heftiger Regen hat in Indien eine Fußgängerbrücke zum Einsturz gebracht. An einem Bahnhof in Mumbai stürzten die Trümmer direkt auf die Gleise, mindestens fünf Menschen wurden verletzt. Laut Polizei ist mindestens eine Person noch unter den Überresten der Brücke gefangen. Ein Sprecher der Eisenbahn sagte, der ununterbrochene Regen habe vermutlich Risse in der Brücke verursacht.
     
    Das Unglück ereignete sich am Morgen gegen halb acht. Glücklicherweise fuhren zu dem Zeitpunkt keine Züge auf der Strecke. Dem Fernsehsender "Aaj Tak" zufolge war die Brücke über 50 Jahre alt.
    • Foto: AP Foto: AP
  • 7/3/18 5:56 AM
    Zwischendurch was Kurzes zum Lachen: Pausenclown Trevor Noah erlebt zum ersten Mal die WM aus den USA - und imitiert Kommentatoren.
     
  • 7/3/18 5:43 AM
     
    Für die Liebe gibt sie ihre royalen Privilegien auf: Die japanische Prinzessin Ayako will Kei Moriya heiraten, einen „gewöhnlichen“ Mitarbeiter des Logistikkonzerns NYK Line. Das Kuriose: Ayakos Mutter, Prinzessin Takamodo, brachte das Paar selbst in Kontakt – allerdings wohl nicht mit der Absicht, sie zu verkuppeln.
     
    Takamodo kannte Moriyas Eltern durch ihr Engagement für eine lokale Nichtregierungsorganisation und hoffte, ihre Tochter für wohltätige Zwecke begeistern zu können. Doch die von den Müttern der beiden arrangierte Gelegenheit wurde durch gemeinsame Ausflüge und Erlebnisse zur Liebesgeschichte, sagte Ayako laut dem US-Sender CNN.
     
    Die Familie der japanischen Royals schrumpft damit auf 18 Mitglieder – nach eigener Aussage erhielt Ayako aber herzliche Glückwünsche von den Herrschern. Ihr Plan für die Zukunft: das Glück und den Spaß im Alltagsleben finden. Da wünsche ich ganz viel Erfolg!
    • Foto: AFP Foto: AFP
  • 7/3/18 5:35 AM
    Die Roten Teufel dürfen heute auf dem Liegestuhl Platz nehmen: Nach ihrem Last-Minute-Sieg gegen Japan bekommen die Spieler der belgischen Nationalmannschaft einen trainingsfreien Tag. Nicht mal Medientermine stehen auf dem Plan. Die Pause können sie gut gebrauchen: Am Freitag geht es im Viertelfinale gegen Brasilien. Frage in die Runde: Wer macht heute noch trainingsfrei?
  • 7/3/18 4:58 AM
    Ob das unbedingt für Deeskalation im Handelsstreit sorgt? Die US-Regierung traut dem weltgrößten Telekommunikationsanbieter China Mobile nicht über den Weg - und verwehrt ihm den Zugang zum US-Markt. Das staatliche Unternehmen stelle ein Sicherheitsrisiko dar, schrieb die Nationale Telekommunikations- und Informationsbehörde (NTIA) auf ihrer Website.
     
    Die zuständige Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) sollte daher den Antrag von China Mobile aus dem Jahr 2011 ablehnen, Telekommunikationsdienste zwischen den USA und anderen Ländern anbieten zu dürfen. Der Konzern zählt 899 Millionen Abonnenten.
    In ihrer Empfehlung gab die NTIA an, dass ihre Einschätzung "zu einem großen Teil auf Chinas Aufzeichnungen von nachrichtendienstlichen Aktivitäten und Wirtschaftsspionage, die auf die USA abzielen, sowie auf der Größe und den technischen und finanziellen Ressourcen von China Mobile beruht". Der Konzern reagierte zunächst nicht auf die Entscheidung.
  • 7/3/18 4:42 AM
     
    Was für ein Schauspiel: Der Vulkan Agung sorgt seit Tagen für spektakuläre Bilder von der indonesischen Ferieninsel Bali, hier ein aktuelles Beispiel. Der internationale Flughafen ist trotz zweithöchster Alarmstufe noch geöffnet - letzte Woche hatten wegen einer vorübergehenden Schließung noch tausende Touristen festgesessen.
    • Foto: AP Foto: AP
  • 7/3/18 4:27 AM
    Trübsal blasen nach dem deutschen WM-Aus? Von wegen! Die K.O.-Runde nimmt Fahrt auf und hat gestern mit zwei spannenden Duellen für beste Unterhaltung gesorgt. Hier etwa die oscarreife Performance von Brasiliens Superstar Neymar im Spiel gegen Mexiko:
     
     
    Huch, das war ja gar nicht die Originalszene... Das kann man schon mal verwechseln.
     
     
     
  • 7/3/18 4:18 AM
    Neun Tage lang waren die zwölf Jungen und ihr Fußballtrainer in einer Höhle in Thailand gefangen - mehrfach waren die dramatischen Entwicklungen auch ein Thema im "Morgen". Weil man von guten Nachrichten eigentlich nie genug bekommen kann: Rettungskräfte haben die Mannschaft gefunden und versorgt. Wie es jetzt weitergeht, steht hier.
  • 7/3/18 4:09 AM
    Der Lohn des Frühaustehers: Blick durch die Speicherstadt auf die Elbphilharmonie, 5:03 Uhr.
     
     
    • Foto: Marius Mestermann Foto: Marius Mestermann
  • 7/3/18 3:58 AM
    Trübe Bilanz: Flüsse, Seen und Grundwasser in Deutschland sind in einem für europäische Verhältnisse schlechten Zustand. Bei ökologischen und vor allem chemischen Kriterien gehören sie im Ländervergleich zu den Schlusslichtern, wie die Europäische Umweltagentur EEA mitteilte. Ähnlich schlecht schnitten nur Gewässer in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg ab.
    Nur 8,4 Prozent der deutschen Oberfläschengewässer wurden demnach bei ökologischen Kriterien mit gut oder sehr gut bewertet. EU-weit liegt der Wert deutlich höher bei 40,6 Prozent. Doch auch hier verfehlte die Mehrheit der Flüsse, Seen und Küstengewässer die Mindestanforderungen. Der ökologische Status wird unter anderem anhand von Pflanzen wie Plankton und Algen sowie anhand kleiner Tiere bestimmt.
    Chemisch wurden alle deutschen Oberflächengewässer schlecht bewertet. Auch hier sieht es EU-weit besser aus: In immerhin rund 38 Prozent der Gewässer sei der Zustand gut, erklärte die EEA. In den meisten Ländern sei die Verunreinigung mit Quecksilber ein Problem.
    Die Naturschutzorganisation WWF kritisierte, Deutschland verfehle klar die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie. "Es wurde zu lange weggesehen, wenn Industrie und Landwirtschaft auf Kosten unseres Wassers gewirtschaftet haben", bemängelte Naturschutz-Vorstand Christoph Heinrich. Es fehle der politische Wille, das Wasser zu schützen
  • 7/3/18 3:55 AM
    Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Eine weitere lange Nacht (oder kurze, je nachdem) liegt hinter uns, im Streit zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer um die Flüchtlingspolitik hat es eine Einigung gegeben - vorbei ist es damit aber noch lange nicht. Doch weil auch der Rest der Welt mal wieder einiges zu bieten hat, starte ich als Autor heute in einen aufregenden ersten "Morgen"-Blog. Über Anregungen und Feedback freue ich mich sehr, gerne auch an marius.mestermann@spiegel.de. Und los geht's! 
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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
kritischergeist 03.07.2018
1. Unglaubwürdige Aussage
In keinem EU-Land wird soviel Geld ausgegeben die Gewässer rein zu halten. Auch das Grundwasser ist abgesehen von Nitratbelastungen in einem guten Zustand. Ich bin zwar kein Wasserexperte aber sehr viel in Europa herumgekommen. Schon der äußere Anschein genügt um festzustellen dass in Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich, den Benelux-Staaten und in Osteuropa die Wasserqualität der Seen in der Nähe von Metropolen schlecht ist. Müll ist ein enormes Problem, besonders an Einmündungen von Flüssen. Wenn die Wasserqualität außerhalb Deutschlands so gut ist, wie kann es sein dass in sehr vielen Hotels es nicht empfohlen wird das Leitungswasser zu trinken und man häufig Badeverbotsschilder findet. Italien z.B. hat enorme Problem mit illegalen Mülldeponien bei denen der Regen giftige Stoffe ins Grundwasser eindringt. Große Flächen sind landwirtschaftlich kaum noch nutzbar. Auch Osteuropa hat ähnliche Probleme die man auch als Laie mit offenen Augen erkennen kann. Es wäre klüger wenn SPON viele Behauptungen von diversen Organisationen mal nachprüft bevor sie veröffentlicht werden. Es gibt eine starke Tendenz Deutschland-bashing zu betreiben und die ist bei Journalisten aus dem In-und Ausland sehr beliebt. Wie schon gesagt, der Beitrag ist unglaubwürdig weil er nicht den Realitäten entspricht die jeder der sehr viel ins Ausland reist, selbst feststellen kann.
herbert 03.07.2018
2. Wohin fliesst denn die Gülle und Tierscheisse von den Feldern?
Nicht nur in die Erde zum Trinkwasser sondern auch als Oberwasser in Bäche und Flüsse und somit in die Seen. Die Massentierhaltung und die fast unkontrollierte Entsorgung der Ausscheidungen der Tiere ist das Problem. Fazit Wer haut auf den Tisch und stoppt diesen WAHNSINN ß
bemuebe 03.07.2018
3. Jubel noch vor ein paar Jahren
Ich, ein einfacher Bürger, verstehe es nicht : vor ein paar Jahren wurde damit geprahlt, dass der Fischbestand sich deutlich verbessert habe und man könne sogar wieder schwimmen (Rhein als Beispiel). Ich glaube fast, dass wieder eine Sau durchs mediale Dorf getrieben wird.
butzibart13 03.07.2018
4. Deutschland wird Schlusslicht
Interessant der Satz in dem Ökologiebeitrag über die Gewässer "Es fehle der politische Wille, das Wasser zu schützen". Stattdessen, und das mag etwas weit hergeholt sein, wird auf politischer Ebene ein Kasperletheater vollführt. Dafür wurden die Herrschaften aber nicht gewählt.
so-long 03.07.2018
5. Welchen Status
hat die EEA? Wenn dieser der OECD in Bildungsfragen entspricht:, dann schnell beiseite legen.
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