Newsblog Rettung der letzten fünf Fußballer in Thailand hat begonnen

Die letzte Etappe der Rettungsaktion in Thailand läuft. Acht Mitglieder einer Fußballmannschaft wurden schon aus der Höhle gebracht. Jetzt sollen die verbliebenen vier Jungen und ihr Trainer befreit werden.


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Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Malte Müller-Michaelis beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Die gute Nachricht vorab: Den acht bislang aus der thailändischen Höhle geretteten Jungen geht es gut. Sie wurden im Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai untersucht. Keiner von ihnen habe Fieber, zwei hätten leichte Lungen-Infekte, berichteten die Ärzte. Die Bergungsaktionen dauern an, bis hoffentlich auch die verbliebenen vier Jungen sowie ihr 25-jähriger Trainer gerettet sind. "Wir gehen im Moment davon aus, dass wir eine hundertprozentige Erfolgsquote erreichen", sagte ein Sprecher.
Obwohl die Rettungsaktion bislang auch ohne ihn erfolgreich läuft, ist Tesla-Chef und Weltraum-Unternehmer Elon Musk (Foto: DPA) nach Thailand gereist und hat ein Mini-U-Boot mitgebracht, das bei der Bergung helfen soll. Das Boot taufte er "Wild Boar" ("Wildschwein") nach dem Teamnamen der Fußballmannschaft. Musk hatte das U-Boot entwickeln und testen lassen, nachdem er von dem Unglück gehört hatte. Ob es bei der Bergung der verbliebenen Jungen zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Er will es trotzdem da lassen, "falls es in Zukunft hilfreich sein kann". 
Die geretteten acht Jugendlichen wurden von Marinetauchern aus der Höhle geleitet. Die Bergung ist so problematisch, weil das Wasser sehr schlammig und die Sicht stark eingeschränkt ist. Zudem gibt es in der Höhle viele spitze Ecken und Kanten sowie manche Stellen, die so eng sind, dass die Taucher ihre Sauerstoffflaschen abnehmen müssen. Wegen des geringen Platzes scheint fraglich, ob Musks starres Mini-U-Boot überhaupt sinnvoll genutzt werden kann. Notwendig war es bislang nicht. (Foto: Getty Images)
Die ersten Aussagen der geretteten Jungen in Thailand sind wenig überraschend: Sie haben Hunger und wollen nach Hause. Ich kann beides sehr gut verstehen. Essen bekommen sie natürlich. Allerdings müssen sie noch eine Woche zur medizinischen und psychologischen Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Die Jungen hätten zwar sehr gute Immunsysteme - vermutlich auch dadurch, dass sie aktive Fußballer sind - trotzdem seien bei allen acht bislang Geretteten kleinere Infektionen festgestellt worden. Deswegen müssen sie leider auch eine Einladung von Fifa-Präsident Gianni Infantino ausschlagen, der sie zum WM-Finale nach Moskau einfliegen wollte. Das wäre aber zu viel Stress gewesen. 
Es gibt Neuigkeiten aus Thailand: Narongsak Osot-tanakorn, der die Mission leitet, hat mitgeteilt, dass 19 Taucher auf dem Weg zu den letzten eingeschlossenen Jungen sowie dem Trainer sind. "Wir hoffen, dass wir heute schneller sind als bisher, oder es zumindest in derselben Zeit schaffen", sagte Osot-tanakorn. Alle fünf verbliebenen Personen sollen zeitgleich gerettet werden. (Foto: REUTERS/ Instagram/ @elonmusk)
Und das soll es dann schon wieder gewesen sein. Halten Sie die Daumen gedrückt, dass die verbliebenen fünf Personen heil aus der Höhle gerettet werden können. Und wenn es soweit ist, gönnen Sie sich zur Feier des Tages gerne eine Piña Colada oder ein Picknick mit ihrem liebsten Teddybären. Ich danke für Ihr Interesse und verabschiede mich. Morgen sind wir an dieser Stelle wieder ab 6 Uhr für Sie da. Dann geleitet Sie der Kollege Marius Mestermann in den Tag. 
Die Wetteraussichten will ich Ihnen natürlich auch nicht vorenthalten. In der Mitte der Republik ist es meist bewölkt, im Nordwesten und Südosten droht zum Teil starker Regen. Das alles bei Toptemperaturen rund um 20 Grad.
Bevor der "Morgen" endet, werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Themen des Tages:
  • Natürlich befassen wir uns weiterhin mit der Höhlenrettung in Thailand, die heute hoffentlich erfolgreich abgeschlossen wird.
  • Wir blicken zurück auf die Merkwürdigkeiten des NSU-Prozesses und schauen voraus auf das Urteil.
  • Und im Laufe des Tages stimmen wir Sie auf das WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Belgien ein, das Sie dann natürlich ab 20 Uhr im Liveticker verfolgen können.
Hach, endlich was fürs Herz: Bei einem Buschbrand in Kalifornien ist unter anderem auch das Haus der Familie Rao abgebrannt. Als sie in die Trümmer zurückkehrten, fanden sie darin unter anderem den zerstörten Ehering von Laura Rao. Daraufhin ging ihr Mann Ishu spontan auf die Knie und hielt erneut um ihre Hand an. Die Feuerwehr verbreitete die schöne Geste per Twitter. "Es schien nur eine alberne Sache zu sein, um sie zum Lächeln zu bringen", sagte Rao. 
Und wo wir gerade beim Thema Fußball sind, bleiben wir doch gleich dabei: Der FC Barcelona hat die Verpflichtung des 21-jährigen Brasilianers Arthur von Gremio Porto Alegre bestätigt. Barça zahlt 31 Millionen Euro Ablöse für den Mittelfeldspieler, der die abgewanderten Andres Iniesta und Paulinho ersetzen soll. 
  
Apropos Fußball-WM: Heute Abend um 20 Uhr steigt das erste Halbfinale zwischen Frankreich und Belgien. Für Thierry Henry wird es ein besonderes Spiel, denn der Franzose arbeitet als Co-Trainer der Belgier. Der Kollege Lenne Kaffka hat aufgeschrieben, was Sie über diese besondere Personalie wissen müssen:

Frankreichs Thierry Henry ist Co-Trainer von Belgien

Ein Halbfinale gegen seine Heimat: Thierry Henry ist Frankreichs Rekordtorschütze. Doch nun arbeitet der legendäre Stürmer als Co-Trainer für Belgien - und verrät dem besten Angriff der WM seine Tricks.
Dumm gelaufen für Ognjen Vukojevic (rechts, Archivfoto von 2011). Eigentlich gehörte der Kroate als Scout zur WM-Delegation und wäre morgen beim Halbfinale gegen England live dabei gewesen. Doch nachdem Vukojevic und Domagoj Vida nach dem Viertelfinalsieg gegen Gastgeber Russland eine provokante Videobotschaft verbreitet hatten, in der sie den Erfolg der Ukraine widmeten, weil beide für Dynamo Kiew spielten. Die Fifa hatten den kroatischen Verband dafür mit einer Geldstrafe von 15.000 Franken belegt - und Vukojevic musste abreisen. Vida wird noch gebraucht.
Gute Nachricht für Berufspendler: Die A1 bei Hagen, auf der sich der Verkehr nach einem schweren LKW-Unfall gestern Abend am frühen Morgen noch gestaut hatte, ist wieder frei. 

Innenminister Seehofer stellt Migrationskatalog vor: Der Desaster-Plan

Jetzt aber wirklich: Innenminister Seehofer will am Vormittag seinen "Masterplan Migration" vorstellen, über den sich CSU und CDU fast entzweit hätten. Doch schon gibt es neuen Ärger.
Inlandstourismus liegt nach wie vor stark im Trend. Im Mai kamen die deutschen Hotels mit mehr als zehn Betten auf 45,6 Millionen Übernachtungen - neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der inländischen Gäste stieg sogar um starke elf Prozent.
Ich nehme mal an, Sie kennen die Beatles und vermutlich auch Michael Jackson. Aber wissen Sie auch, wer Drake ist? Das ist der Mann, der in den USA gerade sämtliche Rekorde bricht. Sieben Songs des kanadischen Rappers stehen in den Top 10 der Billboard-Charts. Bei den Beatles waren es 1964 "nur" fünf Titel. Ob die Menschen in mehr als 50 Jahren wohl immer noch fröhlich "Nice For What" vor sich hinpfeifen, wie wir es heute mit "I Want To Hold Your Hand" machen?  
Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeiten, von zu Hause zu arbeiten, steigern laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) die Produktivität. Das berichtet die "Rheinische Post", der die Studie vorliegt. Ich kann aus eigener Erfahrung ergänzen: Auch in der festen Arbeitszeit zwischen 6 und 9 Uhr kann man ganz schön produktiv sein, wenn man will. 
Ich habe wieder etwas aus einer meiner Lieblingskategorien für Sie: "Das muss man nicht sehen, das kann man besser lesen." Mit anderen Worten: Anja Rützel ist wieder los und lässt sich über das "Sommerhaus der Stars" aus. Wie immer ein "must read", wie man so schön sagt:

"Sommerhaus der Stars": Ein Kessel Wundes

Im "Sommerhaus der Stars" werden keine Gefangenen gemacht. Die ersten Genitalien schwangen bereits frei, und die Insassen zeigten bereitwillig ihre umfangreichen Knacksstellen.
Die Hitzewelle im Osten Kanadas hat 70 Menschen das Leben gekostet. Das Gesundheitsministerium der Provinz Québec vermeldete allein 34 Tote in Montréal. Seit Juli herrschen in Kanada Extremtemperaturen von über 30 Grad. 
Das Bundesinnenministerium hat die Rockergruppe "Osmanen Germania BC" verboten. "Von dem Verein geht eine schwerwiegende Gefährdung für individuelle Rechtsgüter und die Allgemeinheit aus", erklärte das Ministerium. (Foto: DPA)
Wegen der anhaltenden Abrüstungsgespräche mit Nordkorea hat Südkorea seine jährliche Militärübung zur Mobilmachung abgesagt. Normalerweise fand die Übung immer im August statt. Nach dem Treffen von Donald Trump und Kim Jong Un hatten die USA und Südkorea erklärt, auf gemeinsame Manöver zu verzichten. 
Kein "Morgen" bei SPIEGEL ONLINE ohne Donald-Trump-Tweet. Diesmal regt sich der US-Präsident darüber auf, dass der Arzneimittelhersteller Pfizer die Preise erhöht hat. Ja, richtig, Pfizer ist vor allem mit Viagra bekannt geworden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Aber keine Angst: Falls Sie kein Interesse an Teddybären und Picknicks haben, hätte ich noch eine brauchbare Alternative. Nämlich: 6cl weißer Rum, 10cl Ananassaft, 4cl Kokosnusscreme, 2cl Schlagsahne, 3-4 Eiswürfel. Sie ahnen es, der 10. Juli ist auch "Tag der Piña Colada"
Falls Sie heute Nachmittag noch nichts vorhaben, hätte ich eine dringende Empfehlung: Es ist "Teddybär-Picknick-Tag". Klingt doch nach Spaß, oder? 
Gestern haben Eritrea und Äthiopien ihren 20 Jahre andauernden Krieg beendet. Jetzt gab Ethiopian Airlines bekannt, dass Erirtreas Hauptstadt Asmara ab dem  17. Juli wieder angeflogen wird. Falls Sie mal in der Region sind.
Dieser mehr oder weniger junge Mann hatte eigentlich vor, seinen Geburtstag in Watutinki zu feiern. Geplant war nämlich, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft morgen ihr WM-Halbfinale bestreitet. Daraus wird bekanntlich nichts. Stattdessen ist Mario Gomez (Foto: AP) im Urlaub. Er wird heute 33 Jahre alt. Sagt man jetzt herzlichen Glückwunsch oder doch noch herzliches Beileid? Man weiß es nicht.
Ob Elon Musk während der Höhlenrettung in Thailand Zeit hat, an den Namensgeber seines Unternehmens zu denken? Nikola Tesla wäre heute 162 Jahre alt geworden. 
Supertaifun "Maria" nähert sich Taiwan. Der Wirbelsturm braust mit einer Geschwindigkeit von 191 km/h und Böen von bis zu 234 km/h auf die Insel zu und wird sie voraussichtlich heute Abend (Ortszeit) passieren. Die Behörden warnen vor Starkregen rund um die Hauptstadt Taipei. Falls Sie in der Gegen sind, passen Sie bitte auf sich auf.
Wo wir gerade bei richtig viel Geld sind: Comic-Legende Stan Lee (Foto: AFP), der "Vater" von Spider-Man, Iron Man und vielen anderen Figuren aus dem Marvel-Universum will die von ihm gegründete Firma POW! Entertainment nun doch nicht auf eine Milliarde US-Dollar verklagen. Das Unternehmen war im vergangenen Jahr an eine chinesische Investmentgruppe verkauft worden - inklusive der Rechte am Namen Stan Lee, obwohl er dem Deal gar nicht zugestimmt hatte. "Das Ganze war für alle verwirrend, auch für mich und meine Fans", begründete Lee seine Entscheidung.
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat arabischen Ländern Kredite und humanitäre Hilfe im Gesamtwert von mehr als 23 Milliarden US-Dollar zugesagt. Bei einer Konferenz in Peking garantierte Xi Vertretern aus Syrien, Jemen, Jordanien und Libanon 91 Millionen Dollar für humanitäre Projekte sowie weitere Hilfszahlungen in Höhe von 151 Millionen US-Dollar und 23 Milliarden Dollar für wirtschaftliche Zusammenarbeit. 
Alles, was Sie über Donald Trumps Kandidaten für den Supreme Court Brett Kavanaugh wissen müssen, hat unser US-Korrespondent Marc Pitzke für Sie aufgeschrieben: 

Supreme-Court-Kandidat Kavanaugh: Der Mann, der Trump retten soll

Der konservative Jurist Brett Kavanaugh ist Trumps Wunschkandidat für den Supreme Court. Er könnte dem US-Präsidenten in der Russlandaffäre helfen - muss aber erst mal durch eine schwierige Abstimmung im Senat.
Nach der schlimmsten Überflutung in Japan seit mehr als 35 Jahren sind die Aufräumarbeiten in vollem Gang. Der Starkregen im Westen des Landes hatte 127 Todesopfer gefordert. Millionen Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Mehr als 200.000 Haushalte sind noch von der Wasserversorgung abgeschnitten - und das bei Außentemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius. Die japanische Regierung stellt 631 Millionen US-Dollar für Soforthilfen zur Verfügung und hat ein zusätzliches Hilfsbudget von 3,15 Milliarden Dollar zurückgestellt. (Foto: Reuters)
Gute Nachrichten für alle Krabbenfreunde: Die Hauptfangsaison hat in diesem Jahr früher begonnen als üblich. Dadurch sinken die Preise. Im vergangenen Jahr wurden Krabbenbrötchen an den Hamburger Landungsbrücken für bis zu 11,50 Euro verkauft. Aktuell bekommt man ein Brötchen mit 100 Gramm Krabbenfleisch bei der Butjadinger Fischereigenossenschaft in Fedderwadersiel für 6 Euro. 
Liu Xia (Foto: Reuters), Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, hat China verlassen und soll auf dem Weg nach Berlin sein. Die seit dem Tod ihres Mannes im Juli 2017 kranke Dichterin stand bis zuletzt unter Hausarrest und durfte nicht ausreisen
Recep Tayyip Erdogan (Foto: AFP) ist am Montag als türkischer Präsident vereidigt worden. Jetzt teilte er per Dekret mit, dass er einen neuen Präsidenten der türkischen Zentralbank sowie weitere hochrangige Finanzkontrolleure für vier Jahre benennen werde. 
Passend zu der Meldung von dem spaßigen kleinen Ausflug hier ein bisschen Musik zum Wachwerden:
Früh übt sich: In Des Moines (US-Bundesstaat Iowa) ist ein Auto erst Schlangenlinien gefahren und hat dann einen Unfall gebaut. Die Polizei war sofort am Unfallort - und durchaus überrascht. Am Steuer saß ein neunjähriges Mädchen. An Bord des Wagens soll sich zudem ein siebenjähriges Geschwisterkind befunden haben. Laut Polizeiangaben seien die beiden aus Spaß auf einer Spritztour gewesen. Beide Kinder blieben unverletzt und wurden nicht in Gewahrsam genommen, weil die Polizei davon ausgehe, dass sie "die dem Verbrechen angemessene Strafe zu Hause erwartet", sagte Sergeant Paul Parizek. 
Der wohl spektakulärste Wechsel innerhalb der nordamerikanischen Basketballliga NBA stand schon länger fest, jetzt wurde er auch offiziell verkündet: Superstar LeBron James ist bei den Los Angeles Lakers angekommen. All Hail to the King!
Wissenschaftler der Australian National University in Canberra haben Gesteinsproben untersucht, die unterhalb der Sahara gefunden wurden und 1,1 Milliarden Jahre alt sein sollen. Dabei sind sie auf Farbpigmente gestoßen und haben so die "älteste biologische Farbe" entdeckt. Und diese Farbe ist - halten Sie sich fest: Ein helles Pink! Geologie-Barbie hat das schon immer gewusst. 
Von 2010 bis 2014 war Sandro Rosell (Foto: Reuters) Präsident des FC Barcelona. Im Mai 2017 wurde er wegen des Verdachts der Geldwäsche und Steuerhinterziehung festgenommen und sitzt seitdem in Haft. Jetzt wurde offiziell das Verfahren gegen den 54-Jährigen eröffnet. Konkret wird ihm vorgeworfen, im Zusammenhang mit der Vergabe von TV-Rechten 15 Millionen Euro an illegalen Provisionen eingestrichen und dabei knapp 230.000 Euro an Steuern hinterzogen zu haben. 
Zum Start in den "Morgen" werfen wir wie gewohnt einen Blick auf die wichtigsten Nachrichten der Nacht:
  • US-Präsident Donald Trump hat den konservativen Richter Brett Kavanaugh für den Supreme Court nominiert. Der Senat muss die Benennung noch bestätigen. Ob Kavanaugh dort die notwendige Mehrheit bekommt, ist noch fraglich, weil er als Abtreibungsgegner gilt, was auch bei einigen republikanischen Senatorinnen nicht gut ankommt. 
  • Theresa May ist "ein bisschen überrascht" von den Rücktritten ihres Brexit-Ministers David Davis sowie des Außenministers Boris Johnson. Der bisherige Gesundheitsminister Jeremy Hunt übernimmt Johnsons Posten
  • US-Botschafter Richard Grenell hat den geplanten Bargeld-Flug von 300 Millionen Euro aus Deutschland in den Iran scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, den Transfer zu stoppen
Seit dem 23. Juni war eine thailändische Nachwuchsfußballmannschaft in einem Höhlenkomplex bei Chiang Rai eingeschlossen. Mittlerweile konnten acht Jungen gerettet werden, vier weitere und der Trainer warten noch auf Hilfe. Ich behalte die Lage für Sie im Blick. Wenn sich in den kommenden drei Stunden etwas Neues ergibt, erfahren Sie es natürlich hier im "Morgen" bei SPIEGEL ONLINE. Hallo und herzlich Willkommen! Falls Sie Fragen, Wünschen, Anmerkungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir doch einfach: malte.mueller-michaelis@spiegel.de.


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