Newsblog Grüne fordern Ausstieg aus der Massentierhaltung

Die Live-News

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Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
  • 9/6/18 7:09 AM
    Und damit endet der "Morgen" für heute wieder. SPIEGEL ONLINE wird Sie aber natürlich weiterhin über das weltweite Geschehen informieren - mit Berichten, Analysen und Hintergründen. Chemnitz und das Problem des Rechtsextremismus werden auch heute wieder im Mittelpunkt stehen, nachdem CSU-Chef Host Seehofer mit seiner Bemerkung über die Migration als "Mutter aller politischen Probleme" neues Öl ins Feuer gegossen hat. Außerdem ziehen sich die Fraktionen der Bundestagsparteien zu Klausurtagungen zurück. Die Grünen wollen ein Papier mit radikalen Forderungen zur Klimapolitik beschießen. Man darf gespannt sein, was davon übrig bleibt.

    Und sonst? In den USA wird über den Enthüllungsbericht aus dem Weißen Haus diskutiert, während gleichzeitig der umstrittene konservative Jurist Brett Kavanaugh vor dem US-Senat seine Kandidatenkür absolviert. Trump äußerte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf . . .

    Ich verabschiede mich für heute und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Morgen wird Sie an dieser Stelle Armin Himmelrath begrüßen.
  • 9/6/18 6:57 AM
    Kurz vor Schluss noch ein paar Hinweise zum Wetter: Der Osten und die Mitte Deutschlands dürfen heute noch mit einigen Sonnenstunden rechnen. Von Westen her bringt dann aber ein Regengebiet an einzelnen Orten sogar Starkregen und Hagel. Die Temperaturen liegen zwischen 18 Grad in den höheren Lagen der Eifel, 22 Grad am Stettiner Haff bis 28 Grad in Anhalt. (Foto: dpa)
  • 9/6/18 6:53 AM
    Rund 100 Helfer haben in Geestland bei Cuxhaven einen fünfjährigen Jungen gesucht - nur um ihn dann unter dem Sofa der Eltern zu finden. Zuvor hatten die Angehörigen die Polizei alarmiert, weil sie den Jungen nicht mehr finden konnten, wie die Polizei am frühen Morgen mitteilte. Mithilfe der Feuerwehr, einer Rettungshundestaffel und Lautsprecherdurchsagen suchte die Polizei das Wohngebiet der Familie nach dem kleinen Jungen ab. Nach etwa einer Stunde fanden sie ihn dann unverletzt unter einem Sofa im Wohnzimmer. Die Polizei geht davon aus, dass er sich dort die ganze Zeit versteckte.
  • 9/6/18 6:50 AM
    Kryptowährungen wie der Bitcoin sind den zweiten Tag in Folge deutlich gefallen. Der Bitcoin als bekannteste und älteste Digitalwährung fiel in der Nacht auf der Handelsplattform Bitstamp um etwa 9,5 Prozent auf bis zu 6253 US-Dollar. Gestern waren es bereits bis zu 7 Prozent.

    Auch Ether, XRP oder Eos gerieten weiter unter Druck, zum Teil noch deutlich stärker als der Bitcoin. Die Internetseite Coinmarketcap gab an, dass sich der Wert aller rund 1900 Kryptowährungen seit Mittwoch von knapp 240 Milliarden Dollar auf aktuell 202 Milliarden Dollar verringert habe.

    Starke Preisschwankungen sind bei Digitalwährungen üblich. Als Grund für den jüngsten Preisrutsch gilt ein Bericht der Internetseite "Business Insider" vom Mittwoch. Dem Bericht zufolge hat die Investmentbank Goldman Sachs Pläne auf Eis gelegt, in den Handel mit Kryptowährungen einzusteigen.
  • 9/6/18 6:37 AM
    Norbert Röttgen, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, stellt der EU für ihre Syrien-Politik kein gutes Zeugnis aus. "Europa hat in Syrien auf ganzer Linie versagt", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Die Europäer seien "zum diplomatischen Bettler geworden", weil ihnen eine abgestimmte Nahost-Politik fehle und sie in Syrien von anderen Mächten an den Rand gedrängt worden seien.

    Dies zeige sich schmerzhaft an der befürchteten Militäroffensive der syrischen Regierung in der Rebellenhochburg Idlib: "Wir müssen jetzt Russland, den Iran und Assad darum bitten, nicht wieder das zu tun, was sie schon die ganze Zeit getan haben", sagte Röttgen. "Und wir wissen eigentlich genau, dass sie unserer Bitte nicht Folge leisten werden."


  • 9/6/18 6:34 AM
    In der französisch-britischen Auseinandersetzung um den Fang von Jakobsmuscheln stehen die Zeichen auf Entspannung. Wie der französische Agrarminister Stéphane Travert gestern Abend mitteilte, habe es bei einem Treffen britischer und französischer Fischer in London Fortschritte gegeben. Für eine Abmachung sei ein weiteres Treffen morgen in Paris geplant. (Archivfoto: dpa)
  • 9/6/18 6:30 AM
    Die Unionsfraktion im Bundestag will die Leistungen für den Schulbedarf von Kindern aus Hartz-IV-Haushalten um ein Fünftel von bisher 100 auf 120 Euro erhöhen. Das geht aus dem Entwurf eines Bildungspapiers hervor. Die Beiträge seien seit 2011 nicht mehr erhöht worden. Derzeit werden zum Schuljahresstart 70 Euro und zum Start des zweiten Halbjahres 30 Euro gewährt.

    Mehr als eine Million Kinder ist beim Schulbedarf auf staatliche Unterstützung angewiesen. Die Aufstockung des Starterpakets ist im schwarz-roten Koalitionsvertrag vorgesehen - dort werden allerdings keine konkreten Zahlen genannt.
  • 9/6/18 6:26 AM
    Auch wenn es so mancher noch nicht wahrhaben will: Das Klima ändert sich - schon heute. Besonders anschaulich zeigt das ein Datenprojekt der Online-Ausgabe der "New York Times". Wer auf der Webseite seine Heimatstadt und sein Geburtsdatum einträgt, erhält einen Überblick über die Hitzetage und einen Ausblick, wie heiß es noch werden könnte. 1983 musste etwa ein Bewohner Duisburgs im Durchschnitt mit einem Tag pro Jahr rechnen, an dem es wärmer als 32 Grad wurde, ein Münchner mit null Tagen, ein Berliner mit zwei Tagen.

  • 9/6/18 6:10 AM
    Deutschland und die Türkei haben sich auf den holprigen Weg in Richtung Normalisierung ihrer langen angespannten Beziehungen gemacht. Am ersten Tag des Antrittsbesuchs von Außenminister Heiko Maas in der Türkei rief sein Amtskollege Mevlüt Cavusoglu dazu auf, nun in die Zukunft zu schauen: "Wir haben Sachen erlebt, von denen wir wollten, sie wären nie passiert. Aber wir wollen nicht in diese Tage zurückkehren", sagte er gestern Abend.

    Maas hatte zuvor davon gesprochen, dass es für Deutschland "von strategischem Interesse" sei, die Beziehungen zur Türkei konstruktiv zu gestalten. "Die Türkei ist mehr als ein großer Nachbar, sie ist auch ein wichtiger Partner Deutschlands." Belastet wird das Verhältnis aber nach wie vor durch die Inhaftierung von sieben Deutschen aus "politischen Gründen" in türkischen Gefängnissen. (Foto: dpa)
  • 9/6/18 6:06 AM
    Nach dem Urteil zu Diesel-Fahrverboten in Frankfurt fordern die Grünen radikale Maßnahmen. Die FDP sieht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in der Pflicht. "Das Nicht-Handeln der Regierung zu Lasten von Diesel-Fahrern und Kommunen ist skandalös", sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Oliver Luksic. "Frankfurt wird nicht die letzte Stadt mit Fahrverboten sein." Gebraucht werde endlich ein Rechtsrahmen zur freiwilligen Hardware-Nachrüstung für ältere Diesel. Luksic schlug einen Fonds für die Umrüstung von Euro-5-Dieseln unter Beteiligung von Bund und Industrie vor - in einem ersten Schritt für die von Fahrverboten bedrohten Städte mit der höchsten Luftverschmutzung.

    Fahrern älterer Diesel droht im kommenden Jahr in Frankfurt ein großflächiges Fahrverbot. Das hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden am Mittwoch entschieden. Demnach sind von Februar 2019 an Diesel mit Euro-4-Motoren betroffen, vom 1. September an auch Euro-5-Diesel.

    Scharfe Kritik kommt auch von Wirtschaftsverbänden. "Wir halten Fahrverbote in diesem Umfang in ihren Folgen für schwer vertretbar", sagte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Mathias Müller. Das Verbot sei "eine schwere Belastung für die Gewerbebetriebe in der Stadt und für die rund 470.000 Beschäftigten". IHK und Handwerkskammer riefen die Landesregierung auf, die Verpflichtung zum Fahrverbot nicht widerspruchslos hinzunehmen und Berufung einzulegen.
  • 9/6/18 5:51 AM
    Auch an dem Buch "Fear - Trump in the White House" hat der US-Präsident einiges auszusetzen. So bestritt er noch einmal, er habe Syriens Machthaber Baschar al-Assad töten lassen wollen. "Das wurde niemals auch nur in Erwägung gezogen", sagte Trump gestern im Oval Office während eines Besuchs des Emirs von Kuwait.

    Der angesehene US-Journalist Bob Woodward schreibt in seinem neuen Buch, dass Trump US-Verteidigungsminister James Mattis nach einem mutmaßlich von syrischen Regierungstruppen verübten Giftgasangriff im April 2017 aufgefordert habe, Assad töten zu lassen. Mattis habe zunächst zugestimmt, dann aber "gemäßigtere" Schritte eingeleitet.

  • 9/6/18 5:46 AM
    US-Präsident ist nach der Veröffentlichung des Erfahrungsberichts eines ranghohen Regierungsbamten in der "New York Times" nicht gut auf die Zeitung zu sprechen . . .

  • 9/6/18 5:37 AM
    Den großen US-Technologiekonzernen droht Ärger von mehreren Seiten. Zum einen will das US-Justizministerium am 25. September mit Generalstaatsanwälten über die Gefahren sprechen, die von sozialen Medien für die Meinungsfreiheit ausgeht. Zum anderen nahmen sich Parlamentarier des US-Kongresses Facebook und Twitter wegen ihrer Rolle bei der Beeinflussung der amerikanischen Politik zur Brust. Senator Mark Warner, der Vize-Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, drohte den Firmen mit rechtlichen Schritten. Sie wie auch Google hätten nicht genug getan, um die Verbreitung von Desinformation zu verhindern.

    Angesichts der anstehenden Wahlen zum Repräsentantenhaus im November und der anhaltenden Kritik von US-Präsident Donald Trump an sozialen Medien - auch im Zusammenhang mit dem Ausschluss des Verschwörungstheoretikers Alex Jones von vielen Plattformen - bekommen die Vorwürfe neue Brisanz.


  • 9/6/18 5:32 AM
    Bundestrainer Joachim Löw steht ein schwieriger Abend bevor. In der neu geschaffenen Uefa Nations League geht es gegen Weltmeister Frankreich. (Anstoß: 20:45, Liveticker bei SPIEGEL ONLINE, Übertragung im ZDF). Viele Experten erwarten eine Niederlage - und hoffen, dass die deutsche Mannschaft wenigstens nach einem guten Spiel erhobenen Hauptes vom Platz gehen kann.

    Auf der anderen Seite erleichtert diese Erwartungshaltung den Spielern die Sache ein wenig: Es genügt schon weniger als ein Sieg, um als erfolgreich zu gelten.

    Für Abwehrchef Mats Hummels hat Bundestrainer Joachim Löw übrigens "auf keinen Fall" an Autorität verloren. "Ein Trainer, der eigene Fehler eingesteht, gewinnt bei einer Mannschaft sehr viel an Kredit und Stellenwert, diese Erfahrung habe ich gemacht", sagte der Fußball-Nationalspieler im Interview mit dem "kicker". Dass sich Löw während seiner WM-Analyse vor seine Spieler gestellt und viel Selbstkritik geübt hatte, werde ihm hoch angerechnet. "Der Bundestrainer hat bei der Mannschaft überhaupt nichts von seinem Stellenwert verloren, er hat sogar gewonnen." (Foto: AFP)






  • 9/6/18 5:21 AM
  • 9/6/18 5:18 AM
    Im Surfing erhalten Frauen und Männer künftig das gleiche Preisgeld. "Dies ist ein großer Schritt nach vorne und Teil unserer lang angelegten Strategie, den Stellenwert des Frauen-Surfens anzuheben", erklärte Sophie Goldschmidt, die Geschäftsführerin der World Surf League gestern in einer Verbandsmitteilung.

    Die Australierin Stephanie Gilmore bezeichnete die Entscheidung der Surf-Liga als großartig. Noch viel wichtiger als die Anpassung der Preisgelder sei jedoch die Botschaft für Gleichberechtigung, die damit einhergehe. "Ich hoffe, dass dies als Beispiel für andere Sportarten, weltweite Organisation und die Gesellschaft als Ganzes dienen wird". (Foto: KIKO DELGADO/EPA-EFE/REX/Shutterstock)
  • 9/6/18 5:13 AM
    In Japan ist erstmals ein Todesfall in Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe von Fukushima bestätigt gegeben worden. Ein früherer Mitarbeiter sei beim Einsatz an dem Unglücksreaktor atomarer Strahlung ausgesetzt gewesen und habe dadurch Lungenkrebs entwickelt, berichteten japanische Medien am Donnerstag unter Berufung auf Behördenangaben.


    Im Atomkraftwerk Fukushima kam es im März 2011 nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami zur Kernschmelze. Radioaktivität trat aus und verseuchte weite Gebiete. Es war das schwerste Atomunglück seit Tschernobyl 1986. (Foto: Reuters)


  • 9/6/18 5:05 AM
    Was macht den Bundesbürgern am meisten Angst? Seit 1992 lässt die R+V-Versicherung diese Frage einmal im Jahr in einer repräsentativen Umfrage beantworten. Die Ergebnisse der Befragung vom Juni und Juli 2018 werden heute Vormittag in Berlin vorgestellt.

    Die Studie "Die Ängste der Deutschen" gilt als Seismograph der Befindlichkeiten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie, Gesundheit und persönlicher Sorgen. Für Forscher ist sie spannend, weil sich inzwischen auch Langzeiteffekte beobachten lassen. Im vergangenen Jahr dominierte zum Beispiel weiterhin die Angst vor Terroranschlägen die Liste. Auf einem Rekordtief lagen dagegen Befürchtungen, die mit der wirtschaftlichen Lage zusammenhängen - zum Beispiel die Angst vor Arbeitslosigkeit.

    Ein Vorurteil können die Wissenschaftler nach der Analysen der vergangenen Umfragen widerlegen. Die sprichwörtliche "German Angst", also Überbewertung und Dramatisierung von Problemen, fanden sie nicht bestätigt. Die Deutschen erwiesen sich sogar aus ausgesprochene Realisten.
  • 9/6/18 4:57 AM
    Die Unionsfraktion im Bundestag will in den kommenden Monaten eine "Sicherheitsoffensive" starten. Zentrale Forderungen von CDU und CSU sind eine Verlängerung des Höchstmaßes des Dauerarrests im Jugendstrafrecht, härtere Strafen für Bezieher von Kinderpornografie und die Ausweitung der DNA-Analyse. Die derzeit nach Jugendstrafrecht möglichen vier Wochen Arrest "reichen häufig nicht aus, um auf junge Straftäter wirklich einwirken zu können", heißt es in einem Entwurf für die Klausurtagung des CDU/CSU-Fraktionsvorstands am Donnerstag in Berlin. "Daher wollen wir das Höchstmaß des Dauerarrests auf 3 Monate verlängern."

    Die Abgeordneten der CSU-Landesgruppe beschlossen überdies, sich klar gegen den vor allem vom Koalitionspartner SPD und von einigen Wirtschaftsvertretern vorgeschlagenen "Spurwechsel" abgelehnter Asylbewerber in die Arbeitsmigration zu stellen. Eine Ausweitung der bestehenden Möglichkeiten wäre ein falsches Signal, da dadurch "illegale zu legalen Migranten" gemacht würden.
  • 9/6/18 4:47 AM
    James Corden mal wieder in Bestform . . .
  • 9/6/18 4:46 AM
    In Schweden deutet sich bei der Parlamentswahl am Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Mehrheit im Parlament an. Laut Umfragen können die rechtsextremen Schwedendemokraten mit rund einem Viertel der Stimmen rechnen. Womöglich hat das aber nicht allein damit zu tun, dass die Unzufriedenheit der Bürger mit der Migrationspolitik und den schlechten Krisenmanagement der bisherigen Regierung inzwischen ziemlich groß ist.

    Einer Untersuchung von Wissenschaftlern der Oxford University zufolge ist der Wahlkampf von Lügen, Halbwahrheiten und Stimmungsmache geprägt. Ein Drittel aller im Internet veröffentlichten Nachrichten komme von Webseiten, die illiberale und falsche Informationen verbreitete. Überwiegend seien sie dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen und lieferten Schreckensmeldungen über Migranten und radikale Islamisten.

    Inwieweit die Falschmeldungen die Wahl konkret beeinflussten könnten, sei nicht festzustellen, betonen die Forscher. Aber die Studie werfe ein Schlaglicht auf die Mechanismen, derer sich radikale Kräfte bedienten, um Stimmung zu machen..
  • 9/6/18 4:27 AM
    Nach dem verheerenden Großbrand im Nationalmuseum in Rio de Janeiro haben zahlreiche Länder und Organisationen ihre Hilfe beim Wiederaufbau angeboten. Das Auswärtige Amt versprach Brasilien eine Soforthilfe von bis zu einer Million Euro. Staatsministerin Michelle Müntefering, für internationale Kulturpolitik zuständig, sagte gestern in Berlin, sie habe für die Bewältigung der Katastrophe zudem eine Koordinierungsstelle im Außenamt eingerichtet. In Kürze werde sie die deutschen Partner aus Bund, Ländern und Zivilgesellschaft zu einem Treffen einladen. Der Unesco habe man die Teilnahme deutscher Experten an einer Findungsmission zugesagt, die Entsendung stehe bevor.

    Auch Frankreich, Ägypten und Peru sowie Organisationen wie die National Geographic Society boten Hilfe an.
  • 9/6/18 4:24 AM
    Erwachsene romantisieren gerne ihre Kindheit. Dabei sollten sie allerdings nicht aus dem Blick verlieren, dass es ein großes Glück bedeutet, sich an unbeschwerte Jahre erinnern zu können. Einem Bericht des Uno-Kinderhilfswerks Unicef zufolge hat nämlich rund die Hälfte aller Teenager weltweit schon Gewalt oder Mobbing durch Mitschüler erlebt. Das störe die Bildung der Teenager, sagte Unicef-Chefin Henrietta Fore. "Kurzfristig stört es das Lernen, langfristig kann es zu Depression, Ängsten und sogar Suiziden führen." Unicef rief Schulen auf der ganzen Welt dazu auf, Schüler unter anderem mit mehr Präventionsmaßnahmen besser vor Gewalt und Mobbing zu schützen. (Foto: dpa)
  • 9/6/18 4:15 AM
    Die erste Meldung betrifft diesmal die Innenpolitik: Nach dem heißen und trockenen Sommer dämmert auch den Skeptikern einer strengen Umweltpolitik, dass es so kaum weitergehen kann. Trotzdem nehmen sie Urteil, wie das des Wiesbadener Verwaltungsgerichts zu Dieselfahrverboten in Frankfurt gestern, immer noch mit Schrecken auf. Betroffene Mittelständler mit Diesel-Autos suchen bereits nach Argumenten, um Ausnahmeregelungen für sich zu reklamieren.

    Noch mehr Wirbel dürfte ein Papier der Grünen-Bundestagsfraktion auslösen. Darin fordern die Abgeordneten eine "radikale" Umkehr der bisherigen Klimapolitik - in der Energie-, Verkehrs- und Agrarpolitik sowie beim Naturschutz. "Das gesamte Register an notwendigen Maßnahmen muss gezogen werden - jetzt sofort und gleichzeitig in allen Bereichen", heißt es in dem Papier, das der Fraktionsvorstand heute in Berlin beschließen will. "Die notwendigen Maßnahmen sind radikal, vor allem, da wir sie alle gleichzeitig und entschlossen angehen müssen." Die Umweltkrisen - insbesondere Klimawandel und das Artensterben - seien mittlerweile so bedrohlich, dass es nicht reiche, "die eine oder andere Umweltmaßnahme zu beginnen".

    Konkrete Forderungen der Beschlussvorlage sind unter anderem eine weiße Plakette für emissionsfreie Autos und Transporter, einen Komplett-Ausstieg aus der Massentierhaltung bis 2035 sowie eine 100-Prozent-Quote für Mehrweg-Getränkeverpackungen aus Kunststoff, die letztlich ein Verbot für Einwegflaschen bedeuten würde. (Foto: dpa)
  • 9/6/18 4:05 AM
    Der Reichstag um 5:14 Uhr
  • 9/6/18 4:04 AM
    Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE". Während Sie geschlafen haben, hatte das Weiße Haus wieder einmal einen aufregenden Tag. Der Beitrag eines anonymen Autors (nach Angaben der Zeitung ein ranghoher Mitarbeiter der US-Regierung) hat nicht nur Donald Trump aus der Fassung gebracht.

    Doch dazu später mehr. . .
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