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Havelland: Wieder Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Nauen

Eine Traglufthalle soll in Nauen das im August abgebrannte Sportgebäude als Flüchtlingsheim ersetzen. Jetzt ist auch diese geplante Unterkunft Ziel eines Brandanschlags geworden.

Unbekannte haben einen Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im brandenburgischen Nauen (Havelland) verübt. Das teilte die Polizei in Potsdam am Donnerstag mit.

Der Staatsschutz prüft, ob es einen Zusammenhang mit einem Anschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft Ende August gibt.

Während damals die geplante Unterkunft, eine umgebaute Sporthalle, kurz vor der Eröffnung ausbrannte, gab es diesmal keine größeren Schäden. Unbekannte hatten am Mittwoch ein brennendes Holzstück gegen die Traglufthalle geworfen. Medien berichten, die Sperrholzleiste habe die Kunststoffplane nur knapp verfehlt.

Die Halle soll die abgebrannte Unterkunft ersetzen. Aktuell ist sie noch nicht bezugsfertig. Die Sporthalle, die eigentlich als Unterkunft dienen sollte, wird derzeit abgerissen.

Die Ermittler gaben Anfang März bekannt, dass es sich bei den mutmaßlichen Brandstiftern von August um eine fünfköpfige Gruppe um den NPD-Stadtverordneten Maik Schneider aus Nauen handeln soll.

kev/dpa

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