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DAS THEMA DES TAGES

Eine Kim-Win-Situation: Der Gipfel in Singapur

Wie werden wir diesen 12. Juni 2018 in ein paar Jahren bewerten; als gut inszenierte Show oder als einen Tag für die Geschichtsbücher? Oder beides? Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bekannte sich beim Gipfel in Singapur zum Ziel der nuklearen Abrüstung, und im Gegenzug versprach US-Präsident Donald Trump Sicherheitsgarantien. All das wurde in einem Gipfelpapier festgehalten - unterschrieben von beiden Staatschefs. Hier lesen Sie die Erklärung im Wortlaut - auf Deutsch oder Englisch.

Aber wie lange halten die beiden Politiker diesmal an ihrem Kurs fest? Trump und Kim formulierten ihre Vorhaben nur vage, genaue Zeitvorgaben und weitere Details zur Umsetzung fehlten in der Erklärung. Die Blitzanalyse meiner Kollegin Vanessa Steinmetz.

Sie haben eine große Friedenskonferenz inszeniert, positive Bilder produziert - aber kaum konkrete Ergebnisse erreicht. Trump und Kim geht es um etwas anderes, berichtet Korrespondent Roland Nelles aus Singapur.

Der US-Präsident fand trotzdem große Worte - lobende Worte für sich und seinen Kollegen: "Jeder kann einen Krieg anzetteln, aber nur die Mutigsten können einen Frieden erreichen." Und er kündigte an, die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea zu stoppen.

International wird das Gipfeltreffen unterschiedlich beurteilt. Die Einschätzungen aus Politik und Medien reichen von dezenter Hoffnung bis zu Skepsis. Zu den Reaktionen.

Nordkoreas Machthaber Kim, US-Präsident Donald Trump
DPA/ The Straits Times/ Singapore Government

Nordkoreas Machthaber Kim, US-Präsident Donald Trump

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DIE ZAHL DES TAGES

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(So alt ist womöglich der Verdächtige im Fall Susanna F. - und damit älter als angenommen. Im Fall einer Verurteilung könnte kein Jugendstrafrecht angewendet werden.)

NEWS

Was Sie heute wissen müssen

  • Horst Seehofer kommt nicht zum Integrationsgipfel der Bundeskanzlerin. Stattdessen erscheint der parlamentarische Staatssekretär Marco Wanderwitz (CDU) am Mittwoch im Kanzleramt. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte, es gebe Zweifel an der Zusammensetzung der Teilnehmer. Zudem widersprach er den Bedenken der Kanzlerin, dass Seehofers "Masterplan Asyl" nicht europäischem Recht entspreche.
  • Das Bundesverfassungsgericht hat das Streikverbot für Beamte in Deutschland bestätigt. Das höchste deutsche Gericht wies mit einem Urteil die Verfassungsbeschwerden von vier beamteten Lehrern zurück. Damit dürfen Beamte weiterhin generell nicht für höhere Einkommen oder bessere Arbeitsbedingungen streiken. Das ist ein gutes Urteil für Schulbehörden, Eltern, Schüler - und sogar Lehrer, kommentiert Armin Himmelrath.
  • Aleida und Jan Assmann bekommen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Damit ehre man ein Forscherpaar, das sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten wechselseitig inspiriere und ergänze, teilte die Jury mit. In ihren Studien engagieren sich die Assmanns gegen Geschichtsvergessenheit und für eine Erinnerungskultur.
Jan und Aleida Assmann
DPA

Jan und Aleida Assmann

MEINUNG

Die meistdiskutierten Kommentare, Interviews, Essays

Sprechen Sie Merkel? Die USA verabschieden sich aus der Gemeinschaft des Westens - und was sagt die Kanzlerin? "Die Sache ist nicht schön." Über eine Regierungschefin, die sich zunehmend weigert, die Dinge beim Namen zu nennen. Die Videokolumne von Christiane Hoffmann.

Herr Trump, was nun? Nach dem anstrengenden Nordkorea-Gipfel beantwortet ein Doppelgänger von Donald Trump die Fragen von Kolumnist Harald Schmidt. Kann die SPD daraus etwas lernen? Zum Video.

STORIES

Die meistgelesenen Texte bei SPIEGEL+

Wenn Eltern die Nerven verlieren - und Babys ihr Leben: Das Schütteltrauma-Syndrom ist die häufigste nicht natürliche Todesursache bei Säuglingen. Warum entgleitet Vätern und Müttern die Kontrolle? Wie können sie das verhindern? Von Eva Schläfer.

Der vergessene Krieg: Eigentlich herrscht in der Ostukraine Waffenstillstand. Doch kein Tag vergeht ohne Artilleriebeschuss, kaum einer ohne Tote. Russland wolle destabilisieren, sagen die Ukrainer. Die Russen sagen, die Ukraine versucht, die Fußball-WM zu stören. Wer hat recht? Von Christian Neef.

DAS ABC DER WM-GRUPPEN

Wer zu den Favoriten gehört - und wer nicht

Am Donnerstag startet die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Die Sportredaktion hat die Chancen der Teilnehmer analysiert.

Gruppe C: "Peru ist ein Außenseiter, der nicht wie ein Außenseiter spielt", sagt Jan Göbel.

Gruppe D: "Argentinien kann in dieser Vorrunde auch scheitern", glaubt Marcus Krämer.

Argentiniens Lionel Messi

MEIN ABEND

Empfehlungen für Ihren Feierabend

Was Sie spielen sollten: Auf der Games-Messe E3 in Los Angeles werden viele neue Videospiele gezeigt. Hier erfahren Sie, welche sich lohnen.

Was Sie hören sollten: Lily Allen kehrt aus vierjähriger Mutter- und Krisenphase mit dem "besten Album ihrer Karriere" zurück, schreibt meine Kollegin Hannah Pilarczyk.

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Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Ihr Lenne Kaffka vom Daily-Team

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