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Oberbefehlswüter: Trumps Rundumschlag nach den Midterms

"Wir danken Justizminister Jeff Sessions für seinen Dienst und wünschen ihm alles Gute", twitterte der US-Präsident einige Stunden nach den Kongresswahlen. Das klang einigermaßen freundlich, doch freundlich gemeint war daran sicher nichts. Hinter Sessions Rauswurf verbirgt sich wohl Trumps bisher dramatischster Schachzug, um die Russland-Ermittlungen gegen ihn, seine Familie und einstige Berater zu torpedieren, wie meine Kollegen Roland Nelles und Marc Pitzke schreiben.

Sessions hatte - anders als von Trump gewünscht - in die Ermittlungen nicht eingegriffen, weil er sich selbst als befangen betrachtet. (Dieser Text aus dem Archiv von SPIEGEL+ zeichnet die Russlandaffäre nach.) Das könnte sich nun ändern: Sein Nachfolger Matthew Whitaker ist ein treuer Trumpist, der Sonderermittler Robert Mueller das Leben schwer machen könnte.

Donald Trump und Jeff Sessions im Dezember 2017
AP

Donald Trump und Jeff Sessions im Dezember 2017

Der erzwungene Sessions-Abgang dürfte auch eine Reaktion auf das Ergebnis der Midterms sein. Die Republikaner verloren die Mehrheit im Repräsentantenhaus. Seine schlechte Laune ließ Trump auch an der Presse aus. CNN-Reporter Jim Acosta beschimpfte er als "furchtbare, unverschämte Person". Bis auf Weiteres soll dieser nun keinen Zutritt mehr zum Weißen Haus erhalten. Mehr zu Acosta lesen Sie hier.

Übrigens: Die Demokraten haben bei den Zwischenwahlen deutlich mehr Stimmen geholt als die Republikaner. In der Sitzverteilung schlägt sich das nur teilweise nieder. Warum das so ist, erklärt mein Kollege Aleksandar Sarovic. Mit zwei in die Kritik geratenen Shootingstars der Opposition befasst sich Christoph Sydow.

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"So dumm bin ich nicht."

Prinz Charles sagt gerne mal seine Meinung - etwa zum Klimaschutz. Als König werde er das anders machen, sagte er nun in einem Interview. Ob er sein öffentliches Engagement in diesen Fragen fortführen werde, lautete eine Frage. Charles antwortete: "Nein, werde ich nicht. So dumm bin ich nicht." Der Hintergrund: Der Monarch ist in Großbritannien verpflichtet, sich politisch neutral zu verhalten.

Prinz Charles
DPA

Prinz Charles

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Die meistdiskutierten Kommentare, Interviews, Essays

Podcast "Stimmenfang" - "Raus aus der GroKo, Herr Klingbeil!": Der SPD laufen die Wähler davon. Warum? Meine Kolleginnen Sandra Sperber und Yasemin Yüksel haben Generalsekretär Lars Klingbeil und zwei ehemalige Anhänger der Sozialdemokraten an einen Tisch gesetzt. Das Streitgespräch hören Sie hier.

Bundeskanzler Robert Habeck? Schon im nächsten Jahr könnten die Grünen den Regierungschef stellen, meint Jan Fleischhauer. Ein Grund: Die Partei könne ungestraft gegen sich selbst Politik machen. Hier geht es zur Kolumne.

Knisternde Erotik des Weihnachtsoratoriums: Ex-Bundespräsidentengattin Bettina Wulff hört auf den Klang ihres Herzens und Johann Sebastian Bach, sagt Harald Schmidt. Die Videokolumne.

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Enthüllungen, Reaktionen, Hintergründe zum größten Datenleck in der Geschichte des Sports

Rassismus schlägt Talent: Paris Saint-Germain ließ Talentscouts nicht nur nach fußballerischem Können, sondern auch nach Herkunft der Spieler bewerten. Als Mitarbeiter davon erfuhren, kam es zum Eklat. Die Hintergründe.

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Damned ManCity - Episode 4, "Das Recht des Stärkeren": Manchester City zahlt höchste Gehälter und macht Profit, inzwischen kontrolliert die City Football Group Filialen auf allen Kontinenten. Über einen arabischen Verein zahlte sie versteckte Gelder an den heutigen Nationaltrainer von Italien. Der letzte Teil der Serie "Damned ManCity" über den wundersamen Aufstieg des Vereins.

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Verlorenes Glück - über den Prozess gegen einen Säuglingsvater: Endlich ist das Baby da, doch es schreit, fast rund um die Uhr - diese Situation kann alle jungen Eltern treffen. Doch bei Familie F. endet sie in einer Katastrophe.

Alkoholkranke Beststellerautorin Leslie Jamison: US-Autorin Jamison ringt mit dem Mythos des trinkenden Genies. Doch so einfach ist das nicht. Mein Kollege Tobias Becker über Weltliteratur im Alkoholnebel.

MEIN ABEND

Die Empfehlungen für Ihren Feierabend

Was Sie schauen könnten: "Aufbruch zum Mond" startet heute in den deutschen Kinos. Das Weltraumdrama mit Ryan Gosling in der Rolle des Astronauten Neil Armstrong beschreibt den schwierigen Weg zur Mondlandung der Amerikaner 1969. Mein Kollege Wolfang Höbel hat mit Gosling und Regisseur Damien Chazelle gesprochen. Übrigens: Konservative in den USA warfen dem Film mangelnden Patriotismus vor, Präsident Donald Trump will ihn nicht sehen. Nicht die schlechteste Empfehlung, wie ich finde.

Ryan Gosling als Neil Armstrong
DPA

Ryan Gosling als Neil Armstrong

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Kevin Hagen vom Daily-Team

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