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DAS THEMA DES TAGES

War es eine Hetzjagd, oder nicht? Maaßen brüskiert Merkel

Die Bewertung der Vorfälle in Chemnitz sorgt für erhebliche Spannungen zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Merkel selbst sprach nach den rechten Aufmärschen und Demos in Chemnitz von einer "Hetzjagd". Maaßen hingegen sieht keine Beweise dafür, dass Rechtsextreme ausländisch aussehende Menschen in Chemnitz verfolgten. Unsere Kollegen Florian Gathmann und Jörg Diehl erklären, warum Maaßen sich plötzlich öffentlich gegen die Kanzlerin stellt.

Es gibt mehrere Videos, Zeugenaussagen und Meldungen zu Übergriffen in Chemnitz auf ausländische Menschen. Ein Video verbreitete sich besonders stark im Netz. Der Verfassungsschutzpräsident äußert nun Zweifel an der Echtheit. Er glaubt, dass es sich sogar um eine bewusste Falschinformation handelt. Belege für seine Annahme lieferte Maaßen öffentlich bisher nicht. Mein Kollege Christoph Sydow hat sich den Clip und den Twitteraccount, über den es verbreitet wurde, genauer angeschaut.

Über den Begriff der "Hetzjagd" ist inzwischen eine Debatte entbrannt. Aber was bedeutet er überhaupt? Und wie wurde er bisher verwendet? Unsere Kollegen Andreas Evelt und Alexander Sarovic erklären, was sich hinter dem Wort eigentlich verbirgt.

Die Zahl des Tages

27

Auf so viele Ballkontakte kam der Stürmer Marco Reus im ersten Spiel der DFB-Elf nach dem blamablen WM-Aus. Kein anderer Spieler hatte beim torlosen Remis gegen Weltmeister Frankreich weniger Aktionen am Ball. Reus ist damit einer der Verlierer im neuen System der Nationalelf, finden meine Kollegen Henrik Bahlmann und Malte Müller-Michaelis. Doch bei aller Kritik: Im Gegensatz zu den gruseligen Auftritten der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland stimmte im DFB-Team zumindest wieder die Einstellung.

Marco Reus
Bongarts/Getty Images

Marco Reus

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NEWS

Was Sie heute wissen müssen

  • Konferenz in Teheran: Die Präsidenten von Russland, der Türkei und Irans verhandeln in diesen Stunden über das Schicksal der knapp drei Millionen Menschen in der syrischen Provinz Idlib. Das Assad-Regime rüstet zur Schlacht - Ankara versucht, das noch abzuwenden.
  • Fünf Jahre war Maria H. vermisst - dann tauchte die 18-Jährige plötzlich auf. Nun hat die Polizei den Mann festgenommen, mit dem sie verschwunden sein soll.
  • Am Sonntag wählen die Schweden eine neue Regierung. Viele Bürger des Landes werden für die Rechtspopulisten stimmen: Der Ökonom Tino Sanandaji macht dafür auch eine verfehlte Migrationspolitik verantwortlich.
  • Der Zwist unter den Anteilseignern von Aldi Nord hat ihn zu sehr belastet: Firmenchef Marc Heußinger verlässt das Unternehmen vorzeitig. Sein Nachfolger wird es kaum leichter haben.
  • Helikoptereltern bei der Einschulung: Sie fahren mit ihrem Auto bis auf den Schulhof, kriegen Heulkrämpfe, weil ihr Kind in die angeblich falsche Klasse kommt - und lungern sogar in den Pausen in der Schule herum. Die besten Geschichten von nervigen Eltern.

MEINUNG

Die meistdiskutierten Kommentare, Interviews, Essays

Ob mit oder ohne Sahra Wagenknecht und ihrer linken Sammelbewegung "Aufstehen": Wer die großen Probleme unserer Zeit lösen will, braucht alles - nur nicht die wirtschaftsliberalen Rezepte der vergangenen Jahrzehnte, schreibt Thomas Fricke in seiner Kolumne.

Sahra Wagenknecht
Alexander Becher/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Sahra Wagenknecht

MILF Dir selbst: Deutschlands wohl bekannteste Schauspielerin, Veronica Ferres, postet ein Dessous-Foto von sich im Bett und schreibt, ihre Kinder nennen sie MILF. Da drängen sich Harald Schmidt ein paar Fragen auf. Hier ist das Video.

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Die meistgelesenen Texte bei SPIEGEL+

"Entschuldigung. Eigentlich weine ich nicht." Zum ersten Mal spricht Sprint-Olympiasiegerin Kristina Vogel, 27, über ihren schweren Unfall vor zwei Monaten. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt. In dem Gespräch beschäftigt sie sich auch mit der Sinnlosigkeit der Frage "Warum ich?" Von Antje Windmann.

"Vorfälle wie in Chemnitz wären in Österreich nicht denkbar." Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz nimmt im Interview Stellung zum Thema Chemnitz, spricht über seinen Kampf gegen sogenannte Schlepper und illegale Migranten und sein Verhältnis zu Kanzlerin Angela Merkel.

Sebastian Kurz
Jork Weismann / DER SPIEGEL

Sebastian Kurz

MEIN ABEND

Die Empfehlung für Ihren Feierabend

Was Sie anschauen könnten: "The Last Movie Star", einen der letzten Filme von Burt Reynolds. Der Hollywoodstar ist am Donnerstag im Alter von 82 Jahren gestorben. Ein Sexsymbol und Westernheld, aber auch einer, den die Kritiker lange unterschätzten, wie unser Kollege Arno Frank schreibt.

Reynolds und Sally Fields 1978 in New York
DPA

Reynolds und Sally Fields 1978 in New York

Wir wünschen Ihnen einen schönen Feierabend und ein schönes Wochenende.

Herzlich

Max Holscher und Maria Stöhr vom Daily-Team

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