Donald Trump und Wladimir Putin
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Donald Trump und Wladimir Putin

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DAS THEMA DES TAGES

Russland im Visier

Die Zeit läuft: US-Präsident Donald Trump will Kremlchef Wladimir Putin noch zwei Monate Zeit geben, um die Vermutungen zu widerlegen, dass Russland den INF-Abrüstungsvertrag durch die Entwicklung einer neuen Mittelstreckenwaffe verletzt hat. Lenkt Moskau nicht ein, wollen die Vereinigten Staaten aus dem seit 1987 bestehenden bilateralen Vertrag austreten.

Die Vereinbarung sieht einen Verzicht beider Länder auf die Entwicklung und den Einsatz von Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von über 500 Kilometern vor. Die USA haben nach Informationen meiner Kollegen Matthias Gebauer und Christoph Schult den Nato-Partnern nun aber brisante Satellitenaufnahmen gezeigt. Darauf zu sehen: die Flugbahn eines landbasierten Marschflugkörpers vom Typ SSC-8 mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern.

Zwar warnte Trump erst am Montag vor "unkontrollierbaren" Militärausgaben, die Gefahr eines Wettrüstens zwischen den USA und Russland besteht dennoch. Die Nato ist alarmiert - und uneins. Vor allem die Europäer fürchten sich vor neuerlichen Stationierungen nuklearer Mittelstreckenraketen auf dem Kontinent.

Am Abend warfen die Nato-Staaten Russland erstmals geschlossen vor, mit neuen Marschflugkörpern gegen den INF-Vertrag zu verstoßen. Man rufe Russland auf, sofort und nachweisbar wieder volle Vertragstreue herzustellen.

DIE ZAHL DES TAGES

10

"Beverly Hills Cop", "Der Prinz von Zamunda", "Dr. Dolittle": Eddie Murphy war jahrelang ein gefragter Witzbold in Hollywood. Seit ein paar Jahren ist es stiller geworden um den Comedian, privat ist er aber weiter hochaktiv. Der mittlerweile 57-Jährige ist zum zehnten Mal Vater geworden. Seine Lebensgefährtin hat einen Jungen zur Welt gebracht - Max Charles Murphy.

Eddie Murphy
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Was Sie heute wissen müssen

  • Hotel statt Truck: Die EU-Verkehrsminister haben sich auf eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern in Europa geeinigt. Die Brummi-Fahrer sollen ihre wöchentliche Ruhezeit nicht mehr im Truck, sondern in Hotels verbringen.
  • U-Haft statt Versteck: Italienische Ermittler haben in Sizilien Dutzende Mitglieder der Cosa Nostra festgenommen - darunter Settimino Mineo. Er stand kurz vor seiner Einsetzung als neuer Mafiaboss.
  • Bank statt Bolzplatz: Ex-Fußballer Stefan Effenberg heuert in der Finanzbranche an. Einem Medienbericht zufolge wird er Mitarbeiter der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden - und soll sich um Fußballfinanzierung kümmern.
  • Merz statt Kramp-Karrenbauer: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat im Kampf um den CDU-Vorsitz jetzt auch öffentlich klar Position für den Kandidaten Friedrich Merz bezogen.

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Länder, stellt euch nicht so an: Der Bund will mehr Geld ins Schulsystem geben dürfen - und dafür das Grundgesetz ändern. Mehrere Länder sträuben sich dagegen. Sie wollen sich nicht reinreden lassen. Schade, meint meine Kollegin Heike Klovert.

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MEIN ABEND

Die Empfehlungen für Ihren Feierabend

Was Sie tun können: Weihnachtsgeschenke kaufen. Falls Sie Computer- und Konsolenspiele als Geschenke unter den Christbaum legen wollen, aber keine Ahnung haben, hat mein Kollege Markus Böhm sieben Tipps, die helfen, Pannen und Enttäuschungen zu vermeiden.

Weihnachtsgeschenke
picture alliance / dpa

Weihnachtsgeschenke

Was Sie sonst tun können: Das vierte Türchen am SPIEGEL-Plus-Weihnachtskalender öffnen. Silke Fokken und Armin Himmelrath erklären Ihnen, wie Sie am besten durch den Weihnachtsfeier-Irrsinn im Büro, in der Kita oder im Sportverein kommen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Dominik Peters vom Daily-Team

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