Rüstung Deutsche Firma will Panzer nach Oman liefern

Krauss-Maffei Wegmann plant einen großen Rüstungsdeal mit dem Nahen Osten. Nach Informationen des SPIEGEL will der Münchner Waffenkonzern mehr als 70 "Leopard"-Panzer an das Sultanat Oman verkaufen.

"Leopard"-Panzer der Bundeswehr: Auftragsvolumen von zwei Milliarden Euro
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"Leopard"-Panzer der Bundeswehr: Auftragsvolumen von zwei Milliarden Euro


Krauss-Maffei Wegmann (KMW) strebt einen Milliardendeal mit Oman an. Nach Informationen des SPIEGEL geht es um 70 "Leopard"-Panzer. Das Land hat den deutschen Konzern und einen türkischen Konkurrenten dazu eingeladen, sich um den Auftrag zu bewerben. Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.

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Heft 47/2015
Helmut Schmidt, Jahrhundertmann

Für einen Test in Oman erteilte der Bundessicherheitsrat die vorübergehende Ausfuhrgenehmigung für einen "Leopard". Damit sei, betont das für Rüstungsexporte zuständige Bundeswirtschaftsministerium, aber keine Vorentscheidung über eine Ausfuhrgenehmigung aller Panzer getroffen.

Das Verteidigungsministerium prüft nach Informationen des SPIEGEL, ob es den Test unterstützt. Die Beteiligung der Bundeswehr ist nötig, weil nur Soldaten mit dem Panzer schießen dürfen. Das Auftragsvolumen schätzen Experten auf zwei Milliarden Euro.

Erst Anfang der Woche war bekannt geworden, dass der geheim tagende Bundessicherheitsrat die Lieferung von diversen Kleinwaffen an das Sultanat genehmigt hatte. Der Deal umfasst den Export von 1600 vollautomatischen Gewehren, 48 Granatmaschinenwaffen und hundert Maschinenpistolen von Heckler & Koch. Er hat ein Volumen von 3,14 Millionen Euro.

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