Hamburg - Die gerade erst modernisierte Flotte der Luftwaffen-Flugbereitschaft sorgt im Kanzleramt für Verärgerung. Nach zahlreichen Pannen fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vom Verteidigungsministerium Nachbesserungen.
Ihren Unmut äußerte die Kanzlerin, nachdem kürzlich in Frankreich ein Reifen geplatzt war und sich nun auch noch herausstellte, dass die auf den Namen "Konrad Adenauer" getaufte Kanzlermaschine nicht weltweit auf jedem Flughafen landen kann. Auf einigen Airports ist die Landebahn zu kurz.
Dabei hatte die Regierung hohe Erwartungen in die Maschine vom Typ Airbus A340 gesteckt. Vorbei sein sollten die Zeiten, als Regierungsmitglieder dauernd zwischenlanden mussten, weil der Sprit nicht reichte. Das neue Flugzeug kann mit einer Reichweite von 13500 Kilometern nonstop von Berlin nach Rio oder Peking fliegen. Zum Schutz vor Terrorattacken wurde es außerdem mit einem Raketenabwehrsystem ausgestattet.
Doch das alles hilft nicht, wenn man damit nicht landen kann. Deshalb soll nun die alte, 1990 aus DDR-Beständen übernommene Kanzlermaschine länger in Betrieb bleiben, heißt es im Verteidigungsministerium.
stk
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