Anschläge von Paris Bundespolizei fahndet nach mutmaßlichen IS-Terroristen

Mutmaßliche Mittäter der Anschläge von Paris halten sich womöglich in Deutschland auf. Nach SPIEGEL-Informationen sucht die Bundespolizei nach zwei Syrern, die Anfang Oktober über die Flüchtlingsroute in die EU kamen.

Bundespolizisten mit Maschinenpistolen (an der A44 bei Aachen): Fahndung nach IS-Mitgliedern
DPA

Bundespolizisten mit Maschinenpistolen (an der A44 bei Aachen): Fahndung nach IS-Mitgliedern


Die Bundespolizei fahndet nach den Anschlägen von Paris nach zwei mutmaßlichen Mitgliedern der Terrororganisation "Islamischer Staat". Die beiden reisten am 3. Oktober über die griechische Insel Leros in die Europäische Union ein. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

An diesem Tag ließen sich auch jene beiden Männer auf Leros registrieren, die sich vor dem Fußballstadion Stade de France in Paris in die Luft sprengten. Sie waren auf der Flüchtlingsroute von Griechenland aus über den Balkan nach Frankreich gekommen.

Die beiden nun gesuchten Syrer sind nach SPIEGEL-Informationen europaweit zur Fahndung ausgeschrieben. Möglicherweise verwenden sie gefälschte Reisedokumente.

Immer wieder hatte es zuletzt Meldungen über Polizeimaßnahmen im Zusammenhang mit der Fahndung nach mutmaßlichen Terroristen gegeben. Erst am Donnerstag hatte eine Anti-Terror-Einheit in Berlin Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen dauern in diesem Fall an.

In einer Flüchtlingsunterkunft in Unna nahm die Polizei am gleichen Tag einen Mann unter Terrorismusverdacht fest. Der Syrer wurde inzwischen wieder freigelassen.

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