Pegida Vier verletzte Polizisten bei Kundgebung in Karlsruhe

Böller und Fäuste: Bei einer Demonstration von Anhängern der islamkritischen Pegida-Bewegung und ihrer Gegner erlitten in Karlsruhe zwei Polizisten ein Knalltrauma. Zwei weitere Beamte wurden durch Handgreiflichkeiten verletzt.

Gegendemonstranten eines Pegida-Marsches in Karlsruhe (Archiv): 200 Pegida-Anhänger und 700 Gegner
DPA

Gegendemonstranten eines Pegida-Marsches in Karlsruhe (Archiv): 200 Pegida-Anhänger und 700 Gegner


Karlsruhe - Bei einem Aufmarsch der islamkritischen Pegida-Bewegung und ihrer Gegner in Karlsruhe sind vier Polizisten verletzt worden. Die Einsatzkräfte versuchten am Dienstagabend, beide Lager mit Schlagstöcken und Pfefferspray zu trennen. Die Versammlung sei aber "größtenteils friedlich" verlaufen, teilte die Polizei mit. Demonstranten seien nicht verletzt worden.

In der Innenstadt demonstrierten etwa 200 Anhänger der Pegida-Bewegung und etwa 700 ihrer Gegner. Vereinzelt flogen Böller, zwei Beamte erlitten ein Knalltrauma. Zwei Einsatzkräfte wurden laut Polizeibericht leicht verletzt, als sie versuchten, eine Konfrontation zwischen beiden Gruppen zu verhindern. Festgenommen wurde niemand. Drei Personen erhielten einen Platzverweis.

mka/dpa



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