Umweltminister im Tierheim: Altmaier besucht Biebers Äffchen

Altmaier und Biebers Affe: "Mallys Schicksal ist kein Einzelfall" Zur Großansicht
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Altmaier und Biebers Affe: "Mallys Schicksal ist kein Einzelfall"

Justin Bieber war gestern, jetzt kümmert sich Peter Altmaier um das Kapuzineräffchen Mally. Der Bundesumweltminister hat das Tier in einem Münchner Tierheim besucht. Der Politiker richtete mahnende Wort an Bieber und seine Fans: "Tiere sind kein Spielzeug."

München - Es soll ein Zeichen für den Tierschutz sein: Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat am Dienstag Justin Biebers Kapuzineräffchen Mally in einem Münchner Tierheim besucht. Der Zoll hatte das Tier Ende März am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt beschlagnahmt, als der kanadische Teenie-Star zu einem Konzert anreiste und nicht die nötigen Dokumente für den Affen dabei hatte.

"Das Schicksal Mallys ist kein Einzelfall", sagte Altmaier bei seinem Besuch im Tierheim. Er appellierte an Tierfreunde, sich nur solche Haustiere zuzulegen, die sie auch artgerecht halten können. "Tiere sind kein Spielzeug."

Als Mally beschlagnahmt wurde, habe ihn das sehr betroffen gemacht, sagte Altmaier. Deswegen habe er bei dem Affen vorbeischauen wollen, um sich zu überzeugen, dass es ihm gut geht. Tierschutz falle schließlich in sein Ressort.

Bieber muss Kosten für Tierheim tragen

Inzwischen ist Mally offiziell in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland übergegangen. Eine entsprechende Anordnung stellte der Zoll am Dienstag aus. Bieber hat nun sechs Wochen Zeit, gegen den Beschluss Einspruch einzulegen. Seine Anwälte haben aber bereits signalisiert, dass der Sänger auf das Kapuzineräffchen verzichten werde.

Ein Sprecher des Münchner Zolls sagte, derzeit stelle seine Behörde eine Rechnung für Bieber zusammen. Auf den Kanadier kämen Kosten von mehreren tausend Euro für den Unterhalt des 20 Wochen alten Affen in den vergangenen Wochen zu. Demnächst werde das Tier an einen deutschen Zoo übergeben. Der genaue Ort soll aus Sicherheitsgründen geheim gehalten werden.

syd/dpa

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insgesamt 21 Beiträge
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1. ..aua..
rockschnucki 21.05.2013
..tierschutz fällt also in das ressort des umweltministers - gut, dass ihm das auch mal auffällt..allerdings eben nicht nur bezogen auf promi-äffchen, sondern auch und vor allem auf die sogenannten nutztiere, die in deutschlands ställen ein erbärmliches dasein fristen müssen, damit menschen wie der umweltminister ihr tägliches stück fleisch auf den teller bekommen..
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elikey01 21.05.2013
Zitat von sysopJustin Bieber war gestern, jetzt kümmert sich Peter Altmaier um das Kapuzineräffchen Mally. Der Bundesumweltminister hat das Tier in einem Münchner Tierheim besucht. Der Politiker richtete mahnende Wort an Bieber und seine Fans: "Tiere sind kein Spielzeug." Peter Altmaier besucht Justin Biebers Äffchen Mally in München - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/peter-altmaier-besucht-justin-biebers-aeffchen-mally-in-muenchen-a-901099.html)
Nur wozu? Ist doch die Moderation anscheinend schon von den bisherigen Beiträgen so überfordert, dass sie Beitrags-Einstellungen max. quotiert, ohne dass dafür eine Begründung für den Foristen mit kultiviertem Sprachgebrauch erkennbar wäre. Ist wohl nichts mit "Demokratiegeschütz" und Verständnis von Meinungsfreiheit als Bestandteil.
3. ja ja
Stabhalter 21.05.2013
Zitat von sysopJustin Bieber war gestern, jetzt kümmert sich Peter Altmaier um das Kapuzineräffchen Mally. Der Bundesumweltminister hat das Tier in einem Münchner Tierheim besucht. Der Politiker richtete mahnende Wort an Bieber und seine Fans: "Tiere sind kein Spielzeug." Peter Altmaier besucht Justin Biebers Äffchen Mally in München - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/peter-altmaier-besucht-justin-biebers-aeffchen-mally-in-muenchen-a-901099.html)
und Krümelmonster keine guten Politiker.Warum hat man Altmaier nicht zu den Silberrücken gesperrt?? Ohje,ober der durchgeht???
4. Hoffentlich
steinaug 21.05.2013
bleibt er gleich da.
5. Wer hätte das gedacht ?
Mertrager 21.05.2013
Dasz bei uns jetzt auch Affen für den Wahlkampf herhalten müssen. Ist das ein Hinweis auf eine Bananenrepublik ?
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