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Zwischenfall in Dresden: Piraten lassen Drohne bei Merkel-Auftritt kreisen

Eine Drohne sorgte bei einem Wahlkampfauftritt der Kanzlerin in Dresden für Aufregung. Nun hat die Piratenpartei die Verantwortung für den Einsatz des Fluggeräts übernommen. Ein Parteimitglied habe damit gegen die Drohnenprojekte der Bundesregierung protestieren wollen

Dresden - Die Piratenpartei hat sich zum Einsatz einer Drohne während einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in Dresden bekannt. Das etwa 40 Zentimeter große Fluggerät war am Sonntag wenige Meter vor Bundeskanzlerin Angela Merkel abgestürzt.

"Ziel des Einsatzes war, der Kanzlerin und Verteidigungsminister de Maizière ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie es ist, plötzlich selbst von einer Drohne beobachtet zu werden", erklärte Piraten-Vize Markus Barenhoff. Zugleich habe die Partei auf die Verschwendung von Steuergeldern beim gescheiterten Euro-Hawk-Drohnenprojekt des Verteidigungsministeriums hinweisen wollen.

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Dresden: Foto-Drohne stürzt vor Merkel ab
Der Pirat aus Dresden, der das Fluggerät steuerte, ließ mitteilen: "Der Einsatz der Drohne diente einzig dem Zweck, ein Video von Kanzlerin Merkel und anderen anwesenden CDU-Politikern aufzunehmen." Polizisten hatten den jungen Mann bereits während des Drohnenflugs ausfindig gemacht und zur Landung seines mit einer Kamera versehenen Fluggeräts veranlasst. Der 23-Jährige wurde kurzzeitig festgenommen.

Sicherheitsexperte untersuchten anschließend die von mehreren Propellern angetriebene Drohne. Sie stellten fest, dass keinerlei Gefahr von dem Fluggerät ausgegangen sei.

syd

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insgesamt 128 Beiträge
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1. Ganz ehrlich
ichbinschlau 16.09.2013
obwohl ich persönlich nichts von den Piraten halte, verdient diese Aktion Applaus.
2. Gute Aktion
joshuaschneebaum 16.09.2013
Phantasie haben sie ja, die Piraten. Schade, dass sie sich selbst so unwählbar machten.
3. ...
Derax 16.09.2013
Zitat von sysopDPAEine Drohne sorgte bei einem Wahlkampfauftritt der Kanzlerin in Dresden für Aufregung. Nun hat die Piratenpartei die Verantwortung für den Einsatz des Fluggeräts übernommen. Ein Parteimitglied habe damit gegen die Drohnenprojekte der Bundesregierung protestieren wollen http://www.spiegel.de/politik/deutschland/piratenpartei-hat-in-dresden-eine-drohne-zu-angela-merkel-geschickt-a-922415.html
Der Kanzerlin scheints zu gefallen. Symbolträchtig auch der absturz der Drohne direkt vor ihr.
4. Sicherlich
michlauslöneberga 16.09.2013
Zitat von sysopDPAEine Drohne sorgte bei einem Wahlkampfauftritt der Kanzlerin in Dresden für Aufregung. Nun hat die Piratenpartei die Verantwortung für den Einsatz des Fluggeräts übernommen. Ein Parteimitglied habe damit gegen die Drohnenprojekte der Bundesregierung protestieren wollen http://www.spiegel.de/politik/deutschland/piratenpartei-hat-in-dresden-eine-drohne-zu-angela-merkel-geschickt-a-922415.html
nur ein Schelmenstück, aber schöner hätten die "Piraten" ihre mangelnde Reflektion nicht offenbaren können. Und diese Partei will gewählt werden?
5. Keine Gefahr
specialsymbol 16.09.2013
Wie gut, dass das bei einer anschließenden Untersuchung festgestellt wurde. Denn wenn davon Gefahr ausgegangen wäre, hätte es keiner Untersuchung bedurft. Wer bezahlt eigentlich solche "Sicherheitsexperten"? Jeder Bauernkalender enthält mehr Expertise also solche Aussagen.
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