Von Sebastian Fischer, Anna Fischhaber, Andreas Grieß, Björn Hengst, Fabian Reinbold und Hendrik Ternieden

Geplante Moseltal-Brücke (Computergrafik): 2009 legten die ersten Bauarbeiter los
Was soll es kosten? 330 Millionen Euro sind für den "Hochmoselübergang" einkalkuliert, 310 Millionen davon zahlt der Bund. In den neunziger Jahren wollte man den Bau privat finanzieren. Allerdings wurde kein Investor gefunden.
Wer ist dagegen? Die Grünen, die nicht im Landtag sitzen, und Umweltschützer lehnen den Bau als unnötigen Eingriff in die Natur ab. Weinexperten aus der ganzen Welt bangen um den Wasserhaushalt der berühmten Riesling-Lagen. Für die Brücke müsste Wald gerodet werden, der als Wasserspeicher für die Reben dient. Anwohner kritisieren den "massiven Eingriff in das Landschaftsbild" und fürchten um Einnahmen aus dem Tourismus. Der BUND und eine Bürgerinitiative haben mehrere Petitionen gegen die Brücke eingereicht - bislang ohne Erfolg.
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