FDP-Fraktionsvorsitzender Rainer Brüderle verletzt sich bei Sturz

Folgenreicher Sturz für Rainer Brüderle: Der FDP-Fraktionschef ist nach einem Theaterbesuch am Rande eines Abendessen gestürzt und verletzte sich an Arm und Bein. Nach einer Operation bleibt er vorerst im Krankenhaus. Für den Wahlkampf fällt er nicht aus.

FDP-Spitzenkandidat Brüderle: Sturz am Rande eines Abendessens
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FDP-Spitzenkandidat Brüderle: Sturz am Rande eines Abendessens


Berlin - Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle hat sich bei einem Sturz in seiner rheinland-pfälzischen Heimat mehrere Brüche zugezogen. Eine Sprecherin bestätigte am Samstag einen Bericht der Berliner "B.Z. am Sonntag". "Es ist nichts Schlimmes", betonte sie.

Rainer Brüderle ist nach Angaben der FDP am Rande eines Abendessens mit Freunden nach einer Theateraufführung gestürzt und hat sich dabei Frakturen an Arm und Bein zugezogen. Er sei danach in einer Klinik erfolgreich operiert worden und befinde sich auf dem Weg der Besserung, hieß es. Rainer Brüderle werde in den nächsten Tagen in der Klinik bleiben. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er freut sich auf den Wahlkampf", so ein FDP-Sprecher.

Der 67-jährige Brüderle ist Spitzenmann seiner Partei für die Bundestagswahl.

Der "Rheinischen Post" gab Brüderle nach seiner Operation ein Interview aus dem Krankenhaus heraus. Er schilderte darin unter anderem den Ablauf des Sturzes. "Meine Frau und ich waren nach einer Theateraufführung mit Freunden noch zum Abendessen", so Brüderle. "Wir wollten gerade gehen. Und dann war da diese Stufe. Immerhin konnte ich mich noch auf die linke Seite drehen. Meine rechte Schreibhand ist unverletzt", sagte der FDP-Politiker. "Ich bin da Opfer meiner eigenen Dynamik geworden. Es ist manchmal schwierig, geradeaus zu gehen und gleichzeitig links und rechts Leute zu grüßen."

Auf die Frage, ob er im Wahlkampf jetzt kürzer treten müsse, sagte Brüderle der Zeitung: "Jetzt habe ich ein paar Tage Ruhepause. Aber telefonieren kann man auch mit gebrochenem Bein, wie Sie merken. Ich freue mich jedenfalls auf den Wahlkampf."

yes/sev/dpa



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