Schleswig-Holstein Stegner gibt SPD-Landesvorsitz auf

Seit mehr als elf Jahren führt er die SPD in Schleswig-Holstein. Nun will Ralf Stegner den Landesvorsitz abgeben. Für die Nachfolge im Frühjahr 2019 gibt es bereits eine Kandidatin.

Ralf Stegner
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Ralf Stegner


Ralf Stegner steht seit März 2007 an der Spitze der SPD in Schleswig-Holstein. Doch im kommenden Jahr will er nicht mehr für den Landesvorsitz kandidieren. Er werde bei der Wahl Ende März 2019 nicht antreten, sagte der 58-Jährige, der auch SPD-Bundesvize ist. Festhalten will Stegner am Amt als Chef der SPD-Landtagsfraktion.

Stegner kündigte an, die Kandidatur der stellvertretenden Vorsitzenden der Landtagsfraktion, Serpil Midyatli, für den Landesvorsitz zu unterstützen. Die 43-Jährige gehört seit 2009 dem Landtag an. Stegner war zuletzt in die Kritik geraten, weil die SPD bei der Kommunalwahl im Frühjahr bereits die dritte Niederlage nach der Landtags- und der Bundestagswahl 2017 in Folge einstecken musste.

Es sei "die Zeit gekommen, dass andere zeigen, was sie können", sagte Stegner. Midyatli sei "eine, die ganz viel kann". Die Kollegin werde es verstehen, "wie eine Löwin mit Herz und Verstand" für die Inhalte und das Profil der SPD zu kämpfen.



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Wie funktioniert die Civey-Methodik?
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Wer steckt hinter Civey?

An dieser Stelle haben Leser in der App und auf der mobilen/stationären Website die Möglichkeit, an einer repräsentativen Civey-Umfrage teilzunehmen. Civey ist ein Online-Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Berlin. Das Start-up arbeitet mit unterschiedlichen Partnern zusammen, darunter sind neben SPIEGEL ONLINE auch der "Tagesspiegel", "Cicero", der "Freitag" und Change.org. Civey wird durch das Förderprogramm ProFit der Investitionsbank Berlin und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.

cte/dpa



insgesamt 42 Beiträge
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Seite 1
Mertrager 03.09.2018
1. Gute Entscheidung
Er erscheint mir nur noch verbissen und verbiestert. Das war schon 'mal anders.
Europa! 03.09.2018
2. Eine gute Entscheidung
Der Generationswechsel in der SPD ist dringend notwendig, und mit Stegner verabschiedet sich - zumindest im hohen Norden - ein Symbol für den Niedergang und sinnlose Aggressivität. .
vegefranz 03.09.2018
3. das personifizierte Elend
die SPD war einst eine Partei, die für die Interessen der deutschen Bürger. Die Partei hat sich für Sicherheit und Wohlstand interessiert. Willy Brandt und Herbert Wehner würden sich im Grab umdrehen, wenn sie sehen könnten, wie Leute wie Stegner, Nahles, Gabriel etc die Partei heruntergewirtschaftet haben. Ohne erhebliche Unterstützung der Medien wäre die SPD bei 10% (Tendenz: sinkend) Stegner steht für alles, was die Leute abhält, SPD zu wählen
dasfred 03.09.2018
4. Endlich gute Nachrichten aus der SPD
Leider hat Herr Stegner viel zu viele Jahre den SPD Wadenbeißer gespielt. Zu allem seine Kritik geäußert aber nie richtige soziale Politik umgesetzt. Seine Sympathiewerte hätten der SPD bestenfalls noch ein Mitleidsprozent eingebracht.
StefanXX 03.09.2018
5. Oh nein, wer soll uns denn jetzt den rechten Weg weisen?
Na hoffentlich bleibt Herr Stegner wenigstens in der Politik. Schließlich ist er der einzige, der stets die Wahrheit, Weisheit und Weitsicht für sich gepachtet hat und diese auf seine unverkennbare, extrem lockere Art und Weise an den Mann bringt. Herr Stegner, wir brauchen Sie! Wie sollen wir sonst wissen was alle anderen außer der SPD und insbesondere Ihnen tagtäglich alles falsch machen??
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