Rentenpolitik FDP will Altersteilzeit durch Rente ab 60 ersetzen

Die Altersteilzeit läuft Ende des Jahres aus - nach dem Willen der FDP soll die Regelung nicht verlängert werden. Stattdessen sollen Arbeitnehmer schon ab 60 Jahren in Rente gehen können. Hinzuverdienstgrenzen für Rentner sollen abgeschafft werden, fordern die Liberalen.

Rentner in Deutschland: FDP will neue Regelung zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Beruf
dpa

Rentner in Deutschland: FDP will neue Regelung zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Beruf


Berlin - Die FDP will die Ende des Jahres auslaufende Regelung zur Altersteilzeit durch ein neues Angebot ersetzen. Im Rahmen einer Rentenreform wollen die Liberalen Arbeitnehmern ab 60 Jahren eine Möglichkeit zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben geben, wie der Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Heinrich Kolb, der "Bild"-Zeitung sagte.

Ab diesem Alter solle sich jeder Arbeitnehmer für eine Teil- oder Vollrente entscheiden können. "Mit dem Auslaufen der Altersteilzeit Ende 2009 muss es ein neues Angebot für den Übergang von Arbeit zur Rente geben", so Kolb.

Zugleich müssten die Hinzuverdienstgrenzen für Rentner fallen, sagte Kolb der Zeitung. Damit könnten die Ruheständler in Nebenjobs soviel hinzuverdienen wie sie wollten.

anr/dpa/ddp



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cosmo72 22.10.2009
1.
So wie Josef Ackermann, Angela Merckel, Pofalla, Cem Özdemir, Joschka Fischer, George Bush, Steinmeier, Obama und Co... keine persönlichen Konsequenzen, wenig leisten, viel reden, silbernen oder goldenen Löffel einstecken, von viel zu vielen wichtig genommen werden, strafrei ausgehen und immer in der Hoffnung den 15% der Doofen in der Bevölkerung im Alltag zu begegnen, die es nicht kapieren, wie ich sie verar***t habe und sogar mich ehrfüchtig angaffen und Ihren genauso verladenen Bekannten erzählen, rate mal wen ich gesehen habe!
Wolfen, 22.10.2009
2. Krank
gemacht worden sein. Den Rest kriege ich schon selber irgenwie hin, als 36-Jährige. MUSS ich echt erst in die Politik gehen?
fuggazzi 23.10.2009
3. Wird eh alles ganz anders
wir werden wohl alle länger arbeiten, nitht weil wir es müssen, sondern eher wollen. nicht in der knochemmühle wie jetzt, sondern weil wir es uns aussuchen können. wir sind dann ja halbwegs abgesichert, wenn auch unsere rente nicht so üppig ist (ich bin jetzt 45). deswegen wird es wohl immer um einen zusatzverdienst gehen. wird auch gerade in einem gerade erschienen buch beschrieben von trendfroscher jánszky: 2020 - so leben wir in der Zukunft.
fuggazzi 23.10.2009
4. Jobnomande statt lebenslang am selben arbeitsplatz gekettet
ach ja, und ein lebenslanger job wird dann auch nicht mehr üblich sein. jobnomaden sind dann die regel (40 % aller beschäftigten schätzt Jánszky) und Porjektarbeiter (kennen wir ja jetzt schon, sollen dann auch 40 % ausmachen). Nur 20 % sollen dann noch in festem lohn- und brot stehen. wenn wir uns gerade anschauen, was draußen pasiert und wie heute gemachte arbeitsverträge aussehn, ist das gar nicht so unwahrscheinlich.
samsonax, 23.10.2009
5.
Zitat von sysopDen 45-Jährigen von heute ist klar: Rente gibt es erst ab 67. Weniger klar ist, wie Arbeitsplätze und Berufslaufbahnen aussehen müssen, damit man bis dahin durchhält. Wie möchten Sie in Zeiten des demografischen Wandelns in Zukunft arbeiten?
Wir sollten alle Beamte werden. Denn in deren Altersvorsorgesystem gibt es keinerlei Probleme. Probleme haben nur die Versorgungssysteme, in die Leute zwangsweise einzahlen müssen.
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