Rigaer Straße in Berlin Vermummte attackieren offenbar rechte Aktivisten

Erneuter Vorfall im linken Szene-Kiez von Berlin: Nach dem massiven Polizeieinsatz in der Rigaer Straße filmen Aktivisten aus dem Pegida-Umfeld vor dem betroffenen Wohnprojekt - und werden offenbar von Linksautonomen angegriffen.

Das Haus in der Rigaer Straße 94: Unruhiger Kiez
DPA

Das Haus in der Rigaer Straße 94: Unruhiger Kiez


Eine Gruppe vermummter Personen, mutmaßlich aus dem linksextremen Milieu, soll am Donnerstag im Berliner Stadtteil Friedrichshain drei Aktivisten aus der rechten Szene attackiert haben. Die Angegriffenen, zwei Männer und eine Frau, berichteten auf Facebook über den Vorfall in der Rigaer Straße.

Demnach haben die Aktivisten in der Rigaer Straße gefilmt und fotografiert, als bis zu acht maskierte, mit Eisenstangen bewaffnete Personen aufgetaucht seien. Die Gruppe habe sich in ihr Auto in Sicherheit gebracht, die Täter sollen mit den Eisenstangen auf den Wagen eingeschlagen haben. Fotos auf Facebook zeigen einen dunklen Audi mit zerborstenen Scheiben. Zudem wird behauptet, es gebe Videomaterial vom Tathergang, dieses sei der Polizei übergeben worden.

In der Rigaer Straße 94 war die Polizei am Mittwochabend mit einem Großaufgebot gegen ein linkes Wohnprojekt vorgegangen. Der Einsatz war eine Reaktion auf den Angriff mutmaßlicher Linksautonomer auf einen Beamten wenige Stunden zuvor.

Ein Polizeisprecher bestätigte, dass drei Personen einen Angriff in der Rigaer Straße angezeigt hätten. Mögliche Täter seien bisher nicht festgestellt worden. Auch in linken Internetportalen wird die Nachricht von der Attacke auf ein "paar irre Rechte" verbreitet.

Die Angegriffenen gehören zum Umfeld der Pegida-Bewegung, zum Teil sind sie auf Kundgebungen schon als Redner aufgetreten, im Internet verbreiten sie hetzerische Videobotschaften.

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Rigaer Straße in Berlin: Großaufgebot gegen Linksautonome

phw



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