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Rügen: Stink-Attacke auf geplantes Flüchtlingsheim

Eine übel riechende Flüssigkeit ist im Speisesaal eines Schullandheims auf Rügen ausgekippt worden. Das Gebäude in Sellin ist zurzeit ungenutzt - dort sollen jedoch Flüchtlinge untergebracht werden. Der Staatsschutz ermittelt.

In einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Sellin auf Rügen haben Unbekannte eine übel riechende Flüssigkeit verschüttet. Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, leiteten die Täter die Flüssigkeit am Mittwoch von außen durch ein Fenster in den Speisesaal des Schullandheims. Um welche Flüssigkeit es sich handelt, war am Donnerstagmorgen noch unklar.

Gemeldet wurde eine Sachbeschädigung. Der Staatsschutz hat jedoch bereits die Ermittlungen aufgenommen, da ein politisches Motiv hinter der Tat nicht ausgeschlossen wird. Das Gebäude ist zwar derzeit ungenutzt, dort sollen jedoch Hilfesuchende in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht werden.

Die Feuerwehr hat den betroffenen Raum gereinigt. Eine Analyse der Flüssigkeit und die Auswertung der Tatortuntersuchung stehen laut Polizei noch aus.

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Quelle: Amadeu Antonio Stiftung und Pro Asyl / Polizei / eigene Recherchen / dpa
Stand: 7. Januar 2016

vek/dpa

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