Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Sachsen-Anhalt: Linksfraktionschef Wulf Gallert gibt sein Amt auf

Wulf Gallert Zur Großansicht
DPA

Wulf Gallert

Der Spitzenkandidat der Linken hat sein Amt als Fraktionsvorsitzender abgegeben - unabhängig von der Wahlniederlage, so Wulf Gallert. Die Partei war bei der Wahl in Sachsen-Anhalt hinter die AfD zurückgefallen.

Der bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt abgestrafte Spitzenkandidat der Linken gibt sein Amt als Landtagsfraktionschef auf. Er kandidiere nicht erneut, sagte Wulf Gallert am Montag in Magdeburg am Rande einer Versammlung des Landesvorstands seiner Partei. Er habe den Beschluss bereits vor einigen Monaten gefasst, sagte Gallert.

Zwölf Jahre an der Spitze der Fraktion seien genug. Es sei Zeit für einen Wechsel, so der 52-Jährige einen Tag nach der Landtagswahl. "Nach dieser Wahl befinden wir uns in einer neuen Phase der politischen Auseinandersetzung, wofür es neue Ideen und neue Gesichter braucht."

Gallert schlug den finanzpolitischen Sprecher der Fraktion, Swen Knöchel, als seinen Nachfolger vor.

Die Linke war laut dem vorläufigen Wahlergebnis 7,4 Prozentpunkte eingebüßt: Sie ist mit 16,3 Prozent der Stimmen hinter die Alternative für Deutschland (AfD) auf Rang drei zurückgefallen.

Landtagswahlen 2016

sun/dpa/AFP

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 9 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Wenn man nur ein kleinwenig nachdenkt.....
thomasmann 14.03.2016
... dann hat man mehr als nur ein wenig Verständnis für seine Entscheidung. Wenn das Volk für das ich arbeiten will, bei jeder Wahl immer wieder aufs neue so ein intelligentes Wahlergebnis abgibt, dann würde ich mir auch ein sinnvolleres Betätigungsfeld suchen.
2.
scheera 14.03.2016
...dieser Herr sowie auch der CDU Mann neben dem Kretschmann...sehen ebn nicht aus,wie Führungskräfte.Schon daher würde ich die nicht wählen...so denken vermtl. viele Wähler.Abgesehn davon,daß sie auch rhethorisch nichts drauf hatten......
3. Das Volk ist also jetzt schuld!
AWG 14.03.2016
Zitat von thomasmann... dann hat man mehr als nur ein wenig Verständnis für seine Entscheidung. Wenn das Volk für das ich arbeiten will, bei jeder Wahl immer wieder aufs neue so ein intelligentes Wahlergebnis abgibt, dann würde ich mir auch ein sinnvolleres Betätigungsfeld suchen.
Das Volk hat also kein intelligentes Wahlergebnis geliefert und ist daher schuld daran, dass ein Politiker sein Amt aufgibt. Merke: Wenn ein Volk beispielsweise einen Sänger nicht singen hören will, dann sollte der Sänger sich überlegen, ob er vielleicht nicht gut genug ist und nicht die Schuld beim Publikum suchen. Genauso ist es bei einem Politiker, das Volk hat entschieden, dass ein Politiker oder eine Partei nicht den Vorstellungen des Volkes entspricht und diesen bzw. diese nicht gewählt. Was soll denn diese Wählerbeschimpfung!
4. Sorry, aber ...
J.Corey 15.03.2016
... der Knilch hat Plakate aufhängen lassen, auf denen stand "Wulf Gallert Frauenversteher". Wer so einen Unsinn als Wahlbotschaft verbreitet, kann auch nicht ernsthaft über Stimmen Verluste oder abgewandelte Wähler wundern. Er hat's für seine Partei versaut, so isses halt ma!
5.
Alvy Singer 15.03.2016
Wulf Gallert hielt es als Grenzsoldat für angemessen, DDR Bürger mit der Waffe zu bedrohen, wenn sie ohne Genehmigung des DDR Regimes versuchten, das Land zu verlassen. Gut, dass dieser schäbige Mensch zurückgetreten ist.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Fotostrecke
Wahlen in drei Ländern: Das sind die Gewinner und Verlierer


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: