Sachsen-Anhalt: Syrische Familie auf Volksfest zusammengeschlagen

Auf einem Volksfest in Eisleben hat es einen Überfall auf eine syrische Familie gegeben. Drei Männer verprügelten die Gruppe, eines der Opfer musste ins Krankenhaus. 

Eisleben - Ein Besuch bei einem Volksfest in Sachsen-Anhalt endete für eine syrische Familie dramatisch. Während die zehnköpfige Gruppe über die Eisleber Wiese schlenderte, wurde sie von drei Männern überfallen und brutal zusammengeschlagen.

Die Polizei hält einen fremdenfeindlichen Hintergrund für möglich. Ein Sprecher erklärte am Montag in Halle, die Täter hätten die Kirmesbesucher vor einem Festzelt mit Schlägen und Fußtritten malträtiert. Einer der Täter benutzte demnach einen Teleskopschlagstock. Fünf Mitglieder der syrischen Familie erlitten Blutergüsse und Prellungen. Ein 32 Jahre alter Mann kam mit einem Schädelhirntrauma ins Krankenhaus.

Einer der Schläger, ein 18 Jahre alter Deutscher, wurde nach der Attacke festgenommen. Die anderen beiden Männer sind noch auf der Flucht. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

ler/dpa

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Was soll der Schwachsinn ?
herr_kowalski 30.04.2012
Zitat von sysopAuf einem Volksfest in Eisleben hat es einen Überfall auf eine syrische Familie gegeben. Drei Männer verprügelten die Gruppe, eines der Opfer musste ins Krankenhaus. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,830534,00.html
Zitat " Die Polizei hält einen fremdenfeindlichen Hintergrund für möglich" ? Aber wo denken Sie denn hin. In D ist doch Fremdenfeindlichkeit nirgends zu finden. Alles nur Stimmungsmache. Und Rechtsradikale sind die Erfindung linker Spinner..........
2.
denkdochmal 30.04.2012
Wann endlich folgt "schlagartig" der umgehende Umzug dieser Schändlichen in den Knast. Immer. Überall.
3.
erwin777sti 30.04.2012
möge die Repressionsstrategie gegenüber "Mitte-Links" jetzt gegen die "Nationalen" eingesetzt werden und den braunen Mief in Sachsen eindämmen. 's is' höchste Zeit !!
4. Weit hergeholt
caecilia_metella 30.04.2012
Diodor:17,108,1ff. 108. Um diese Zeit kamen nach Susa 30.000 Perser, noch sehr jung an Jahren. Sie waren als die Schönsten und Stärksten auserlesen und hatten nach dem ausdrücklichen Befehl des Königs geraume Zeit durch Aufseher und Lehrer gemeinschaftlichen Unterricht im Kriegswesen empfangen. Alle waren mit macedonischen Rüstungen prächtig geschmückt und bezogen ein Lager vor der Stadt. Sie legten vor dem König Proben von ihrer Fertigkeit im Gebrauch der Waffen ab und erhielten ansehnliche Geschenke. Weil nämlich die Macedonier sich geweigert hatten, über den Fluß Ganges zu gehen, und weil sie ihm bei Versammlungen oft laut widersprachen und seine Abstammung von Ammon zum Spott machten, bildete er jene Schar, die aus einer und derselben Altersklasse von Persern bestand und ein Gegengewicht gegen die macedonische Phalanx werden konnte. Damit war Alexander damals beschäftigt.
5.
leipzigerlerche 30.04.2012
An erwin777sti: Überschrift nicht gelesen? EISLEBEN ist eine Stadt im schönen Sachsen-ANHALT. In welchem Bundesland sind Sie eigentlich zu Hause? Werden die Hintergründe solcher Übergriffe und Ursachen dort dadurch gelöst, indem man Vorurteile bedient? Oder ist's hier der berühmte Splitter im Auge des Anderen...? Noch nicht gemerkt, daß da vermutlich im ganzen schönen Schland irgendwas nicht stimmt?
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