Sahra Wagenknecht "Die Leute wollen, dass man nach der Macht greift"

Seit Wochen wirbt Sahra Wagenknecht für ein neues Bündnis der politischen Linken. Ihre eigene Partei sieht sie dabei keinesfalls in der Rolle des Juniorpartners, betont die Linken-Fraktionschefin im SPIEGEL.

Sahra Wagenknecht
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Sahra Wagenknecht


Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sieht ihre Partei potenziell als stärkste Kraft in einem möglichen Linksbündnis. "Wieso sollten wir anstreben, nur Juniorpartner in einer SPD-Regierung zu werden?", sagte Wagenknecht dem SPIEGEL. "Die Leute wollen, dass man nach der Macht greift."

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Heft 12/2018
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Wagenknecht ruft seit Wochen zur Formierung einer neuen linken Sammlungsbewegung auf. Dabei setzt sie auf einen linksnationalen Kurs. Zielgruppe von Wagenknechts Sammlungsbewegung sind Menschen, die von der Globalisierung nicht profitieren und denen offene Grenzen Angst machen. "Es geht um Menschen, die sich von der SPD nicht mehr repräsentiert sehen", so Wagenknecht, "diese Potenziale wollen wir wieder aktivieren." Wagenknecht glaubt , auch Nichtwähler und Wähler der AfD zurückholen zu können. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Die Linken-Politikerin hat eine nicht besetzte Lücke im deutschen Parteienspektrum ausgemacht. Der Politikwissenschaftler Andreas Nölke spricht von einer "linkspopulären" Kraft, die eine "Leerstelle" der Linken füllen könnte. Es geht um eine politische Bewegung, die wirtschafts- und sozialpolitisch links steht, zugleich aber eine Art Deutschland-zuerst-Ansatz vertritt: europakritisch und für eine restriktivere Flüchtlingspolitik.

Auch Linken-Parteichefin Katja Kipping setzt darauf, die Linke zu stärken und SPD-Restbestände zu gewinnen. Ihr Plan: Bei der nächsten Bundestagswahl sollen Linke, Grüne und SPD gleich stark ins Parlament einziehen und so gemeinsam über 50 Prozent holen. Politisch steht Kipping allerdings für einen Kurs, der sich vor allem in der Flüchtlingspolitik stark von Wagenknechts Ideen unterscheidet.

Im Video: Sahra Wagenknecht über Wahlversprechen und andere Lügen

dbate.de

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abe

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Seite 1
lilioceris 17.03.2018
1. Es
ist die einzige Chance, etwas zu ändern. Wenn ich allerdings die Äusserungen von z.B. Maas, einem SPD-Mann, lese und höre, fehlt mir der Glauben. Diese SPD mit diesem Personal wird nichts bewegen. Wie oft von anderen schon gesagt: Alter Wein in neuen Schläuchen. Awful! So sad!
Europa! 17.03.2018
2. Da ist was dran
Wagenknecht orientiert sich an erfolgreichen linken Politikern in Europa, Kipping ist leider nicht intelligent genug, um sich aus der Pseudo-Moral von Frau Merkel zu befreien, die aus ihrem Blackout von 2015 eine Tugend zu machen versucht.
hannac. 17.03.2018
3. Alles ist besser als nichts tun
bevor man das Feld der Opposition der AfD überlässt. Eine zerstrittene linke Opposition ist zu schwach um konstruktiv zu agieren.
elgrandee 17.03.2018
4. Komische Strategie
Also wenn etwas im Übermaß vorhanden ist, dann doch (extreme) linke Positionen. Glaube kaum, dass man damit noch Wähler an sich binden kann. In ganz Europa wendet man sich von linken Utopien ab, weil das nur in das momentane Chaos und die europäische Instabilität geführt hat.
gantenbein3 17.03.2018
5. Klingt wie Pfeifen im Wald
Tatsächlich ist die Linke so schwach wie nie. Und die Linkspartei dreht sich seit es sie gibt um sich selbst und beschaut ihren eigenen Bauchnabel. Beste Voraussetzungen für ein neues Bündnis der politischen Linken
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