Politik

Schrumpfende Städte

Diät für die Speckgürtel

Jahrzehntelang haben hoch subventionierte Eigenheim-Gürtel rings um die Metropolen zur Verödung der Stadtkerne beigetragen. Benzinpreiserhöhungen und der Stopp der Eigenheimförderung haben jetzt eine Trendwende eingeleitet.

Von Jochen Bölsche

Dienstag, 21.03.2006   17:00 Uhr

Wenn Stadt- und Regionalplaner zu Kongressen und Symposien zusammenkommen, wird in jüngster Zeit öfter mal ein düsteres Wort von Bert Brecht bemüht: "Von diesen Städten wird bleiben: der durch sie hindurchging, der Wind."

Bisweilen macht auch eine nicht minder pessimistische Prognose des langjährigen niederländischen EU-Kommissars Frits Bolkestein die Runde: "Aus unseren Städten, die einmal für ihren Wohlstand berühmt waren, werden Zonen der Armut werden."

Ungläubiges Kopfschütteln erzeugen solche Unkenrufe bei Menschen, die nur die glitzernden Wirtschaftszentren wie München und Hamburg oder die neuerdings aufblühenden Regionen um Dresden oder Jena kennen.

Weniger verständnislos reagiert, wer die sterbenden Städte in den toten Winkeln Ostdeutschlands kennt - und auch jene westdeutschen Kommunen an Ruhr, Saar und Küste, in denen der Niedergang der klassischen Montan- und Werftindustrie Arbeitslosigkeit und Abwanderung hinterlassen hat.

Auch im bärenstarken Bayern geht's bergab

"Schrumpfende und wachsende Siedlungen heben sich immer kontrastreicher voneinander ab", konstatiert die deutsche Demographie-Koryphäe Herwig Birg: "Verödende Ortskerne in Dörfern und Kleinstädten und Ghettobildungen in Großstädten, Rückbau, Abriss und Wohnungsleerstände auf der einen Seite wechseln sich mit prosperierenden Siedlungen und Regionen ab."

Allerdings dürften sich angesichts der kümmerlichen Geburtenraten auch die Wirtschaftszentren nicht in Sicherheit wiegen. Denn, so der Professor: "Niemand kann heute sagen, ob die Wachstumspole in zwanzig oder dreißig Jahren immer noch auf Kosten der Abwanderungsgebiete profitieren können oder ob die Schrumpfung schließlich auch noch die blühenden Regionen einholen und das ganze Land mit einer lähmenden Tristesse überziehen wird."

Auch im ökonomisch bärenstarken Bayern schwächeln die Städte am Rande des Landes. "Nur noch die Metropolen entwickeln sich", klagt Dieter Döhla, Oberbürgermeister von Hof an der einstigen Zonengrenze. Neidisch blickt er auf die Landeshauptstadt: "In München kocht der Kessel über."

Für Bayern verweist der dortige Städtetag auf finstere Aussichten: "Die Städte verändern ihr Gesicht, wenn kein Kinderlachen mehr auf der Straße zu hören ist, die Spielplätze veröden und in den Schulen die Bänke leer bleiben." Nach einem Bevölkerungsanstieg von 12,4 auf 13 Millionen Einwohnern im Jahre 2020 wird es nach Regierungsstudien bis 2050 auch im Freistaat bergab gehen - auf 11,5 Millionen Menschen.

Wer dem Wähler als erster die Wahrheit sagt...

Dann wird auch die Bayern jener Trend erreicht haben, der in Ostdeutschland ganze Stadtviertel entleert und im Westen etwa das Ruhrgebiet voll erfasst hat. "Die Region Rhein-Ruhr," urteilt der Dortmunder Regionalforscher Hans Heinrich Blotevogel, "ist der Vorreiter für das Demographie-Problem im alten Bundesgebiet."

Nicht viel besser ist es um deindustrialisierte Zonen wie das Saarland oder Teile Niedersachsens bestellt. "Wir reißen in Hannover, Bremen und Braunschweig schon jetzt Wohnungen ab", sagt Wilhelm Gehrke, Geschäftsführer der Norddeutschen Immobiliengesellschaft. In der alten Stahlstadt Salzgitter steht bereits jede siebte Wohnung leer.

Dennoch stecken, wie auch die Deutsche Bank beklagt, viele West-Politiker angesichts der Entwicklung weiterhin "den Kopf in den Sand". SPD-Chef Matthias Platzeck erklärt die Verdrängung des Demographie-Dilemmas durch seine Kollegen mit der Erfahrung, Politiker befassten sich nun einmal "am liebsten mit Problemen, für die sie schnelle Lösungen haben", um dann ein bitteres Bonmot zu zitieren: "Wer dem Wähler als erster die Wahrheit sagt, hat verloren."

In vielen Rathäusern herrsche in Sachen Schrumpfung oftmals "Ahnungslosigkeit", urteilt auch der Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung. Manchmal werde noch verlegen von "negativer Dynamik" gesprochen, wenn Schrumpfung gemeint ist.

"Nur noch A-Gruppen: Ausländer, Alte, Asoziale"

Dabei sei, verlautbart der Verband, spätestens 2015 auch "in Westdeutschland mit strukturellen Leerständen in einer Dimension zu rechnen, die denen ostdeutscher Regionen nahe kommt". Schon jetzt, heißt es in einem Verbandsbericht zum Thema "Stadtumbau Ost/West", seien im Ruhrgebiet bis zu 13 Prozent des Wohnraums ungenutzt. In Herne, das binnen zehn Jahren voraussichtlich rund 12.000 Einwohner verlieren wird, müssten nach einer Studie der Uni Bochum jährlich bis zu 270 Wohnungen abgerissen werden, wenn der Markt stabil gehalten werden soll.

Doch Rückbaupolitik ist im Westen mit seinem zersplitterten Grundbesitz schwieriger zu praktizieren als im Osten. Für den "Stadtumbau West" hatte der Bund in den letzten Jahren gerade mal 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, zumeist für Forschungszwecke.

Und während im Osten wegen des massenhaften Fortzugs zumeist unmittelbar auf den Leerstand die Verödung folgt, geht das Sterben von Stadtvierteln im Westen mit einem quälenden Prozess einher - Verarmung, Vergreisung, Ghettobildung.

Beispielhaft, so die Verbandsstudie, lasse sich die "negative Selektion" im Zuge des Schrumpfungsprozesses in Duisburg beobachten, dessen Einwohnerzahl binnen 30 Jahren von 650.000 auf 500.000 gesunken ist und wo bis 2016 mit einer weiteren Abnahme auf 450.000 gerechnet wird. In dem Papier heißt es, politisch nicht gerade korrekt, im schrumpelnden Kern der Stadt blieben "nur noch die A-Gruppen: Ausländer, Alte, Asoziale".

Bundesdeutsche, Besserverdiener, Bildungsbürger zieht es unterdessen in ausgewählte, aufgeschickte Stadtteile, wenn nicht hinaus in den Speckgürtel des Umlands. Auch die Bertelsmann-Stiftung, die jüngst ein umfassendes Datenwerk über die Siedlungstrends der kommenden Jahrzehnte vorgestellt hat, bestätigt den zunehmenden Trend zur sozialen Polarisierung. Andere Forscher sprechen von einer Entwicklung zur "Dual City" nach US-Muster, mit scharfer Trennung zwischen "angesagten Vierteln" und "gefährlichen Orten", und erwarten, so der Soziologe Ulrich Beck, eine "Brasilianisierung" der Stadtgesellschaften, in denen eine arme Dienerklasse einer reichen Dienstherrenschicht gegenübersteht.

Kabarettisten-Spott über Speckgürtel mit Aztekenöfen

Beschleunigt worden ist die wachsende räumliche Segregation durch Politiker, die jahrzehntelang die Abwanderung auf die grünen Wiesen rund um die Städte gefördert haben - bis diese Entwicklung in jüngster Zeit zunehmend als fataler Fehler begriffen worden ist.

Während viele Stadtzentren verödeten, setzten sich Millionen vor allem junger Familien in jene Umlandregionen ab, die Planer als Suburbia oder Exurbia bezeichnen - die einzige Siedlungsform, die allerorten stetig wuchs. Während Babyschwund und Binnenwanderung viele Kernstädte ebenso entvölkern wie die Dörfer in der Peripherie, wucherten so die Speckgürtel im Stadtumland, die in den USA "doughnut cities" heißen, nach dem Backwerk mit dem Loch in der Mitte.

Zwar machten sich Kabarettisten wie der rheinische Satiriker Achim Konejung immer wieder lustig über die "Klinkerwüsten im Wüstenrot-Stil", die "Doppelhaushälften mit Azteken-Ofen im Sieben-Quadratmeter-Garten" oder die Vorliebe für "Carports, damit der Nachbar auch ja das neue Auto sieht und sich gelb vor Neid in den Hintern beißt". Und doch ist es noch immer der Traum von 80 Prozent aller Deutschen: das Häuschen außerhalb der Stadt, aber noch in Pendelnähe, irgendwo in der Halbidylle zwischen Kuhweiden und Möbelmärkten.

Vor allem junge Familien mit Kindern besiedelten dort frühere Kartoffeläcker mit Häusern im Walmdach-Einheitsstil, oft montiert aus Modulen und verziert mit Applikationen aus dem Baumarkt. So entstanden (und entstehen noch immer) überall im Dunstkreis der Städte jene uniformen Ortsteile aus der Retorte, die von den Alteingesessenen leise bespöttelt werden als "Zuchtburgen", "Schuldnersiedlungen" und "Hypothekenviertel".

Der Nachbar wohnt in Niesweite

Zwar mangelt es den adretten Neubaugebieten, in denen der Nachbar oft in Niesweite wohnt, am rustikalen Reetdach-Charme der Bauerndörfer ebenso wie an der prickelnden Urbanität städtischer Gründerzeitviertel. Und doch: Schon um die Jahrtausendwende wohnten, so das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, "mehr Menschen im Umland der Kernstädte als in den Kernstädten selbst".

Planer und Politiker in den ausblutenden Großstädten wie auch in den vergessenen Landgemeinden noch weiter draußen verfolgten den massenhaften Umzug ins Umland stets voller Missmut. Denn die Milliardensummen, die in den Speckgürteln für immer neue Straßen und Schulen, Strom-, Gas-, Wasser- und Abwassernetze investiert werden müssen, fehlen anderswo, um die von Abwanderung betroffenen Stadtviertel und Dörfer so umzugestalten, dass die dort noch vorhandene Infrastruktur, vom Kindergarten bis zum Altenheim, vom Busnetz bis zum Schwimmbad, halbwegs ausgelastet werden kann.

So leistet sich Deutschland einen gigantischen Schildbürgerstreich. Während es in den Schrumpfstädten wie in den Schrumpfdörfern an Geld und Lust mangelte, die teils wertvolle Bausubstanz zu erhalten und ungenutzten Wohnraum aufzuwerten, wurden Bauwut und Landfraß in den Speckgürteln hoch subventioniert. Allein die Eigenheimzulage, die zum Jahresbeginn abgeschafft wurde, hat sich der Staat jährlich rund 10 Milliarden Euro kosten lassen, während Instandhaltung und Renovierung in der Regel nicht subventioniert wurden.

Kinder profitieren 10 Jahre vom Haus im Grünen

Viele Investitionen in Krippen und Kindergärten, Grundschulen oder Gymnasien der Umlandgemeinden aber werden binnen einer Generation entwertet sein. Denn wo heute noch junge Familien mit Kinderwagen dominieren, leben dann überwiegend gleichaltrige Grauschöpfe, die nach Alten- und Pflegeheimen verlangen, während sich der Nachwuchs davon gemacht hat.

Kinder würden "höchstens zehn Jahre lang", vom zweiten bis zum zwölften Lebensjahr, vom Häuschen im Grünen profitieren, heißt es in einer Studie des Naturschutzbundes Deutschland: "Später erweitert sich der Aktionsradius, draußen zu spielen wird uninteressant, die Erreichbarkeit anderer Freizeitangebote zunehmend wichtiger."

Kenner wie der Kölner Frank Kirsch, Fachmann für Immobilienmarketing, warnen davor, in irgendwelchen Suburb-Häuschen eine wertbeständige Geldanlage zu sehen: "Die Zeiten, in denen Bauträgern das Nullachtfünfzehn-Reihenhaus irgendwo am Stadtrand aus der Hand gerissen wurde, sind vorbei und werden ziemlich sicher nicht wieder kommen." Der Nürnberger Immobilien-Sachverständige Matthias Kirchner hat ebenfalls eine Trendwende wahrgenommen: "Zuerst kam die Landflucht, dann kam die Stadtflucht und jetzt kommt wieder die Landflucht."

Tatsächlich mehren sich nach Jahren der massenhaften Absetzbewegung in die Speckgürtel zunehmend Anzeichen für eine gegenläufige Entwicklung, jüngst noch verstärkt durch den Abbau der Eigenheimförderung wie auch durch sinkende Einkommen, steigende Benzinpreise und erfolgreiche Bemühungen von Städten, ihre Kerne zu revitalisieren. "Die Leute ziehen nach einer Familiengründung nicht mehr reflexartig aus der Stadt," bestätigt Hasso Brühl vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin.

"Wir kämpfen auch in 1A-Lagen mit Leerständen"

So stehen die Chancen nicht schlecht, nach Jahren verfehlter Siedlungspolitik das Steuer herumzuwerfen. "Bei einem Bevölkerungsrückgang und einhergehender Überalterung dürfen wir eigentlich überhaupt nicht mehr auf der grünen Wiese bauen", fordert der international renommierte Architekt Albert Speer: "Wir haben genügend Fläche in den Städten."

Die hätten eine Offensive zur Revitalisierung vorhandener Substanz bitter nötig. Nordrhein-westfälische Kommunen, schlägt der Grünen-Politiker und Ex-Städtebauminister Michael Vesper Alarm, "kämpfen nicht nur in den Randlagen, sondern auch in den 1A-Lagen mit Leerständen, zum Teil von bis zu 30 Prozent".

Mittlerweile haben viele Stadtplaner dazugelernt und nutzen den Stadtumbau, um früher begangene Fehler zu korrigieren. Relativ weit vorn liegt beim Stadtumbau im Westen das arme Bremen.

Dort wurde etwa im Stadtteil Tenever mit dem Abriss und der Neugestaltung von teils verwohnten, teils leerstehenden Hochhäusern begonnen, auf die der Stadtstaat einst stolz war; die Großsiedlung mit ihren insgesamt 2650 Wohnungen, ein Demonstrativbauvorhaben des Bundes aus den siebziger Jahren, galt seinerzeit als letzter Schrei. Auch in NRW werden Hochhäuser am Stadtrand, die zu sozialen Brennpunkten und Hochburgen der Kriminalität verkommen sind, abgerissen oder zurückgebaut.

Und bundesweit ist an die Stelle des einstigen Leitbildes, der 1933 verabschiedeten "Charta von Athen" mit ihrer dogmatischen Trennung von Wohn-, Arbeits- und Freizeitvierteln, weithin der Glaube an einen "New Urbanism" gerückt, der das glatte Gegenteil predigt: Funktionsmischung statt seelenloser Schlafstädte und kalter Büroviertel, dazu Rückkehr zu vertrauten Traufhöhen und anheimelnden Baustoffen - Backstein statt Beton und Glas.

Städte sollen wieder kinder- und altenfreundlich werden

So werden die durch Abriss entstehenden Lücken mehr und mehr genutzt, um die überkommene Monotonie aufzulockern und zu verhindern, dass die geschwächten Städte noch schneller dezimiert werden. Handlungsbedarf bestehe nicht zuletzt in den Kernstädten, sagt Christa Thoben, frühere Direktorin des Regionalverbandes Ruhr. Im einstigen Kohlenpott sind noch immer viele citynahe Straßenzüge als reine Wohngebiete ausgewiesen, ohne Kneipe, Kino und Café. Thoben: "Da können Sie noch nicht einmal eine Werbeagentur eröffnen."

Mit buntem Funktionsmix und der Schaffung "vertrauter Bilder, Räume und Dimensionen" will die Ruhr-Kommune Gladbeck, wie Baurat Michael Stojan ankündigte, sogar zu einer "Modellstadt des New Urbanism" werden. Die neue Bauphilosophie soll die "emotionale Bindung der Bewohner an ihr Quartier" stärken - und damit die Abwanderung bremsen.

Vor allem in Nordrhein-Westfalen ist die Einsicht gewachsen, dass der fällige Bestandsumbau auch genutzt werden muss, um die Städte im Revier den Anforderungen ihrer stetig alternden Einwohnerschaft anzupassen. "Bundesweit als Trendsetter" sieht sich das Düsseldorfer Städtebauministerium, das den Einbau speziell geschnittener Wohneinheiten für Senioren-WGs in bestehende Siedlungen finanziell fördert.

Dass sich auch Großstadt und Kinderfreundlichkeit nicht ausschließen, zeigt sich im wiederbelebten Berliner Szeneviertel Prenzlauer Berg, wo 134.000 Menschen wohnen: Hier sind in Baulücken Dutzende von Spielplätzen entstanden; in fast 180 Kitas werden 13.500 Kinder betreut; Hunderte von Coffeeshops und Kneipen, dazu Programmkinos und Läden aller Art haben den Stadtteil im einstigen Ostberlin aufblühen lassen, nachdem noch vor fünf Jahren Grundschulen wegen Kindermangels geschlossen werden mussten.

"Schrumpfung ist nicht die Schuld des Bürgermeisters"

Allerdings: Ein Patentrezept gibt es nicht, nach dem überalterte Stadtviertel gleichermaßen gesunden können wie die verlassenen Landstriche an den Rändern der Republik.

Forscher der Bertelsmann-Stiftung haben bei der Analyse der Entwicklungstrends in der Bundesrepublik herausgefunden, dass es 15 regional unterschiedliche "Demographietypen" gibt. Für jede dieser Fallgruppen haben sie Grundzüge eines Handlungskonzepts ins Internet gestellt, als Datei zum Herunterladen und zum Ausdrucken, abrufbar unter der Adresse www.wegweiserdemographie.de.

Voraussetzung für eine neue Politik in den Rathäusern ist allerdings die Bereitschaft, die tabuisierten Trends zur Kenntnis zu nehmen und zu begreifen, was der Berliner Urbanistikprofessor Heinrich Mäding unermüdlich predigt: "Schrumpfung ist keine Schande und nicht die Schuld des Bürgermeisters."

Im Übrigen, so der Wissenschaftler, sei in den Rathäusern "Bescheidenheit angesagt": "Bei schrumpfender Gesamtbevölkerung ist es schon ein Erfolg, diesen Prozess für die eigene Stadt zu verlangsamen."

Zuvor in der Serie erschienen:

1. Verlorenes Land, verlassenes Land
2. Keine Zukunft für die Kuhzunft
3. Polinnen als letzte Hoffnung
4. Der Lockruf der Leere

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