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SPD-Familienministerin: Schwesig wegen Personalpolitik in der Kritik

Familienministerin Schwesig: 16 Posten mit externen Kräften besetzt Zur Großansicht
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Familienministerin Schwesig: 16 Posten mit externen Kräften besetzt

Flurfunk statt Vier-Augen-Gespräch, mangelnde Mitbestimmung: Mitarbeiter des Familienministeriums beschweren sich nach SPIEGEL-Informationen über die Personalpolitik von Ressortchefin Manuela Schwesig. Erwogen wird offenbar sogar eine Klage.

Berlin - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat erneut Ärger im eigenen Haus: Nachdem die Gleichstellungsbeauftragte den Auswahlprozess bei der Vergabe von Spitzenpositionen öffentlich bemängelte, steht die SPD-Politikerin nun wieder wegen ihrer Personalpolitik in der Kritik. Die neue Struktur des Ministeriums sei höchst intransparent, klagte die Personalratsvorsitzende nach SPIEGEL-Informationen bei einer Versammlung.

Erwogen wird offenbar sogar eine Klage gegen die Leitung des Ressorts, weil Mitbestimmungsrechte bei mehreren Einstellungen verletzt worden seien. Außerdem hätten Mitarbeiter per Flurfunk über ihre Versetzung erfahren und nicht durch die Ministeriumsspitze.

Staatssekretär Ralf Kleindiek bestätigte bei der Versammlung, dass Schwesig seit ihrem Amtsantritt 16 Posten mit externen Kräften besetzt habe; darunter sind einige ehemalige Mitarbeiter der SPD-Parteizentrale. Beschwerden gegen Schwesig gab es auch wegen der langsamen Arbeit der Führungsspitze. So dauere es zum Teil Monate, bis über sogenannte Leitungsvorlagen entschieden werde, ganze Referate könnten in der Zwischenzeit nicht arbeiten.

Schwesig ging in ihrer Antwortrede laut Anwesenden nicht auf die Kritik ein und verließ die Versammlung vorzeitig.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 32 Beiträge
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1. Das passt...
jankut 29.06.2014
... in das Bild das ich von Frau Schwesing habe. Entweder sie bringt es noch sehr sehr weit oder sie verschwindet wieder.
2. Neue Partei - alte Methode
Palmstroem 29.06.2014
Wieder einmal erweist sich, dass unabhängig von der Parteifarbe die Methode, Posten nach Parteibuch zu vergeben, die gleiche ist. Hatte die SPD noch die FDP dafür kritisiert, Ministerien mit ihren Leuten zu besetzen, macht sie nun das gleiche. Nicht nur Manuela Schwesig macht´s, auch Steinmeier und Gabriel haben die Chance genutzt, Parteigenossen mit gutdotierten Posten zu versorgen.
3. Tja
ralfrichter 29.06.2014
da scheint sie ja in guter Gesellschaft zu sein,bei Herrn De Maiziere läufts wohl ähnlich... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/innenministerium-brandbrief-gegen-de-maizieres-personalumbau-a-974136.html Diese "Herrscherlein" predigen zwar Gesetzestreue,haben aber dann selbst damit nicht viel zu tun...
4. Und wieder
ruzoe 29.06.2014
eine Hoffnung auf Wadenfreiheit weniger. Der Hosenanzug wird wohl weiterhin das Rennen machen...
5. Seltsam, der Minister für Entwicklungshilfe ...
winki 29.06.2014
der Vorgängerregierung hat es doch vorgemacht wie man Personalpolitik betreibt und seine Freunde in Positionen bringt. Da war von Aufregung wenig zu spüren. Man sollte mal nachfragen welches Parteibuch die Meckerer mit sich führen. Was die Auswahl der Gleichstellungsbeauftragten betrifft, daran hat ja wohl Schwesig erwiesenermaßen keinen Anteil. Wen sie Posten mit Leuten von außerhalb besetzt hat, dann ist das doch völlig richtig. Wie will sie sonst den CDU mief aus den Büros bekommen!
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